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Wichtiger Hinweis: Hier finden Sie die Veranstaltungen der KZ-Gedenkstätte Neuengamme.
Alle Veranstaltungen der Stiftung Hamburger Gedenkstätten und Lernorte finden sie im neuen Kalender der Stiftung.
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Donnerstag 20. November 2025 –Dienstag 10. Februar 2026 Ausstellung
KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Foyer Hauptausstellung
Rechte Gewalt hat die Bundesrepublik seit ihren Anfängen begleitet. Der Fotograf Mark Mühlhaus hat mehr als 30 Schauplätze rechter Gewalttaten besucht. Seine Fotografien zeigen eine scheinbare Normalität. Sie fordern dazu auf, sich die Geschichten rechten Terrors vor Augen zu führen, die mit diesen Orten verbunden sind. Die Fotografien mit ihren zugehörigen Gewaltgeschichten werden ergänzt um die Stimmen von Überlebenden und Betroffenen rechter Gewalt. Sie geben in Hörstücken Einblicke in ihre vielfältige Auseinandersetzung mit erlebten Anschlägen, Übergriffen und Attacken und zeugen von den tiefen Spuren, die diese bei vielen hinterließ. Die Ausstellung ist zu den Öffnungszeiten der KZ-Gedenkstätte Neuengamme zu besichtigen. Eintritt frei.
Montag 1. Dezember 2025 16:00–17:00 Hörführung
Online Veranstaltung
Aus welchen Ländern kamen die Häftlinge des KZ Neuengamme? Welche Gruppen von Häftlingen hielt die SS in Konzentrationslagern gefangen? Ja, es gab natürlich die jüdischen Häftlinge – aber darüber hinaus noch viele weitere Gruppen. Wir laden Sie zu einem Audiobesuch auf dem Gelände der KZ-Gedenkstätte Neuengamme ein, bei dem Sie den Lebensweg mancher Häftlinge kennenlernen. Sie erfahren, weshalb diese Menschen von den Nazis verfolgt wurden. Guide: Henning Flinner. Ein Angebot von Bei Anruf Kultur.
So funktioniert es: Melden Sie sich auf der Website beianrufkultur.de an, indem Sie auf den Anmelden-Button klicken oder rufen Sie an: (040) 209 404 36.
Dienstag 2. Dezember 2025 19:00–21:00 Buchvorstellung und Gespräch
Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg, Von-Melle-Park 3, 20146 Hamburg
Entfachten um die einstigen Stammlager wie Neuengamme, Buchenwald oder Ravensbrück schon früh – wenn auch in ganz anderen Kontexten und Konstellationen – erinnerungspolitische Diskurse, spielten die KZ-Außenlager in den Debatten um die NS-Aufarbeitung lange Zeit meist nur eine marginale Rolle. In seiner Dissertation richtet Maik Ullmann die Aufmerksamkeit dagegen ganz bewusst auf die zweiten Geschichten der Neuengammer Außenlager und dabei insbesondere auf solche, die außerhalb der norddeutschen Großstädte Bremen, Hamburg und Hannover lagen und in der Forschung als „vergessene KZs“ beschrieben wurden, um vor Ort lokale Dynamiken in der Aufarbeitung der NS-Zeit in den Blick zu nehmen. Dabei rücken an Schauplätzen wie Boizenburg, Ladelund, Vechelde oder Alderney unterschiedlichste Akteure in den Fokus.
Nach einer kurzen Buchvorstellung von Dr. Maik Ullmann (Institut für Zeitgeschichte und Stadtpräsentation, Wolfsburg) kommt er mit Prof. Dr. Detlef Garbe (ehemaliger Vorstand der Stiftung Hamburger Gedenkstätten und Lernorte) und Franciska Thiele (KZ-Gedenkstätte Neuengamme) ins Gespräch. Moderation: Prof. Dr. Kirsten Heinsohn (Forschungsstelle für Zeitgeschichte in Hamburg)
Der Eintritt ist frei. Um eine Anmeldung wird gebeten, sie ist aber nicht erforderlich.
Diese Veranstaltung findet statt in Kooperation mit dem Freundeskreis KZ-Gedenkstätte Neuengamme e. V., der Stadt Wolfsburg und der Forschungsstelle für Zeitgeschichte in Hamburg.
Sonntag 7. Dezember 2025 12:00–14:00 Führung
KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Haupteingang
mit Mitgliedern des Arbeitskreises kirchliche Gedenkstättenarbeit. Keine Anmeldung erforderlich.
Sonntag 7. Dezember 2025 12:00–16:00 Gespräch
KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Plattenhaus/Nähe Klinkerwerk
Kaffee und Tee, Informationen und Gespräche: Das gibt es jeden Sonntag von 12-16 Uhr im „Plattenhaus“ in der KZ-Gedenkstätte Neuengamme. Auf dem weitläufigen Gelände zwischen Ausstellungsbereich und Mahnmal gelegen, bietet es sich an für eine Zwischenrast. Ob Sie Fragen zum Konzentrationslager oder der Gedenkstätte haben oder sich einfach aufwärmen und sich stärken wollen: Der kirchliche Arbeitskreis in der Gedenkstätte ist gerne für Sie da.
Sonntag 7. Dezember 2025 14:00–16:00 Führung
KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Haupteingang
mit Mitgliedern des Arbeitskreises kirchliche Gedenkstättenarbeit jeden Sonntag um 12 und um 14 Uhr. Keine Anmeldung erforderlich.
Freitag 12. Dezember 2025 14:00–19:00 Fortbildung
KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Studienzentrum
Wie kann Leichte Sprache genutzt werden, um Gedenkstätten mehr Menschen zugänglich zu machen? Wie können Materialien in Leichter Sprache erarbeitet werden und was ist dabei zu beachten? Wie kann Leichte Sprache in Ausstellungen eingebunden werden?
Die „Euthanasie“-Gedenkstätte Lüneburg praktiziert seit über zehn Jahren das Konzept des „inklusiven Geschichtslernens“. Barrierefreie Materialien und Methoden gewährleisten dort, dass Menschen mit verschiedenen Beeinträchtigungen das Workshopangebot der Gedenkstätte nutzen bzw. die Ausstellungen besuchen können. Über die Möglichkeiten und Grenzen der Leichten Sprache geben Dr. Carola Rudnick (Leiterin der „Euthanasie“-Gedenkstätte Lüneburg) und Antje Pauleweit (Pädagogische Mitarbeiterin an der Buchholzer Förderschule an Boerns Soll sowie Honorarkraft der Lüneburger Gedenkstätte) im Rahmen des Workshops praxisnah Tipps und Hinweise. Hierbei werden sowohl Beispiele aus der pädagogischen Arbeit als auch aus der Nutzung der verschiedenen Ausstellungen vorgestellt.
Die Fortbildung ist kostenfrei. Für Kuchen und Obst wird eine private Umlage von 3 Euro/Person vor Ort erhoben.
Um eine Anmeldung bis 5. Dezember 2025 wird gebeten.
Sonntag 14. Dezember 2025 12:00–14:00 Führung
KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Haupteingang
mit Mitgliedern des Arbeitskreises kirchliche Gedenkstättenarbeit. Keine Anmeldung erforderlich.
Sonntag 14. Dezember 2025 12:00–16:00 Gespräch
KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Plattenhaus/Nähe Klinkerwerk
Kaffee und Tee, Informationen und Gespräche: Das gibt es jeden Sonntag von 12-16 Uhr im „Plattenhaus“ in der KZ-Gedenkstätte Neuengamme. Auf dem weitläufigen Gelände zwischen Ausstellungsbereich und Mahnmal gelegen, bietet es sich an für eine Zwischenrast. Ob Sie Fragen zum Konzentrationslager oder der Gedenkstätte haben oder sich einfach aufwärmen und sich stärken wollen: Der kirchliche Arbeitskreis in der Gedenkstätte ist gerne für Sie da.
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