samedi 18. mai 2019–dimanche 16. juin 2019 Ausstellung

KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Foyer Hauptausstellung

Fotoausstellung

Blickwinkel – Gedenkstätte

Ausstellung von Fotos, die im Rahmen eines Fotoworkshops mit Mark Mühlhaus (attenzione photographers) auf dem Gelände der KZ-Gedenkstätte Neuengamme entstanden sind. Zu sehen sind Motive, die einen persönlichen Zugang der Fotografinnen und Fotografen zum Ort und zum Thema zeigen.

Ausstellung bis 16. Juni 2019

mardi 21. mai 2019 19:00–21:00 Vortrag

Tschaikowsky-Saal, Tschaikowskyplatz 2, 20355 Hamburg

Lernen über den Nahostkonflikt als Prävention von Antisemitismus?

Vor allem in den kriegerischen Phasen des Nahostkonflikts kommt es auch in Deutschland immer wieder zu offen antisemitischen Äußerungen, teilweise lässt sich auch die Ausrichtung und Stimmung auf Protestveranstaltungen als antisemitisch beschreiben. Viele erheben die Forderung, in Schulen sollte der Nahostkonflikt zum obligatorischen Thema werden, um antisemitischen Deutungen des Nahostkonflikts entgegenzuwirken. Zwei Fragen ergeben sich daraus: Warum und wie soll Wissen über den Konflikt und seine Hintergründe Antisemitismus verhindern? Welche Kompetenzen brauchen Lehrkräfte, um den Unterricht zielführend zu gestalten? Rosa Fava hat Fortbildungsangebote und Lernmaterialen dazu analysiert und stellt ihre Ergebnisse sowie Empfehlungen vor.

Die Referentin Dr. Rosa Fava, Mitarbeiterin der Amadeu-Antonio-Stiftung, war Leiterin des Projekts „Didaktik des Nahostkonflikts“ am Jüdischen Museum Berlin. Es moderiert Dr. Olaf Kistenmacher (Geschichtswissenschaftler).

Eintritt frei, keine Anmeldung notwendig.

Der Vortrag ist Teil der Veranstaltungsreihe „Antisemitismus im 21. Jahrhundert“, die die Landeszentrale für politische Bildung Hamburg in Kooperation mit der KZ-Gedenkstätte Neuengamme, der Deutsch-Israelischen Gesellschaft e.V. Arbeitsgemeinschaft Hamburg und der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit in Hamburg e.V. durchführt.

mercredi 22. mai 2019 18:00–20:00 Führung

Lohseplatz, Hafencity, 20457 Hamburg

denk.mal Hannoverscher Bahnhof–Erkundung eines historischen Ortes

Im Frühjahr 2017 wurde im Quartier Am Lohsepark der neue Gedenkort „denk.mal Hannoverscher Bahnhof“ eingeweiht. Mit ihm erinnert die Stadt Hamburg an über 8.000 Juden, Sinti und Roma aus Hamburg und Norddeutschland, die zwischen 1940 und 1945 mit 20 Zügen in Ghettos und Vernichtungslager deportiert wurden. Auf dem Rundgang erschließen wir in einer Spurensuche die besondere Topografie der Erinnerung am Deportationsort des ehemaligen Hannoverschen Bahnhofs und am ehemaligen Fruchtschuppen C, in dem die Sinti und Roma vor ihrer Deportation eingesperrt wurden. Am Startpunkt unseres Rundgangs, dem Info-Pavillon „Hannoverscher Bahnhof“, besuchen wir die Ausstellung und informieren über Opfer und Tatbeteiligte der Entrechtung, Ausgrenzung und Deportationen sowie den gesellschaftlichen Umgang nach Kriegsende. 

Die öffentliche Führung ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Führungen werden von der HafenCity Hamburg, der KZ-Gedenkstätte Neuengamme und der Behörde für Kultur und Medien gemeinsam veranstaltet.

Treffpunkt: Info-Pavillon

mercredi 22. mai 2019 19:00–21:00 Podiumdiskussion

Kunstverein in Hamburg, Klosterwall 23, 20095 Hamburg

Kontinuitäten und Veränderungen: Rassismen und Antisemitismus nach 1945 und Kämpfe um Anerkennung in der Gegenwart

Anlässlich der Ausstellung von Werken der Münchener Künstlerin Cana Bilir-Meier im Kunstverein in Hamburg spricht Chana Dischereit (Initiative „NSU-Komplex auflösen“) mit Cana Bilir-Meier, Ibrahim Arslan (antirassistischer Aktivist sowie Überlebender des Brandanschlags von Mölln 1992), Hannah Peaceman (Zeitschrift „Jalta. Positionen zur jüdischen Gegenwart“) und Vincent Bababoutilabo (ISD-Bund e.V.) über Kontinuitäten und Veränderungen von Rassismus und Antisemitismus im postkolonialen und postnationalsozialistischen Deutschland sowie damit verbundene Kämpfe um Anerkennung.

Eine Kooperation mit dem Kunstverein in Hamburg und dem Beratungsnetzwerk gegen Rechtsextremismus Hamburg. Die Veranstaltung findet statt im Rahmen der Reihe „Verflechtungen: Rassismen und Antisemitismus in Geschichte und Gegenwart“, die die KZ-Gedenkstätte Neuengamme in Kooperation mit der Landeszentrale für politische Bildung Hamburg durchführt. Eintritt frei.

Anmeldung: studienzentrum@bkm.hamburg.de

jeudi 23. mai 2019 19:00–22:00 Musik und Gespräch

Bildungszentrum „Tor zur Welt“/Haus D, Aula, Krieterstraße 2d, 21109 Hamburg

ROSA BEGEGNEN

Auf den biografischen Spuren der Hamburger Sintiza Amanda Rosa Mechau, die am 20. Mai 1940 vom Hannoverschen Bahnhof nach Belzec deportiert wurde, sucht Theater am Strom nach Formen des Erinnerns mit den Mitteln des Theaters und der Musik. ROSA BEGEGNEN ist eine Veranstaltung im Rahmen des interdisziplinären Kunstprojekts „Zeich(n)en gegen das Vergessen“ vom 20. bis 25.5.2019 in Hamburg-Wilhelmsburg (Infos auf theateramstrom.de/).

Nach der Werkstattaufführung von Theater am Strom diskutiert Dr. Oliver von Wrochem (KZ-Gedenkstätte Neuengamme) mit dem Ensemble – Dieter Gostischa (Schlagwerke), Gesche Groth (Sprecherin), Christiane Richers (Autorin und Sprecherin) und Kako Weiss (Saxophon) – über die Frage „Wie wollen wir uns erinnern?“.

Eine Kooperationsveranstaltung der KZ-Gedenkstätte Neuengamme mit dem Theater am Strom. Eintritt: Spende

dimanche 26. mai 2019 10:00–13:00 Fahrradtour

Treffpunkt U-/S-Bahn Station Ohlsdorf, Ausgang Fuhlsbüttler Straße

Fahrradfahrt über den Ohlsdorfer Friedhof und zur Gedenkstätte Fuhlsbüttel

Auf der Fahrradfahrt über den Ohlsdorfer Friedhof werden Grabstätten ausgewählter Persönlichkeiten, die im Nationalsozialismus verfolgt oder aber an Verbrechen beteiligt waren, aufgesucht. Die Fahrt führt auch zu den Gräberfeldern für KZ-Opfer, für Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter, für ausländische Kriegsgefangene und für Bombenopfer. Die Fahrt endet in der Gedenkstätte Konzentrationslager und Strafanstalten Fuhlsbüttel 1933–1945. Herbert Diercks, Kurator der Ausstellung, übernimmt die Kurzführung.

Inhaltliche Begleitung

Herbert Diercks

Kosten

5 Euro (ermäßigt 3 Euro)

Anmeldung

per Mail: neuengamme@bkm.hamburg.de

Kooperationspartner

Willi-Bredel-Gesellschaft Geschichtswerkstatt e.V.

www.bredelgesellschaft.de

dimanche 26. mai 2019 11:00–13:00 Führung und Gespräch

Gedenkstätte Konzentrationslager und Strafanstalten Fuhlsbüttel 1933–1945

Führung und Gespräch

Führung und Gespräch mit Birgit Reichel

dimanche 26. mai 2019 12:00–14:00 Führung und Gespräch

KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Plattenhaus/Nähe Klinkerwerk

Das Gelände der KZ-Gedenkstätte Neuengamme

Eine Sonntagsführung mit Mitgliedern des Arbeitskreises kirchliche Gedenkstättenarbeit

dimanche 26. mai 2019 14:00–16:00 Führung und Gespräch

KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Haupteingang

Das Gelände der KZ-Gedenkstätte Neuengamme

Eine Sonntagsführung mit Mitgliedern des Arbeitskreises kirchliche Gedenkstättenarbeit.

dimanche 26. mai 2019 16:00–18:00 Alternative Hafenrundfahrt

Barkassen-Centrale Ehlers (Anleger Vorsetzen, U-Bahnhof Baumwall)

KZ-Außenlager, Zwangsarbeit und Widerstand im Hamburger Hafen 1933-1945

Während der zweistündigen Hafenrundfahrt mit einer Barkasse wird die Geschichte des Hamburger Hafens im Nationalsozialismus thematisiert. Mit Blick auf historische Hafenbecken, Schuppen und Speicher, Fabrikhallen, Brücken und Schiffe jeder Größe wird von Zwangsarbeit, Widerstand und Verfolgung im Hamburger Hafen berichtet. Die Route führt auch zu Orten, an denen Zwangsarbeits- und Konzentrationslager eingerichtet waren, so auch zum Speicher G am Dessauer Ufer.

Inhaltliche Begleitung

Herbert Diercks, Katja Hertz-Eichenrode, Lukas Kaiser

Kosten

18 Euro auf dem Schiff

Anmeldung

per Mail: neuengamme@bkm.hamburg.de

Am Schiff werden nur noch Restplätze vergeben.

Flyer

mardi 28. mai 2019 18:00–20:00 Vortrag und Gespräch

Haus der Patriotischen Gesellschaft von 1765 (Altes Rathaus Hamburg), Trostbrücke 4–6, 20457 Hamburg

Der (neue?) Antisemitismus in Deutschland und Europa

Mit zwei Vorträgen von Prof. Dr. Wolfgang Benz, zum Thema „Historisch-politische Wurzeln des Antisemitismus“, und Dr. Felix Klein, Beauftragter der Bundesregierung für Jüdisches Leben und den Kampf gegen Antisemitismus, zum Thema „Die europäische Dimension des Antisemitismus“, spricht diese Veranstaltung insbesondere Jugendliche, Schülerinnen und Schüler sowie Studierende an. Ziel ist es, vorhandene Informationsdefizite abzubauen und das Problembewusstsein in Bezug auf den alltäglichen Antisemitismus zu schärfen.

Im Anschluss findet eine Podiumsdiskussion mit Prof. Dr. Wolfgang Benz, Dr. Felix Klein und Prof. Dr. Miriam Rürup (Institut der Geschichte der deutschen Juden) statt. Es moderiert Dr. Sabine Bamberger-Stemmann, Direktorin der Landeszentrale für politische Bildung Hamburg.

Musikalische Begleitung: Gustav Mahler, gespielt vom Klavier Quartett internationale junge Künstler des Vereins „Klassische Musik und Kultur für Kinder“

Eine Veranstaltung der Patriotischen Gesellschaft von 1765 und der Landeszentrale für politische Bildung. Teil der Veranstaltungsreihe „Antisemitismus im 21. Jahrhundert“ der Landeszentrale für politische Bildung Hamburg in Kooperation mit der KZ-Gedenkstätte Neuengamme, der Deutsch-Israelischen Gesellschaft e.V. Arbeitsgemeinschaft Hamburg und der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit in Hamburg e.V.

Anmeldung