Eintrag

Titel: »Verachtet, verfolgt, vergessen?« Berichte aus der Arbeit mit Betroffenen
Startdatum: 06.07.2022
Startzeit: 19.00 Uhr
Endzeit: 21.00 Uhr
Ort: Tschaikowsky-Saal, Tschaikowskyplatz 2, 20355 Hamburg
Beschreibung: 

Für Menschen, die im Nationalsozialismus als „asozial“ verfolgt worden waren, ging die Ausgrenzung auch nach 1945 weiter. Sie blieben gesellschaftlich geächtet und wurden weder als NS-Verfolgte anerkannt noch entschädigt. Erst in den 1980er-Jahren gab es erste Initiativen, die die Betroffenen ernst nahmen, nach ihren Geschichten und Erfahrungen fragten und Unterstützung anboten. Wie verbrachten die Betroffenen ihren Lebensabend in Hamburg? Welche Auswirkungen hatte die fortdauernde gesellschaftliche Ächtung für sie? Petra Vollmer (Psychosoziale Arbeit mit Verfolgten e.V.), Stefan Romey (Hamburger Stiftung Hilfe für NS-Verfolgte) und Dr. Christiane Rothmaler (Projektgruppe für die vergessenen Opfer des NS-Regimes in Hamburge.V.) berichten im Gespräch mit Alyn Beßmann (Stiftung Hamburger Gedenkstätten und Lernorte) von ihrer Arbeit mit NS-Verfolgten.
Öffentliche Veranstaltung, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Eine Veranstaltung im Begleitprogramm der Ausstellung "Zwischen Zwangsfürsorge und KZ. Arme und unangepasste Menschen im nationalsozialistischen Hamburg", die bis 3. Juli 2022 im Hamburger Rathaus gezeigt wird.