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Wichtiger Hinweis: Hier finden Sie die Veranstaltungen der KZ-Gedenkstätte Neuengamme.
Alle Veranstaltungen der Stiftung Hamburger Gedenkstätten und Lernorte finden sie im neuen Kalender der Stiftung.

Zu allen Veranstaltungen

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Donnerstag 30. April 2026 –Donnerstag 21. Mai 2026 00:00–00:00 Ausstellung

Universität Hamburg, Fakultät für Erziehungswissenschaft, 2. Stock, Von-Melle-Park 8, 20146 Hamburg

Überlebt! Und nun? NS-Verfolgte in Hamburg nach ihrer Befreiung

Das Ende des Zweiten Weltkriegs brachte den Verfolgten des Nationalsozialismus die lang ersehnte Befreiung. Vor 75 Jahren atmeten in Hamburg Frauen und Männer aus ganz Europa in Zwangsarbeitslagern und anderen Haftstätten auf. Tausende Häftlinge des KZ Neuengamme waren kurz vor der Ankunft der britischen Truppen aus der Stadt gebracht worden. Sie erlebten ihre Befreiung an vielen verschiedenen Orten. Wie erging es ihnen in den Wochen und Monaten danach?

Viele hatten den nationalsozialistischen Terror nur um Haaresbreite überlebt, waren ausgezehrt, schwer krank und besaßen nur noch, was sie auf dem Leib trugen. Wo konnten sie Essen und medizinische Versorgung erhalten? Wie sollten sie nach Hause kommen? Hatten sie überhaupt noch ein zu Hause? Und waren ihre Angehörigen noch am Leben? Manche, die vor dem Nichts standen, versuchten einen Neuanfang durch die Auswanderung in ein anderes Land. Die Rückkehr in ein "normales" Leben war für viele Überlebende ein schwieriger Prozess. Auch für verfolgte Hamburgerinnen und Hamburger bedeutete die Befreiung nicht zwangsläufig ein Ende der Not.

Öffnungszeiten: täglich 08.00-21.00

Samstag 2. Mai 2026 –Sonntag 31. Mai 2026 Ausstellung

KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Foyer Hauptausstellung

„Vielleicht erlebe ich den Frieden noch.“ Überlebende der NS-Verfolgung in der Ukraine

Die Ausstellung porträtiert zehn Überlebende der NS-Verfolgung in der Ukraine. Sie waren als Jugendliche zur Zwangsarbeit deportiert oder mit ihren Eltern verschleppt worden, einige wurden in der Zwangsarbeit geboren. Porträtiert werden auch Rom*nja, die die deutsche Besatzung erlebten. Der ukrainische Fotograf Kostyantyn Chernichkin hat die Menschen, deren Alltag vom Krieg geprägt ist, 2024 und 2025 besucht.

Die Ausstellung wurde entwickelt vom „Hilfsnetzwerk für Überlebende der NS-Verfolgung in der Ukraine“, dem 47 Gedenkstätten, Stiftungen und zivilgesellschaftliche Erinnerungsinitiativen angehören. Ziel ist es, Überlebende der NS-Verfolgung und ihre Familien mit Hilfe von NGOs vor Ort zu unterstützen. Mitarbeiter*innen des Hilfsnetzwerks präsentieren die Ausstellung im Rahmen von „Memory Matters! Vielfältiges Erinnern zum 81. Jahrestag“.

Spendenmöglichkeit über die Website des Hilfsnetzwerks: hilfsnetzwerk-nsverfolgte.de

Samstag 2. Mai 2026 09:30–12:00 Druckwerkstatt

KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Plattenhaus/Nähe Klinkerwerk

Ort der Verbundenheit: Druckwerkstatt für Angehörige

In dieser Zeit können alle Angehörigen ehemaliger Häftlinge des KZ Neuengamme, die bereits ein Plakat ihres verfolgten Familienmitglieds für den Ort der Verbundenheit gestaltet haben, nach Voranmeldung die Druckwerkstatt besuchen, um ihr selbstgestaltetes Plakat zu drucken. Sie erhalten eine Einführung in die Drucktechnik, die bereits im Widerstand gegen den Nationalsozialismus genutzt wurde, und die Möglichkeit, sich mit anderen Angehörigen von Verfolgten auszutauschen.

Kooperation mit der AG Ort der Verbundenheit, dem Freundeskreis der KZ-Gedenkstätte Neuengamme, der Arbeitsgemeinschaft Neuengamme (AGN) und der Amicale Internationale KZ Neuengamme (AIN)

Veranstaltung für Angehörige ehemaliger Häftlinge, Anmeldung bis 24. April 2026 unter: eveeno.com/193760958

Informationen zu dem partizipativen Denkmal: ort-der-verbundenheit.org

Samstag 2. Mai 2026 09:30–15:00 Gespräch

KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Plattenhaus/Nähe Klinkerwerk

Begegnungszelte

Begegnungen bei Kaffee und Kuchen

Ort: KZ-Gedenkstätte Neuengamme, am Weg zwischen dem Klinkerwerk und dem Plattenhaus (Nähe Bushaltestelle „KZ-Gedenkstätte, Mahnmal“)

Samstag 2. Mai 2026 12:00–15:00 Rundgang

KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Haupteingang

Rundgang in ukrainischer Sprache: Häftlinge im KZ Neuengamme aus der Ukraine

Halyna Roshchyna, Historikerin, führt in einem Rundgang in ukrainischer Sprache über das Gelände der KZ-Gedenkstätte und erläutert die Struktur des Konzentrationslagers sowie den Alltag der Häftlinge mit Fokus auf Häftlinge aus Osteuropa.

Екскурсія українською мовою „В'язні концтабору Нойенгамме з України“

Місце зустрічі: головний вхід

Історик Галина Рощина проведе екскурсію українською мовою по території меморіального комплексу концтабору та розповість про структуру концтабору і повсякденне життя в'язнів, зосередивши увагу на в'язнях зі Східної Європи. Тривалість екскурсії: 3 години

Samstag 2. Mai 2026 13:00–14:30 Präsentation

KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Klinkerwerk

Ort der Verbundenheit: öffentliche Plakatpräsentation

Für den Ort der Verbundenheit gestalten Familienangehörige individuelle Plakate in Erinnerung an ehemalige Häftlinge des KZ Neuengamme aus aller Welt. Bei der Plakatpräsentation teilen Angehörige öffentlich ihre Familiengeschichten und gedenken gemeinsam.

Programm:

Rede: Magdalena Wajsen, Enkelin eines polnischen KZ-Häftlings: Plakat für Kazimierz Wajsen
Rede: Jacques Durif, Sohn eines französischen KZ- Häftlings: Plakat für Louis Durif
Moderation: Karin van Steeg
Musikalische Begleitung: Jiahe Liu (Saxofon)

Im Anschluss werden wir gemeinsam plakatieren.

Kooperation mit der AG Ort der Verbundenheit, dem Freundeskreis der KZ-Gedenkstätte Neuengamme, der Arbeitsgemeinschaft Neuengamme (AGN) und der Amicale Internationale KZ Neuengamme (AIN)

Öffentliche Veranstaltung, keine Anmeldung erforderlich.

Angehörige, die sich am Gedenken und Plakatieren aktiv beteiligen möchten, bitten wir bis 24. April 2026 um Anmeldung: eveeno.com/193760958

Informationen zu dem partizipativen Denkmal: ort-der-verbundenheit.org

Samstag 2. Mai 2026 14:45–17:45 Rundgang

KZ-Gedenkstätte Neuengamme

Rundgänge für Angehörige ehemaliger Häftlinge des KZ Neuengamme auf Deutsch, Englisch und Französisch

Dreistündiger Rundgang über das Gelände und in die Ausstellungen der KZ-Gedenkstätte Neuengamme zur Geschichte des Konzentrationslagers und seiner Außenlager

Angehörige melden sich bitte bis 24. April 2026 hier an: eveeno.com/193760958

Die Teilnahme ist kostenlos.

Weitere Sprachen können über das Anmeldeformular angefragt werden.

Samstag 2. Mai 2026 15:00–18:00 Gedenkveranstaltung

KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Foyer Hauptausstellung

Memory Matters! Vielfältiges Erinnern zum 81. Jahrestag

Im Rahmen der Veranstaltung „Memory Matters! Vielfältiges Erinnern zum 81. Jahrestag“ hat die KZ-Gedenkstätte Neuengamme lokale Interessierte, Vereine, Schulen und Initiativen dazu eingeladen, sich aktiv am Gedenken vor Ort zu beteiligen. Es erwarten Sie vielfältige Beiträge: Gespräche und Vorträge, musikalische und künstlerische Darbietungen, Projektvorstellungen und Videovorführungen. Die Beiträge setzen sich mit dem historischen Geschehen rund um die nationalsozialistische Verfolgung und das KZ Neuengamme sowie mit der Gegenwartsrelevanz dieser Vergangenheit auseinander. Lassen Sie sich überraschen, wie vielfältig Hamburgs Zivilgesellschaft Erinnerungskultur gestaltet!

Hier geht es zum Programm: Memory Matters

Öffentliche Veranstaltung, keine Anmeldung erforderlich.

Sonntag 3. Mai 2026 12:00–16:00 Gespräch

KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Plattenhaus/Nähe Klinkerwerk

Zwischenrast im Plattenhaus

Kaffee und Tee, Informationen und Gespräche: Das gibt es jeden Sonntag von 12-16 Uhr im „Plattenhaus“ in der KZ-Gedenkstätte Neuengamme. Auf dem weitläufigen Gelände zwischen Ausstellungsbereich und Mahnmal gelegen, bietet es sich an für eine Zwischenrast. Ob Sie Fragen zum Konzentrationslager oder der Gedenkstätte haben oder sich einfach aufwärmen und sich stärken wollen: Der kirchliche Arbeitskreis in der Gedenkstätte ist gerne für Sie da.

Sonntag 3. Mai 2026 12:00–14:00 Führung

KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Haupteingang

Öffentliche Kurzführungen/ Brief Public Tours (Deutsch/ English)

Kurze Einführung in die Geschichte des KZ Neuengamme und seiner Außenlager. Die Führungen starten stündlich.

Die Teilnahme ist kostenlos. Keine Anmeldung erforderlich.

Treffpunkt: Servicepoint (Nähe Bushaltestelle „KZ-Gedenkstätte, Ausstellung“)

Sonntag 3. Mai 2026 16:30–00:00 Gedenkveranstaltung

KZ-Gedenkstätte Neuengamme, ehemalige Walther-Werke

Gedenkveranstaltung anlässlich des 81. Jahrestages des Kriegsendes und der Befreiung der Konzentrationslager

Internationale Veranstaltung in der KZ-Gedenkstätte Neuengamme mit Überlebenden und Angehörigen ehemaliger Häftlinge des KZ Neuengamme aus aller Welt.

Die Veranstaltung beginnt mit einer Gedenkfeier in den ehemaligen Walther-Werken und wird mit einer Kranzzeremonie am ehemaligen Arrestbunker fortgesetzt.

Programm:

Begrüßung: Prof. Dr. Oliver von Wrochem, Vorstand Stiftung Hamburger Gedenkstätten und Lernorte zur Erinnerung an die NS-Verbrechen
Grußwort: Carola Veit, Präsidentin der Bürgerschaft der Freien und Hansestadt Hamburg
Grußwort: Maria Bering, Stellvertretende Amtschefin bei dem Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien
Rede: Judith Jaegermann, Überlebende des KZ Neuengamme
Rede: Katrin Duerinckx, Vorstandsmitglied der Amicale Belge de Neuengamme und der NCPGR Meensel-Kiezegem ’44

Musikalische Begleitung: Staatliche Jugendmusikschule Hamburg, Samantha Wright

Einlass ab 15.45 Uhr.

Mehr Informationen

Kooperation mit der Amicale Internationale KZ Neuengamme (AIN)

Öffentliche Veranstaltung, um Anmeldung wird aus organisatorischen Gründen gebeten: eveeno.com/200641763. Der Einlass ist auch ohne vorherige Anmeldung möglich.  

Montag 4. Mai 2026 10:00–12:00 Zeitzeugengespräch

KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Studienzentrum

Öffentliche Zeitzeug*innengespräche mit zwei Überlebenden des KZ Neuengamme und vier Angehörigen von NS-Verfolgten für Schulklassen

Das Gespräch mit Barbara Piotrowska wird Polnisch-Deutsch übersetzt. Die übrigen drei Gespräche finden auf Englisch ohne Übersetzung statt.

Martin Liebl (Prague) and Peter & Moira Hart (Wheathampstead, United Kingdom) will talk about their mothers Dagmar Lieblová (née Fantlová, 1929-2018) and Kitty Hart-Moxon (née Kitty Felix, *1926). Both were the only survivors of their Jewish families, prisoners in Auschwitz, subcamps of Neuengamme, and Bergen-Belsen, who tirelessly fought against forgetting as long as they could. Today their sons are continuing the work of their mothers.

Helga Melmed (Venice, Florida) was deported from Berlin to the Litzmannstadt/ Łódź ghetto with her Jewish family at the age of 13. Her father was shot there. Her mother died of hunger and disease. Helga Melmed survived the Auschwitz concentration camp, several satellite camps of the Neuengamme concentration camp, and the Bergen-Belsen concentration camp. Today she lives in the USA.

Barbara Piotrowska (Warsaw) and her family were deported to the Neuengamme concentration camp in 1944 following the Warsaw Uprising. In Neuengamme, men were separated from the group. Barbara Piotrowska’s father was murdered there while she and her mother were deported to the Ravensbrück concentration camp. They both survived and returned to Poland.

Kristof Van Mierop (Dudzele, Belgium) will talk about his grandfather, the Belgian resistance fighter Roger Vyvey, who survived Bremen-Blumenthal, a satellite camp of the Neuengamme concentration camp, as well as the bombing of the prisoner ships in Lübeck Bay. Kristof Van Mierop has been involved in the Belgian Amicale since 2015 and has been secretary general of the Amicale Internationale KZ Neuengamme since 2019, actively campaigning against the forgetting of Nazi crimes.

Informationen und Anmeldung (erforderlich!) bei Ulrike Jensen (E-Mail: ulrike.jensen@gedenkstaetten.hamburg.de, Tel.: +49 (0)40 428 131 519).

Three conversations will be held in English without translation. Please register at Ulrike.jensen@gedenkstaetten.hamburg.de.

Montag 4. Mai 2026 14:00–00:00 Zeitzeugengespräch

KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Studienzentrum

FÄLLT AUS! Erzähl- und Begegnungscafé mit Angehörigen von ehemaligen Häftlingen des KZ Neuengamme und von NS-Verfolgten

Leider muss die Veranstaltung ausfallen!

Nachkomm*innen von Häftlingen des KZ Neuengamme sowie von NS-Verfolgten gedenken anlässlich des 81. Jahrestags des Kriegsendes ihrer verfolgten Verwandten. Diese kamen aus verschiedenen Ländern und wurden aus unterschiedlichen Gründen von den Nazis verfolgt. Wie wurde in den Familien mit den Verfolgungsgeschichten umgegangen? Fanden diese Geschichten gesellschaftliche Anerkennung? Inwiefern sind das Leben und die Haltung der Nachkomm*innen davon geprägt worden? Wie möchten diese die Erinnerung an das Schicksal ihrer verfolgten Verwandten weitertragen? Dies und vieles mehr können Sie in persönlichen Gesprächen mit den Angehörigen im Rahmen eines Erzählcafés erfragen. Jugendliche aus Hamburg bereiten das Projekt inhaltlich vor und werden die Begegnungen vor Ort moderieren.

Informationen und Anmeldung (erforderlich!) bei Ulrike Jensen (E-Mail: ulrike.jensen@gedenkstaetten.hamburg.de, Tel.: +49 (0)40) 428 131 519).

Montag 4. Mai 2026 19:00–00:00 Gespräch

Patriotische Gesellschaft, Trostbrücke 4, 20457 Hamburg

Daughters of Female Survivors Talk About Their Mother’s Influence on Their Own Lives

Titti Fränkel (Sweden) and Nina Halden Rönnlund (Sweden) have one thing in common: their mothers Livia Fränkel (née Szmuk, 1927–2025) and Mira Teeman (née Miriam Teeman, 1926–2008) were deported with their Jewish families from Hungary and Poland to National Socialist death camps. Both of them survived and emigrated to Sweden after the Second World War to start a new life.

We will talk with their daughters about the impact of their maternal histories on their respective families. Was their persecution discussed within the family? Were questions asked? Was there silence? What did they learn from their mothers? How do they remember them?

The conversation will be held in English without translation.

Moderation: Ulrike Jensen (KZ-Gedenkstätte Neuengamme)

Kooperation mit der Friedrich-Ebert-Stiftung

Bitte melden Sie sich an unter hamburg@fes.de.

Sonntag 10. Mai 2026 12:00–16:00 Gespräch

KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Plattenhaus/Nähe Klinkerwerk

Zwischenrast im Plattenhaus

Kaffee und Tee, Informationen und Gespräche: Das gibt es jeden Sonntag von 12-16 Uhr im „Plattenhaus“ in der KZ-Gedenkstätte Neuengamme. Auf dem weitläufigen Gelände zwischen Ausstellungsbereich und Mahnmal gelegen, bietet es sich an für eine Zwischenrast. Ob Sie Fragen zum Konzentrationslager oder der Gedenkstätte haben oder sich einfach aufwärmen und sich stärken wollen: Der kirchliche Arbeitskreis in der Gedenkstätte ist gerne für Sie da.

Sonntag 10. Mai 2026 12:00–14:00 Führung

KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Haupteingang

Öffentliche Sonntagsführung durch die KZ-Gedenkstätte Neuengamme

Öffentliche Führung mit Mitgliedern des Arbeitskreises kirchliche Gedenkstättenarbeit jeden Sonntag um 12 Uhr statt.

Sonntag 10. Mai 2026 14:00–14:00 Führung

KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Haupteingang

Öffentliche Sonntagsführung durch die KZ-Gedenkstätte Neuengamme

Öffentliche Führung mit Mitgliedern des Arbeitskreises kirchliche Gedenkstättenarbeit jeden Sonntag um 14 Uhr.

Sonntag 17. Mai 2026 12:00–16:00 Gespräch

KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Plattenhaus/Nähe Klinkerwerk

Zwischenrast im Plattenhaus

Kaffee und Tee, Informationen und Gespräche: Das gibt es jeden Sonntag von 12-16 Uhr im „Plattenhaus“ in der KZ-Gedenkstätte Neuengamme. Auf dem weitläufigen Gelände zwischen Ausstellungsbereich und Mahnmal gelegen, bietet es sich an für eine Zwischenrast. Ob Sie Fragen zum Konzentrationslager oder der Gedenkstätte haben oder sich einfach aufwärmen und sich stärken wollen: Der kirchliche Arbeitskreis in der Gedenkstätte ist gerne für Sie da.

Sonntag 17. Mai 2026 12:00–16:00 Sonderöffnung und Führungen

KZ-Gedenkstätte Neuengamme, ehemaliges Kommandantenhaus

Im Haus des Lagerkommandanten Max Pauly

1944 ließ sich der letzte Lagerkommandant des KZ Neuengamme SS-Obersturmbannführer Max Pauly ein kleines Wohnhaus auf dem Gelände der SS-Verwaltung errichten. Dort lebte er im Winter 1944/1945 mit fünf Kindern und seiner Schwägerin. Das historische Wohnhaus des damaligen KZ-Kommandanten Max Pauly steht unter Denkmalschutz und ist für die Öffentlichkeit selten zugänglich.

Von April bis November 2026 bieten wir einmal im Monat Sonderöffnungen mit Kurzführungen an.

Außerdem zu sehen sind dort das Schaudepot „Mehr als Höflichkeit. Die Sammlung Gastgeschenke aus dem Hamburger Besuchsprogramm für ehemalige Zwangsarbeiter*innen“, kuratiert von Evelina Rudenko, und das Projekt „Erinnerungsfoto für eine Zwangsarbeiterin“, kuratiert von Natalia Kataeva.

Eintritt frei, keine Anmeldung nötig.

Sonntag 17. Mai 2026 12:00–14:00 Führung

KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Haupteingang

Öffentliche Sonntagsführung durch die KZ-Gedenkstätte Neuengamme

Öffentliche Führung mit Mitgliedern des Arbeitskreises kirchliche Gedenkstättenarbeit jeden Sonntag um 12 Uhr statt.

Sonntag 17. Mai 2026 13:00–16:00 Rundgang

KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Haupteingang

Rundgang in ukrainischer Sprache: Häftlinge im KZ Neuengamme aus der Ukraine

Halyna Roshchyna, Historikerin, führt in einem Rundgang in ukrainischer Sprache über das Gelände der KZ-Gedenkstätte und erläutert die Struktur des Konzentrationslagers sowie den Alltag der Häftlinge mit Fokus auf Häftlinge aus Osteuropa.

Екскурсія українською мовою „В'язні концтабору Нойенгамме з України“

Місце зустрічі: головний вхід

Історик Галина Рощина проведе екскурсію українською мовою по території меморіального комплексу концтабору та розповість про структуру концтабору і повсякденне життя в'язнів, зосередивши увагу на в'язнях зі Східної Європи. Тривалість екскурсії: 3 години

Sonntag 17. Mai 2026 13:00–16:00 Rundgang

KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Haupteingang

Queere Menschen im Nationalsozialismus

Der Machtantritt der Nationalsozialist*innen bedeutete einen tiefen Einschnitt in das Leben queerer Menschen. Innerhalb weniger Jahre wurden queere Infrastrukturen zerschlagen und queere Menschen waren zunehmend staatlichen Repressions- und Verfolgungsmaßnahmen ausgesetzt. So wurden auf Grundlage des 1935 verschärften § 175 etwa 10.000 queere Männer sowie trans* Frauen in Konzentrationslager verschleppt. Die Hälfte davon überlebte die Lager nicht. Auch queere Frauen, gender-nonkonforme und trans* Personen waren im Nationalsozialismus von verschiedenen Formen von Verfolgung und Repression betroffen.

Der Rundgang findet anlässlich des Internationalen Tages gegen Homo-, Bi-, Inter- und Transfeindlichkeit statt und gibt Einblicke in die Lebenssituationen und Verfolgung queerer Menschen in Hamburg sowie die Haftbedingungen für queere Personen im KZ Neuengamme. Dabei werden auch Kontinuitäten der Verfolgung und Ausgrenzung nach 1945 sowie Leerstellen in der Forschung zu und im Gedenken an queere Opfer des Nationalsozialismus thematisiert.

Referierende: Ansgar Tonya Karnatz und Jona Diwiak (beide KZ-Gedenkstätte Neuengamme)

Kosten: 5,- Euro, ermäßigt: 3,- Euro

Anmerkung: Die Anmeldung dient uns als Orientierung, ist aber nicht zwingend erforderlich. Ihr könnt auch spontan vorbei kommen oder wenn ihr auf der Warteliste steht.

Eine Anmeldung ist erforderlich. Es sind aber keine Plätze mehr frei.
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Sonntag 17. Mai 2026 13:00–14:30 Führung

KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Haupteingang

Rundgang in russischer Sprache: NS-Zwangsarbeiter*innen aus Osteuropa

Natalia Kataeva, Regisseurin und Forscherin, leitet eine Führung in russischer Sprache zur Zwangsarbeit im KZ Neuengamme und in Hamburg. Der Schwerpunkt liegt auf KZ-Häftlingen und Kriegsgefangenen sowie zivilen Zwangsarbeiter*innen aus Osteuropa. Eine Veranstaltung zum Internationalen Museumstag. Im Anschluss Möglichkeit für den Film "Erinnerungsfoto für eine Zwangsarbeiterin"

17 мая 13-14.30 ч.

Экскурсия „Принудительный труд выходцев из Восточной Европы в нацистской Германии“

Место встречи: главный вход.

Наталья Катаева, режиссер и исследователь, проведет экскурсию на русском языке, посвященную принудительному труду в концентрационном лагере Нойенгамме и в Гамбурге. Основное внимание уделяется заключенным концентрационных лагерей, военнопленным, а также гражданским принудительным рабочим из Восточной Европы.

Продолжительность экскурсии: 1,5 часа.

Sonntag 17. Mai 2026 14:00–14:00 Führung

KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Haupteingang

Öffentliche Sonntagsführung durch die KZ-Gedenkstätte Neuengamme

Öffentliche Führung mit Mitgliedern des Arbeitskreises kirchliche Gedenkstättenarbeit jeden Sonntag um 14 Uhr.

Sonntag 17. Mai 2026 15:00–16:00 Film und Gespräch

KZ-Gedenkstätte Neuengamme, ehemaliges Kommandantenhaus

Erinnerungsfoto für eine Zwangsarbeiterin

Die Filmemacherin Natalia Kataeva gibt in ihrem künstlerisch-dokumentarischen Film „Erinnerungsfoto für eine Zwangsarbeiterin“ den lange ungehörten Stimmen von (zivilen) Zwangsarbeiterinnen eine Stimme. Eine Veranstaltung zum internationalen Museumstag in deutscher und russischer Sprache.

Sonntag 24. Mai 2026 12:00–16:00 Gespräch

KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Plattenhaus/Nähe Klinkerwerk

Zwischenrast im Plattenhaus

Kaffee und Tee, Informationen und Gespräche: Das gibt es jeden Sonntag von 12-16 Uhr im „Plattenhaus“ in der KZ-Gedenkstätte Neuengamme. Auf dem weitläufigen Gelände zwischen Ausstellungsbereich und Mahnmal gelegen, bietet es sich an für eine Zwischenrast. Ob Sie Fragen zum Konzentrationslager oder der Gedenkstätte haben oder sich einfach aufwärmen und sich stärken wollen: Der kirchliche Arbeitskreis in der Gedenkstätte ist gerne für Sie da.

Sonntag 24. Mai 2026 12:00–14:00 Führung

KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Haupteingang

Öffentliche Sonntagsführung durch die KZ-Gedenkstätte Neuengamme

Öffentliche Führung mit Mitgliedern des Arbeitskreises kirchliche Gedenkstättenarbeit jeden Sonntag um 12 Uhr statt.

Sonntag 24. Mai 2026 14:00–00:00 Führung

KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Haupteingang

Öffentliche Sonntagsführung durch die KZ-Gedenkstätte Neuengamme

Öffentliche Führung mit Mitgliedern des Arbeitskreises kirchliche Gedenkstättenarbeit jeden Sonntag um 14 Uhr.

Sonntag 31. Mai 2026 12:00–16:00 Gespräch

KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Plattenhaus/Nähe Klinkerwerk

Zwischenrast im Plattenhaus

Kaffee und Tee, Informationen und Gespräche: Das gibt es jeden Sonntag von 12-16 Uhr im „Plattenhaus“ in der KZ-Gedenkstätte Neuengamme. Auf dem weitläufigen Gelände zwischen Ausstellungsbereich und Mahnmal gelegen, bietet es sich an für eine Zwischenrast. Ob Sie Fragen zum Konzentrationslager oder der Gedenkstätte haben oder sich einfach aufwärmen und sich stärken wollen: Der kirchliche Arbeitskreis in der Gedenkstätte ist gerne für Sie da.

Sonntag 31. Mai 2026 12:00–14:00 Führung

KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Haupteingang

Öffentliche Sonntagsführung durch die KZ-Gedenkstätte Neuengamme

Öffentliche Führung mit Mitgliedern des Arbeitskreises kirchliche Gedenkstättenarbeit jeden Sonntag um 12 Uhr statt.

Sonntag 31. Mai 2026 14:00–00:00 Führung

KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Haupteingang

Öffentliche Sonntagsführung durch die KZ-Gedenkstätte Neuengamme

Öffentliche Führung mit Mitgliedern des Arbeitskreises kirchliche Gedenkstättenarbeit jeden Sonntag um 14 Uhr.