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Wichtiger Hinweis: Hier finden Sie die Veranstaltungen der KZ-Gedenkstätte Neuengamme.
Alle Veranstaltungen der Stiftung Hamburger Gedenkstätten und Lernorte finden sie im neuen Kalender der Stiftung.

Zu allen Veranstaltungen

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Donnerstag 30. April 2026 –Donnerstag 21. Mai 2026 00:00–00:00 Ausstellung

Universität Hamburg, Fakultät für Erziehungswissenschaft, 2. Stock, Von-Melle-Park 8, 20146 Hamburg

Überlebt! Und nun? NS-Verfolgte in Hamburg nach ihrer Befreiung

Das Ende des Zweiten Weltkriegs brachte den Verfolgten des Nationalsozialismus die lang ersehnte Befreiung. Vor 75 Jahren atmeten in Hamburg Frauen und Männer aus ganz Europa in Zwangsarbeitslagern und anderen Haftstätten auf. Tausende Häftlinge des KZ Neuengamme waren kurz vor der Ankunft der britischen Truppen aus der Stadt gebracht worden. Sie erlebten ihre Befreiung an vielen verschiedenen Orten. Wie erging es ihnen in den Wochen und Monaten danach?

Viele hatten den nationalsozialistischen Terror nur um Haaresbreite überlebt, waren ausgezehrt, schwer krank und besaßen nur noch, was sie auf dem Leib trugen. Wo konnten sie Essen und medizinische Versorgung erhalten? Wie sollten sie nach Hause kommen? Hatten sie überhaupt noch ein zu Hause? Und waren ihre Angehörigen noch am Leben? Manche, die vor dem Nichts standen, versuchten einen Neuanfang durch die Auswanderung in ein anderes Land. Die Rückkehr in ein "normales" Leben war für viele Überlebende ein schwieriger Prozess. Auch für verfolgte Hamburgerinnen und Hamburger bedeutete die Befreiung nicht zwangsläufig ein Ende der Not.

Öffnungszeiten: täglich 08.00-21.00

Samstag 2. Mai 2026 –Sonntag 31. Mai 2026 Ausstellung

KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Foyer Hauptausstellung

„Vielleicht erlebe ich den Frieden noch.“ Überlebende der NS-Verfolgung in der Ukraine

Die Ausstellung porträtiert zehn Überlebende der NS-Verfolgung in der Ukraine. Sie waren als Jugendliche zur Zwangsarbeit deportiert oder mit ihren Eltern verschleppt worden, einige wurden in der Zwangsarbeit geboren. Porträtiert werden auch Rom*nja, die die deutsche Besatzung erlebten. Der ukrainische Fotograf Kostyantyn Chernichkin hat die Menschen, deren Alltag vom Krieg geprägt ist, 2024 und 2025 besucht.

Die Ausstellung wurde entwickelt vom „Hilfsnetzwerk für Überlebende der NS-Verfolgung in der Ukraine“, dem 47 Gedenkstätten, Stiftungen und zivilgesellschaftliche Erinnerungsinitiativen angehören. Ziel ist es, Überlebende der NS-Verfolgung und ihre Familien mit Hilfe von NGOs vor Ort zu unterstützen. Mitarbeiter*innen des Hilfsnetzwerks präsentieren die Ausstellung im Rahmen von „Memory Matters! Vielfältiges Erinnern zum 81. Jahrestag“.

Spendenmöglichkeit über die Website des Hilfsnetzwerks: hilfsnetzwerk-nsverfolgte.de

Sonntag 17. Mai 2026 12:00–16:00 Gespräch

KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Plattenhaus/Nähe Klinkerwerk

Zwischenrast im Plattenhaus

Kaffee und Tee, Informationen und Gespräche: Das gibt es jeden Sonntag von 12-16 Uhr im „Plattenhaus“ in der KZ-Gedenkstätte Neuengamme. Auf dem weitläufigen Gelände zwischen Ausstellungsbereich und Mahnmal gelegen, bietet es sich an für eine Zwischenrast. Ob Sie Fragen zum Konzentrationslager oder der Gedenkstätte haben oder sich einfach aufwärmen und sich stärken wollen: Der kirchliche Arbeitskreis in der Gedenkstätte ist gerne für Sie da.

Sonntag 17. Mai 2026 12:00–16:00 Sonderöffnung und Führungen

KZ-Gedenkstätte Neuengamme, ehemaliges Kommandantenhaus

Im Haus des Lagerkommandanten Max Pauly

1944 ließ sich der letzte Lagerkommandant des KZ Neuengamme SS-Obersturmbannführer Max Pauly ein kleines Wohnhaus auf dem Gelände der SS-Verwaltung errichten. Dort lebte er im Winter 1944/1945 mit fünf Kindern und seiner Schwägerin. Das historische Wohnhaus des damaligen KZ-Kommandanten Max Pauly steht unter Denkmalschutz und ist für die Öffentlichkeit selten zugänglich.

Von April bis November 2026 bieten wir einmal im Monat Sonderöffnungen mit Kurzführungen an.

Außerdem zu sehen sind dort das Schaudepot „Mehr als Höflichkeit. Die Sammlung Gastgeschenke aus dem Hamburger Besuchsprogramm für ehemalige Zwangsarbeiter*innen“, kuratiert von Evelina Rudenko, und das Projekt „Erinnerungsfoto für eine Zwangsarbeiterin“, kuratiert von Natalia Kataeva.

Eintritt frei, keine Anmeldung nötig.

Sonntag 17. Mai 2026 12:00–14:00 Führung

KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Haupteingang

Öffentliche Sonntagsführung durch die KZ-Gedenkstätte Neuengamme

Öffentliche Führung mit Mitgliedern des Arbeitskreises kirchliche Gedenkstättenarbeit jeden Sonntag um 12 Uhr statt.

Sonntag 17. Mai 2026 13:00–16:00 Rundgang

KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Haupteingang

Rundgang in ukrainischer Sprache: Häftlinge im KZ Neuengamme aus der Ukraine

Halyna Roshchyna, Historikerin, führt in einem Rundgang in ukrainischer Sprache über das Gelände der KZ-Gedenkstätte und erläutert die Struktur des Konzentrationslagers sowie den Alltag der Häftlinge mit Fokus auf Häftlinge aus Osteuropa.

Екскурсія українською мовою „В'язні концтабору Нойенгамме з України“

Місце зустрічі: головний вхід

Історик Галина Рощина проведе екскурсію українською мовою по території меморіального комплексу концтабору та розповість про структуру концтабору і повсякденне життя в'язнів, зосередивши увагу на в'язнях зі Східної Європи. Тривалість екскурсії: 3 години

Sonntag 17. Mai 2026 13:00–16:00 Rundgang

KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Haupteingang

Queere Menschen im Nationalsozialismus

Der Machtantritt der Nationalsozialist*innen bedeutete einen tiefen Einschnitt in das Leben queerer Menschen. Innerhalb weniger Jahre wurden queere Infrastrukturen zerschlagen und queere Menschen waren zunehmend staatlichen Repressions- und Verfolgungsmaßnahmen ausgesetzt. So wurden auf Grundlage des 1935 verschärften § 175 etwa 10.000 queere Männer sowie trans* Frauen in Konzentrationslager verschleppt. Die Hälfte davon überlebte die Lager nicht. Auch queere Frauen, gender-nonkonforme und trans* Personen waren im Nationalsozialismus von verschiedenen Formen von Verfolgung und Repression betroffen.

Der Rundgang findet anlässlich des Internationalen Tages gegen Homo-, Bi-, Inter- und Transfeindlichkeit statt und gibt Einblicke in die Lebenssituationen und Verfolgung queerer Menschen in Hamburg sowie die Haftbedingungen für queere Personen im KZ Neuengamme. Dabei werden auch Kontinuitäten der Verfolgung und Ausgrenzung nach 1945 sowie Leerstellen in der Forschung zu und im Gedenken an queere Opfer des Nationalsozialismus thematisiert.

Referierende: Ansgar Tonya Karnatz und Jona Diwiak (beide KZ-Gedenkstätte Neuengamme)

Kosten: 5,- Euro, ermäßigt: 3,- Euro

Anmerkung: Die Anmeldung dient uns als Orientierung, ist aber nicht zwingend erforderlich. Ihr könnt auch spontan vorbei kommen oder wenn ihr auf der Warteliste steht.

Eine Anmeldung ist erforderlich. Es sind aber keine Plätze mehr frei.
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Sonntag 17. Mai 2026 13:00–14:30 Führung

KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Haupteingang

Rundgang in russischer Sprache: NS-Zwangsarbeiter*innen aus Osteuropa

Natalia Kataeva, Regisseurin und Forscherin, leitet eine Führung in russischer Sprache zur Zwangsarbeit im KZ Neuengamme und in Hamburg. Der Schwerpunkt liegt auf KZ-Häftlingen und Kriegsgefangenen sowie zivilen Zwangsarbeiter*innen aus Osteuropa. Eine Veranstaltung zum Internationalen Museumstag. Im Anschluss Möglichkeit für den Film "Erinnerungsfoto für eine Zwangsarbeiterin"

17 мая 13-14.30 ч.

Экскурсия „Принудительный труд выходцев из Восточной Европы в нацистской Германии“

Место встречи: главный вход.

Наталья Катаева, режиссер и исследователь, проведет экскурсию на русском языке, посвященную принудительному труду в концентрационном лагере Нойенгамме и в Гамбурге. Основное внимание уделяется заключенным концентрационных лагерей, военнопленным, а также гражданским принудительным рабочим из Восточной Европы.

Продолжительность экскурсии: 1,5 часа.

Sonntag 17. Mai 2026 14:00–14:00 Führung

KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Haupteingang

Öffentliche Sonntagsführung durch die KZ-Gedenkstätte Neuengamme

Öffentliche Führung mit Mitgliedern des Arbeitskreises kirchliche Gedenkstättenarbeit jeden Sonntag um 14 Uhr.

Sonntag 17. Mai 2026 15:00–16:00 Film und Gespräch

KZ-Gedenkstätte Neuengamme, ehemaliges Kommandantenhaus

Erinnerungsfoto für eine Zwangsarbeiterin

Die Filmemacherin Natalia Kataeva gibt in ihrem künstlerisch-dokumentarischen Film „Erinnerungsfoto für eine Zwangsarbeiterin“ den lange ungehörten Stimmen von (zivilen) Zwangsarbeiterinnen eine Stimme. Eine Veranstaltung zum internationalen Museumstag in deutscher und russischer Sprache.

Sonntag 24. Mai 2026 12:00–16:00 Gespräch

KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Plattenhaus/Nähe Klinkerwerk

Zwischenrast im Plattenhaus

Kaffee und Tee, Informationen und Gespräche: Das gibt es jeden Sonntag von 12-16 Uhr im „Plattenhaus“ in der KZ-Gedenkstätte Neuengamme. Auf dem weitläufigen Gelände zwischen Ausstellungsbereich und Mahnmal gelegen, bietet es sich an für eine Zwischenrast. Ob Sie Fragen zum Konzentrationslager oder der Gedenkstätte haben oder sich einfach aufwärmen und sich stärken wollen: Der kirchliche Arbeitskreis in der Gedenkstätte ist gerne für Sie da.

Sonntag 24. Mai 2026 12:00–14:00 Führung

KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Haupteingang

Öffentliche Sonntagsführung durch die KZ-Gedenkstätte Neuengamme

Öffentliche Führung mit Mitgliedern des Arbeitskreises kirchliche Gedenkstättenarbeit jeden Sonntag um 12 Uhr statt.

Sonntag 24. Mai 2026 14:00–14:00 Führung

KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Haupteingang

Öffentliche Sonntagsführung durch die KZ-Gedenkstätte Neuengamme

Öffentliche Führung mit Mitgliedern des Arbeitskreises kirchliche Gedenkstättenarbeit jeden Sonntag um 14 Uhr.

Sonntag 31. Mai 2026 12:00–16:00 Gespräch

KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Plattenhaus/Nähe Klinkerwerk

Zwischenrast im Plattenhaus

Kaffee und Tee, Informationen und Gespräche: Das gibt es jeden Sonntag von 12-16 Uhr im „Plattenhaus“ in der KZ-Gedenkstätte Neuengamme. Auf dem weitläufigen Gelände zwischen Ausstellungsbereich und Mahnmal gelegen, bietet es sich an für eine Zwischenrast. Ob Sie Fragen zum Konzentrationslager oder der Gedenkstätte haben oder sich einfach aufwärmen und sich stärken wollen: Der kirchliche Arbeitskreis in der Gedenkstätte ist gerne für Sie da.

Sonntag 31. Mai 2026 12:00–14:00 Führung

KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Haupteingang

Öffentliche Sonntagsführung durch die KZ-Gedenkstätte Neuengamme

Öffentliche Führung mit Mitgliedern des Arbeitskreises kirchliche Gedenkstättenarbeit jeden Sonntag um 12 Uhr statt.

Sonntag 31. Mai 2026 14:00–14:00 Führung

KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Haupteingang

Öffentliche Sonntagsführung durch die KZ-Gedenkstätte Neuengamme

Öffentliche Führung mit Mitgliedern des Arbeitskreises kirchliche Gedenkstättenarbeit jeden Sonntag um 14 Uhr.