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Wichtiger Hinweis: Hier finden Sie die Veranstaltungen der KZ-Gedenkstätte Neuengamme.
Alle Veranstaltungen der Stiftung Hamburger Gedenkstätten und Lernorte finden sie im neuen Kalender der Stiftung.

Zu allen Veranstaltungen

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Sonntag 13. September 2026 –Samstag 31. Oktober 2026 Ausstellung

KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Hauptausstellung, Kellerraum

Hommage an Hendrik Cramer (1884–1944). Avantgarde-Dichter – Abenteurer – Widerstandskämpfer

Szenische Installation von Youssef Tabti.

Seit mehreren Jahren sammelt der Künstler Youssef Tabti Dokumente und Schriften zur europäischen Avantgarde der Zwischenkriegszeit. Mit einer szenischen Installation, die er speziell für die KZ-Gedenkstätte Neuengamme konzipiert hat, würdigt er das Leben und Wirken des Dichters und Widerstandskämpfers Hendrik Cramer. Der gebürtige Niederländer war Teil der avantgardistischen Künstlergruppe „Le Grand Jeu“ in Frankreich und schloss sich dort später der Widerstandsbewegung an. Er starb 1944 im KZ Neuengamme.

Die Ausstellung ist zu den Öffnungszeiten der KZ-Gedenkstätte Neuengamme zu besichtigen. Eintritt frei. Mehr Informationen zur Ausstellung

Samstag 3. Oktober 2026 11:00–11:45 Workshop

KZ-Gedenkstätte Neuengamme

Archivpädagogischer Workshop für Kinder „Ein Koffer voll spannender Papiere"

„Woher wissen wir eigentlich so viel über die Nazi-Zeit?“ Diese Frage beschäftigt viele Kinder. Am Beispiel von Briefen, Zeichnungen und Zeitungsausschnitten, die dem Archiv der KZ-Gedenkstätte Neuengamme 2022 von Familie Hansen aus Dänemark übergeben wurden, finden Kinder ab 10 Jahren mehr über das Schicksal von Thorvald C. Hansen, Preben Holm Hansen und Ib Holm Hansen, Vater und zwei Söhne, die im KZ Neuengamme wegen ihrer Widerstandstätigkeit inhaftiert waren, heraus. Die Teilnehmer*innen erfahren nicht nur, auf welch unterschiedlichen Wegen Informationen ins Archiv gelangen, sondern auch, wie sie aufbewahrt und ausgewertet werden. Ein Angebot im Rahmen des Aktionstags "Türen auf mit der Maus". Ort: Schriftdokumentenarchiv der KZ-Gedenkstätte Neuengamme. Eine vorherige Anmeldung unter Angabe des Alters des Kindes ist erwünscht, aber nicht zwingend notwendig unter studienzentrum@gedenkstaetten.hamburg.de

Samstag 3. Oktober 2026 12:00–13:30 Führung

KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Studienzentrum

Familienführung durch die KZ-Gedenkstätte Neuengamme

Kinder ab acht Jahren und ihre erwachsenen Begleitpersonen erkunden zusammen mit Gedenkstättenpädagog*innen das ehemalige Häftlingslager und ausgewählte Exponate in der Hauptausstellung. Im Zentrum der Führung stehen die Fragen der Kinder. Zeichnungen, Fotos und Objekte unterstützen das dialogische Konzept. Die Kinder und die erwachsenen Bezugspersonen werden getrennt, aber in Sichtweite voneinander geführt. Ein Angebot im Rahmen des Aktionstags "Türen auf mit der Maus". Eine vorherige Anmeldung unter Angabe des Alters des Kindes ist erwünscht, aber nicht zwingend notwendig unter studienzentrum@gedenkstaetten.hamburg.de. Kommeen Sie am 3. Oktober gerne zur Teilnahme-Registrierung in das Foyer des Studienzentrums der KZ-Gedenkstätte Neuengamme

Samstag 3. Oktober 2026 14:30–15:00 Workshop

KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Plattenhaus/Nähe Klinkerwerk

Familiengeschichtlicher Workshop für Kinder und ihre Eltern

Familiengeschichtlicher Workshop „Hermann Kühl - Seemann, Widerstandskämpfer, Papa“: Zu Beginn des Zweiten Weltkriegs befand sich der Hamburger Seemann Hermann Kühl auf einem Dampfer im Hafen von Vigo (Spanien). Krieg und die NS-Regierung lehnte er ab. Er desertierte. Für seinen Widerstand wurde er verfolgt und in verschiedenen Konzentrationslagern inhaftiert, u.a. im KZ-Neuengamme. Hermann Kühls Tochter Uta spricht mit Kindern ab acht Jahren über die Geschichte ihres Vaters, wie sein Wunsch nach Frieden und Gerechtigkeit sie heute prägt und lädt die Kinder ein, ein Schiff zu basteln und zu taufen. Ein Angebot im Rahmen des Aktionstags "Türen auf mit der Maus". Eine vorherige Anmeldung unter Angabe des Alters des Kindes ist erwünscht, aber nicht zwingend notwendig unter studienzentrum@gedenkstaetten.hamburg.de

 

Samstag 3. Oktober 2026 15:00–15:30 Druckwerkstatt

KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Plattenhaus/Nähe Klinkerwerk

Druckworkshop für Familien

Während der NS-Zeit konnte es sehr gefährlich sein, wenn Menschen ihre Meinung frei äußerten. Heute haben Kinder ein Recht auf Meinungs- und Informationsfreiheit. Mit unterschiedlichen Druckmaterialien können Kinder ab acht Jahren ihre eigenen Plakate zu Themen, die sie selbst bestimmen, drucken. Die Kunstwerke können am Ende des Workshops gescannt und so Teil einer digitalen Ausstellung werden. Ein Angebot im Rahmen des Aktionstags "Türen auf mit der Maus". Eine vorherige Anmeldung unter Angabe des Alters des Kindes ist erwünscht, aber nicht zwingend notwendig unter studienzentrum@gedenkstaetten.hamburg.de

Samstag 3. Oktober 2026 16:00–17:00 Lesung und Gespräch

KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Studienzentrum

Lesung und Gespräch „Die Mutsammlerin“ mit Stefanie Taschinski und Bernhard Esser

Die bekannte Kinderbuchautorin Stefanie Taschinski liest Auszüge aus ihrem im August 2026 erschienen Kinderbuch „Die Mutsammlerin“. Der Roman ist inspiriert von der Geschichte der Hamburger Familie Esser, die im Widerstand gegen die Nationalsozialisten aktiv war. Gemeinsam mit Bernhard Esser, dessen Vater Rudolf Esser das KZ-Neuengamme überlebte, spricht sie über die Entstehung des Buches, über Freundschaft und solidarisches Handeln. Buch und Lesung werden ab zehn Jahren empfohlen. Ein Angebot im Rahmen des Aktionstags "Türen auf mit der Maus". Eine vorherige Anmeldung unter Angabe des Alters des Kindes ist erwünscht, aber nicht zwingend notwendig unter studienzentrum@gedenkstaetten.hamburg.de

Sonntag 4. Oktober 2026 12:00–00:00 Führung

KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Haupteingang

Öffentliche Sonntagsführung durch die KZ-Gedenkstätte Neuengamme

Eine öffentliche Führung mit Mitgliedern des Arbeitskreises kirchliche Gedenkstättenarbeit findet jeden Sonntag um 12 Uhr statt.

Sonntag 4. Oktober 2026 12:00–16:00 Gespräch

KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Plattenhaus/Nähe Klinkerwerk

Kaffee und Geschichte

Das kleinste Gebäude auf dem großen Gedenkstättengelände ist das Plattenhaus. Sonntags hat es geöffnet. Besucher*innen erfahren hier mehr über Plattenhäuser im 2. Weltkrieg – über ihre Bedeutung für viele Hamburger Familien wie auch für die Häftlinge im KZ Neuengamme. Außerdem gibt es hier heiße und kalte Getränke – eine gute Möglichkeit für eine Pause. Ein*e ehrenamtliche*r Gastgeber*in des Arbeitskreises Kirchliche Gedenkstättenarbeit ist vor Ort für Ihre Fragen und Eindrücke da.

Freitag 9. Oktober 2026 10:00–16:00 Rechercheseminar

KZ-Gedenkstätte Neuengamme

Rechercheseminar zu Familiengeschichte und Familiengeschichten: Ein*e Täter*in, Mitläufer*in, Zuschauer*in, Opfer in der Familie?

Das Seminar stellt anhand konkreter Beispiele Möglichkeiten vor, über nationalsozialistische Täter*innen, Opfer, Mitläufer*innen und Zuschauer*innen aus der eigenen Familie zu recherchieren. Die Teilnehmenden erhalten einen Überblick über aktuelle Forschungen, Recherchemöglichkeiten in Archiven und im Internet. Sie können Fragen stellen zum Umgang mit historischen Dokumenten und lernen die Bibliothek und das Archiv der KZ-Gedenkstätte kennen. Wenn eigene Dokumente mitgebracht werden, kann anhand dieser über konkrete weitere Schritte gesprochen werden. 

Seminarleitung: Carola Kieras, Dr. Reimer Möller, Prof. Dr. Oliver von Wrochem

Kosten: 25,- €, ermäßigt 20,- € (inkl. Verpflegung)

Hinweis: Wegen Bauarbeiten ist die An- und Abfahrt zur Gedenkstätte mit öffentlichen Verkehrsmitteln derzeit schwieriger und zeitaufwändiger. Wenn Sie öffentliche Verkehrsmittel nutzen, erkundigen Sie sich bitte unbedingt vor Antritt der Fahrt beim hvv: hvv - Verbindungen suchen 

Sollten Sie bis dahin noch weitere Fragen haben, wenden Sie sich an das Team des Studienzentrums: studienzentrum@gedenkstaetten.hamburg.de .

Zur Anmeldung: https://eveeno.com/126690591

Vorläufiges Programm:

10:00 Uhr: Begrüßung der Teilnehmer*innen, Vorstellungsrunde 

10:30 Uhr: Dr. Reimer Möller. Einführung in das Archiv der Gedenkstätte, Recherchemöglichkeiten in den Datenbanken und zu Schriftquellen über Täter*innen in bundesdeutschen Archiven, Zeit für individuelle Fragen

12:15 Uhr: Einführung in die Katalogrecherche mit Carola Kieras

12:30 Uhr: Mittagessen, Zeit zur Besichtigung der Ausstellungen und der Gedenkstätte

14:00 Uhr: Dr. Oliver von Wrochem, Was heißt Täterschaft? Überlegungen zu Wissenschaft und Gesellschaft, anschließend Tipps zu Online-Recherche auf thematischen Websites

15:45 Uhr: Abschluss des Seminars und Feedbackrunde

16:00 Uhr: Ende des Seminars

Samstag 10. Oktober 2026 –Sonntag 11. Oktober 2026 10:40–17:00 Gesprächsseminar zur Familiengeschichte

KZ-Gedenkstätte Neuengamme

Gesprächsseminar zu Familiengeschichte und Familiengeschichten: Ein*e Täter*in in der Familie?

Dieses Seminar richtet sich an Personen, die sich intensiver mit NS-Täter*innen in der eigenen Familie auseinandersetzen wollen. Wir tauschen uns darüber aus, was es heißt, gemeinsam auf die Suche nach unliebsamen Wahrheiten zu gehen. Einzelne Teilnehmende berichten über die Ergebnisse ihrer Recherchen und die Motivation, sich ihrer Familiengeschichte zu stellen. Fragen von Loyalität und Illoyalität in der eigenen Familie und des Umgangs mit dem moralischen und familiären Erbe nach 1945 werden behandelt. Zudem werden Perspektiven des aktuellen gesellschaftlichen Umgangs aufgegriffen. Wir wollen uns auch zu möglichen Formen der Veröffentlichung austauschen. Gastreferentin Sina Vogt, die das Seminar in der Vergangenheit selbst besucht hat, wird einen Schreibworkshop anbieten, um gemeinsam Recherchiertes zu reflektieren, schreibend einzuordnen und zu bewahren. Dieses Seminar richtet sich insbesondere an Interessierte, die bereits an einem Gesprächsseminar teilgenommen haben. 

Seminarleitung: Karin Heddinga, Paula Mittrowann

Samstag, 10. Oktober 2026, 10:40–17:00 Uhr
Sonntag, 11. Oktober 2026, 10:40–17:00 Uhr

Kosten: 50,- €, ermäßigt 40,- € (inkl. Verpflegung)

Hinweis: Wegen Bauarbeiten ist die An- und Abfahrt zur Gedenkstätte mit öffentlichen Verkehrsmitteln derzeit schwieriger und zeitaufwändiger. Wenn Sie öffentliche Verkehrsmittel nutzen, erkundigen Sie sich bitte unbedingt vor Antritt der Fahrt beim hvv: hvv - Verbindungen suchen 

Sollten Sie noch weitere Fragen haben, wenden Sie sich an das Team des Studienzentrums: studienzentrum@gedenkstaetten.hamburg.de .

Zur Anmeldung:

https://eveeno.com/151743714

Vorläufiges Programm:

Samstag, 10.10.2026

10:40 Uhr: Begrüßung, Kennenlernrunde, Individuelles Arbeiten bzw. Offene Gesprächsrunde

ca. 12:30 Uhr: Mittagessen

14:30 Uhr: Teilnehmende stellen sich vor, Orientierung auf dem Gedenkstätten-Gelände, Weiterführung der Vorstellungen, Abschlussrunde

17.00 Uhr: Ende Tag 1

Sonntag, 11.10.2026

10:40 Uhr: Wie geht es euch heute?, Vortrag und Schreibworkshop mit Referent*in Sina Vogt

ca. 13:00 Uhr: Mittagessen

15:30 Uhr: Gruppenarbeit, Kaffeepause, Gemeinsames Gespräch, Abschlussrunde

17:00 Uhr: Ende Tag 2

Samstag 10. Oktober 2026 13:00–16:00 Rundgang

KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Haupteingang

„Zeugen Jehovas“ im KZ Neuengamme

Dieser Rundgang beschäftigt sich mit der Gruppe der „Zeugen Jehovas“, die ab 1940 im KZ Neuengamme und seinen Außenlagern inhaftiert wurden. Die Glaubensgemeinschaft der „Zeugen Jehovas“ war bereits 1933 verboten worden. Ihre Mitglieder wurden verfolgt und inhaftiert, zum Teil auch in Konzentrationslagern.

Der Rundgang beleuchtet anhand von Dokumenten und biografischen Beispielen die Hintergründe der Verfolgung sowie die besonderen Bedingungen dieser Häftlingsgruppe im KZ Neuengamme. Dabei wird auch der Frage nachgegangen, wie „Zeugen Jehovas“ trotz der alltäglichen Gewalt im Lager ihren Glauben bewahren konnten und welche Bedeutung der Zusammenhalt innerhalb der Gruppe für das Überleben hatte.

Referierende*r: Mika Pluschok (KZ-Gedenkstätte Neuengamme)

Kosten: 5 Euro, ermäßigt: 3 Euro

Treffpunkt: Service-Point am Haupteingang der KZ-Gedenkstätte Neuengamme

Ende: Denkmal für die „Zeugen Jehovas“ im Gedenkhain

Eine Anmeldung ist erforderlich. Es sind noch 25 Plätze frei.
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Sonntag 11. Oktober 2026 12:00–00:00 Führung

KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Haupteingang

Öffentliche Sonntagsführung durch die KZ-Gedenkstätte Neuengamme

Eine öffentliche Führung mit Mitgliedern des Arbeitskreises kirchliche Gedenkstättenarbeit findet jeden Sonntag um 12 Uhr statt.

Sonntag 11. Oktober 2026 12:00–16:00 Gespräch

KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Plattenhaus/Nähe Klinkerwerk

Kaffee und Geschichte

Das kleinste Gebäude auf dem großen Gedenkstättengelände ist das Plattenhaus. Sonntags hat es geöffnet. Besucher*innen erfahren hier mehr über Plattenhäuser im 2. Weltkrieg – über ihre Bedeutung für viele Hamburger Familien wie auch für die Häftlinge im KZ Neuengamme. Außerdem gibt es hier heiße und kalte Getränke – eine gute Möglichkeit für eine Pause. Ein*e ehrenamtliche*r Gastgeber*in des Arbeitskreises Kirchliche Gedenkstättenarbeit ist vor Ort für Ihre Fragen und Eindrücke da.

Sonntag 18. Oktober 2026 12:00–00:00 Führung

KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Haupteingang

Öffentliche Sonntagsführung durch die KZ-Gedenkstätte Neuengamme

Eine öffentliche Führung mit Mitgliedern des Arbeitskreises kirchliche Gedenkstättenarbeit findet jeden Sonntag um 12 Uhr statt.

Sonntag 18. Oktober 2026 12:00–16:00 Gespräch

KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Plattenhaus/Nähe Klinkerwerk

Kaffee und Geschichte

Das kleinste Gebäude auf dem großen Gedenkstättengelände ist das Plattenhaus. Sonntags hat es geöffnet. Besucher*innen erfahren hier mehr über Plattenhäuser im 2. Weltkrieg – über ihre Bedeutung für viele Hamburger Familien wie auch für die Häftlinge im KZ Neuengamme. Außerdem gibt es hier heiße und kalte Getränke – eine gute Möglichkeit für eine Pause. Ein*e ehrenamtliche*r Gastgeber*in des Arbeitskreises Kirchliche Gedenkstättenarbeit ist vor Ort für Ihre Fragen und Eindrücke da.

Sonntag 25. Oktober 2026 12:00–00:00 Führung

KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Haupteingang

Öffentliche Sonntagsführung durch die KZ-Gedenkstätte Neuengamme

Eine öffentliche Führung mit Mitgliedern des Arbeitskreises kirchliche Gedenkstättenarbeit findet jeden Sonntag um 12 Uhr statt.

Sonntag 25. Oktober 2026 12:00–16:00 Gespräch

KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Plattenhaus/Nähe Klinkerwerk

Kaffee und Geschichte

Das kleinste Gebäude auf dem großen Gedenkstättengelände ist das Plattenhaus. Sonntags hat es geöffnet. Besucher*innen erfahren hier mehr über Plattenhäuser im 2. Weltkrieg – über ihre Bedeutung für viele Hamburger Familien wie auch für die Häftlinge im KZ Neuengamme. Außerdem gibt es hier heiße und kalte Getränke – eine gute Möglichkeit für eine Pause. Ein*e ehrenamtliche*r Gastgeber*in des Arbeitskreises Kirchliche Gedenkstättenarbeit ist vor Ort für Ihre Fragen und Eindrücke da.

Samstag 31. Oktober 2026 10:00–16:00 Sonderöffnung und Führungen

KZ-Gedenkstätte Neuengamme, ehemaliges Kommandantenhaus

Im Haus des Lagerkommandanten Max Pauly

1944 ließ sich der letzte Lagerkommandant des KZ Neuengamme Max Pauly ein kleines Wohnhaus auf dem Gelände der SS-Verwaltung errichten. Dort lebte er im Winter 1944/1945 mit fünf Kindern und seiner Schwägerin. Das historische Wohnhaus des damaligen KZ-Kommandanten Max Pauly steht unter Denkmalschutz und ist für die Öffentlichkeit selten zugänglich.

Von April bis November 2026 bieten wir einmal im Monat Sonderöffnungen mit Kurzführungen an, so auch zu #seeforfree.

Außerdem zu sehen sind dort das Schaudepot „Mehr als Höflichkeit. Die Sammlung Gastgeschenke aus dem Hamburger Besuchsprogramm für ehemalige Zwangsarbeiter*innen“, kuratiert von Evelina Rudenko, und das Projekt „Erinnerungsfoto für eine Zwangsarbeiterin“, kuratiert von Natalia Kataeva.

Eintritt frei, keine Anmeldung nötig.

Samstag 31. Oktober 2026 10:00–16:00 Führung

KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Haupteingang

Kurzführungen zu #seeforfree

Im Rahmen von #seeforfree bieten Mitglieder des Arbeitskreises Kirchliche Gedenkstättenarbeit Kurzführungen durch das ehemalige Häftlingslager an. Startzeiten nach Bedarf zwishen 10 und 16 Uhr. Kostenfrei. Keine Anmeldung notwendig.

Samstag 31. Oktober 2026 13:00–16:00 Führung

KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Haupteingang

#seeforfree: Тематическая экскурсия „Узники и узницы из Советского Союза в концентрационном лагере Нойенгамме и его подлагерях“

Воскресенье, 31 октября 2026, 13.00–16.00 3 часа

Тематическая экскурсия „Узники и узницы из Советского Союза в концентрационном лагере Нойенгамме и его подлагерях“

Ведущая экскурсии: Наталья Катаева (KZ-Gedenkstätte Neuengamme)

Место встречи: сервис-пункт у главного входа в Мемориал Нойенгамме

бесплатное мероприятие #seeforfree

Как доехать - KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Jean-Dolidier-Weg 75, 21039 Hamburg

Остановка - KZ-Gedenkstätte (Ausstellung), Актуальное расписание смотрите в приложении HVV.

Регистрация: Зарегистрироваться можно на сайте мемориала или напишите, пожалуйста, в личные сообщения, @natashajosef (телеграмм)

Eine Anmeldung ist erforderlich. Es sind noch 25 Plätze frei.
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Samstag 31. Oktober 2026 14:00–17:00 Rundgang

KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Haupteingang

Täterschaften und Strafverfolgung im KZ Neuengamme

Die Verantwortung für die Konzentrationslager waren auf unterschiedliche Schultern verteilt: Wachmannschaften, staatliche Institutionen, private Firmen und die Bevölkerung in der Nachbarschaft. Für den Großteil der nationalsozialistische Täter*innen blieb die Strafverfolgung nach 1945 weitestgehend aus. Einige wenige jedoch waren in Prozessen angeklagt. In Hamburg führte die britische Militärregierung 1946-1948 mehrere Prozesse im Curiohaus, größtenteils gegen Lagerpersonal des KZ Neuengamme und seiner Außenlager. Wer waren die Männer, die auf der Anklagebank saßen und was waren Grundlagen für die Anklagen? Wer organisierte die Prozesse?

In der Ausstellung „Dienststelle KZ Neuengamme: Die Lager-SS“ auf dem Gelände des ehemaligen KZ Neuengamme bieten Prozessunterlagen, Dokumente und Biografien umfangreiche Möglichkeiten, sich mit den Lebens- und Arbeitsbedingungen, sowie mit dem Handeln und ihren Spielräumen der im KZ Neuengamme eingesetzten Täter*innen auseinanderzusetzen. Daneben werden auch Biografien von Zeug*innen beleuchtet.

Der Themenrundgang ist kostenfrei und findet statt anlässlich der Veranstaltungsreihe 80 Jahre Curiohaus-Prozesse der GEW sowie im Rahmen von #seeforfree. Um eine Anmeldung über unseren Veranstaltungskalender wird gebeten, sie ist aber nicht erforderlich.

Referentin: Maren Degener (KZ-Gedenkstätte Neuengamme)

Treffpunkt: KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Haupteingang