Eintrag

Titel: Vor 76 Jahren: Die Ermordung von 71 Gefangenen des Polizeigefängnisses Fuhlsbüttel
Startdatum: 13.04.2021
Startzeit: 18.00 Uhr
Endzeit: 19.30 Uhr
Ort: online
Beschreibung: 

Zu den Verbrechen der Hamburger Polizei im Nationalsozialismus gehört die Ermordung von 58 Männern und 13 Frauen im KZ Neuengamme zwischen dem 22. und dem 24. April 1945. Ihre Namen hatten die Geheime Staatspolizei und die Hamburger SS-Führung in den letzten Kriegswochen zusammengestellt; sie galten als „besonders gefährliche Personen“. Dazu zählten, außer einer großen Gruppe von sowjetischen Zwangsarbeitern, Hamburger Widerstandskämpferinnen und Widerstandskämpfern, auch politisch nur lose oder gar nicht organisierte Personen wie die Grafikerin Annemarie Ladewig und auch andere Personen, die die Gestapo aus anderen Gründen beseitigen wollte. Was lässt sich über die Hintergründe dieser Mordaktion sagen? Wer waren die Opfer?

Johannes Grossmann (Mitarbeiter in der Stolperstein-Initiative) und Dr. Reimer Möller (KZ-Gedenkstätte Neuengamme) stellen neuere Forschungsergebnisse und einige der Menschen vor, die von der Gestapo als „zu liquidieren“ bestimmt wurden. Begleitet wird der Vortrag durch einen Kurzfilm zu Annemarie Ladewig von Studierenden der University of Applied Sciences Europe in Hamburg. Moderiert wird die Veranstaltung von Alyn Beßmann (Stiftung Hamburger Gedenkstätten und Lernorte).

Hinweise zur Teilnahme:

  • Die Veranstaltung findet im digitalen Raum statt. Die Zugangsdaten für die Veranstaltung verschicken wir am Tag vor der Veranstaltung an alle, die online teilnehmen möchten, per E-Mail. Wir bitten deshalb um Anmeldung zur Veranstaltung bis Dienstag, 13. April 10 Uhr.
  • Für die Teilnahme an der online Veranstaltung wird ein Computer, Tablet oder Smartphone mit Internetanschluss und Lautsprecher benötigt. Fragen können über die Chat-Funktion eingebracht werden und sind herzlich willkommen.
  • Bitte keine Screenshots und/oder Mitschnitte von der Veranstaltung anfertigen.
  • Für die Verwendung der Software Zoom übernehmen die Veranstalter*innen keine Haftung. Die geltenden Datenschutzrichtlinien von Zoom können hier eingesehen werden: Zoom | Datenschutz und Sicherheit.
  • Die Veranstalter*innen behalten sich vor, Personen mit rassistischen oder anderweitig menschenverachtenden oder diskriminierenden Äußerungen von der Veranstaltung auszuschließen