Sonntag 11. Dezember 2022 11:00–12:00

Gedenkstätte Fuhlsbüttel, Suhrenkamp 98, 22335 Hamburg

Führung und Gespräch in der Gedenkstätte Fuhlsbüttel

mit Ehrenamtlichen der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes (VVN-BdA) und des Arbeitskreises ehemals verfolgter und inhaftierter Sozialdemokraten (AvS) jeden Sonntag um 11.00 und 12.00 Uhr. Heute mit Bernhard Pohl.

Sonntag 11. Dezember 2022 13:00–15:00

KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Haupteingang

Geländerundgang

Sonntagsführungen durch die KZ-Gedenkstätte Neuengamme mit Mitgliedern des Arbeitskreises kirchliche Gedenkstättenarbeit. Keine Anmeldung erforderlich.

Dienstag 13. Dezember 2022 19:30–21:00

Online-Veranstaltung

Perspektiven öffnen – Geschichten teilen

Erinnerungen an Nationalsozialismus und Zweiten Weltkrieg aus der Perspektive von Menschen mit ost- und mittelosteuropäischer Migrations- bzw. Familiengeschichte in Deutschland. In einem Gespräch mit Projektbeteiligten gibt die Veranstaltung Einblicke in das 2021/22 durchgeführte Projekt „Perspektiven öffnen – Geschichten teilen“ an der KZ-Gedenkstätte Neuengamme. Im Rahmen des Projekts haben sich zwölf in Deutschland lebende Menschen mit ost- bzw. mittelosteuropäischer Migrations- bzw. Familiengeschichte über die Erinnerung an Nationalsozialismus und Zweiten Weltkrieg ausgetauscht. Das Projekt, das mit einem „Pageflow“ seinen vorläufigen Abschluss gefunden hat, eröffnet vielfältige Perspektiven auf die Erinnerungskultur in der deutschen Migrationsgesellschaft und hinterfragt zugleich gängige Narrative der Erinnerungskultur sowie damit verbundene Annahmen hinsichtlich relevanter Sprechpositionen.

Moderation: Dr. Susann Lewerenz (KZ-Gedenkstätte Neuengamme)

Die Veranstaltung wird online über Zoom stattfinden. Wir bitten um Anmeldung bis 12. Dezember 2022 über unser Online-Formular.

Eine Anmeldung ist erforderlich. Es sind noch 73 Plätze frei.
Anmelden

Donnerstag 15. Dezember 2022 13:00–14:00

Online-Veranstaltung

Die "zweite Welle" sowjetischer öffentlicher Prozesse gegen lokale Kollaborateure: Sowjetukraine, 1960er-1980er Jahre

Nach dem Ende der deutschen Besatzungsherrschaft werden in der Ukraine tatsächliche und vermeintliche Kollaborateure verfolgt. Eine zweite Welle der Verfolgung und Verurteilung kann für die 1960er bis 1980er Jahre konstatiert werden, die sich durch eine Reihe öffentlicher Prozesse gegen lokale Kollaborateure in der Ukraine auszeichnete. Über diese zweite Welle berichtet uns im deutsch-ukrainisch simultan gedolmetschten Zoom der Historiker Andrii Usach aus Lviv, derzeit Stipendiat an der KZ-Gedenkstätte Neuengamme. Er leitet die NGO „After Silence“, das die Erfahrungen der NS-Verbrechen wie auch sowjetischen Massengewalt in der Ukraine dokumentiert (aftersilence.co). Eine Kooperation mit dem Historikerlabor Berlin e.V.
https://www.historikerlabor.de/seite/605404/ukrainian-hour-berlin-(2022).html

Hier geht es zum Zoom-Meeting:
https://us06web.zoom.us/j/84659937931
Meeting-ID: 846 5993 7931
Kenncode: 194843

Freitag 16. Dezember 2022 14:00–19:00

KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Studienzentrum

Multiplikator:innenschulung

Multimediaprojekt „#WaswillstDutun?“. Einführung in die Online-Ausstellung und Bildungsmaterialien zur Gegenwartsrelevanz diverser Familiengeschichten im Nationalsozialismus und Zweiten Weltkrieg

Im Rahmen des Projekts wurde eine Online-Ausstellung erarbeitet, die 21 Porträts von Menschen mit diversen Familiengeschichten während der Zeit des Nationalsozialismus und des Zweiten Weltkriegs umfasst und besonderen Fokus auf Nachkomm:innen von NS-Verfolgten legt. Weitere Projektergebnisse sind Bildungsmaterialien zu den vier Ausstellungskapiteln „Familiengeschichten“, „Alles vorbei?“, „Was tust Du?“ und „Miteinander sprechen“ sowie Konzepte für Workshops mit einer Länge zwischen 90 Minuten und mehreren Tagen. Ziel ist es, Lernende mit diversen biografischen Bezügen zur Zeit zwischen 1933 und 1945 dabei zu unterstützen, sich mit ihrer eigenen Familiengeschichte auseinanderzusetzen und dazu zu motivieren, über werteorientiertes und demokratieförderndes Handeln zu reflektieren und Ideen für ein gutes gesellschaftliches Zusammenleben zu entwickeln.

Die Fortbildung bietet die Möglichkeit, den Aufbau einzelner Abschnitte der Online-Ausstellung gemeinsam zu erkunden, den Einsatz der ausgewählten Biografien in der Bildungsarbeit zu diskutieren und eine einige der im Projekt entwickelten Methoden selbst zu erproben.

Referent:innen: Thorsten Fehlberg, Swenja Granzow-Rauwald, Natascha Höhn (Stiftung Hamburger Gedenkstätten und Lernorte)

Die Fortbildung ist kostenfrei. Für Kuchen und Obst wird eine private Umlage von € 2,00 pro Person vor Ort erhoben. 

Anmeldung bis zum 9. Dezember 2022 über unser Online-Formular.

Eine Anmeldung ist erforderlich. Es sind noch 5 Plätze frei.
Anmelden

Samstag 17. Dezember 2022 14:00–15:30

Geschichtsort Stadthaus, Stadthausbrücke 6, 20355 Hamburg

Rundgang durch das ehemalige Stadthaus

Das Stadthaus am Neuen Wall/Stadthausbrücke war im Nationalsozialismus eine Zentrale des Terrors. Dort befanden sich das Polizeipräsidium sowie die Leitstellen von Gestapo und Kriminalpolizei. Der Rundgang durch die „Stadthöfe“ thematisiert die Bau- und Nutzungsgeschichte des Gebäudekomplexes, die Verbrechen der dort ansässigen Polizeidienststellen und die Folgen, die sie für Tausende verfolgte Frauen und Männer hatten.

Eine Anmeldung ist erforderlich. Es sind noch 2 Plätze frei.
Anmelden

Sonntag 18. Dezember 2022 11:00–12:00

Gedenkstätte Fuhlsbüttel, Suhrenkamp 98, 22335 Hamburg

Führung und Gespräch in der Gedenkstätte Fuhlsbüttel

mit Ehrenamtlichen der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes (VVN-BdA) und des Arbeitskreises ehemals verfolgter und inhaftierter Sozialdemokraten (AvS) jeden Sonntag um 11.00 und 12.00 Uhr. Heute mit Claus-Henning Schwarz

Samstag 24. Dezember 2022–Sonntag 25. Dezember 2022

KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Haupteingang

Die KZ-Gedenkstätte Neuengamme hat am 24. und am 25. Dezember geschlossen

Samstag 31. Dezember 2022–Sonntag 1. Januar 2023

KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Haupteingang

Am 31. Dezember und am 1. Januar ist die KZ-Gedenkstätte Neuengamme geschlossen