30.09.2021 Zeitzeugengespräch, Bericht

Die Schoah-Überlebende Helga Melmed besuchte Hamburg

Helga wuchs als einziges Kind ihrer Eltern Frieda und Georg Arndtheim auf. Die jüdische Familie lebte in Berlin. Als Helga 13 Jahre alt war, wurde die ganze Familie im Oktober 1941 mit dem ersten Transport von Berlin in das Ghetto Lodz/Litzmannstadt deportiert. Ihre Eltern wurden dort ermordet. Helga wurde 1943 nach Auschwitz deportiert. 1944 selektierte die SS sie und schickte sie zur Zwangsarbeit in verschiedene Außenlager des KZ Neuengamme in Hamburg (Veddel und Poppenbüttel/Sasel). Weiterlesen

26.09.2021 Bericht

Workshop zum Start des Projekts „Perspektiven öffnen – Geschichten teilen“

Mit einem ersten Workshop hat am 18./19. September 2021 ein Projekt gestartet, das sich den Perspektiven von Menschen mit ost- oder mittelosteuropäischer Herkunftsgeschichte auf die Erinnerung an Nationalsozialismus und Zweiten Weltkrieg widmet. Weiterlesen

01.09.2021 Bericht

Mein Freiwilligenjahr für die Aktion Sühnezeichen Friedensdienste in der KZ-Gedenkstätte Neuengamme

Mein Name ist Elena Borodina. Ich komme aus Russland (Moskau) und habe meinen Freiwilligendienst für die Aktion Sühnezeichen Friedensdienste (ASF) in Deutschland von September 2020 bis August 2021 absolviert. Mein Projekt bestand aus der Arbeit in der KZ-Gedenkstätte Neuengamme und dem Pflegedienst Solidarische Hilfe im Alter in Hamburg. Diese Tätigkeit wurde von der Evangelisch-Lutherischen Kirche unterstützt. Weiterlesen

03.05.2021 Bericht

Veranstaltungen anlässlich des 76. Jahrestages der Befreiung

Wir haben mit digitalen und analogen Veranstaltungen den 76. Jahrestag des Kriegsendes und der Befreiung der Häftlinge des KZ Neuengamme begangen. Weiterlesen

19.04.2021 Jahresbericht

Jahresbericht 2020

Das Jahr 2020 hat in vielfacher Hinsicht Änderungen gebracht – so auch für die KZ-Gedenkstätte Neuengamme. Zu Beginn des Jahres wurde die Gedenkstätte in die „Stiftung Hamburger Gedenkstätten und Lernorte zur Erinnerung an die Opfer der NS-Verbrechen“ übergeleitet. Der Jahresbericht 2020 ist somit der erste der Stiftung. Vor allem aber die Auswirkungen der globalen Corona-Pandemie haben dazu geführt, dass das Jahr anders als geplant verlief: Weiterlesen

15.04.2021 Bericht

Erinnerung an die Frauen des Außenlagers Neugraben

Schon seit 1985 gibt es immer am 15. April eine Führung über das Gelände des ehemaligen Neuengammer Frauen-Außenlagers in Neugraben. Berichtet wird über die 500 Frauen jüdischen Glaubens, die hier zur Zwangsarbeit untergebracht waren. Sie waren in Auschwitz selektiert und nach Deutschland verbracht worden. Überwiegend kamen sie ursprünglich aus der damaligen Tschechoslowakei. Unter ihnen waren auch deutsche Frauen, die mit ihren Familien vor den Nazis nach Prag geflüchtet waren. Unter diesen waren auch wenige Hamburgerinnen. Kurz vor Kriegsende wurden die Frauen nach Bergen-Belsen gebracht, wo die überlebenden Frauen am 15. April 1945 von englischen Truppen befreit wurden. Weiterlesen

Schlagworte: Außenlager (9)

07.04.2021 Bericht

Dita Kraus: Aber meine Erinnerungen lassen sich nicht abschütteln

Als die 91-jährige KZ-Überlebende Edith (Dita) Kraus an Corona erkrankte und mehrere Wochen im Krankenhaus behandelt werden musste, entstand ein Text, in dem sie über ihre Erinnerungen und Gedanken an Auschwitz schreibt. Weiterlesen

Schlagworte: Edith Kraus (5)

21.12.2020 Rundbrief

Rundbrief zum Jahreswechsel 2020/2021

Wir möchten mit diesem Brief zum Jahresende die Gelegenheit nutzen, Ihnen für Ihre vielfältige Unterstützung in diesem besonderen Jahr zu danken. Gleichzeitig möchten wir Ihnen einen kurzen Rückblick darüber geben, welche Themen uns in den letzten 12 Monaten beschäftigt haben. Weiterlesen

07.12.2020 Projekt

Seminar-Zyklus Places of Violence, Places of Learning

Wie werden ehemalige Gewaltorte zu Orten historisch-politischer Bildung? Welche Herausforderungen und Probleme, aber auch Chancen und Neuerungen bietet die Umwandlung ehemaliger Täterorte zu Gedenkorten? Und gibt es unterschiedliche Herausforderungen in verschiedenen Ländern? Diese und andere Fragen diskutieren wir zurzeit in einem tri-nationalen Seminarzyklus mit Multiplikator*innen aus Albanien, Frankreich und Deutschland. Weiterlesen

13.11.2020 Bericht

Der „Ort der Verbundenheit“ wurde eröffnet

Am 13. November 2020 wurde auf dem Gelände der KZ-Gedenkstätte Neuengamme der „Ort der Verbundenheit“ feierlich eröffnet. Ab sofort können Angehörige Plakate für ihre im KZ Neuengamme inhaftierten Angehörigen gestalten. Der "Ort der Verbundenheit" besteht aus einer Präsentation vor Ort in Form von Druckplatten und einer Plakatwand, einer Druckwerkstatt und einer Webseite mit einem digitalen Archiv. Weiterlesen