dimanche 20. septembre 2020 11:00–13:00 Führung und Gespräch

Gedenkstätte Konzentrationslager und Strafanstalten Fuhlsbüttel 1933–1945

Sonntags-Gespräch in der Gedenkstätte Fuhlsbüttel

mit Ehrenamtlichen der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes (VVN-BdA) und des Arbeitskreises ehemals verfolgter und inhaftierter Sozialdemokraten (AvS) jeweils sonntags zwischen 11.00 und 13.00 Uhr. Keine Anmeldung nötig. Wir behalten uns jedoch vor, ggf. die Teilnehmendenzahl zu begrenzen. Heute mit: Kai Ermes

dimanche 20. septembre 2020 14:00–16:00 Führung

KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Haupteingang

Sonntags-Führungen durch die KZ-Gedenkstätte Neuengamme

mit Mitgliedern des Arbeitskreises kirchliche Gedenkstättenarbeit jeden Sonntag im September um 14.00 Uhr. Die Teilnehmendenzahl ist begrenzt. Anmeldung per Mail unter info@kirchliche-gedenkstaettenarbeit.de.

lundi 21. septembre 2020 18:00–20:00 Buchvorstellung

Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg, Vortragsraum, 1. Stock, Von-Melle-Park 3, 20146 Hamburg

NS-Prozesse der Alliierten und ihre Nachwirkungen

Vorgestellt wird das neu erschienene Heft 19 der Zeitschrift „Beiträge zur Geschichte der nationalsozialistischen Verfolgung in Norddeutschland“ zu dem Schwerpunktthema „Alliierte Prozesse und NS-Verbrechen“. Anhand von Überblicksdarstellungen und Einzelstudien befasst sich das Heft mit der vielfältigen alliierten Rechtsprechung gegen nationalsozialistische Täter*innen in der unmittelbaren Nachkriegszeit. Alyn Beßmann (Stiftung Hamburger Gedenkstätten und Lernorte zur Erinnerung an die Opfer der NS-Verbrechen), Dr. Wolfgang Form (Internationales Forschungs- und Dokumentationszentrum Kriegsverbrecherprozesse, Marburg) und Dr. Reimer Möller (KZ-Gedenkstätte Neuengamme) stellen ausgewählte Beiträge aus dem Heft vor. Anschließend diskutieren sie mit Christine Siegrot, Rechtsanwältin und Vertreterin der Nebenklage im kürzlich beendeten Verfahren gegen den ehemaligen SS-Wachmann Bruno Dey, über die Bedeutung der alliierten Prozesse und deren Nachwirkungen in der heutigen Rechtsprechung gegen NS-Täter*innen.

In Kooperation mit der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg. Eintritt frei. Eine Anmeldung per Mail ist erforderlich: amina.edzards@gedenkstaetten.hamburg.de

mercredi 23. septembre 2020 18:00–20:00 Führung

Treffpunkt: Info-Pavillon, Lohseplatz, Hafencity, 20457 Hamburg

denk.mal Hannoverscher Bahnhof – Erkundung eines historischen Ortes

Im Frühjahr 2017 wurde im Quartier Am Lohsepark der neue Gedenkort „denk.mal Hannoverscher Bahnhof“ eingeweiht. Mit ihm erinnert die Stadt Hamburg an über 8.000 Juden, Sinti und Roma aus Hamburg und Norddeutschland, die zwischen 1940 und 1945 mit 20 Zügen in Ghettos und Vernichtungslager deportiert wurden. Auf dem Rundgang erschließen wir in einer Spurensuche die besondere Topografie der Erinnerung am Deportationsort des ehemaligen Hannoverschen Bahnhofs und am ehemaligen Fruchtschuppen C, in dem die Sinti und Roma vor ihrer Deportation eingesperrt wurden. Wir informieren über Opfer und Tatbeteiligte der Entrechtung, Ausgrenzung und Deportationen sowie den gesellschaftlichen Umgang nach Kriegsende. Die öffentliche Führung ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Anzahl der Teilnehmenden ist begrenzt. Die Führungen werden von der HafenCity Hamburg, der KZ-Gedenkstätte Neuengamme und der Behörde für Kultur und Medien gemeinsam veranstaltet.

Anmeldung per Mail: stiftung@gedenkstaetten.hamburg.de

jeudi 24. septembre 2020 17:00–18:30 Führung

Geschichtsort Stadthaus, Stadthausbrücke 6, 20355 Hamburg

Rundgang durch das ehemalige Stadthaus

Das Stadthaus am Neuen Wall/Stadthausbrücke war bis 1943 Sitz des Hamburger Polizeipräsidiums sowie der Staatspolizei- und Kriminalpolizeileitstellen. An diesem Ort organisierten die Gestapo, die Kripo und die Schutzpolizei nationalsozialistische Gewaltverbrechen mit Tausenden Opfern. Zu den Verfolgten zählten politische Gegnerinnen und Gegner, Zeugen Jehovas, Homosexuelle, „Zigeuner“, „Asoziale“ sowie Jüdinnen und Juden. Die Vernehmungszimmer und Hafträume im Stadthaus waren Orte schwerer Misshandlungen. Beim Rundgang durch die „Stadthöfe“ werden die Bau- und Nutzungsgeschichte des Stadthauses im Nationalsozialismus, die verschiedenen Verbrechenskomplexe und das Schicksal der verfolgten Frauen und Männer thematisiert. Um Anmeldung wird gebeten unter christine.eckel@gedenkstaetten.hamburg.de. Bitte beachten Sie: Dieser Rundgang ist ausgebucht.

dimanche 27. septembre 2020 11:00–13:00 Führung und Gespräch

Gedenkstätte Konzentrationslager und Strafanstalten Fuhlsbüttel 1933–1945

Sonntags-Gespräch in der Gedenkstätte Fuhlsbüttel

mit Ehrenamtlichen der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes (VVN-BdA) und des Arbeitskreises ehemals verfolgter und inhaftierter Sozialdemokraten (AvS) jeweils sonntags zwischen 11.00 und 13.00 Uhr. Keine Anmeldung nötig. Wir behalten uns jedoch vor, ggf. die Teilnehmendenzahl zu begrenzen. Heute mit: Margit Martinsen

dimanche 27. septembre 2020 14:00–16:00 Führung

KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Haupteingang

Sonntags-Führungen durch die KZ-Gedenkstätte Neuengamme

mit Mitgliedern des Arbeitskreises kirchliche Gedenkstättenarbeit jeden Sonntag im September um 14.00 Uhr. Die Teilnehmendenzahl ist begrenzt. Anmeldung per Mail unter info@kirchliche-gedenkstaettenarbeit.de.

mardi 29. septembre 2020 18:00–20:00 Musik und Gespräch

Ökumenisches Forum Hafen City, Shanghaiallee 12, 20457 Hamburg

Ricardo-Lenzi Laubinger: „Und eisig weht der kalte Wind“. Lesung mit musikalischer Begleitung

Im Zentrum des Buches steht die Lebens- und Leidensgeschichte der Familie Weiss/Laubinger von ihrer schrittweisen Entrechtung und Verfolgung bis hin zur Deportation durch das NS-Regime. Ricardo-Lenzi Laubinger berichtet insbesondere von seiner Mutter „Sichla“ Weiss, einer deutschen Sintiza, die 1940 im Alter von 14 Jahren zusammen mit ihren Angehörigen von Hamburg in das Zwangsarbeitslager Belzec im deutsch besetzten Polen verschleppt wurde. Sie überlebte fünf Jahre Haft in verschiedenen Konzentrationslagern. Fast ihre gesamte Familie wurde ermordet. Ausgehend von der Familiengeschichte schildert der Autor nicht nur den Völkermord an den Sintize/Sinti und Romnja/Roma, sondern auch den Neuanfang der verfolgten Minderheit nach dem Zweiten Weltkrieg und ihren Kampf um Anerkennung und gegen die Diskriminierung. Es liest und moderiert Karin Heddinga (KZ-Gedenkstätte Neuengamme).

Anmeldung per Mail: amina.edzards@gedenkstaetten.hamburg.de