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Freitag 1. Oktober 2021 11:00–17:00

Anleger Serrahn in Bergedorf

Ewertour: Das KZ Neuengamme und seine Umgebung

Mit dem Vierländer Ewer, dem Nachbau eines historischen Binnen-Frachtschiffs, geht es vom Bergedorfer Hafen über die Dove-Elbe auf die Suche nach den Verbindungen des Konzentrationslagers Neuengamme in die Vier- und Marschlande. Anhand von auf den ersten Blick unscheinbaren historischen Überresten, die um Berichte und Zeichnungen ehemaliger Häftlinge ergänzt werden, treten die vielfältigen wirtschaftlichen Verbindungen des Konzentrationslagers zur Umgebung in den Blick, auch Verbindungen zwischen einheimischer Bevölkerung und KZ-Häftlingen bzw. SS-Wachmannschaften werden angesprochen. In der KZ-Gedenkstätte angekommen, werden Gelände und Ausstellungen erkundet. In einem Abschlussgespräch während der Rückfahrt ist Zeit für den Austausch von Eindrücken.

Bitte beachten Sie: Der Ausstieg aus dem Boot im Bereich der Gedenkstätte erfolgt über eine steile Trittleiter. Bitte nehmen Sie Essen und Getränke mit. Keine Barrierefreiheit. Inhaltliche Begleitung: Martin Reiter. Es entstehen dem Förderverein Vierländer Ewer e. V. (www.vierlanden-ewer.de) Kosten in  Höhe von 35 Euro pro Person. Es wird um eine angemessene Spende gebeten. Treffpunkt: Jeweils spätestens 10.45 Uhr am Anleger Serrahn in Bergedorf, Nähe S-Bahn Station Bergedorf.

Eine Anmeldung ist erforderlich. Es sind noch 7 Plätze frei.
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Sonntag 3. Oktober 2021 13:00–15:00

KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Haupteingang

Geländerundgang

Führung durch die KZ-Gedenkstätte Neuengamme mit Mitgliedern des Arbeitskreises kirchliche Gedenkstättenarbeit.

Eine Anmeldung ist erforderlich. Es sind noch 10 Plätze frei.
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Sonntag 3. Oktober 2021 14:00–16:00

Gedenkstätte Bullenhuser Damm

Die Kinder vom Bullenhuser Damm

Öffentliche Führung durch die Gedenkstätte und den Rosengarten mit Alexis Werner.

Eine Anmeldung ist erforderlich. Es sind noch 10 Plätze frei.
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Mittwoch 6. Oktober 2021 18:00–20:00

online-Veranstaltung

Frauen im Widerstand – die Lebensgeschichten politischer Häftlinge des KZ Ravensbrück

In Ravensbrück bei Berlin bestand von 1939 bis 1945 das zentrale Frauen-Konzentrationslager im Nationalsozialismus. Etwa 130.000 Menschen waren hier inhaftiert. Am Beispiel von ausgewählten Biografien politischer Häftlinge aus der Arbeiter*innenbewegung stellt Dr. Henning Fischer die Hafterfahrung im Frauen-KZ Ravensbrück und ihre weiteren Lebenswege nach 1945 dar. Vor dem Hintergrund der politischen Geschichte von der Weimarer Republik bis in die 2000er Jahre geht es um den Widerstand, die Verfolgung im Nationalsozialismus und die Geschichte des Lagers Ravensbrück – aber auch um die Lebensgeschichten von Frauen vor 1933 und nach 1945, in der DDR und der BRD. Moderation: Alyn Beßmann.

Eine Anmeldung ist erforderlich. Es sind noch 99 Plätze frei.
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Donnerstag 7. Oktober 2021 17:00–18:30

Geschichtsort Stadthaus, Stadthausbrücke 6, 20355 Hamburg

Rundgang durch das ehemalige Stadthaus

Das Stadthaus am Neuen Wall/Stadthausbrücke war bis 1943 Sitz des Hamburger Polizeipräsidiums sowie der Staatspolizei- und Kriminalpolizeileitstellen. An diesem Ort organisierten die Gestapo, die Kripo und die Schutzpolizei nationalsozialistische Gewaltverbrechen mit Tausenden Opfern. Zu den Verfolgten zählten politische Gegnerinnen und Gegner, Zeugen Jehovas, Homosexuelle, „Zigeuner“, „Asoziale“ sowie Jüdinnen und Juden. Die Vernehmungszimmer und Hafträume im Stadthaus waren Orte schwerer Misshandlungen. Beim Rundgang durch die „Stadthöfe“ werden die Bau- und Nutzungsgeschichte des Stadthauses im Nationalsozialismus, die verschiedenen Verbrechenskomplexe und das Schicksal der verfolgten Frauen und Männer thematisiert.

Eine Anmeldung ist erforderlich. Es sind noch 0 Plätze frei.
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Sonntag 10. Oktober 2021 11:00–13:00

Abaton-Kino, Allendeplatz 3 /Ecke Grindelhof, 20146 Hamburg

Walter Kaufmann – Welch ein Leben!

Schillernder als jedes Drehbuch ist das Leben von Walter Kaufmann. Der Film (101 Minuten, FSK ab 12 Jahre) folgt den wesentlichen Lebenslinien und weltweiten Erfahrungen des Protagonisten. Als Jude erlebte Walter Kaufmann persönlich die katastrophalen Folgen des Nationalsozialismus. Als Schriftsteller und Korrespondent nahm er regen Anteil an der Bürgerrechtsbewegung in den USA, am Prozeß gegen Angela Davis, an der Revolution in Kuba, den Auswirkungen der Atombombenabwürfe in Japan, der unendlichen Geschichte des israelisch-palästinensischen Konfliktes, der Entwicklung und dem Zusammenbruch der DDR. Der Film bietet jüngeren und älteren Zuschauern eine letzte Gelegenheit, die Welt aus der Perspektive dieses einzigartigen Zeitzeugen vermittelt zu bekommen.

Mehr Informationen zum Film: http://www.walterkaufmannfilm.de

Die Hamburger Premiere des Dokumentarfilms von Karin Kaper und Dirk Szuszies wird im Abaton-Kino in Anwesenheit der Regisseurin Karin Kaper stattfinden. In Zusammenarbeit mit „321-2021: 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland e.V.“ und dem Internationalen Auschwitz Komitee e.V.

Sonntag 10. Oktober 2021 13:00–15:00

KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Haupteingang

Geländerundgang

Führung durch die KZ-Gedenkstätte Neuengamme mit Mitgliedern des Arbeitskreises kirchliche Gedenkstättenarbeit.

Eine Anmeldung ist erforderlich. Es sind noch 12 Plätze frei.
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Sonntag 17. Oktober 2021 13:00–15:00

KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Haupteingang

Geländerundgang

Führung durch die KZ-Gedenkstätte Neuengamme mit Mitgliedern des Arbeitskreises kirchliche Gedenkstättenarbeit.

Eine Anmeldung ist erforderlich. Es sind noch 15 Plätze frei.
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Sonntag 17. Oktober 2021 14:00–16:00

KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Haus des Gedenkens

Vom Dokumentenhaus bis ‚enfin libéré‘ – 40 bewegende Jahre Gedenkstättenarbeit in Neuengamme

Vor 40 Jahren, am 18. Oktober 1981 wurde die erste Ausstellung auf dem einstigen Lagergelände des KZ Neuengamme eröffnet. Alexis Werner erläutert auf einem öffentlichen Rundgang die Geschichte der KZ-Gedenkstätte Neuengamme.
Treffpunkt: KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Haus des Gedenkens

Eine Anmeldung ist erforderlich. Es sind noch 13 Plätze frei.
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Montag 18. Oktober 2021 18:00–20:00

Geschichtsort Stadthaus, Stadthausbrücke 6, 20355 Hamburg

Polizisten und Polizei-Reservisten als Bewachungspersonal in den Außenlagern des KZ Neuengamme

Die Rolle von Polizisten und Polizei-Reservisten als Bewachungspersonal in den Außenlagern des KZ Neuengamme beleuchtet Adrian Stumpp in seinem Vortrag und stellt am Beispiel ausgewählter Biografien ihre Handlungsspielräume sowie das Verhalten der Polizisten im Vergleich zur SS vor.

Eine Anmeldung ist erforderlich. Es sind noch 11 Plätze frei.
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Dienstag 19. Oktober 2021 18:00–19:45

Tschaikowsky-Saal, Tschaikowskyplatz 2, 20355 Hamburg

Arabische Menschen im Nationalsozialismus zwischen „Rassenpolitik“ und Bündnispolitik

Mod Helmy, ein in Berlin lebendender Arzt ägyptischer Herkunft, versteckte während des Zweiten Weltkrieges eine jüdische Patientin und rettete sie damit vor der Deportation. Igal Avidan, der als freier Berichterstatter für israelische und deutsche Zeitungen und Radiosender tätig ist, wird die Recherchen zu seinem 2017 erschienenen Buch „Mod Helmy. Wie ein arabischer Arzt in Berlin Juden vor der Gestapo rettete“ vorstellen. Im Anschluss spricht er mit Pierre Asisi und Dr. Susann Lewerenz darüber, welche Bedeutung muslimisch-jüdischen Verflechtungsgeschichten für die Bildungsarbeit der Gegenwart haben können und welche Herausforderungen damit verbunden sind.

Pierre Asisi leitet bei ufuq.de, einem Träger der freien Jugendhilfe in Berlin, das Projekt „kiez:story“, in dem Jugendliche sich auf die Suche nach Geschichtszeugnissen in ihrem Kiez und familiären Umfeld machen und diese für die Öffentlichkeit darstellen. Susann Lewerenz hat für die KZ-Gedenkstätte Neuengamme im Projekt „Verflechtungen. Koloniales und rassistisches Denken und Handeln im Nationalsozialismus“ mitgearbeitet, in dessen Rahmen Bildungsmaterial unter anderem zu Mod Helmy entwickelt wurde.

Eine Veranstaltung der Reihe „Verflechtungen. Rassismen und Antisemitismus in Geschichte und Gegenwart“ in Kooperation mit der Landeszentrale für politische Bildung Hamburg.

Anmeldung bis 17. Oktober 2021

Eine Anmeldung ist erforderlich. Es sind noch 66 Plätze frei.
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Donnerstag 21. Oktober 2021 17:00–18:30

Geschichtsort Stadthaus, Stadthausbrücke 6, 20355 Hamburg

Rundgang durch das ehemalige Stadthaus

Das Stadthaus am Neuen Wall/Stadthausbrücke war bis 1943 Sitz des Hamburger Polizeipräsidiums sowie der Staatspolizei- und Kriminalpolizeileitstellen. An diesem Ort organisierten die Gestapo, die Kripo und die Schutzpolizei nationalsozialistische Gewaltverbrechen mit Tausenden Opfern. Zu den Verfolgten zählten politische Gegnerinnen und Gegner, Zeugen Jehovas, Homosexuelle, „Zigeuner“, „Asoziale“ sowie Jüdinnen und Juden. Die Vernehmungszimmer und Hafträume im Stadthaus waren Orte schwerer Misshandlungen. Beim Rundgang durch die „Stadthöfe“ werden die Bau- und Nutzungsgeschichte des Stadthauses im Nationalsozialismus, die verschiedenen Verbrechenskomplexe und das Schicksal der verfolgten Frauen und Männer thematisiert.

Eine Anmeldung ist erforderlich. Es sind noch 10 Plätze frei.
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Donnerstag 21. Oktober 2021 18:00–20:30

Museum für Hamburgische Geschichte, Holstenwall 24, 20355 Hamburg

„Geschichte dingfest, fälschungssicher machen“* – Zum 40. Jahrestag der Eröffnung des „Dokumentenhaus Neuengamme“

Im Herbst 2021 kann die KZ-Gedenkstätte Neuengamme auf ein Ereignis zurückblicken, das für ihre weitere Entwicklung von entscheidender Bedeutung war: Vor 40 Jahren, am 18. Oktober 1981 wurde am Rande des damals noch als Gefängnisstandort fungierenden einstigen Lagergeländes das „Dokumentenhaus Neuengamme“ eröffnet. Besucher*innen konnten sich nun vor Ort in einer Ausstellung über die Geschichte des Lagers informieren; Überlebende bekamen eine Anlaufstelle; eine rege Forschungs-, Vermittlungs- und Vernetzungstätigkeit begann. Das Programm des Abends beginnt mit Grußworten von Prof. Dr. Hans-Jörg Czech und Dr. Carsten Brosda. Es folgen filmische Impressionen vom damaligen „Dokumentenhaus“, dessen Bedeutung für die Entwicklung der Hamburger Erinnerungskultur in einem anschließenden Vortrag skizziert wird. Im Rahmen eines Podiumsgesprächs kommen schließlich Zeitzeug*innen der Gründungsphase und Erinnerungsaktivist*innen zu Wort, bevor der Abend mit einem kleinen Imbiss ausklingt.

Kooperation mit dem Museum für Hamburgische Geschichte.

Gemäß der 2-Regel ist eine Teilnahme an der Veranstaltung nur für Geimpfte und Genesene möglich. Der Einlass beginnt um 17 Uhr.  

* Zitat Johann (Jan) Klarmann (Bürgerschaftsabgeordneter SPD 1982-1993)

Eine Anmeldung ist erforderlich. Es sind noch 28 Plätze frei.
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Sonntag 24. Oktober 2021 13:00–15:00

KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Haupteingang

Geländerundgang

Führung durch die KZ-Gedenkstätte Neuengamme mit Mitgliedern des Arbeitskreises kirchliche Gedenkstättenarbeit.

Eine Anmeldung ist erforderlich. Es sind noch 15 Plätze frei.
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Sonntag 24. Oktober 2021 14:00–16:00

Info-Pavillon denk.mal Hannoverscher Bahnhof, Lohseplatz, 20457 Hamburg

Die Deportationen von 1941

Anlässlich des 80. Jahrestages der ersten Deportation norddeutscher Jüdinnen und Juden am 25. Oktober 1941 bieten wir einen Themenrundgang am denk.mal Hannoverscher Bahnhof an. Neben dem historischen Geschehen vor Ort wird dabei auch das weitere Schicksal der Deportierten in den Ghettos Litzmannstadt, Minsk und Riga in den Blick genommen: Wie sah das oft nur noch kurze Leben der aus Hamburg verschleppten Menschen im östlichen Europa aus?

Eine Anmeldung ist erforderlich. Es sind noch 12 Plätze frei.
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Montag 25. Oktober 2021 14:00–15:00

am Telefon

Hörführung: Zwangsarbeit für die SS

Warum gab es im Konzentrationslager Neuengamme eine moderne Anlage zur Produktion von Ziegelsteinen? KZ-Häftlinge mussten dieses Klinkerwerk bauen und betreiben. Unter welchen Bedingungen? Welche anderen Formen von Zwangsarbeit gab es noch? Ein Audiobesuch per Telefon mit einer Einführung von Henning Flinner in das Thema Zwangsarbeit im Konzentrationslager. Ein Angebot von „Bei Anruf Kultur“.
Anmeldung über www.beianrufkultur.de oder buchung@beianrufkultur.de

Montag 25. Oktober 2021 16:00–17:30

Gedenkort „denk.mal Hannoverscher Bahnhof“, Lohsepark, 20457 Hamburg

80. Jahrestag der Deportation norddeutscher Jüdinnen und Juden nach Litzmannstadt, Minsk und Riga

Am 25. Oktober 1941 fuhr der erste Zug mit 1035 jüdischen Frauen, Männern und Kindern aus Hamburg in das Ghetto Litzmannstadt. Im November und Dezember folgten weitere Deportationen nach Minsk und Riga. Bis 1945 wurden mehr als 6600 Jüdinnen und Juden aus Hamburg deportiert. Nur wenige von ihnen überlebten. Eine Gedenkveranstaltung in Kooperation mit der Jüdischen Gemeinde Hamburg und der Liberalen Jüdischen Gemeinde Hamburg. Online-Anmeldung ab 1. Oktober 2021 möglich.

Mittwoch 27. Oktober 2021 18:00–20:00

Info-Pavillon denk.mal Hannoverscher Bahnhof, Lohseplatz, 20457 Hamburg

Rundgang am denk.mal Hannoverscher Bahnhof

Auf dem Rundgang wird das Deportationsgeschehen erläutert und in die historischen Zusammenhänge eingeordnet: Wie verlief der Prozess der Ausgrenzung und Entrechtung vor den Deportationen? Was wiederfuhr den Verschleppten danach? Wer war an den Verbrechen beteiligt, wer profitierte davon? Zudem wird der Umgang mit dem Ort nach 1945 diskutiert und über das künftige Dokumentationszentrum „denk.mal Hannoverscher Bahnhof“ informiert.

Ein Angebot der Stiftung Hamburger Gedenkstätten und Lernorte und der HafenCity Hamburg.
Treffpunkt: Info-Pavillon denk.mal Hannoverscher Bahnhof, Lohseplatz, 20457 Hamburg

Eine Anmeldung ist erforderlich. Es sind noch 15 Plätze frei.
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Mittwoch 27. Oktober 2021 18:30–20:30

Ökumenisches Forum HafenCity, Shanghaiallee 12, 20547 Hamburg

Einblicke in das künftige Dokumentationszentrum „denk.mal Hannoverscher Bahnhof“

Im Herbst 1941 begannen die Deportationen jüdischer Hamburger*innen in Ghettos, Konzentrations- und Vernichtungslager. Wie können individuelle Schicksale angemessen gewürdigt und zugleich in eine Geschichte der nationalsozialistischen Massenverbrechen eingeordnet werden, die auch Täter*innen und Profiteur*innen in den Blick nimmt? Wie lässt sich auch gestalterisch vermitteln, dass die Verbrechen in aller Öffentlichkeit stattfanden? Thekla Keuck (Public History Bremen) befragt Kurator*innen und Gestalter*innen zur künftigen Dauerausstellung im Dokumentationszentrum „denk.mal Hannoverscher Bahnhof“

Eine Anmeldung ist erforderlich. Es sind noch 28 Plätze frei.
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Donnerstag 28. Oktober 2021 16:00–18:00

ehemalige Reit- und Exerzierhalle, Haubachstraße 68, Altona

83. Jahrestag der „Polenaktion“

Vor 83 Jahren wurden 1000 jüdische Frauen, Männer und Kinder mit polnischer Staatsangehörigkeit aus Hamburg nach Polen abgeschoben. Von der reichsweiten Ausweisung waren 17.000 Menschen betroffen. Ein Großteil wurde später in Ghettos, Konzentrations- und Vernichtungslagern ermordet. Viele der frühmorgens am 28. Oktober 1938 völlig überraschend Verhafteten wurden tagsüber in der Reit- und Exerzierhalle der Viktoria-Kaserne festgehalten, bevor sie vom Altonaer Bahnhof mit dem Zug ins Ungewisse geschickt wurden. Eine Gedenkveranstaltung mit Ingo Wille, Stolpersteininitiative Hamburg; Dr. Kristina Vagt, KZ-Gedenkstätte Neuengamme; Theo Bruns, fux Genossenschaft; Propst Thomas Drope; Petra Ritschel (Klarinette) und Stefan Goreiski (Akkordeon). Im Interesse der Sicherheit aller Teilnehmenden sind die Bestimmungen der Hamburger Corona-Verordnung einzuhalten.

Ort: Beginn an der ehemaligen Reit- und Exerzierhalle, Haubachstraße 68, Altona. Im Anschluss gemeinsamer Gang zum Gedenkstein am Altonaer Bahnhof, Paul-Nevermann-Platz.

Freitag 29. Oktober 2021–Samstag 30. Oktober 2021

Gut Zichtau, Am Gutshof 2, 39638 Gardelegen

17. Tagung der Außenlager-Initiativen und -Gedenkstätten

Freitag, 29. Oktober 2021
13.00–18.45 Uhr
Samstag, 30. Oktober 2021
9.30–15.30 Uhr

Alle zwei Jahre finden Tagungen statt, an denen sich Mitarbeiter*innen von Gedenkstätten und Angehörige von Initiativen an Orten ehemaliger Außenlager über Fragen zur Geschichte des KZ Neuengamme und seiner Außenlager sowie aktuelle Themen austauschen und vernetzen. Ein Schwerpunkt der diesjährigen Tagung liegt auf dem Medium der Graphic Novel in der Ausstellungs- und Vermittlungsarbeit von Gedenkstätten. Des Weiteren werden aktuelle Projekte von Außenlager-Initiativen und -Gedenkstätten vorgestellt und es sind Exkursionen zur Gedenkstätte Feldscheune Isenschnibbe Gardelegen sowie zu Gedenkorten für die Außenlager des KZ Neuengamme in Beendorf geplant. In Kooperation mit der Gedenkstätte Feldscheune Isenschnibbe Gardelegen.

Teilnahmebeitrag: 80,- Euro/60,- Euro ermäßigt für eine Übernachtung sowie Verpflegung; Teilnahmebeitrag ohne Übernachtung: 30,- Euro
Anmeldung bis zum 1. Oktober 2021 bei Ansgar Karnatz, studienzentrum@gedenkstaetten.hamburg.de, Tel.: 040 - 428 131 543

Programm

Sonntag 31. Oktober 2021 13:00–15:00

KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Haupteingang

Geländerundgang

Führung durch die KZ-Gedenkstätte Neuengamme mit Mitgliedern des Arbeitskreises kirchliche Gedenkstättenarbeit.

Eine Anmeldung ist erforderlich. Es sind noch 14 Plätze frei.
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