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Montag 1. November 2021 16:30–17:30

online-Veranstaltung

„Gedenkstätten digital entdecken“ – neue Online-Bildungsangebote

Die KZ-Gedenkstätte Neuengamme hat neue Angebote für die Online-Bildungsarbeit mit Jugend- und Erwachsenengruppen entwickelt. Diese ermöglichen eine pädagogisch begleitete und interaktive Vorbereitung auf einen Gedenkstättenbesuch wie auch rein digitale Erkundungen der Hamburger Gedenkstätten Neuengamme, Bullenhuser Damm, Fuhlsbüttel und Poppenbüttel. Im Rahmen dieser Online-Präsentation, die sich an Multiplikator*innen der Jugend- und Erwachsenenbildung aus Schulen, Hochschulen und weiteren Bildungseinrichtungen wendet, werden die neuen Angebote sowie verschiedene Tools, die wir dafür nutzen, vorgestellt. Zudem werden die Voraussetzungen für das Gelingen digitaler Bildungsarbeit wie auch damit verbundene Herausforderungen und Fallstricke thematisiert. Anmeldung bis 28. Oktober:

Eine Anmeldung ist erforderlich. Es sind noch 41 Plätze frei.
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Montag 1. November 2021 19:00–21:00

Geschichtsort Stadthaus, Stadthausbrücke 6, 20355 Hamburg

Jüdische Polizisten im Nationalsozialismus

Martin Bähr beleuchtet in seinem Vortrag die nationalsozialistische Verfolgung jüdischer Polizisten und stellt verschiedene Biografien jüdischer Polizisten von der Weimarer Republik bis in die Nachkriegszeit vor. Moderation: Herbert Diercks.

Eine Anmeldung ist erforderlich. Es sind noch 3 Plätze frei.
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Dienstag 2. November 2021 18:00–19:30

online-Veranstaltung

Initiativen und Interventionen für eine „Osterweiterung“ der Erinnerung in Deutschland

Thema des Online-Gesprächs sind neuere Entwicklungen in der Erinnerungskultur sowie erinnerungspolitische Debatten um den deutschen Vernichtungskrieg mit Fokus auf Polen und die Sowjetunion. Kamil Majchrzak, Dr. Ekaterina Makhotina, apl. Prof. Dr. Jannis Panagiotidis und Dr. Mark Terkessides diskutieren über aktuelle Gedenk- und Bildungsprojekte mit Bezug auf den Zweiten Weltkrieg im östlichen Europa, Initiativen von Nachkommen und zivilgesellschaftlichen Initiativen in Deutschland, Polen und den postsowjetischen Staaten sowie Bezüge zu Diskussionen um die Aufarbeitung des Kolonialismus und gegenwärtige Formen von Rassismus. Es moderiert Dr. Susann Lewerenz (KZ-Gedenkstätte Neuengamme).

Kamil Majchrzak ist Jurist und als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Bundestag tätig. Als Enkel eines ehemaligen KZ-Häftlings aus Polen sowie eines an der Befreiung Deutschlands vom Nationalsozialismus beteiligten polnischen Soldaten engagiert er sich seit Jahren in der deutschen Erinnerungskultur. Unter anderem vertritt er die polnische Delegation im Vorstand des Internationalen Komitees Buchenwald-Dora und Kommandos. Dr. Ekaterina Makhotina ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Geschichte Osteuropas der Universität Bonn. Sie hat zur Erinnerungs- und Geschichtskultur bzw. -politik in Ostmittel- und Osteuropa sowie zur lokalen Erinnerung an die osteuropäischen Opfer des Zweiten Weltkrieges in Deutschland gearbeitet. 2017 erschien ihr Buch „Erinnerungen an den Krieg – Krieg der Erinnerungen. Litauen und der Zweite Weltkrieg“. apl. Prof. Dr. Jannis Panagiotidis ist stellvertretender Leiter des Forschungszentrums für die Geschichte von Transformationen (RECET) an der Universität Wien. Zu seinen Schwerpunkten gehört Migrationsgeschichte mit Fokus auf postsowjetische Migration. 2021 erschien sein Buch „Postsowjetische Migration in Deutschland: eine Einführung“. Sein neues Projekt befasst sich mit Rassismus gegenüber Menschen osteuropäischer Herkunft. Dr. Mark Terkessides ist freier Autor, Journalist und Migrationsforscher. Er hat an den Universitäten Köln, Rotterdam und St. Gallen gelehrt. Schwerpunktmäßig arbeitet und publiziert er zu den Themenbereichen Migration und Rassismus. Seine Dissertation befasste sich mit der Banalität des Rassismus, 2019 erschien sein Buch „Wessen Erinnerung zählt? Koloniale Vergangenheit und Rassismus heute“.

Eine Veranstaltung der Reihe „Verflechtungen. Rassismen und Antisemitismus in Geschichte und Gegenwart“ in Kooperation mit der Landeszentrale für politische Bildung Hamburg.

Die Veranstaltung wird online über Zoom stattfinden.
Anmeldung bis zum 31. Oktober 2021

Hinweise

  • Die Veranstaltung findet im digitalen Raum statt. Die Zugangsdaten für die Veranstaltung verschicken wir am Tag vor der Veranstaltung per E-Mail an alle, die online teilnehmen möchten. Wir bitten deshalb um rechtzeitige Anmeldung zur Veranstaltung.
  • Für die Teilnahme an der online-Veranstaltung wird ein Computer, Tablet oder Smartphone mit Internetanschluss und Lautsprecher benötigt. Fragen können über die Chat-Funktion eingebracht werden und sind herzlich willkommen.
  • Bitte keine Screenshots und/oder Mitschnitte von der Veranstaltung anfertigen.
  • Für die Verwendung der Software Zoom übernehmen die Veranstalter*innen keine Haftung. Die geltenden Datenschutzrichtlinien von Zoom können hier eingesehen werden: Zoom | Datenschutz und Sicherheit.
  • Die Veranstalter*innen behalten sich vor, Personen mit rassistischen oder anderweitig menschenverachtenden oder diskriminierenden Äußerungen von der Veranstaltung auszuschließen
Eine Anmeldung ist erforderlich. Es sind noch 133 Plätze frei.
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Donnerstag 4. November 2021 17:00–18:30

Geschichtsort Stadthaus, Stadthausbrücke 6, 20355 Hamburg

Rundgang durch das ehemalige Stadthaus

Das Stadthaus am Neuen Wall/Stadthausbrücke war bis 1943 Sitz des Hamburger Polizeipräsidiums sowie der Staatspolizei- und Kriminalpolizeileitstellen. An diesem Ort organisierten die Gestapo, die Kripo und die Schutzpolizei nationalsozialistische Gewaltverbrechen mit Tausenden Opfern. Zu den Verfolgten zählten politische Gegnerinnen und Gegner, Zeugen Jehovas, Homosexuelle, „Zigeuner“, „Asoziale“ sowie Jüdinnen und Juden. Die Vernehmungszimmer und Hafträume im Stadthaus waren Orte schwerer Misshandlungen. Beim Rundgang durch die „Stadthöfe“ werden die Bau- und Nutzungsgeschichte des Stadthauses im Nationalsozialismus, die verschiedenen Verbrechenskomplexe und das Schicksal der verfolgten Frauen und Männer thematisiert.

Eine Anmeldung ist erforderlich. Es sind noch 13 Plätze frei.
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Freitag 5. November 2021 14:00–19:00

KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Studienzentrum

Nationalsozialistische Gewaltverbrechen vor westdeutschen Gerichten

2019/20 wurde in Hamburg ein Prozess gegen Bruno Dey, einen ehemaligen Wachmann des KZ Stutthof, geführt. In der Serie neuerer Verfahren zu den nationalsozialistischen Gewaltverbrechen nach dem Demjanjuk-Urteil 2011 (und dem dadurch initiierten Wandel in der Rechtauslegung) ist damit zum zweiten Mal ein NS-Täter wegen „Beihilfe zum Mord“ rechtskräftig verurteilt worden, ohne dass ihm konkrete Einzeltaten nachgewiesen werden mussten.

In der Fortbildung "Nationalsozialistische Gewaltverbrechen vor westdeutschen Gerichten: Kontinuitäten und Veränderungen seit 1945" geben die Prozessbeobachter Adrian Stumpp und Thomas Käpernick einen Einblick in das Verfahren. Welche Rolle spielten die Zeug*innen, wie reagierte die Öffentlichkeit und wie kam es zum Urteil? Dr. Reimer Möller, im Verfahren gegen Bruno Dey als Gutachter tätig, stellt die Entwicklung der westdeutschen Verfahren gegen NS-Täter nach 1945 vor.

Die Fortbildung ist kostenfrei. Für Kuchen und Obst wird eine private Umlage von 2,- Euro/Person vor Ort erhoben. 

Eine Anmeldung ist erforderlich. Es sind noch 0 Plätze frei.
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Sonntag 7. November 2021 11:00–13:00

Gedenkstätte Fuhlsbüttel, Suhrenkamp 98, 22335 Hamburg

Führung und Gespräch in der Gedenkstätte Fuhlsbüttel

Führung und Gespräch in der Gedenkstätte Fuhlsbüttel mit Ehrenamtlichen der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes (VVN-BdA) und des Arbeitskreises ehemals verfolgter und inhaftierter Sozialdemokraten (AvS) jeden Sonntag um 11.00 und 12.00 Uhr.
Heute mit Ilse Jacob.

Bitte beachten sie, dass für die Gedenkstätte Fuhlsbüttel das 2G-Modell gilt (Nachweis über Impfung oder Genesung)

Sonntag 7. November 2021 13:00–15:00

KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Haupteingang

Geländerundgang

Führung durch die KZ-Gedenkstätte Neuengamme mit Mitgliedern des Arbeitskreises kirchliche Gedenkstättenarbeit.

 

Eine Anmeldung ist erforderlich. Es sind noch 10 Plätze frei.
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Sonntag 7. November 2021 14:00–16:00

Gedenkstätte Bullenhuser Damm

Die Kinder vom Bullenhuser Damm

Öffentliche Führung durch die Gedenkstätte mit Dieter Schlichting.

Eine Anmeldung ist erforderlich. Es sind noch 10 Plätze frei.
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Sonntag 7. November 2021 16:00–17:30

KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Studienzentrum

„Heimkehr eines Auschwitz-Kommandanten“

Der Autor und Journalist Jürgen Gückel rekonstruiert in seinem Buch den Lebensweg des KZ-Kommandanten Friedrich Hartjenstein, der – genau wie der Autor – aus Peine kam. Dreimal wurde Hartjenstein für seine Taten zum Tode verurteilt. Nach neun Jahren Haft wurde er kurz vor seinem Tod begnadigt. In seiner Heimatstadt Peine sind die Verbrechen Hartjensteins, der mehrere KZs leitete, bis heute kaum bekannt. Nur ein Großneffe versucht seit Jahrzehnten das Leben seines Großonkels und dessen Verstrickungen in die nationalsozialistischen Verbrechen zu erforschen. Jürgen Gückel recherchierte auch im Archiv der KZ-Gedenkstätte Neuengamme und wird sich bei der Vorstellung seines Buches auf die Neuengammer Recherchen beziehen. Moderation: Hanno Billerbeck, Kirchliche Gedenkstättenarbeit

Eine Anmeldung ist erforderlich. Es sind noch 42 Plätze frei.
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Montag 8. November 2021 19:00–21:00

Mahnmal St. Nikolai, Willy-Brandt-Straße 60, 20457 Hamburg

„Klassenfoto mit Massenmörder“

Der Journalist Jürgen Gückel stellt sein Buch über den ehemaligen SS-Offizier und verurteilten Massenmörder Artur Wilke vor. Nach dem Krieg gab der studierte Theologe Artur Wilke sich als sein gefallener Bruder Walter aus und unterrichtete als Lehrer – auch der Autor war sein Schüler.

Im November 1941 brachten zwei Deportationszüge Hamburger*innen jüdischer Herkunft in das Ghetto Minsk. Wenige Wochen später begann Artur Wilkes „Dienst“ in Minsk. Dazu gehörten Einsätze an den Erschießungsgruben in Malyj Trostenez, bei denen auch viele Hamburger*innen ermordet wurden.

In Jürgen Gückels Buch geht es aber nicht nur um die NS-Verbrechen, sondern auch um den Umgang mit dem Täter in der Nachkriegszeit. Eindrücklich schildert das Buch die Ermittlungen gegen Artur Wilke, die Begegnungen mit ehemaligen Schüler*innen, Angehörigen und Bekannten und seine lebenslange Weigerung, Verantwortung für seine Taten zu übernehmen.

Moderation: Hanno Billerbeck, Kirchliche Gedenkstättenarbeit, in Kooperation mit dem Mahnmal St. Nikolai und der KZ-Gedenkstätte Neuengamme

Eine Anmeldung ist erforderlich. Es sind noch 0 Plätze frei.
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Mittwoch 10. November 2021–Freitag 12. November 2021

KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Studienzentrum

Forum Zukunft der Erinnerung

Die KZ-Gedenkstätte lädt Angehörige ehemaliger KZ-Häftlinge, erinnerungskulturell Aktive und Gedenkstättenmitarbeiter*innen zum 7. Forum „Zukunft der Erinnerung“ nach Hamburg ein.

Information zu Ablauf und Registrierung:

Programm  (deutsch) / Programme (english)

Mittwoch 10. November 2021 16:30–18:00

KZ-Gedenkstätte Neuengamme

Luise. Archäologie eines Unrechts

„Du weißt, dass das Luise war?“ In der Ausstellung befasst sich der Fotograf Stefan Weger mit dem Schicksal des jungen polnischen Zwangsarbeiters Walerian Wróbel und der Rolle seiner eigenen Urgroßmutter Luise Martens bei dessen Verhaftung. Es geht um Nationalsozialismus und Familien­geschichte, um Vergessen, Bewusstmachung und die eigene Verantwortung.

Die Stiftung Hamburger Gedenkstätten und Lernorte zeigt das künstlerisch-fotografische Projekt im Foyer der Hauptausstellung in der KZ-Gedenkstätte Neuengamme vom 11. November 2021 bis 13. März 2022.

Eine Anmeldung ist erforderlich. Es sind noch 0 Plätze frei.
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Freitag 12. November 2021 16:00–17:00

Gedenkstätte Fuhlsbüttel, Suhrenkamp 98, 22335 Hamburg

Hörführung: „KoLaFu“: Konzentrationslager und Polizeigefängnis Fuhlsbüttel

Im ehemaligen Torhaus der Strafanstalten befindet sich die Gedenkstätte. In den Jahren 1933 bis 1945 quälten und folterten in Fuhlsbüttel SA-, SS- und Gestapo-Angehörige ihre Gefangenen. Wer waren die drangsalierten Frauen und Männer? Warum gerieten sie in Konflikt mit dem Nationalsozialismus? Ein Besuch der Gedenkstätte mit Martin Reiter per Telefon mit einer thematischen Einführung.

Ein Angebot von „Bei Anruf Kultur“.

Anmeldung über www.beianrufkultur.de oder buchung@beianrufkultur.de

Sonntag 14. November 2021 10:00–12:00

KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Internationales Mahnmal

Gedenken am Volkstrauertag

Kranzniederlegung von Senat und Bürgerschaft zum Gedenken an die Opfer von Krieg und Gewalt am Internationalen Mahnmal der KZ-Gedenkstätte Neuengamme.

Sonntag 14. November 2021 11:00–13:00

Gedenkstätte Fuhlsbüttel, Suhrenkamp 98, 22335 Hamburg

Führung und Gespräch in der Gedenkstätte Fuhlsbüttel

Führung und Gespräch in der Gedenkstätte Fuhlsbüttel mit Ehrenamtlichen der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes (VVN-BdA) und des Arbeitskreises ehemals verfolgter und inhaftierter Sozialdemokraten (AvS) jeden Sonntag um 11.00 und 12.00 Uhr.
Heute mit Henning Glindemann.

Bitte beachten sie, dass für die Gedenkstätte Fuhlsbüttel das 2G-Modell gilt (Nachweis über Impfung oder Genesung)

Sonntag 14. November 2021 13:00–15:00

KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Haupteingang

Geländerundgang

Führung durch die KZ-Gedenkstätte Neuengamme mit Mitgliedern des Arbeitskreises kirchliche Gedenkstättenarbeit.

Eine Anmeldung ist erforderlich. Es sind noch 15 Plätze frei.
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Donnerstag 18. November 2021 17:00–18:30

Geschichtsort Stadthaus, Stadthausbrücke 6, 20355 Hamburg

Rundgang durch das ehemalige Stadthaus

Das Stadthaus am Neuen Wall/Stadthausbrücke war bis 1943 Sitz des Hamburger Polizeipräsidiums sowie der Staatspolizei- und Kriminalpolizeileitstellen. An diesem Ort organisierten die Gestapo, die Kripo und die Schutzpolizei nationalsozialistische Gewaltverbrechen mit Tausenden Opfern. Zu den Verfolgten zählten politische Gegnerinnen und Gegner, Zeugen Jehovas, Homosexuelle, „Zigeuner“, „Asoziale“ sowie Jüdinnen und Juden. Die Vernehmungszimmer und Hafträume im Stadthaus waren Orte schwerer Misshandlungen. Beim Rundgang durch die „Stadthöfe“ werden die Bau- und Nutzungsgeschichte des Stadthauses im Nationalsozialismus, die verschiedenen Verbrechenskomplexe und das Schicksal der verfolgten Frauen und Männer thematisiert.

Eine Anmeldung ist erforderlich. Es sind noch 11 Plätze frei.
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Sonntag 21. November 2021 11:00–13:00

Gedenkstätte Fuhlsbüttel, Suhrenkamp 98, 22335 Hamburg

Führung und Gespräch in der Gedenkstätte Fuhlsbüttel

Führung und Gespräch in der Gedenkstätte Fuhlsbüttel mit Ehrenamtlichen der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes (VVN-BdA) und des Arbeitskreises ehemals verfolgter und inhaftierter Sozialdemokraten (AvS) jeden Sonntag um 11.00 und 12.00 Uhr.
Heute mit Bernhard Pohl.

Bitte beachten sie, dass für die Gedenkstätte Fuhlsbüttel das 2G-Modell gilt (Nachweis über Impfung oder Genesung)

Sonntag 21. November 2021 13:00–15:00

KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Haupteingang

Geländerundgang

Führung durch die KZ-Gedenkstätte Neuengamme mit Mitgliedern des Arbeitskreises kirchliche Gedenkstättenarbeit.

Eine Anmeldung ist erforderlich. Es sind noch 15 Plätze frei.
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Dienstag 23. November 2021 15:00–16:00

KZ-Gedenkstätte Neuengamme, ehemaliges Klinkerwerk

Hörführung: Solidarität und Widerstand

Die SS legte es darauf an, die Persönlichkeit der Häftlinge in den Konzentrationslagern zu brechen. Die Häftlinge waren der Gewalt ihrer Bewacher*innen schutzlos ausgeliefert. In dieser Lage unterstützten sich Häftlinge gegenseitig, fanden sie Halt in kulturellen Aktivitäten und leisteten manchmal sogar Widerstand. Die Hörer*innen erhalten per Telefon die Gelegenheit, den Abschnitt hierzu aus der Ausstellung „Zeitspuren“ der KZ-Gedenkstätte Neuengamme zu besuchen. Führung mit Janina Heucke.

Ein Angebot von „Bei Anruf Kultur“.
Anmeldung über www.beianrufkultur.de oder buchung@beianrufkultur.de

Dienstag 23. November 2021 18:00–19:30

Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg, Vortragsraum, 1. Stock, Von-Melle-Park 3, 20146 Hamburg

Griechische Häftlinge im KZ Neuengamme

Über das Schicksal der griechischen Häftlinge im KZ Neuengamme und seinen Außenlagern ist in Deutschland wie auch in Griechenland bis heute nur wenig bekannt. Auf der Grundlage von Recherchen in verschiedenen Archiven und Gesprächen mit Nachkommen sowie einem Überlebenden ist es Loukas Lymperopoulus gelungen, einigen der überlieferten Häftlingsnummern einen Namen und ein Gesicht zu geben und folgende Fragen zu beantworten: Aus welchen Regionen Griechenlands stammten sie? Aus welchen Motiven, zu welchem Zeitpunkt und an welchem Ort wurden sie verhaftet? Wie erlebten sie die Haft und wie verlief die Rückkehr der Überlebenden nach Griechenland? Moderation: Alyn Beßmann (Stiftung Hamburger Gedenkstätten und Lernorte).

In Kooperation mit der Landeszentrale für Politische Bildung, der Griechischen Gemeinde Hamburg e.V., der Gemeinde der Griechen in Hamburg und Umgebung  e.V. sowie der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg.

Anmeldung bis zum 19. November 2021

Eine Anmeldung ist erforderlich. Es sind noch 47 Plätze frei.
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Mittwoch 24. November 2021 19:00–21:00

online-Veranstaltung

Weit weg – nah dran? Far away – close by?

(DE) Im Rahmen internationaler Workshops sind junge Menschen an ehemalige Zielorte nationalsozialistischer Deportationen gereist. Im Zweiten Weltkrieg waren die Orte deutsch besetzt, heute befinden sie sich in Polen, Belarus, Lettland und Tschechien. Die Workshop-Teilnehmer*innen begaben sich auf Spurensuche. Welche Bedeutung hat die NS-Vergangenheit für sie trotz zeitlicher Distanz? Wie haben sie sich dem historischen Geschehen angenähert? Was veränderte sich für die jungen Leute mit dem Besuch? Teilnehmer*innen aus unterschiedlichen Projekten diskutieren mit Sarah Grandke (KZ-Gedenkstätte Neuengamme) über Visionen einer zukunftsweisenden Erinnerungskultur. Kooperation mit dem Internationalen Bildungs- und Begegnungswerk (Dortmund) und der Geschichtswerkstatt Leonid Lewin (Minsk). Die Veranstaltung findet in deutscher und englischer Sprache mit Übersetzung statt. Die Zugangsdaten zur Online-Veranstaltung werden kurz vor dem Termin per Mail zugeschickt.

(EN) As part of international workshops, young people traveled to former destinations of deportations. During Second World War, the places were occupied by Germans; today they are in Poland, Belarus, Latvia and Czech. The workshop participants went on a search for traces. Which significance does the Nazi past have for young people despite of distance in time? How did they approach the historical events of deportations? What changed for them after visiting the former places of deportation and mass murder? Participants from different projects discuss visions of a future-oriented culture of remembrance with Sarah Grandke (Neuengamme Concentration Camp Memorial). Cooperation with the International Association for Education and Encounters (Dortmund) and the Leonid Lewin History Workshop (Minsk). The event takes place in German and English with translation. The access data for the online event will be sent by email shortly before the date.

Eine Anmeldung ist erforderlich. Es sind noch 96 Plätze frei.
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Donnerstag 25. November 2021–Freitag 26. November 2021

digital

Online Tagung: Digital Memory

Donnerstag, 25. November 12-18 Uhr,
Freitag, 26. November 9-13 Uhr

Das Konzentrationslager in Augmented Reality, der Überlebende als „Hologramm“, Geschichts­auseinandersetzung via TikTok: Diese Schlagworte weisen auf jüngste Entwicklungen in Gedenkstätten hin, die sich im Zusammenhang mit der fundamentalen Digitalisierung unserer Lebenswelt ergeben. Längst sind Gedenkstätten Akteurinnen der digitalen Transformation, vielerorts bedient sich die Bildungsarbeit zur NS-Verfolgung digitaler Mittel. Die Tagung fragt nach dem Verhältnis von digitalen Innovationen der Erinnerungskultur und der Arbeit von Gedenkstätten. Wie lässt sich die neue Hybridität sinnvoll gestalten, die aus dem Zusammenwirken von Gedenkstätten an historischen Tatorten des Nationalsozialismus und der digitalen Welt entsteht? Diesen Fragen wollen wir auf der digitalen Tagung "Digital Memory: Neue Perspektiven für Gedenkstätten für NS-Verfolgte" nachgehen.

Mehr Informationen

Anmeldung bis zum 23. November 2021:

Eine Anmeldung ist erforderlich. Es sind noch 40 Plätze frei.
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Freitag 26. November 2021–Samstag 27. November 2021

online

Online-Ideenworkshop zur Konzeptentwicklung einer digitalen Plattform für die Gedenkstätte Bullenhuser Damm

Tag 1: Freitag, 26. November 2021, 16-19 Uhr
Tag 2: Samstag, 27. November 2021, 10-17 Uhr

In einem zweitägigen Online-Workshop möchten wir programmatische, konzeptuelle Überlegungen und Zielsetzungen für die Ausgestaltung eines Produkts digitaler Gedenkstättenarbeit diskutieren und erarbeiten.

Am ersten Tag werden grundsätzliche Überlegungen und Ideen zu einem digitalen Produkt für die Gedenkstätte Bullenhuser Damm vorgestellt. Am zweiten Workshoptag schließen zwei Blöcke mit Diskussionsrunden an: Im ersten Block wird diskutiert, welche konzeptuellen und didaktischen Ziele bei einer „virtuellen Gedenkstätte“ verfolgt werden sollten. Sind audiovisuelle Medien mit AR- und VR-Anwendungen konzeptuell zielführend und welche kritischen Fragen müssen sich gestellt werden? Inwiefern haben digitale Formen der Gedenkstättenarbeit Potenziale, über den additiven Charakter hinauszugehen und nachhaltig eine Ausstellung vor Ort mitzugestalten? Im zweiten Block werden Ideen zu konkreten inhaltlichen und medialen Umsetzungsmöglichkeiten diskutiert. Als Ergebnis des Workshops steht idealerweise eine gemeinsam erarbeitete didaktisch-inhaltliche und technische Gesamtidee (oder Ideen) für die Entwicklung einer digitalen Plattform für die Gedenkstätte Bullenhuser Damm.

Ausführliche Informationen: Ideenworkshop

Kooperation mit der Vereinigung Kinder vom Bullenhuser Damm e.V., dem studentischen Projekt Geschichte im Virtuellen Raum (GiVR) der Universität Hamburg, dem Arbeitsbereich Geschichtsdidaktik der Fakultät für Erziehungswissenschaft der Universität Hamburg, dem Fachbereich Geschichte | Public History an der Universität Hamburg sowie der „Studierenden und Young Professionals in der AG Angewandte Geschichte / Public History im VHD“.

Anmeldung bis 19. November 2021: iris.groschek@gedenkstaetten.hamburg.de

Sonntag 28. November 2021 11:00–13:00

Gedenkstätte Fuhlsbüttel, Suhrenkamp 98, 22335 Hamburg

Führung und Gespräch in der Gedenkstätte Fuhlsbüttel

Führung und Gespräch in der Gedenkstätte Fuhlsbüttel mit Ehrenamtlichen der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes (VVN-BdA) und des Arbeitskreises ehemals verfolgter und inhaftierter Sozialdemokraten (AvS) jeden Sonntag um 11.00 und 12.00 Uhr.
Heute mit Malte Hinrichsen.

Bitte beachten sie, dass für die Gedenkstätte Fuhlsbüttel das 2G-Modell gilt (Nachweis über Impfung oder Genesung)

Sonntag 28. November 2021 13:00–15:00

KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Haupteingang

Geländerundgang

Führung durch die KZ-Gedenkstätte Neuengamme mit Mitgliedern des Arbeitskreises kirchliche Gedenkstättenarbeit.

Eine Anmeldung ist erforderlich. Es sind noch 15 Plätze frei.
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Dienstag 30. November 2021 18:00–19:30

Gedenkstätte Fuhlsbüttel, Suhrenkamp 98, 22335 Hamburg

Albert Goldenstedt - Ein Delmenhorster im antifaschistischen Widerstand

Die Historikerin Dr. Christiane Goldenstedt stellt die Biografie des Antifaschisten Albert Goldenstedt anhand von Dokumenten und Zeitzeugnissen vor. Der Antifaschist war früh gegen das Naziregime aktiv und unterstütze die „Rote Hilfe“, er wurde als Kommunist verfolgt, ging 1936 ins Exil. Er war weiterhin im Widerstand aktiv, 1940 wurde er inhaftiert und kam in verschiedene Gefängnisse und Zuchthäuser. 1943 wurde er als Soldat in die Strafdivision 999 der Wehrmacht einberufen. Nach seiner Rückkehr aus der englischen Kriegsgefangenschaft war Albert Goldenstedt weiterhin politisch aktiv und engagierte sich jahrelang in der VVN Niedersachsen.

Bitte beachten Sie: Dies ist eine Veranstaltung nach dem 2G-Modell, das heißt, dass der Nachweis einer Covid-19-Impfung oder Genesung notwendig ist. Bitte beachten Sie auch, dass der Veranstaltungsort geändert wurde. Die Veranstaltung findet in der Gedenkstätte Fuhlsbüttel statt.

Eine Anmeldung ist erforderlich. Es sind noch 17 Plätze frei.
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