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Januar 2023

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Samstag 31. Dezember 2022–Sonntag 1. Januar 2023

KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Haupteingang

Am 31. Dezember und am 1. Januar ist die KZ-Gedenkstätte Neuengamme geschlossen

Sonntag 8. Januar 2023 11:00–12:00

Gedenkstätte Fuhlsbüttel, Suhrenkamp 98, 22335 Hamburg

Führung und Gespräch in der Gedenkstätte Fuhlsbüttel

mit Ehrenamtlichen der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes (VVN-BdA) und des Arbeitskreises ehemals verfolgter und inhaftierter Sozialdemokraten (AvS) jeden Sonntag um 11.00 und 12.00 Uhr. Heute mit Henning Glindemann. Keine Anmeldung nötig.

Sonntag 8. Januar 2023 13:00–14:00

KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Haupteingang

Sonntagsführungen durch die KZ-Gedenkstätte Neuengamme

mit Mitgliedern des Arbeitskreises kirchliche Gedenkstättenarbeit jeden Sonntag um 13.00 Uhr. Keine Anmeldung nötig. 

Montag 9. Januar 2023 16:00–19:00

Online-Veranstaltung

Times of War. Remembering Nazi Persecution during the Occupation of Ukraine

Russia‘s current war against Ukraine has a broad impact on the culture of remembrance. In the two-part seminar, historians from Ukraine address the current conflicts and perspectives for memory work.

Part I by Ihor Dvorkin, Kharkiv/Lwiv, introduces the culture of remembrance in Ukraine about the Second World War in the format of a lecture, followed by a discussion. Part II by Svitlana Telukha, Leipzig/Kharkiv, and Evhenii Telukha, Kharkiv, focuses on the peculiarities of conducting oral history research on the Second World War in Ukraine. In connection with this, different documents will be analysed in small groups. As examples, memories of former prisoners from the archival collection of the Neuengamme Concentration Camp Memorial as well as documentary projects that emerged after February 24, 2022 in Kharkiv will be presented and discussed.

The free online training takes place in English and is offered via the online tool Zoom. Registration until 8 January 2023 via our online form:

Eine Anmeldung ist erforderlich. Es sind noch 50 Plätze frei.
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Freitag 13. Januar 2023–Mittwoch 8. Februar 2023

Hamburger Rathaus, Diele, Rathausmarkt 1, 20095 Hamburg

Ausstellung: „Der Tod ist ständig unter uns.“ Die Deportationen nach Riga und der Holocaust im deutsch besetzten Lettland

Riga war das Zentrum jüdischen Lebens in Lettland. Mit dem Einmarsch deutscher Truppen im Juli 1941 wurde die Stadt zu einem Zielort von Deportationen und zum Tatort nationalsozialistischer Vernichtungspolitik. Angehörige von SS, Polizei und Wehrmacht sowie lokale Hilfstruppen ermordeten fast alle lettischen sowie die aus Deutschland, Wien, Prag und Brünn nach Riga deportierten Jüdinnen und Juden. Unter den Deportierten waren auch 753 Hamburgerinnen und Hamburger. Der Hannoversche Bahnhof war Ausgangspunkt, aber auch Zwischenstation für Deportationen aus Norddeutschland nach Riga.

Die wenigen Überlebenden kehrten nur selten in ihre Heimatländer zurück. Zumeist kämpften sie vergeblich um Gerechtigkeit. Ebenso blieb eine umfassende juristische Aufarbeitung der Verbrechen aus. Zwei der umfangreichsten Verfahren zu den deutschen Verbrechen in Riga fanden in den 1950er und 1970er Jahren vor dem Hamburger Landgericht statt.

Heute ist der Hannoversche Bahnhof in Hamburg ein wichtiger Erinnerungsort an die Deportationen nach Riga. Die Ausstellung möchte dazu beitragen, die Deportationen nach Riga und das nationalsozialistische Morden im öffentlichen Gedenken Deutschlands wie auch Lettlands zu verankern.
Eine vom Auswärtigen Amt finanzierte und mit Unterstützung der Hamburgischen Bürgerschaft realisierte Ausstellung der Stiftung Hamburger Gedenkstätten und Lernorte.

Öffnungszeiten
Montag bis Freitag 7 bis 19 Uhr, Samstag und Sonntag 10 bis 17 Uhr

Besucherservice und Katalogverkauf
Montag bis Freitag 10 bis 18 Uhr, Samstag und Sonntag 10 bis 14 Uhr

Flyer zum Begleitprogramm

Blogbeitrag zur Ausstellung

Freitag 13. Januar 2023 11:00–12:00

Hamburger Rathaus, Kaisersaal, Rathausmarkt 1, 20095 Hamburg

Eröffnung der Ausstellung „Der Tod ist ständig unter uns“

Die Ausstellung „‘Der Tod ist ständig unter uns.‘ Die Deportationen nach Riga und der Holocaust im deutsch besetzten Lettland“ wird eröffnet. Es sprechen: Carola Veit (Präsidentin der Hamburgischen Bürgerschaft), Fred Zimmak (Sohn eines nach Riga deportierten Hamburgers), Dr. Franziska Jahn (Ausstellungskuratorin), Dr. Oliver von Wrochem (Stiftung Hamburger Gedenkstätten und Lernorte)

Nur für geladene Gäste.

Sonntag 15. Januar 2023 11:00–12:00

Gedenkstätte Fuhlsbüttel, Suhrenkamp 98, 22335 Hamburg

Führung und Gespräch in der Gedenkstätte Fuhlsbüttel

mit Ehrenamtlichen der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes (VVN-BdA) und des Arbeitskreises ehemals verfolgter und inhaftierter Sozialdemokraten (AvS) jeden Sonntag um 11.00 und 12.00 Uhr. Heute mit Thomas Mayer. Keine Anmeldung nötig.

Sonntag 15. Januar 2023 13:00–14:00

KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Haupteingang

Sonntagsführungen durch die KZ-Gedenkstätte Neuengamme

mit Mitgliedern des Arbeitskreises kirchliche Gedenkstättenarbeit jeden Sonntag um 13.00 Uhr. Keine Anmeldung nötig.

Sonntag 15. Januar 2023 18:00–19:30

Hamburger Rathaus, Diele, Rathausmarkt 1, 20095 Hamburg

Führung durch die Ausstellung „‘Der Tod ist ständig unter uns.‘"

Öffentliche Führung mit der Ausstellungskuratorin Dr. Franziska Jahn. Keine Anmeldung erforderlich.

Blogbeitrag zur Ausstellung 

Montag 16. Januar 2023 19:00–21:00

Jüdisches Kulturhaus, Flora-Neumann-Straße 1, 20357 Hamburg

„In den Tod geschickt.“ Die Deportationen nach Riga und der Holocaust im deutsch besetzten Lettland

Dr. Franziska Jahn, Dr. Clemens Maier-Wolthausen und Natascha Höhn (alle Stiftung Hamburger Gedenkstätten und Lernorte) haben die Ausstellung „‘Der Tod ist ständig unter uns.‘ Die Deportationen nach Riga und der Holocaust im deutsch besetzten Lettland“ entwickelt. In ihrem Vortrag geben sie eine inhaltliche Einführung in die Geschichte der deutschen Besatzung und des Holocausts in Lettland, stellen von Verfolgung und Ermordung betroffene Jüdinnen und Juden vor und benennen Täter*innen und Tatbeteiligte. Dabei sprechen sie auch über die mangelnde juristische Aufarbeitung und ausgebliebene Anerkennung in Deutschland und in Lettland. Zudem geben sie Einblicke in die Arbeit als Kurator*innen einer internationalen Wanderausstellung. Keine Anmeldung erforderlich.

Blogbeitrag zur Ausstellung

Dienstag 17. Januar 2023 11:00–12:30

Hamburger Rathaus, Diele, Rathausmarkt 1, 20095 Hamburg

Führung in Deutscher Gebärdensprache durch die Ausstellung „Der Tod ist ständig unter uns“

Führung durch die Ausstellung „‘Der Tod ist ständig unter uns.‘ Die Deportationen nach Riga und der Holocaust im deutsch besetzten Lettland“  in Deutscher Gebärdensprache mit Martina Bergmann (Museumsdienst Hamburg).

Anmeldung: martina.bergmann@museumsdienst-hamburg.de

Blogbeitrag zur Ausstellung

Mittwoch 18. Januar 2023 19:00–21:00

Tschaikowsky-Saal, Tschaikowsky-Platz 2, 20355 Hamburg

„Wir sollten leben.“ Ein Gespräch mit Fred Zimmak, Sohn eines Riga-Überlebenden

Fred Zimmak wurde 1951 in Schweden geboren. Sein Vater Leonhard Zimmak, geboren 1907, wurde am 6. Dezember 1941 von Hamburg nach Riga in das Lager Jungfernhof deportiert. Im März 1942 erschoss die SS in einer Massenmordaktion fast 2.000 Menschen aus dem Lager Jungfernhof. Unter ihnen waren auch Leonhard Zimmaks Frau Else und der wenige Monate alte Sohn Denny. Leonhard Zimmak überlebte mehrere Lager. Am 1. Mai 1945 wurde er zusammen mit anderen Häftlingen des „Arbeitserziehungslagers Nordmark“ in Kiel vom Dänischen Roten Kreuz gerettet, zunächst nach Dänemark und wenig später nach Schweden gebracht. Dort lernte er seine zweite Frau Grete kennen.

Im Gespräch berichtet Fred Zimmak vom Leben seines Vaters und anderer Familienangehöriger sowie der Verfolgung und Deportation. Auch gibt er Einblicke in sein eigenes Leben, seine Recherchen und sein Engagement. Keine Anmeldung erforderlich.

Blogbeitrag zur aktuellen Ausstellung 

Sonntag 22. Januar 2023 11:00–12:00

Gedenkstätte Fuhlsbüttel, Suhrenkamp 98, 22335 Hamburg

Führung und Gespräch in der Gedenkstätte Fuhlsbüttel

mit Ehrenamtlichen der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes (VVN-BdA) und des Arbeitskreises ehemals verfolgter und inhaftierter Sozialdemokraten (AvS) jeden Sonntag um 11.00 und 12.00 Uhr. Heute mit Malte Hinrichsen. Keine Anmeldung nötig.

Sonntag 22. Januar 2023 13:00–14:00

KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Haupteingang

Sonntagsführungen durch die KZ-Gedenkstätte Neuengamme

mit Mitgliedern des Arbeitskreises kirchliche Gedenkstättenarbeit jeden Sonntag um 13.00 Uhr. Keine Anmeldung nötig.

Sonntag 22. Januar 2023 14:00–16:00

Info-Pavillon denk.mal Hannoverscher Bahnhof

„Keiner fragt, wohin“ – Die Deportation norddeutscher Jüdinnen und Juden nach Riga 1941

Der Rundgang erläutert die Deportation norddeutscher Jüdinnen und Juden nach Riga am 6. Dezember 1941. Wie verlief der Prozess der Ausgrenzung und Entrechtung vor der Deportation? Wie sah das oft nur kurze Leben der Verschleppten in Riga aus? Wer war an den Verbrechen beteiligt, wer profitierte davon? Die Teilnahme ist kostenfrei. Keine Anmeldung nötig. 

Blogbeitrag zur aktuellen Ausstellung 

Montag 23. Januar 2023 10:00–12:00

KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Studienzentrum

Als Jugendliche in Hamburg von den Nationalsozialisten verfolgt

Als Tochter eines jüdischen Vaters und einer nichtjüdischen Mutter galt die 1929 geborene Marianne Wilke in der rassistischen Ideologie der Nationalsozialisten als „Halbjüdin“; ihre Familie war Einschränkungen und Verboten ausgesetzt. Dennoch verweigerte die Mutter eine Scheidung ihrer „privilegierten Mischehe“, weshalb der Vater erst spät nach Theresienstadt deportiert wurde und aus diesem Grunde überleben konnte. Mariannes Großeltern und weitere Verwandte väterlicherseits wurden jedoch ermordet; einem Bruder ihres Vaters gelang die Flucht nach England.

Im Gespräch mit Ulrike Jensen berichtet Marianne Wilke über ihre Kindheit und Jugend im nationalsozialistischen Deutschland und über die Konsequenzen der Verfolgung auf ihr heutiges Leben. Seit über vierzig Jahren engagiert sie sich in der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes (VVN) und arbeitet zudem im Arbeitskreis gegen Rechtsradikalismus und Ausländerfeindlichkeit in Wedel. Sie wurde mehrfach für ihr ehrenamtliches Engagement ausgezeichnet, u.a. mit dem Meilenstein und dem Bundesverdienstkreuz. Anmeldung bis 20. Januar 2023: Ulrike Jensen, Ulrike.Jensen@gedenkstaetten.hamburg.de, Tel. 040 428 131 519.

Freitag 27. Januar 2023 11:00–13:00

Gedenkstätte Poppenbüttel, Kritenbarg 8, 22391 Hamburg Gedenkstein Feldblumenweg 1d/Petunienweg, 22395 Hamburg

Gedenken an das KZ Sasel

Am 27. Januar jährt sich zum 78. Mal die Befreiung des Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz. Auf Initiative der Begegnungsstätte Poppenbüttel e.V. findet um 13 Uhr eine Gedenkveranstaltung zum KZ Sasel statt (Gedenkstein Ecke Feldblumenweg/Petunienweg). Vorher kann ab 11 Uhr die Gedenkstätte Plattenhaus Poppenbüttel besichtigt werden. Die Ausstellung thematisiert die Hamburger Frauenaußenlager des KZ Neuengamme, darunter das KZ Sasel. Dort waren von September 1944 bis Mai 1945 500 Frauen inhaftiert. Sie waren vor allem Jüdinnen aus dem Ghetto Litzmannstadt, die über das KZ Auschwitz nach Hamburg deportiert wurden. Sie mussten u.a. schwere Arbeiten beim Bau einer Plattenhaussiedlung in Poppenbüttel leisten. Mitte April 1945 wurden die Häftlinge in das KZ Bergen-Belsen gebracht, wo viele von ihnen verstarben. Keine Anmeldung erforderlich.

Sonntag 29. Januar 2023 11:00–13:00

Abaton-Kino, Allende-Platz 3 (Grindelhof), 20146 Hamburg

„Wir haben es doch erlebt…“ Das Ghetto von Riga.

Dokumentarfilm, Deutschland, 2013, 98 min.

Der Dokumentarfilm erzählt von der Deportation von knapp 25.000 Jüdinnen und Juden aus dem Deutschen Reich, Wien, Prag und Brünn nach Riga. Um Platz im Ghetto zu schaffen, ließ die SS 26.500 Jüdinnen und Juden aus Riga in den Wald von Rumbula bringen und innerhalb von zwei Tagen erschießen. Anlässlich des 70. Jahrestags der Riga-Deportationen hat der Regisseur Jürgen Hobrecht den Film „‘Wir haben es doch erlebt…‘ Das Ghetto von Riga“ gedreht, der die Geschichte des Holocausts in Lettland erzählt. In dem Film berichten Zeitzeug*innen von dem Massaker, dem Leben im Ghetto und vom Überleben mit dem Trauma.

Im Anschluss an den Film besteht die Möglichkeit, mit dem Regisseur Jürgen Hobrecht über die Geschichte und Herangehensweise seines Dokumentarfilms ins Gespräch zu kommen.

Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Abaton-Kino.

Blogbeitrag zur aktuellen Ausstellung 

Sonntag 29. Januar 2023 11:00–12:00

Gedenkstätte Fuhlsbüttel, Suhrenkamp 98, 22335 Hamburg

Führung und Gespräch in der Gedenkstätte Fuhlsbüttel

mit Ehrenamtlichen der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes (VVN-BdA) und des Arbeitskreises ehemals verfolgter und inhaftierter Sozialdemokraten (AvS) jeden Sonntag um 11.00 und 12.00 Uhr. Heute mit Anne Harden. Keine Anmeldung nötig.

Sonntag 29. Januar 2023 13:00–14:00

KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Haupteingang

Sonntagsführungen durch die KZ-Gedenkstätte Neuengamme

mit Mitgliedern des Arbeitskreises kirchliche Gedenkstättenarbeit jeden Sonntag um 13.00 Uhr. Keine Anmeldung nötig.

Dienstag 31. Januar 2023 18:00–20:00

Jüdische Gemeinde Hamburg, Grindelhof 30, 20146 Hamburg

Rabbiner Dr. Joseph Carlebach und seine Familie in Hamburg, Altona und Lübeck

Der am 30. Januar 1883 in Lübeck geborene Joseph Carlebach gehörte zu den einflussreichsten jüdischen Persönlichkeiten seiner Zeit. Er war u.a. Rabbiner in Lübeck und Hamburg, wo er 1936 zum Oberrabbiner an die Bornplatzsynagoge gerufen wurde. Darüber hinaus fungierte er seit 1921 als Rektor der Talmud-Tora-Schule, die er gemäß seinen reformpädagogischen Ideen weiterentwickelte. Am 6. Dezember 1941 deportierten die Nationalsozialisten ihn in das Lager Jungfernhof bei Riga. Dort organisierte er heimlich Schulunterricht, eine Chanukka-Feier und mehrere Bar-Mitzwa-Zeremonien. Joseph Carlebach, seine Frau und seine drei jüngsten Kinder wurden im März 1942 von der SS zusammen mit etwa 1.800 weiteren Deportierten im Rahmen der „Aktion Dünamünde“ erschossen. PD Dr. Andreas Brämer, stellvertretender Direktor des Instituts für die Geschichte der deutschen Juden, beleuchtet in seinem Vortrag das Wirken Joseph Carlebachs und seiner Familie in Hamburg, Altona und Lübeck.
Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Jüdischen Gemeinde Hamburg.

Eine Anmeldung ist erforderlich über unser Online-Formular.

Blogbeitrag zur aktuellen Ausstellung 

 

Eine Anmeldung ist erforderlich. Es sind noch 50 Plätze frei.
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