30.09.2021 Zeitzeugengespräch, Bericht

Die Schoah-Überlebende Helga Melmed besuchte Hamburg

Helga wuchs als einziges Kind ihrer Eltern Frieda und Georg Arndtheim auf. Die jüdische Familie lebte in Berlin. Als Helga 13 Jahre alt war, wurde die ganze Familie im Oktober 1941 mit dem ersten Transport von Berlin in das Ghetto Lodz/Litzmannstadt deportiert. Ihre Eltern wurden dort ermordet. Helga wurde 1943 nach Auschwitz deportiert. 1944 selektierte die SS sie und schickte sie zur Zwangsarbeit in verschiedene Außenlager des KZ Neuengamme in Hamburg (Veddel und Poppenbüttel/Sasel). Weiterlesen

30.08.2021 Zeitzeugengespräch

Gespräch mit Zeitzeugin Marione Ingram

Marione Ingram aus den USA war am 16. August 2021 gemeinsam mit ihrem Mann Daniel in der Gedenkstätte Neuengamme zu Besuch. Vor Schüler*innen des Marion-Dönhoff-Gymnasiums und des Louisengymnasiums las sie aus ihrem Buch „Kriegskind. Eine jüdische Kindheit in Hamburg“ und sprach anschließend mit der Moderatorin Karin Heddinga und dem Publikum über ihre Erfahrungen im Zweiten Weltkrieg und ihren politischen Kampf danach. Organisiert wurde die Veranstaltung von Stefanie Engel vom Friedrich-Ebert-Gymnasium in Kooperation mit der Gedenkstätte. Weiterlesen

27.11.2020 Zeitzeugengespräch

Zeitzeuginnengespräch einmal anders. Ein Abend mit Dita Kraus und Familie

Dita Kraus ist eine der letzten KZ-Überlebenden, die noch erzählen können: Von ihrem Leben vor der Verhaftung, der rassistischen Verfolgung durch die Nationalsozialisten, ihrer Zeit im Konzentrationslager und darüber, welche Auswirkungen die Verfolgung und Ermordung ihrer Familie bis heute auf sie persönlich, aber auch auf das Leben ihrer Kinder und Enkelkinder hat. Im Frühjahr 2020 erschienen ihre Memoiren „Ein aufgeschobenes Leben“, herausgegeben von den Gedenkstätten Bergen-Belsen und Neuengamme. Weiterlesen

06.02.2020 Zeitzeugengespräch

Überlebt! Und nun? Ein Gespräch mit Marianne Wilke, Frieda Larsen und Ilse Jacob

Am 30. Januar 2020 lud die KZ-Gedenkstätte Neuengamme zusammen mit der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft im Rahmen der diesjährigen Rathausausstellung „Überlebt! Und nun? NS-Verfolgte in Hamburg nach ihrer Befreiung" zum Gespräch mit drei Zeitzeuginnen in das Curio-Haus. Weiterlesen

18.01.2019 Ausstellung, Zeitzeugengespräch

„Fast niemand sah uns an“

Die Geschichte des Einsatzes von KZ-Häftlingen in Hamburg ist auch die Geschichte von Edith Kraus. Die 1929 geborene jüdische Tschechin kam über das Getto Theresienstadt und das KZ Auschwitz Birkenau 1944 nach Hamburg und musste in den Außenlagern Dessauer Ufer, Neugraben und Tiefstack Zwangsarbeit leisten. Zur Eröffnung der Ausstellung „Eine Stadt und ihr KZ“ im Hamburger Rathaus am 17. Januar sowie im Zeitzeugengespräch in der KZ-Gedenkstätte Neuengamme erzählt sie von ihren Erlebnissen. Weiterlesen

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10.11.2018 Zeitzeugengespräch

Bericht zum Zeitzeugingespräch mit Marianne Wilke

Am 9. November 2018 war Marianne Wilke in der KZ-Gedenkstätte Neuengamme zu Gast, um über ihre Erlebnisse aus der Vergangenheit zu berichten. Der Hauptfokus ihres Berichtes lag auf ihrer Kindheit im Nationalsozialismus und einzelnen Ereignissen zwischen 1933 und 1945, die sich stark in ihr Gedächtnis einprägten, sowie der Auswirkungen der Verfolgung ihrer Familie auf ihr heutiges Leben. Weiterlesen

19.10.2018 Zeitzeugengespräch

Dokumentation über das Leben von Aage Jørgensen

Kurz nach seiner Befreiung aus dem KZ Neuengamme schrieb Aage Jørgensen 1945 das während seiner Inhaftierung Erlebte auf. Gut 40 Jahre blieben die Notizen ungelesen, bis sie wieder hervorgeholt wurden. Am Freitag besuchte der Überlebende zusammen mit seinem Sohn und einem kanadischen Filmteam die KZ-Gedenkstätte Neuengamme. Der heute in Kanada lebende Däne war 1944 in Kopenhagen als Widerstandskämpfer verhaftet und in das KZ Dachau, später in das KZ Neuengamme gebracht worden. Bis zur Befreiung 1945 war er Häftling des so genannten "Skandinavierlagers". Aktuell wird eine Dokumentation über sein Leben gedreht. Weiterlesen

04.06.2018 Zeitzeugengespräch

Kindheit im Nationalsozialismus als jüdisch Verfolgte

Trotz des heißen Sommerabends waren am Dienstag den 29. Mai 2018 rund 70 Personen ins Ökumenische Forum gekommen, um einer Zeitzeugin und zwei Zeitzeugen zuzuhören, die über ihre Kindheit im Nationalsozialismus als jüdische Verfolgte berichteten. Weiterlesen

26.02.2018 Zeitzeugengespräch

„Die unbekannte Familie“ – Ein Bericht zum Zeitzeugengespräch mit Rozette Kats aus Amsterdam

Was passiert mit einem, wenn man erfährt, dass man nicht die Person ist, die man bis dahin glaubte zu sein, dass die geliebten Eltern gar nicht die „echten“ Eltern sind, weil die im Holocaust getötet wurden? Weiterlesen

27.01.2017 Zeitzeugengespräch

Bericht vom Zeitzeuginnengespräch mit Marianne Wilke in der KZ-Gedenkstätte Neuengamme

Am 26. Januar 2017 besuchte Marianne Wilke das Studienzentrum der KZ-Gedenkstätte Neuengamme und berichtete vor ca. 100 Zuhörer*innen – Schulklassen und Einzelpersonen – von ihren Erinnerungen an die Zeit des Nationalsozialismus. Weiterlesen