Sonntag 18. November 2018 11:00–13:00 Führung und Gespräch

Gedenkstätte Konzentrationslager und Strafanstalten Fuhlsbüttel 1933–1945

Führung und Gespräch

Führung und Gespräch mit Henning Glindemann

Sonntag 18. November 2018 12:00–14:00 Führung und Gespräch

KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Plattenhaus/Nähe Klinkerwerk

Das Gelände der KZ-Gedenkstätte Neuengamme

Eine Sonntagsführung mit Mitgliedern des Arbeitskreises kirchliche Gedenkstättenarbeit.

Sonntag 18. November 2018 14:00–16:00 Führung und Gespräch

KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Haupteingang

Das Gelände der KZ-Gedenkstätte Neuengamme

Eine Sonntagsführung mit Mitgliedern des Arbeitskreises kirchliche Gedenkstättenarbeit.

Dienstag 20. November 2018 18:00–20:00 Buchvorstellung

Gedenkstätte Konzentrationslager und Strafanstalten Fuhlsbüttel 1933–1945

"Flamme sein" - Veranstaltung fällt aus

Die Buchvorstellung muss leider ausfallen. 

Donnerstag 22. November 2018–Freitag 23. November 2018 Tagung

Universität Hamburg, Mittelweg 177, 20148 Hamburg

Militär und Stadt im Krieg. Herrschaftssicherung und Radikalisierung der NS-Herrschaft in der zweiten Kriegshälfte

Die propagandistische Losung vom „totalen Krieg“ bezeichnete ab 1943 die Ausweitung des Krieges auf alle gesellschaftlichen Bereiche. Durch den Luftkrieg verschränkten sich insbesondere in Großstädten „Front“ und „Heimatfront“. Auf der Tagung wird diskutiert, ob und wie es NS- und anderen Instanzen gelungen ist, die Zivilbevölkerung auch in Zeiten militärischer Rückschläge zu mobilisieren sowie Inklusions- und Exklusionsmechanismen zu radikalisieren, welche Folgen das für die „Volksgemeinschaft“ hatte und wie die unterschiedlichen militärischen und zivilen Akteure miteinander kommunizierten und interagierten. Dabei wird nicht nur die Situation im Deutschen Reich, sondern auch in den besetzten Ländern betrachtet.

Die Tagung wird veranstaltet im Rahmen des von der Hamburger Stiftung zur Förderung von Wissenschaft und Kultur geförderten Forschungsprojekts „Militärjustiz und Stadt im Krieg. Die Gerichte des Ersatzheers in Hamburg und Norddeutschland 1939-1945“.

Am 22. November 2018 findet im Zusammenhang mit der Tagung eine öffentliche Buchvorstellung statt.

Kosten: 40,00 EUR Tagungsbeitrag incl. Verpflegung pro Person, ermäßigt 20,00 EUR.

Anmeldung bis 12. November 2018 bei Nathalie Döpken, KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Studienzentrum, Tel.: 040 428 131 543, E-Mail: studienzentrum@bkm.hamburg.de.

Termine:
Donnerstag, 22. November 2018, 13.30–18.30 Uhr
Freitag,  23. November 2018, 09.00–16.30 Uhr

Eine Kooperationsveranstaltung der KZ-Gedenkstätte Neuengamme mit dem Historischen Seminar der Universität Hamburg und der Evangelischen Akademie der Nordkirche

Programm  

Blogbeitrag

Donnerstag 22. November 2018 19:00–20:30 Buchvorstellung

Universität Hamburg, Edmund-Siemers-Allee 1, Hörsaal ESA H, 20146 Hamburg

„Rücksichten auf den Einzelnen haben zurückzutreten“. Hamburg und die Wehrmachtjustiz im Zweiten Weltkrieg

Die Publikation präsentiert neueste Forschungen zum Thema NS-Militärjustiz: Der Sammelband vereint Beiträge zur Topographie der Wehrmachtjustiz in Hamburg, zu den Verurteilten der Hamburger Kriegsgerichte sowie zu den Richtern und ihrer Urteilspraxis in Hamburg. Weitere Aufsätze thematisieren die Kontinuitäten in der Justiz nach 1945 und das damit zusammenhängende Ausbleiben von Entschädigungen für Überlebende und Angehörige. Schließlich wird der lange Weg zur Realisierung des 2015 eingeweihten Hamburger Gedenkortes für Deserteure und andere Opfer der NS-Militärjustiz nachgezeichnet.

Herausgegeben im Auftrag des Senats der Freien und Hansestadt Hamburg von der KZ-Gedenkstätte Neuengamme und der Landeszentrale für politische Bildung, Hamburg 2018.

Eintritt frei

Eine Kooperationsveranstaltung der KZ-Gedenkstätte Neuengamme mit der Universität Hamburg.

Sonntag 25. November 2018 11:00–13:00 Führung und Gespräch

Gedenkstätte Konzentrationslager und Strafanstalten Fuhlsbüttel 1933–1945

Führung und Gespräch

Führung und Gespräch mit Margit Martinsen

Sonntag 25. November 2018 12:00–14:00 Führung und Gespräch

KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Plattenhaus/Nähe Klinkerwerk

Das Gelände der KZ-Gedenkstätte Neuengamme

Eine Sonntagsführung mit Mitgliedern des Arbeitskreises kirchliche Gedenkstättenarbeit.

Sonntag 25. November 2018 14:00–16:00 Führung und Gespräch

KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Haupteingang

Das Gelände der KZ-Gedenkstätte Neuengamme

Eine Sonntagsführung mit Mitgliedern des Arbeitskreises kirchliche Gedenkstättenarbeit.

Montag 26. November 2018 19:00–22:00 Film und Gespräch

Kulturhaus Serrahn, Serrahnstraße 1, 21029 Hamburg

„Nachlass“

Sieben Kinder und Enkel von NS-TäterInnen, Wehrmachtsangehörigen und Holocaust-Überlebenden erzählen in „Nachlass“ davon, wie Unausgesprochenes, Schuldgefühle und Traumata die Beziehungen zu ihren Vätern und Großvätern geprägt haben und wie befreiend die Auseinandersetzung mit diesem Vermächtnis für sie ist. Das Schweigen der Väter brechen die Kinder und Enkel.

„Nachlass“ holt die Erinnerung und das Wissen dahin zurück wo sie gebraucht werden – zu uns und unseren Familien.

Nach der Vorführung findet ein Gespräch mit der Protagonistin Barbara Brix statt. Moderation: Oliver von Wrochem (KZ-Gedenkstätte Neuengamme)

Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Kulturhaus Serrahn.

Freitag 30. November 2018 14:00–19:00 Fortbildung

KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Studienzentrum

Lebensgeschichtliche Interviews führen und in Ausstellungen und pädagogischer Arbeit einsetzen

Viele Menschen haben mit Überlebenden der NS-Verbrechen zu tun oder wollen genauer wissen, was ihre Verwandten im Nationalsozialismus erlebt und getan haben. Oder sie forschen zu einem bestimmten Thema wie der Nachgeschichte des Nationalsozialismus und haben vor, Interviews zu führen, oder haben damit bereits Erfahrungen gesammelt. Interviews sind komplexe Quellen und ermöglichen vielfältige Einsichten in subjektive Erfahrungswelten. Diese Fortbildung gibt einen Einblick in die Oral History und es werden die Interviewvorbereitung, -durchführung und -nachbereitung lebensgeschichtlicher Interviews, Fallstricke und aktuelle Konzepte sowie eigene Erfahrungen der Teilnehmenden reflektiert. Im Anschluss wollen wir anhand verschiedener Beispiele gemeinsam darüber nachdenken, wie Interviews in Ausstellungen und der pädagogischen Arbeit sinnvoll eingesetzt werden können.

ReferentInnen: Dr. Linde Apel (Forschungsstelle für Zeitgeschichte in Hamburg), Dr. Oliver von Wrochem (KZ-Gedenkstätte Neuengamme)

Die Fortbildung ist kostenfrei. Für Kuchen und Obst wird eine private Umlage von 2,- € /Person vor Ort erhoben. 

Anmeldung bis zum 23. November 2018 und Rückfragen bei: 
Sophia Annweiler, KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Studienzentrum, Tel. 040 428 131 543,
E-Mail: Studienzentrum@bkm.hamburg.de