vendredi 27. novembre 2020 10:00–16:00

„Ein*e Täter*in, Mitläufer*in, Zuschauer*in, Opfer in der Familie?“ Rechercheseminar zur Familiengeschichte

Das Rechercheseminar der KZ-Gedenkstätte Neuengamme findet halbjährlich statt. Es stellt anhand konkreter Beispiele Möglichkeiten vor, über nationalsozialistische Täter*innen, über Opfer, Mitläufer*innen und Zuschauer*innen aus der eigenen Familie zu recherchieren. Auch lernen die Teilnehmenden Bibliothek und Archiv der KZ-Gedenkstätte kennen und erhalten einen Überblick über aktuelle Forschungen.

Die Teilnehmenden können darüber hinaus Fragen stellen zum Umgang mit historischen Dokumenten. Wenn eigene Dokumente mitgebracht werden, kann anhand derer über mögliche weitere Schritte gesprochen werden. Ferner wird angeboten, sich mit den Möglichkeiten vertraut zu machen, die das Internet für die Recherche der eigenen Familiengeschichte bietet. Nicht zuletzt erhalten die Beteiligten die Gelegenheit, sich gezielt mit den Täter*innen am historischen Ort Neuengamme auseinanderzusetzen. In diesem Seminar sollen praktische Fragen beantwortet werden. Es dient als Grundlage für alle, die über ihre Familiengeschichte mehr in Erfahrung bringen wollen.

Bitte beachten Sie: Diese Veranstaltung findet digital statt. Wir informieren in Kürze über die Anmeldemöglichkeiten.

Seminarleitung: Dr. Reimer Möller,  Archiv der KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Dr. Oliver von Wrochem, Leiter der KZ-Gedenkstätte Neuengamme und Carola Kieras, Bibliothek der KZ-Gedenkstätte Neuengamme

Kosten: 15 Euro, ermäßigt 10 Euro (inklusive vegetarischer Verpflegung)

Anmeldung

Bis zum 20. November 2020 bei Amina Edzards, Studienzentrum der KZ-Gedenkstätte Neuengamme, amina.edzards@gedenkstaetten.hamburg.de, Tel. 040 428 131 522

Inhaltliche Nachfragen an: Oliver.vonWrochem@gedenkstaetten.hamburg.de oder Tel. 040 428 131 515

samedi 28. novembre 2020–dimanche 29. novembre 2020

KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Studienzentrum

Ein*e Täter*in in der Familie? Gesprächsseminar zur Familiengeschichte (fällt aus)

Das Seminar richtet sich an Personen, die sich intensiver mit NS-Täter*innen in der eigenen Familie auseinandersetzen wollen. Wir tauschen uns darüber aus, was es heißt, gemeinsam auf die Suche nach unliebsamen Wahrheiten zu gehen. Einzelne Teilnehmer*innen berichten über die Ergebnisse ihrer Recherchen und die Motivation, sich ihrer Familiengeschichte zu stellen. Fragen von Loyalität und Illoyalität in der eigenen Familie, des Umgangs mit dem moralischen und familiären Erbe nach 1945, psychosoziale Folgen für die Angehörigen und Formen der Begegnung von Täter*innen- und Verfolgtennachkommen werden behandelt. Zudem werden Perspektiven des aktuellen gesellschaftlichen Umgangs aufgegriffen und besprochen. Schwerpunkt bilden die eigenen biographischen Erfahrungen.

Seminarleitung: Karin Heddinga, Mitarbeiterin der KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Thomas Käpernick,  Historiker und freier Gedenkstättenpädagoge der KZ-Gedenkstätte Neuengamme und Dr. Oliver von Wrochem, Leiter der KZ-Gedenkstätte Neuengamme.

Kosten: 30 Euro, ermäßigt 20 Euro (inklusive Verpflegung)

Anmeldung: Bis 20. November 2020 bei Amina Edzards, KZ-Gedenkstätte Neuengamme: amina.edzards@gedenkstaetten.hamburg.de oder telefonisch 040-428131-522
Inhaltliche Nachfragen an: Oliver.vonWrochem@gedenkstaetten.hamburg.de oder telefonisch 040-428131-515.

Die Veranstaltung entfällt.

dimanche 29. novembre 2020 11:00–13:00

Gedenkstätte Fuhlsbüttel, Suhrenkamp 98, 22335 Hamburg

Führung und Gespräch in der Gedenkstätte Fuhlsbüttel (fällt aus)

mit Ehrenamtlichen der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes (VVN-BdA) und des Arbeitskreises ehemals verfolgter und inhaftierter Sozialdemokraten (AvS) jeden Sonntag zwischen 11.00 und 13.00 Uhr. Keine Anmeldung nötig. Wir behalten uns jedoch vor, ggf. die Teilnehmendenzahl zu begrenzen. Heute mit: Henning Glindemann

Die Veranstaltung entfällt.

dimanche 29. novembre 2020 12:00–14:00

KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Haupteingang

Sonntagsführungen durch die KZ-Gedenkstätte Neuengamme (fällt aus)

mit Mitgliedern des Arbeitskreises kirchliche Gedenkstättenarbeit. Anmeldung unter info@kirchliche-gedenkstaettenarbeit.de

Die Veranstaltung entfällt.