Samstag 21. April 2018–Sonntag 27. Mai 2018 Ausstellung

KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Foyer der Hauptausstellung

„Im Schatten von Auschwitz“

Die Fotoausstellung „Im Schatten von Auschwitz“ zeigt Fotos aus der Ukraine, Weißrussland und Polen von Mark Mühlhaus, attenzione photographers. Sie zeigen Mordstätten, an denen die Täter des nationalsozialistischen Deutschland Zehntausende von Menschen ermordeten. Diese Orte stehen heute oftmals „im Schatten“ der Aufmerksamkeit und sind kaum oder gar nicht bekannt. 

Die Ausstellung entstand in Zusammenarbeit mit der Bundeszentrale für politische Bildung und kann bis zum 27. Mai täglich im Foyer der Hauptausstellung der KZ-Gedenkstätte Neuengamme zu den Öffnungszeiten der Gedenkstätte besucht werden.

Freitag 25. Mai 2018–Samstag 26. Mai 2018 Fortbildung

VHS-Haus Dr. Alberto-Jonas, Karolinenstraße 35, 20357 Hamburg

Wie wir mit Kindern und Jugendlichen über die Shoah sprechen können

Die letzten Zeitzeugen sind heute sehr betagt, ihre Erfahrungen werden zunehmend nur noch medial vermittelt. Wie können wir angesichts der zeitlichen Distanz mit Kindern und jungen Leuten dennoch in lebendiger Weise an die Shoah erinnern? Es werden in dem Kurs kindgerechte Stoffe zum Thema Shoah vorgestellt, gelesen bzw angeschaut und didaktisch aufbereitet. Verschiedene Medien, Bücher und Filme werden eingesetzt, um ein breites thematisches Spektrum aufzuzeigen. Der Kurs schließt ab mit einer Exkursion zum denk.mal Hannoverscher Bahnhof in der HafenCity am Lohsepark.

Eine Kooperation der Volkshochschule Hamburg mit der KZ-Gedenkstätte Neuengamme und dem Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung. Die Veranstaltung wird als Lehrerfortbildung anerkannt und ist für Lehrer kostenlos. Kosten ansonsten: 32 Euro. Referent: Frank Scheerer

Termine
Fr., 25. Mai 2018 18:00 - 21:00, Sa, 26. Mai 2018 11:00 - 17:00

Anmeldung und Information

Sonntag 27. Mai 2018 10:00–14:00 Fahrradtour

U- und S-Bahnhof Ohlsdorf, Ausgang Fuhlsbüttler Straße

Widerstand und Verfolgung in Hamburg 1933–1945 und der Ohlsdorfer Friedhof

Auf der Fahrradrundfahrt über den Ohlsdorfer Friedhof mit Herbert Diercks geht es nicht nur um das Kennenlernen eines der größten und schönsten Friedhöfe der Welt. Grabstätten ausgewählter Persönlichkeiten, die im Nationalsozialismus verfolgt oder aber an Verbrechen beteiligt waren, werden aufgesucht. Die Fahrt führt auch zu eindrucksvollen Stätten des Gedenkens, der Einkehr und der Mahnung, so zu den Gräberfeldern für KZ-Opfer, für Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter, für ausländische Kriegsgefangene und für Bombenopfer. Wenig bekannt ist, dass der Friedhof selbst ein Ort nationalsozialistischer Verfolgung und des Widerstandes war. Um Widerstand und Verfolgung geht es auch in der Gedenkstätte Konzentrationslager und Strafanstalten Fuhlsbüttel 1933-1945, die eine weitere Station auf der Fahrradrundfahrt ist. Eine Kooperationsveranstaltung mit der Willi-Bredel-Gesellschaft Geschichtswerkstatt e.V. Keine Anmeldung erforderlich

Kosten: 5 Euro, erm. 3 Euro

 

Sonntag 27. Mai 2018 11:00–13:00 Führung und Gespräch

Gedenkstätte Konzentrationslager und Strafanstalten Fuhlsbüttel 1933–1945

Führung und Gespräch

Führung und Gespräch mit Anne Harden.

Sonntag 27. Mai 2018 12:00–14:00 Führung und Gespräch

KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Plattenhaus/Nähe Klinkerwerk

Das Gelände der KZ-Gedenkstätte Neuengamme

Eine Sonntagsführung mit Mitgliedern des Arbeitskreises kirchliche Gedenkstättenarbeit.

Sonntag 27. Mai 2018 15:00–17:00 Führung und Gespräch

KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Haupteingang

Das Gelände der KZ-Gedenkstätte Neuengamme

Eine Sonntagsführung mit Mitgliedern des Arbeitskreises kirchliche Gedenkstättenarbeit.

Sonntag 27. Mai 2018 15:30–17:30 Alternative Hafenrundfahrt

Barkassen-Centrale Ehlers (Anleger Vorsetzen, U-Bahnhof Baumwall)

KZ-Außenlager, Zwangsarbeit und Widerstand im Hamburger Hafen 1933-1945

Während der zweistündigen Barkassenrundfahrt wird die Geschichte des Hamburger Hafens im Nationalsozialismus thematisiert. Mit Blick auf historische Hafenbecken, Schuppen und Speicher, Fabrikhallen, Brücken und Schiffe jeder Größe wird von Zwangsarbeit, Widerstand und Verfolgung berichtet. Die Route führt auch zu Orten, an denen Zwangsarbeiter- und Konzentrationslager eingerichtet waren, so auch zum Speicher G am Dessauer Ufer. Auf der Elbe werden die Ausbaupläne Hamburgs zur „Führerstadt“ vorgestellt. Inhaltliche Begleitung: Herbert Diercks, Katja Hertz-Eichenrode und Lukas Kaiser.

Kosten: 18 Euro. Anmeldung per Mail erbeten: neuengamme@bkm.hamburg.de (Restkarten vor Ort)

 

Sonntag 27. Mai 2018 17:00–19:00 Konzert

KZ-Gedenkstätte Neuengamme, ehemalige Walther-Werke

Bonhoeffer Oratorium

Mit dem Kammerorchester St. Gertrud, der Kantorei St. Johannis Neuengamme und dem Sprecher Rolf Becker. Eine Veranstaltung der Kantorei Neuengamme in Zusammenarbeit mit der kirchlichen Gedenkstättenarbeit. Vorverkauf über die Bergedorfer Musiktage

Dienstag 29. Mai 2018 19:30–21:30 Gespräch

Ökumenisches Forum HafenCity, Shanghaiallee 12, 20457 Hamburg

Kindheit im Nationalsozialismus als jüdisch Verfolgte

Marianne Wilke, Pit Goldschmidt und Michael Rosenberg sprechen in der Veranstaltungsreihe „denk.mal Hannoverscher Bahnhof: Gedenken und Erinnern am historischen Ort“ über ihre Kindheit und Jugend während des Nationalsozialismus. Durch ihre jüdische Herkunft waren sie Repressalien und Ausgrenzung ausgesetzt. Auch waren zahlreiche nahe Verwandte von ihnen unter den knapp 6700 Jüdinnen und Juden, die zwischen 1941 und 1945 vom Hannoverschen Bahnhof in Hamburg in Ghettos und Konzentrationslager deportiert wurden. Im Gespräch geben sie Auskunft über die Folgen dieser Erfahrungen für ihr Leben bis heute und die Weitergabe der Erinnerungen in ihren Familien.

Eintritt frei

Veranstalter: KZ-Gedenkstätte Neuengamme in Kooperation mit der Evangelischen Akademie der Nordkirche