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Dienstag 27. April 2021–Sonntag 19. September 2021

KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Foyer der Hauptausstellung

Überlebt! Und nun? NS-Verfolgte in Hamburg nach ihrer Befreiung

Sonderausstellung in der KZ-Gedenkstätte Neuengamme. Wie erging es überlebenden NS-Verfolgten in Hamburg in den Wochen und Monaten nach der Befreiung? Viele hatten den nationalsozialistischen Terror nur um Haaresbreite überlebt, waren ausgezehrt, schwer krank und besaßen nur noch, was sie auf dem Leib trugen. Wie sollten sie nach Hause kommen? Hatten sie überhaupt noch ein zu Hause? Und waren ihre Angehörigen noch am Leben? Manche, die vor dem Nichts standen, versuchten einen Neuanfang durch die Auswanderung in ein anderes Land. Die Rückkehr in ein „normales“ Leben war für viele Überlebende ein schwieriger Prozess. Mehr Informationen zur Ausstellung: Überlebt! Und nun?

Programmflyer

Die Ausstellung ist bis 19. September 2021 in der KZ-Gedenkstätte Neuengamme zu sehen. (Verlängerung)

 

Donnerstag 2. September 2021 11:00–17:00

Anleger Serrahn

Das KZ Neuengamme und seine Umgebung

Mit dem Vierländer Ewer, dem Nachbau eines historischen Binnen-Frachtschiffs, geht es vom Bergedorfer Hafen über die Dove-Elbe auf die Suche nach den Verbindungen des Konzentrationslagers Neuengamme in die Vier- und Marschlande. Anhand von auf den ersten Blick unscheinbaren historischen Überresten, die um Berichte und Zeichnungen ehemaliger Häftlinge ergänzt werden, treten die vielfältigen wirtschaftlichen Verbindungen des Konzentrationslagers zur Umgebung in den Blick, auch Verbindungen zwischen einheimischer Bevölkerung und KZ-Häftlingen bzw. SS-Wachmannschaften werden angesprochen. In der KZ-Gedenkstätte angekommen, werden Gelände und Ausstellungen erkundet. In einem Abschlussgespräch während der Rückfahrt ist Zeit für den Austausch von Eindrücken.

Bitte beachten Sie: Der Ausstieg aus dem Boot im Bereich der Gedenkstätte erfolgt über eine steile Trittleiter. Bitte nehmen Sie Essen und Getränke mit. Keine Barrierefreiheit. Inhaltliche Begleitung: Martin Reiter. Es entstehen dem Förderverein Vierländer Ewer e. V. (www.vierlanden-ewer.de) Kosten in  Höhe von 35 Euro pro Person. Es wird um eine angemessene Spende gebeten. Treffpunkt: Jeweils spätestens 10.45 Uhr am Anleger Serrahn in Bergedorf, Nähe S-Bahn Station Bergedorf. 

Flyer

Eine Anmeldung ist erforderlich. Es sind noch 5 Plätze frei.
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Donnerstag 2. September 2021 17:00–18:30

Geschichtsort Stadthaus

Rundgang durch das ehemalige Stadthaus

Das Stadthaus am Neuen Wall/Stadthausbrücke war bis 1943 Sitz des Hamburger Polizeipräsidiums sowie der Staatspolizei- und Kriminalpolizeileitstellen. An diesem Ort organisierten die Gestapo, die Kripo und die Schutzpolizei nationalsozialistische Gewaltverbrechen mit Tausenden Opfern. Zu den Verfolgten zählten politische Gegnerinnen und Gegner, Zeugen Jehovas, Homosexuelle, „Zigeuner“, „Asoziale“ sowie Jüdinnen und Juden. Die Vernehmungszimmer und Hafträume im Stadthaus waren Orte schwerer Misshandlungen. Beim Rundgang durch die „Stadthöfe“ werden die Bau- und Nutzungsgeschichte des Stadthauses im Nationalsozialismus, die verschiedenen Verbrechenskomplexe und das Schicksal der verfolgten Frauen und Männer thematisiert.

Anmeldung:  katharina.moeller@gedenkstaetten.hamburg.de

Treffpunkt: Geschichtsort Stadthaus, Stadthausbrücke 6, 20355 Hamburg

Sonntag 5. September 2021 11:00–13:00

Gedenkstätte Fuhlsbüttel, Suhrenkamp 98, 22335 Hamburg

Führung und Gespräch in der Gedenkstätte Fuhlsbüttel (fällt aus)

Diese Veranstaltung muss leider ausfallen. Führung und Gespräch in der Gedenkstätte Fuhlsbüttel mit Ehrenamtlichen der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes (VVN-BdA) und des Arbeitskreises ehemals verfolgter und inhaftierter Sozialdemokraten (AvS) jeden Sonntag um 11.00 und 12.00 Uhr.
Heute mit Malte Hinrichsen.

Sonntag 5. September 2021 14:00–16:00

Gedenkstätte Bullenhuser Damm

Die Kinder vom Bullenhuser Damm

Öffentliche Führung durch die Gedenkstätte mit Alexis Werner.

Eine Anmeldung ist erforderlich. Es sind noch 15 Plätze frei.
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Sonntag 5. September 2021 14:00–15:30

KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Haupteingang

Geländerundgang KZ-Gedenkstätte Neuengamme

Rundgang über das Gelände der KZ-Gedenkstätte Neuengamme mit Mitgliedern des Arbeitskreises Kirchliche Gedenkstättenarbeit.

Treffpunkt: Haupteingang KZ-Gedenkstätte Neuengamme

Eine Anmeldung ist erforderlich. Es sind noch 15 Plätze frei.
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Mittwoch 8. September 2021 18:00–20:00

Forum Alstertal, Kritenbarg 18

Überstunden an Leben

Seit vielen Jahren lebt Peggy Parnass im Hamburger Stadtteil St. Georg. 1939 kamen sie und ihr Bruder mit einem Kindertransport nach Schweden und überlebten so den Holocaust. Ihre Eltern wurden in Treblinka ermordet. Das filmische Portrait „Überstunden an Leben“ (67 Min., 2018) gibt einen Einblick in Peggy Parnass’ vielfältige Aktivitäten als Gerichtsreporterin, Journalistin, Film- und Theaterschauspielerin, kämpferische Jüdin, die sich in der Frauen- und Schwulenbewegung und zu vielen weiteren Themen engagiert hat.

Peggy Parnass und die Filmmacher Dr. Jürgen Kinter und Gerhard Brockmann werden bei der Filmvorführung und Diskussion anwesend sein. Moderation: Prof. Dr. Detlef Garbe (Stiftung Hamburger Gedenkstätten und Lernorte)

Eine Anmeldung ist erforderlich. Es sind noch 12 Plätze frei.
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Samstag 11. September 2021 12:00–16:00

Geschichtsort Stadthaus, Stadthausbrücke 6, 20355 Hamburg

Rundgang durch das ehemalige Stadthaus

Das Stadthaus am Neuen Wall/Stadthausbrücke war bis 1943 Sitz des Hamburger Polizeipräsidiums sowie der Staatspolizei- und Kriminalpolizeileitstellen. An diesem Ort organisierten die Gestapo, die Kripo und die Schutzpolizei nationalsozialistische Gewaltverbrechen mit Tausenden Opfern. Zu den Verfolgten zählten politische Gegnerinnen und Gegner, Zeugen Jehovas, Homosexuelle, „Zigeuner“, „Asoziale“ sowie Jüdinnen und Juden. Die Vernehmungszimmer und Hafträume im Stadthaus waren Orte schwerer Misshandlungen. Beim Rundgang durch die „Stadthöfe“ werden die Bau- und Nutzungsgeschichte des Stadthauses im Nationalsozialismus, die verschiedenen Verbrechenskomplexe und das Schicksal der verfolgten Frauen und Männer thematisiert.

Rundgänge um 12.00 und 14.00 Uhr

Anmeldung: bis 10.09. bei katharina.moeller@gedenkstaetten.hamburg.de

Samstag 11. September 2021 15:00–16:30

Treffpunkt: Vor der St Johannis-Kirche, Bremer Straße

Kunst und Erinnerung. Rundgang in Harburg

Wie erinnern Kunstwerke an die NS-Verbrechen? Ein Themenrundgang mit der Kunsthistorikerin Dr. Alexandra Köhring. Drei sehr unterschiedliche Gedenkorte stehen im Blick dieses Themenrundgangs durch Harburg – das Antikriegsdenkmal bei St. Johannis, das Denkmal für die zerstörte Harburger Synagoge und das “Mahnmal gegen Faschismus“. Wer gab den Anstoß, hier Mahnmale zu errichten? Und wie bringen diese Gedenkorte die Erinnerung an die NS-Zeit in den Stadtraum? Das „Mahnmal gegen Faschismus“ liegt sogar unter der Erde und ist gar nicht mehr allgemein sichtbar. Wie wird damit dennoch ein Zeichen im öffentlichen Raum gesetzt?

Eine Anmeldung ist erforderlich. Es sind noch 12 Plätze frei.
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Sonntag 12. September 2021 10:00–13:00

U-/S-Bahn Station Ohlsdorf, Ausgang Fuhlsbüttler Straße

Fahrradfahrt über den Ohlsdorfer Friedhof und zur Gedenkstätte Fuhlsbüttel

Auf der Fahrradfahrt mit Herbert Diercks über den Ohlsdorfer Friedhof werden Grabstätten ausgewählter Persönlichkeiten aufgesucht, die im Nationalsozialismus verfolgt oder aber an Verbrechen beteiligt waren. Die Fahrt führt auch zu den Gräberfeldern für KZ-Opfer, für Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter, für ausländische Kriegsgefangene und für Bombenopfer. Die Fahrt endet in der Gedenkstätte Konzentrationslager und Strafanstalten  Fuhlsbüttel 1933–1945. Kosten: 5 Euro (ermäßigt 3 Euro). Kooperationspartner: Willi-Bredel-Gesellschaft Geschichtswerkstatt e.V.

Flyer

Eine Anmeldung ist erforderlich. Es sind noch 9 Plätze frei.
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Sonntag 12. September 2021 11:00–14:00

Abaton-Kino Allendeplatz 3 / Ecke Grindelhof, 20146 Hamburg

Zustand und Gelände

Ausgangspunkt des Dokumentarfilms (118 Min.) sind sogenannte wilde Konzentrationslager, die unmittelbar nach der nationalsozialistischen Machtergreifung ab März 1933 zur Ausschaltung politischer Gegner*innen eingerichtet wurden und heute weitgehend in Vergessenheit geraten sind. Der Film handelt von den Überschreibungen der Orte durch die Zeit und davon, wie sich unterschiedliche politische Erinnerungskulturen in sie eingeschrieben haben und verknüpft drei aufeinanderfolgende Zeiträume der deutschen Geschichte zu einem losen Narrativ, in dem Gewalt zur Durchsetzung von Macht eine wesentliche Rolle spielt. Im Anschluss spricht Cornelia Siebeck (KZ-Gedenkstätte Neuengamme) mit der Regisseurin Ute Adamczewski.
Tickets: https://www.abaton.de/

Sonntag 12. September 2021 11:00–13:00

Gedenkstätte Fuhlsbüttel, Suhrenkamp 98, 22335 Hamburg

Führung und Gespräch in der Gedenkstätte Fuhlsbüttel (fällt aus)

Diese Veranstaltung muss leider ausfallen. Führung und Gespräch in der Gedenkstätte Fuhlsbüttel mit Ehrenamtlichen der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes (VVN-BdA) und des Arbeitskreises ehemals verfolgter und inhaftierter Sozialdemokraten (AvS) jeden Sonntag um 11.00 und 12.00 Uhr.
Heute mit Bernhard Pohl.

Sonntag 12. September 2021 14:00–16:00

KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Haupteingang

Sein und Schein. Öffentliche Führung durch die KZ-Gedenkstätte Neuengamme

Die öffentliche Führung am "Tag des offenen Denkmal" beschäftigt sich mit verschiedenen Orten auf dem Gelände des ehemaligen Konzentrationslagers Neuengamme: Gartenanlagen die für eine verschleiernde Außendarstellung standen, der Bunker der SS, der von außen nicht als Bunker erkennbar sein sollte, die "Fürstengruft", die für die Ausnutzung von Machtverhältnissen im Lagersystem steht, der Block für Funktionshäftlinge mit besseren Bedingungen, der bei Inspektionen und Besuchen des Lagers vorgezeigt wurde. Zweiter Schwerpunkt des Tag des offenen Denkmals in Hamburg ist das Jubiläum "100 Jahre Denkmalschutzgesetz für Hamburg". Daher besuchen wir auch das historische Klinkerwerk, ein unter Denkmalschutz stehendes Gebäude. Im Rahmen dieser Führung werden auch sonst für die Öffentlichkeit nicht zugängliche Gebäude besichtigt. Die Führung ist kostenfrei. Die Plätze sind begrenzt.

 

Eine Anmeldung ist erforderlich. Es sind noch 19 Plätze frei.
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Sonntag 12. September 2021 14:00–16:00

Info-Pavillon „denk.mal Hannoverscher Bahnhof“, Lohseplatz 1, 20457 Hamburg

denk.mal Hannoverscher Bahnhof: Vom vergessenen Ort zum Gedenkort

Zwischen 1940 und 1945 wurden mehr als 8.000 aus Hamburg und Norddeutschland stammende Jüdinnen und Juden, Sintize und Sinti sowie Romnja und Roma über den ehemaligen Hannoverschen Bahnhof in der heutigen HafenCity deportiert. Die meisten von ihnen wurden ermordet. Auf einem Themenrundgang erkunden wir die historische Topographie rund um den ehemaligen Hannoverschen Bahnhof und fragen nach Gründen für das jahrzehntelange Vergessen dieses Ortes. Wie kam es schließlich dennoch zur Gestaltung eines Gedenkortes inmitten der neuen HafenCity? Nach welchen Kriterien wurde er gestaltet? 

Eine Anmeldung ist erforderlich. Es sind noch 15 Plätze frei.
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Sonntag 12. September 2021 16:00–18:00

Barkassen-Centrale Ehlers (Anleger Vorsetzen, U-Bahnhof Baumwall)

Alternative Hafenrundfahrt

KZ-Außenlager, Zwangsarbeit und Widerstand im Hamburger Hafen 1933-1945.

Während der zweistündigen Hafenrundfahrt mit einer Barkasse wird die Geschichte des Hamburger Hafens im Nationalsozialismus thematisiert. Mit Blick auf historische Hafenbecken, Schuppen und Speicher, Fabrikhallen, Brücken und Schiffe jeder Größe wird von Zwangsarbeit, Widerstand und Verfolgung im Hamburger Hafen berichtet. Die Route führt auch zu Orten, an denen Zwangsarbeits- und Konzentrationslager eingerichtet waren, so auch zum Speicher G am Dessauer Ufer. Inhaltliche Begleitung: Herbert Diercks, Katja Hertz Eichenrode, Lukas Kaiser.

Kosten: 20 Euro (auf dem Schiff).

Eine vorherige Anmeldung online ist nötig (siehe unten).

Treffpunkt: Barkassen-Centrale Ehlers, Anleger Vorsetzen beim roten Feuerschiff, Nähe U-Bahnstation Baumwall

Flyer

Eine Anmeldung ist erforderlich. Es sind noch 16 Plätze frei.
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Sonntag 12. September 2021 16:00–16:30

Info-Pavillon „denk.mal Hannoverscher Bahnhof“, Lohseplatz 1, 20457 Hamburg

Rundgang über das denk.mal Hannoverscher Bahnhof in Gebärdensprache

Informationen zu diesem Angebot finden Sie auf der Website des Museumsdienst Hamburg (auch in DGS): https://museumsdienst-hamburg.de/barrierefreie-angebote/fuer-gehoerlose/

Anmeldung:Martina.Bergmann@museumsdienst-hamburg.de
Treffpunkt: Info-Pavillon denk.mal Hannoverscher Bahnhof

Mittwoch 15. September 2021 18:00–19:30

Online

Erinnern multidirektional aushandeln

Wie kann Gedenk- und Erinnerungsarbeit aussehen, die sich multiperspektivisch versteht und an Vielheit/Diversity orientiert? In welchem Verhältnis stehen dabei institutionelle Strukturen und Communities, welche Positionen und Perspektiven werden wirkmächtig? Und welche Bedeutung hat multidirektionale Erinnerung in diesem Kontext? Über diese und weitere Fragen diskutieren Natalie Bayer (FHXB Friedrichshain-Kreuzberg Museum) und Susann Lewerenz (KZ-Gedenkstätte Neuengamme) in einem Gespräch über Erinnerungs- und Gedenkarbeit. Es moderiert Regina Sarreiter (Goethe-Institut).
Die Veranstaltung ist Teil der Reihe „Multidirektionales Erinnern im Praxistext“ des Goethe-Instituts und findet in Zusammenarbeit mit dem FHXB Friedrichshain-Kreuzberg Museum und der Reihe „Verflechtungen: Rassismen und Antisemitismus in Geschichte und Gegenwart“ der KZ-Gedenkstätte Neuengamme in Kooperation mit der Landeszentrale für politische Bildung Hamburg statt.
Die Veranstaltung findet online statt.

Eine Anmeldung ist erforderlich. Es sind noch 197 Plätze frei.
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Donnerstag 16. September 2021 17:00–18:30

Geschichtsort Stadthaus

Rundgang durch das ehemalige Stadthaus

Das Stadthaus am Neuen Wall/Stadthausbrücke war bis 1943 Sitz des Hamburger Polizeipräsidiums sowie der Staatspolizei- und Kriminalpolizeileitstellen. An diesem Ort organisierten die Gestapo, die Kripo und die Schutzpolizei nationalsozialistische Gewaltverbrechen mit Tausenden Opfern. Zu den Verfolgten zählten politische Gegnerinnen und Gegner, Zeugen Jehovas, Homosexuelle, „Zigeuner“, „Asoziale“ sowie Jüdinnen und Juden. Die Vernehmungszimmer und Hafträume im Stadthaus waren Orte schwerer Misshandlungen. Beim Rundgang durch die „Stadthöfe“ werden die Bau- und Nutzungsgeschichte des Stadthauses im Nationalsozialismus, die verschiedenen Verbrechenskomplexe und das Schicksal der verfolgten Frauen und Männer thematisiert.

Anmeldung:  katharina.moeller@gedenkstaetten.hamburg.de

Treffpunkt: Geschichtsort Stadthaus, Stadthausbrücke 6, 20355 Hamburg

Sonntag 19. September 2021 11:00–13:00

KZ-Gedenkstätte Neuengamme, ehemalige Walther-Werke (Nähe Haupteingang)

„Ich hatte einst ein schönes Vaterland“ 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland

Kammerkonzert und Lesung mit Roman Knižka  und dem Bläserquintett Opus 45.

Die komplexen und wechselvollen jüdisch-deutschen Beziehungen zeugen von Zeiten der Blüte, aber auch von Hass und Gewalt. Jüdische Frauen und Männer prägten, spätestens seit der Ankunft Moses Mendelsohns in Berlin, für 200 Jahre nahezu alle Bereiche deutscher Kultur, bis das nationalsozialistische Regime dem auf furchtbare Weise ein Ende setzte. „Ich hatte einst ein schönes Vaterland“ – mit diesem Zitat Heinrich Heines beginnt das Gedicht „Im Exil“ von Mascha Kaléko, das im Jahr 1943 veröffentlicht wurde. Die jüdische Dichterin, die vor den Nationalsozialisten in die USA floh, thematisierte in diesem ihr Heimweh nach Deutschland. Dieses Zitat gibt einem literarischen Kammermusikabend seinen Namen, der das Jubiläum – 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland – zum Anlass nimmt, einen Ausschnitt der überaus reichen und vielfältigen jüdisch-deutschen Kulturgeschichte darzustellen.

Der Schauspieler Roman Knižka liest aus Texten jüdischer Autorinnen und Autoren deutscher Sprache, darunter Moses Mendelssohn, Rahel Levin-Varnhagen, Heinrich Heine, Ludwig Börne, Else Dormitzer und Mascha Kaléko. Neben den literarischen Werken stehen zudem autobiografische Texte von in der Öffentlichkeit unbekannten deutschen Jüdinnen und Juden aus dem 19. und 20. Jahrhundert. Sie veranschaulichen die faszinierende Vielfalt jüdischen Lebens auf deutschem Boden, berichten aber auch von der Entrechtung, Vertreibung und Vernichtung deutscher Juden unter dem NS-Regime. Den musikalischen Teil des Abends bilden Werke jüdischer Komponisten. Das Bläserquintett Ensemble OPUS 45 spielt bedeutende Werke von Felix Mendelssohn-Bartholdy, Alexander Zemlinsky, Denès Agay, Jacques Ibert und Endre Szervánszky.

Diese Veranstaltung findet in Kooperation und mit Förderung des Vereins 321–2021: 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland e.V. statt. 

Die Veranstaltung ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist notwendig.

Flyer zur Veranstaltung

Eine Anmeldung ist erforderlich. Es sind noch 35 Plätze frei.
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Sonntag 19. September 2021 11:00–13:00

Gedenkstätte Fuhlsbüttel, Suhrenkamp 98, 22335 Hamburg

Führung und Gespräch in der Gedenkstätte Fuhlsbüttel (fällt aus)

Diese Veranstaltung muss leider ausfallen. Führung und Gespräch in der Gedenkstätte Fuhlsbüttel mit Ehrenamtlichen der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes (VVN-BdA) und des Arbeitskreises ehemals verfolgter und inhaftierter Sozialdemokraten (AvS) jeden Sonntag um 11.00 und 12.00 Uhr. Heute mit Kai Ermes.

Sonntag 19. September 2021 14:00–15:30

KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Haupteingang

Geländerundgang KZ-Gedenkstätte Neuengamme

Rundgang über das Gelände der KZ-Gedenkstätte Neuengamme mit Mitgliedern des Arbeitskreises Kirchliche Gedenkstättenarbeit.

Treffpunkt: Haupteingang KZ-Gedenkstätte Neuengamme

Eine Anmeldung ist erforderlich. Es sind noch 15 Plätze frei.
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Dienstag 21. September 2021 19:00–21:00

Online

„Through the Darkest of Times“ – Widerstand gegen den Nationalsozialismus als Computerspiel

“Through the Darkest of Times” ist ein Computerspiel, in dem Spieler*innen in die Rolle einer zivilen Widerstandskämpferin in Berlin während der Zeit des Nationalsozialismus schlüpfen. So gut es geht,  wird im Spiel versucht, dem Regime Widerstand zu leisten, Verfolgten zu helfen und die Menschen aufzuklären und gleichzeitig der Verfolgung zu entgehen. “Through the Darkest of Times” wurde 2020 beim Deutschen Computerspielpreis als „Bestes Serious Game“ ausgezeichnet und erregte auch international viel Aufmerksamkeit.

Jörg Friedrich, einer der Designer von „Through the Darkest of Times“, wird an diesem Abend das Spiel vorstellen, über die Intentionen und Abwägungen bei der Entwicklung sowie die generelle Bedeutung von Computerspielen für die Erinnerungskultur sprechen.  

Hinweise

  • Die Veranstaltung findet im digitalen Raum statt. Die Zugangsdaten für die Veranstaltung verschicken kurz wenige Tage vor der Veranstaltung an alle, die online teilnehmen möchten, per E-Mail. Wir bitten deshalb um Anmeldung bis zum 21. September 2021, 12h.
  • Für die Teilnahme an der online Veranstaltung wird ein Computer, Tablet oder Smartphone mit Internetanschluss und Lautsprecher benötigt. Fragen können über die Chat-Funktion eingebracht werden und sind herzlich willkommen.
  • Bitte keine Screenshots und/oder Mitschnitte von der Veranstaltung anfertigen.
  • Für die Verwendung der Software Zoom übernehmen die Veranstalter*innen keine Haftung. Die geltenden Datenschutzrichtlinien von Zoom können hier eingesehen werden: https://zoom.us/docs/de-de/privacy-and-security.html.
  • Die Veranstalter*innen behalten sich vor, Personen mit rassistischen oder anderweitig menschenverachtenden oder diskriminierenden Äußerungen von der Veranstaltung auszuschließen.
Eine Anmeldung ist erforderlich. Es sind noch 100 Plätze frei.
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Mittwoch 22. September 2021 18:00–20:00

Info-Pavillon, Lohseplatz, 20457 Hamburg

Rundgang am denk.mal Hannoverscher Bahnhof

Auf dem Rundgang wird das Deportationsgeschehen erläutert und in die historischen Zusammenhänge eingeordnet: Wie verlief der Prozess der Ausgrenzung und Entrechtung vor den Deportationen? Was wiederfuhr den Verschleppten danach? Wer war an den Verbrechen beteiligt, wer profitierte davon? Zudem wird der Umgang mit dem Ort nach 1945 diskutiert und über das künftige Dokumentationszentrum „denk.mal Hannoverscher Bahnhof“ informiert.
Ein Angebot der Stiftung Hamburger Gedenkstätten und Lernorte und der HafenCity Hamburg.

Treffpunkt: Info-Pavillon, Lohseplatz, 20457 Hamburg

Eine Anmeldung ist erforderlich. Es sind noch 30 Plätze frei.
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Sonntag 26. September 2021 11:00–13:00

Gedenkstätte Fuhlsbüttel, Suhrenkamp 98, 22335 Hamburg

Führung und Gespräch in der Gedenkstätte Fuhlsbüttel (fällt aus)

Diese Veranstaltung muss leider ausfallen. Führung und Gespräch in der Gedenkstätte Fuhlsbüttel mit Ehrenamtlichen der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes (VVN-BdA) und des Arbeitskreises ehemals verfolgter und inhaftierter Sozialdemokraten (AvS) jeden Sonntag um 11.00 und 12.00 Uhr. Heute mit Anne Harden.

Sonntag 26. September 2021 14:00–15:30

KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Haupteingang

Geländerundgang KZ-Gedenkstätte Neuengamme

Rundgang über das Gelände der KZ-Gedenkstätte Neuengamme mit Mitgliedern des Arbeitskreises Kirchliche Gedenkstättenarbeit.

Treffpunkt: Haupteingang KZ-Gedenkstätte Neuengamme

Eine Anmeldung ist erforderlich. Es sind noch 15 Plätze frei.
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Dienstag 28. September 2021 16:00–17:00

per Telefon

Hörführung: „KoLaFu“: Konzentrationslager und Polizeigefängnis Fuhlsbüttel

Im ehemaligen Torhaus der Strafanstalten befindet sich die Gedenkstätte. In den Jahren 1933 bis 1945 quälten und folterten in Fuhlsbüttel SA-, SS- und Gestapo-Angehörige ihre Gefangenen. Wer waren die drangsalierten Frauen und Männer? Warum gerieten sie in Konflikt mit dem Nationalsozialismus? Ein Besuch der Gedenkstätte per Telefon mit einer thematischen Einführung.

Ein Angebot von „Bei Anruf Kultur“, eine Initiative des Blinden- und Sehbehindertenvereins Hamburg und grauwert, Büro für Inklusion.

Einfach anmelden, zur Uhrzeit mit dem Telefon einwählen und in einer kleinen Gruppe teilnehmen.

Anmeldung über www.beianrufkultur.de oder buchung@beianrufkultur.de oder Telefon (040) 209 404 29.

Donnerstag 30. September 2021 18:30–20:30

Ökumenisches Forum HafenCity, Shanghaiallee 12, 20547 Hamburg

„Die Wege der Wolkenraths“ (fällt aus)

Diese Veranstaltung muss leider ausfallen!

In ihrer Wolkenrath-Saga erzählt Elke Vesper die Geschichte einer deutschen Familie im 20. Jahrhundert. Dabei entwirft sie ein vielschichtiges Bild der Hamburger Gesellschaft vor und während des Nationalsozialismus. Anhand ihrer Protagonist*innen beschreibt sie Möglichkeiten, sich gegenüber der antisemitischen Politik des Regimes zu verhalten und lotet Handlungsspielräume von Verfolgten und Nicht-Verfolgten aus. Elke Vesper liest und spricht anschließend mit Cornelia Siebeck (KZ-Gedenkstätte Neuengamme) über eigene familiengeschichtliche Bezüge, lokalhistorische Recherchen und das Verhältnis von Fakten und Fiktion.