Montag 15. März 2021–Sonntag 25. April 2021

KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Haupteingang

Snow in Summer: The Future of Remembrance

Gedenkstätten und vor allem die jungen Mitarbeiter*innen, die beruflich mit ihnen verbunden sind, stehen im Mittelpunkt der Fotoausstellung. Für "Snow in Summer" hat das niederländische Fotografenduo Chris en Marjan diese porträtiert. Was bedeutet Erinnerung für sie, warum ist sie wichtig und wie wirkt sich die Arbeit an einem so emotionalen Ort auf sie aus? Neben diesem menschlichen Aspekt hat das Fotografenduo auch die Gedenkstätten selbst fotografiert. Die Fotoausstellung mit englischen Texten wird, sobald die Ausstellungen wieder für den Publikumsverkehr geöffnet sind, im Foyer der Hauptausstellung in der KZ-Gedenkstätte Neuengamme gezeigt. Das Fotoprojekt ist auch online abrufbar unter: https://www.snowinsummer.nl/

Flyer

Sonntag 4. April 2021 14:00–16:00

Gedenkstätte Bullenhuser Damm

Die Kinder vom Bullenhuser Damm

Öffentliche Führung durch die Gedenkstätte und den Rosengarten mit Alexis Werner.

Eine Anmeldung ist erforderlich. Es sind noch 15 Plätze frei.
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Dienstag 6. April 2021 15:30–18:30

Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung Hamburg, Felix-Dahn-Straße 3 oder Weidenstieg 29, 20357 Hamburg

„Gezeichnete Geschichte“ - mit Graphic Novels in der Sek. I im Geschichtsunterricht arbeiten

In den letzten 20 Jahren sind zunehmend Comics und Graphic Novels erschienen, die die Shoah und die nationalsozialistischen Verbrechen thematisieren. „Maus“ von Art Spiegelman war ein wegführender Vorreiter. Tatsächlich gibt es aktuell ein unüberschaubares Angebot an gezeichneten Geschichten, die die NS-Zeit, den Zweiten Weltkrieg und die Verfolgungen von Minderheiten für die Sek. I beschreiben. Wie aber können diese Graphic Novels im Unterricht auch an der Stadtteilschule eingesetzt werden – und was sollten Pädagog*innen bei der Auswahl bedenken, damit bildungsferne Schüler*innen ebenfalls erreicht werden? In dieser Fortbildung wollen wir uns mithilfe einiger ausgewählter Graphic Novels diesen Fragen stellen, miteinander ins Gespräch kommen und Möglichkeiten dieser Lehrmittel diskutieren.

Referentin: Sandra Wachtel (KZ-Gedenkstätte Neuengamme)

Eine Kooperationsveranstaltung der KZ-Gedenkstätte Neuengamme mit dem Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung Hamburg

Anmeldung bis zum 29. März 2021

Eine Anmeldung ist erforderlich. Es sind noch 5 Plätze frei.
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Mittwoch 7. April 2021 18:00–20:00

Forum Alstertal, Kritenbarg 18, 22391 Hamburg

Überstunden an Leben

Seit vielen Jahren lebt Peggy Parnass im Hamburger Stadtteil St. Georg. 1939 kamen sie und ihr Bruder mit einem Kindertransport nach Schweden und überlebten so den Holocaust. Ihre Eltern wurden in Treblinka ermordet. Das filmische Portrait von Jürgen Kinter und Gerhard Brockmann (67 Min., 2018) gibt einen Einblick in Peggy Parnass’ vielfältige Aktivitäten als Gerichtsreporterin, Journalistin, Film- und Theaterschauspielerin, kämpferische Jüdin, die sich in der Frauen- und Schwulenbewegung und zu vielen weiteren Themen engagiert hat.

Peggy Parnass, Jürgen Kinter und Gerhard Brockmann werden bei der Filmvorführung und Diskussion anwesend sein. Moderation: Detlef Garbe. Die Veranstaltung findet im Rahmen der Tage des Exils (www.tagedesexils.de) statt, ausgerichtet von Körber-Stiftung und Weichmann-Stiftung.

Eine Anmeldung ist erforderlich. Es sind noch 25 Plätze frei.
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Donnerstag 8. April 2021 17:00–18:30

Geschichtsort Stadthaus, Stadthausbrücke 6, 20355 Hamburg

Rundgang durch das ehemalige Stadthaus

Das Stadthaus am Neuen Wall/Stadthausbrücke war bis 1943 Sitz des Hamburger Polizeipräsidiums sowie der Staatspolizei- und Kriminalpolizeileitstellen. An diesem Ort organisierten die Gestapo, die Kripo und die Schutzpolizei nationalsozialistische Gewaltverbrechen mit Tausenden Opfern. Zu den Verfolgten zählten politische Gegnerinnen und Gegner, Zeugen Jehovas, Homosexuelle, „Zigeuner“, „Asoziale“ sowie Jüdinnen und Juden. Die Vernehmungszimmer und Hafträume im Stadthaus waren Orte schwerer Misshandlungen. Beim Rundgang durch die „Stadthöfe“ werden die Bau- und Nutzungsgeschichte des Stadthauses im Nationalsozialismus, die verschiedenen Verbrechenskomplexe und das Schicksal der verfolgten Frauen und Männer thematisiert.

Anmeldungkatharina.moeller@gedenkstaetten.hamburg.de

Treffpunkt: Geschichtsort Stadthaus, Stadthausbrücke 6, 20355 Hamburg

Freitag 9. April 2021 16:00–17:00

online

Snow in Summer. Digitaler Ausstellungsrundgang

"Die Generation, die Krieg und Konzentrationslager durchlebt hat, verschwindet. Ihre Geschichten verschwinden jedoch nicht mit ihnen. Sie leben in Gedenkstätten weiter." So formuliert das niederländische Fotografenduo Chris en Marjan den Hintergrund zu ihrer Fotoausstellung "Snow in Summer." Sie portraitierten und interviewten Angestellte aus elf Gedenkstätten in sieben Ländern. Was bedeutet Erinnerung für sie? Auch Fotos der Gedenkstätten werden in der Ausstellung gezeigt. In der digitalen Tour haben Sie die Möglichkeit, die Ausstellung mit dem Fotografenduo anzusehen und zu hören, warum sie das Projekt gestartet haben und welche Erfahrungen sie gewonnen haben.

Die Veranstaltung findet in englischer Sprache statt.

The generation that lived through war and concentration camps is disappearing. Their stories, however, do not disappear with them. They live on in memorials. This is how the Dutch photographer duo Chris en Marjan formulate the background to their photo exhibition "Snow in Summer." They portraited and interviewed employees from eleven memorial sites in seven countries. What does memory mean to them? Photographs of the memorials themselves are also featured in the exhibition. In the process, a paradoxical beauty often opens in the photographs.  In the digital tour you will have the opportunity to visit the exhibition with the photographer duo Chris en Marjan and hear from them, why they started the project and what experiences they gained. Please note: The event will be held in English. The event will take place digital via Zoom. We will send the access data for the event by e-mail shortly before the event to all participants. We therefore ask you to register for the event by 10 a.m. on 6 April 2021.

Dies ist eine online-Veranstaltung. Hinweise zur Teilnahme:

  • Die Veranstaltung findet im digitalen Raum statt. Die Zugangsdaten für die Veranstaltung verschicken wir kurz vor der Veranstaltung an alle, die online teilnehmen möchten, per E-Mail. Wir bitten deshalb um Anmeldung zur Veranstaltung bis 6. April 2021, 10 Uhr.
  • Für die Teilnahme an der online Veranstaltung wird ein Computer, Tablet oder Smartphone mit Internetanschluss und Lautsprecher benötigt. Fragen können über die Chat-Funktion eingebracht werden und sind herzlich willkommen.
  • Bitte keine Screenshots und/oder Mitschnitte von der Veranstaltung anfertigen.
  • Für die Verwendung der Software Zoom übernehmen die Veranstalter*innen keine Haftung. Die geltenden Datenschutzrichtlinien von Zoom können hier eingesehen werden: Zoom | Datenschutz und Sicherheit.
  • Die Veranstalter*innen behalten sich vor, Personen mit rassistischen oder anderweitig menschenverachtenden oder diskriminierenden Äußerungen von der Veranstaltung auszuschließen.
Eine Anmeldung ist erforderlich. Es sind noch 100 Plätze frei.
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Sonntag 11. April 2021 11:00–13:00

Gedenkstätte Fuhlsbüttel, Suhrenkamp 98, 22335 Hamburg

Führung und Gespräch in der Gedenkstätte Fuhlsbüttel

Führung und Gespräch in der Gedenkstätte Fuhlsbüttel mit Ehrenamtlichen der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes (VVN-BdA) und des Arbeitskreises ehemals verfolgter und inhaftierter Sozialdemokraten (AvS) jeden Sonntag zwischen 11.00 und 13.00 Uhr.

11.04. Holger Martens

18.04. Bernhard Pohl   

25.04. Friederike Cornelßen

Eine Anmeldung ist erforderlich. Es sind noch 15 Plätze frei.
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Dienstag 13. April 2021 18:00–19:30

Forum Ohlsdorf, Fuhlsbüttler Str. 756 (Nähe U- und S-Bahnhof Ohlsdorf)

Vor 76 Jahren: Die Ermordung von 71 Gefangenen des Polizeigefängnisses Fuhlsbüttel

Zu den Verbrechen der Hamburger Polizei im Nationalsozialismus gehört die Ermordung von 58 Männern und 13 Frauen im KZ Neuengamme zwischen dem 22. und dem 24. April 1945. Ihre Namen hatten die Geheime Staatspolizei und die Hamburger SS-Führung in den letzten Kriegswochen zusammengestellt; sie galten als „besonders gefährliche Personen“. Dazu zählten, außer einer großen Gruppe von sowjetischen Zwangsarbeitern, Hamburger Widerstandskämpferinnen und Widerstandskämpfern, auch politisch nur lose oder gar nicht organisierte Personen wie die Grafikerin Annemarie Ladewig und auch andere Personen, die die Gestapo aus anderen Gründen beseitigen wollte. Was lässt sich über die Hintergründe dieser Mordaktion sagen? Wer waren die Opfer?

Johannes Grossmann (Mitarbeiter in der Stolperstein-Initiative) und Reimer Möller (KZ-Gedenkstätte Neuengamme) stellen neuere Forschungsergebnisse und einige der Menschen vor, die von der Gestapo als „zu liquidieren“ bestimmt wurden. Begleitet wird der Vortrag durch einen Kurzfilm zu Annemarie Ladewig von Studierenden der University of Applied Sciences Europe in Hamburg. Moderiert wird die Veranstaltung von Alyn Beßmann (Stiftung Hamburger Gedenkstätten und Lernorte).

Eine Anmeldung ist erforderlich. Es sind noch 20 Plätze frei.
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Donnerstag 15. April 2021 19:00–21:00

online

Anna Hájková über den Alltag in Theresienstadt

In ihrer jüngst veröffentlichten Studie The Last Ghetto. An Everyday History of Theresienstadt untersucht die Historikerin Anna Hájková den Alltag der dortigen Häftlingsgesellschaft. Sie analysiert interne Strukturen und Machtverhältnisse, soziale Beziehungen und kulturelle Aktivitäten. Für ihre Forschung hat sie Quellen in neun Sprachen aus 99 Archiven ausgewertet, darunter vor allem Selbstzeugnisse ehemaliger Gefangener. Im Gespräch mit Kristina Vagt (KZ-Gedenkstätte Neuengamme) stellt sie ihre Arbeit vor und geht dabei auch auf Erfahrungen von Hamburger Jüdinnen und Juden ein, die nach Theresienstadt verschleppt wurden.

Dies ist eine online-Veranstaltung. Hinweise zur Teilnahme:

  • Die Veranstaltung findet im digitalen Raum statt. Die Zugangsdaten für die Veranstaltung verschicken wir kurz vor der Veranstaltung an alle, die online teilnehmen möchten, per E-Mail. Wir bitten deshalb um Anmeldung zur Veranstaltung bis 13. April 2021, 10 Uhr.
  • Für die Teilnahme an der online Veranstaltung wird ein Computer, Tablet oder Smartphone mit Internetanschluss und Lautsprecher benötigt. Fragen können über die Chat-Funktion eingebracht werden und sind herzlich willkommen.
  • Bitte keine Screenshots und/oder Mitschnitte von der Veranstaltung anfertigen.
  • Für die Verwendung der Software Zoom übernehmen die Veranstalter*innen keine Haftung. Die geltenden Datenschutzrichtlinien von Zoom können hier eingesehen werden: Zoom | Datenschutz und Sicherheit.
  • Die Veranstalter*innen behalten sich vor, Personen mit rassistischen oder anderweitig menschenverachtenden oder diskriminierenden Äußerungen von der Veranstaltung auszuschließen.
Eine Anmeldung ist erforderlich. Es sind noch 499 Plätze frei.
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Sonntag 18. April 2021 11:00–13:00

Gedenkstätte Fuhlsbüttel, Suhrenkamp 98, 22335 Hamburg

Führung und Gespräch in der Gedenkstätte Fuhlsbüttel

Führung und Gespräch in der Gedenkstätte Fuhlsbüttel mit Ehrenamtlichen der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes (VVN-BdA) und des Arbeitskreises ehemals verfolgter und inhaftierter Sozialdemokraten (AvS) jeden Sonntag zwischen 11.00 und 13.00 Uhr

11.04. Holger Martens

18.04. Bernhard Pohl   

25.04. Friederike Cornelßen

Dienstag 20. April 2021 11:00–17:00

Anleger Serrahn, Nähe S-Bahn Bergedorf

Das KZ Neuengamme und seine Umgebung

Mit dem Vierländer Ewer, dem Nachbau eines historischen Binnen-Frachtschiffs, geht es vom Bergedorfer Hafen über die Dove-Elbe auf die Suche nach den Verbindungen des Konzentrationslagers Neuengamme in die Vier- und Marschlande. Anhand von auf den ersten Blick unscheinbaren historischen Überresten, die um Berichte und Zeichnungen ehemaliger Häftlinge ergänzt werden, treten die vielfältigen wirtschaftlichen Verbindungen des Konzentrationslagers zur Umgebung in den Blick, auch Verbindungen zwischen einheimischer Bevölkerung und KZ-Häftlingen bzw. SS-Wachmannschaften werden angesprochen. In der KZ-Gedenkstätte angekommen, werden Gelände und Ausstellungen erkundet. In einem Abschlussgespräch während der Rückfahrt ist Zeit für den Austausch von Eindrücken.

Bitte beachten Sie: Der Ausstieg aus dem Boot im Bereich der Gedenkstätte erfolgt über eine steile Trittleiter. Bitte nehmen Sie Essen und Getränke mit. Keine Barrierefreiheit.
Inhaltliche Begleitung: Martin Reiter

Treffpunkt: Jeweils spätestens 10.45 Uhr am Anleger Serrahn in Bergedorf,
Nähe S-Bahn Station Bergedorf

Es entstehen dem Förderverein Vierländer Ewer e. V. Kosten in Höhe von 35 Euro pro Person. Es wird um eine angemessene Spende gebeten.

Kooperationspartner
Förderverein Vierländer Ewer e. V. „Uns Ewer“
www.vierlanden-ewer.de

Flyer

Eine Anmeldung ist erforderlich. Es sind noch 15 Plätze frei.
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Dienstag 20. April 2021 18:00–20:00

online

Zur Erinnerung an die Kinder vom Bullenhuser Damm

Digitale Veranstaltung zur Erinnerung an die Ermordung von 20 jüdischen Kindern, vier Häftlingsärzten und -pflegern, sowie mindestens 24 sowjetischen Häftlingen durch die SS am 20. April 1945. Mehr Informationen: www.kinder-vom-bullenhuser-damm.de

An diesem Tag hat die Ausstellung in der Gedenkstätte Bullenhuser Damm von 10.00 bis 18.00 Uhr geöffnet.

Donnerstag 22. April 2021 17:00–18:30

Geschichtsort Stadthaus, Stadthausbrücke 6, 20355 Hamburg

Rundgang durch das ehemalige Stadthaus

Das Stadthaus am Neuen Wall/Stadthausbrücke war bis 1943 Sitz des Hamburger Polizeipräsidiums sowie der Staatspolizei- und Kriminalpolizeileitstellen. An diesem Ort organisierten die Gestapo, die Kripo und die Schutzpolizei nationalsozialistische Gewaltverbrechen mit Tausenden Opfern. Zu den Verfolgten zählten politische Gegnerinnen und Gegner, Zeugen Jehovas, Homosexuelle, „Zigeuner“, „Asoziale“ sowie Jüdinnen und Juden. Die Vernehmungszimmer und Hafträume im Stadthaus waren Orte schwerer Misshandlungen. Beim Rundgang durch die „Stadthöfe“ werden die Bau- und Nutzungsgeschichte des Stadthauses im Nationalsozialismus, die verschiedenen Verbrechenskomplexe und das Schicksal der verfolgten Frauen und Männer thematisiert.

Anmeldungkatharina.moeller@gedenkstaetten.hamburg.de

Treffpunkt: Geschichtsort Stadthaus, Stadthausbrücke 6, 20355 Hamburg

Freitag 23. April 2021 14:00–19:00

KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Studienzentrum

Nationalsozialistische Gewaltverbrechen vor westdeutschen Gerichten

2019/20 wurde in Hamburg ein Prozess gegen Bruno Dey, einen ehemaligen Wachmann des KZ Stutthof, geführt. In der Serie neuerer Verfahren zu den nationalsozialistischen Gewaltverbrechen nach dem Demjanjuk-Urteil 2011 (und dem dadurch initiierten Wandel in der Rechtauslegung) ist damit zum zweiten Mal ein NS-Täter wegen „Beihilfe zum Mord“ rechtskräftig verurteilt worden, ohne dass ihm konkrete Einzeltaten nachgewiesen werden mussten.

In der Fortbildung "Nationalsozialistische Gewaltverbrechen vor westdeutschen Gerichten: Kontinuitäten und Veränderungen seit 1945" geben die Prozessbeobachter Adrian Stumpp und Thomas Käpernick einen Einblick in das Verfahren. Welche Rolle spielten die Zeug*innen, wie reagierte die Öffentlichkeit und wie kam es zum Urteil? Dr. Reimer Möller, im Verfahren gegen Bruno Dey als Gutachter tätig, stellt die Entwicklung der westdeutschen Verfahren gegen NS-Täter nach 1945 vor.

Die Fortbildung ist kostenfrei. Für Kuchen und Obst wird eine private Umlage von 2,- Euro/Person vor Ort erhoben. 

Eine Anmeldung ist erforderlich. Es sind noch 9 Plätze frei.
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Sonntag 25. April 2021 10:00–13:00

U-/S-Bahn Station Ohlsdorf, Ausgang Fuhlsbüttler Straße

Fahrradfahrt über den Ohlsdorfer Friedhof und zur Gedenkstätte Fuhlsbüttel

Auf der Fahrradfahrt über den Ohlsdorfer Friedhof werden Grabstätten ausgewählter Persönlichkeiten aufgesucht, die im Nationalsozialismus verfolgt oder aber an Verbrechen beteiligt waren. Die Fahrt führt auch zu den Gräberfeldern für KZ-Opfer, für Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter, für ausländische Kriegsgefangene und für Bombenopfer. Die Fahrt endet in der Gedenkstätte Konzentrationslager und Strafanstalten  Fuhlsbüttel 1933–1945 mit einer Kurzführung durch den Kurator der Ausstellung, Herbert Diercks.

Inhaltliche Begleitung: Herbert Diercks

Kosten: 5 Euro (ermäßigt 3 Euro)

Kooperationspartner
Willi-Bredel-Gesellschaft Geschichtswerkstatt e.V.
www.bredelgesellschaft.de

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Eine Anmeldung ist erforderlich. Es sind noch 15 Plätze frei.
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Sonntag 25. April 2021 11:00–13:00

Gedenkstätte Fuhlsbüttel, Suhrenkamp 98, 22335 Hamburg

Führung und Gespräch in der Gedenkstätte Fuhlsbüttel

Führung und Gespräch in der Gedenkstätte Fuhlsbüttel mit Ehrenamtlichen der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes (VVN-BdA) und des Arbeitskreises ehemals verfolgter und inhaftierter Sozialdemokraten (AvS) jeden Sonntag zwischen 11.00 und 13.00 Uhr

11.04. Holger Martens

18.04. Bernhard Pohl   

25.04. Friederike Cornelßen

Sonntag 25. April 2021 16:00–18:00

Barkassen-Centrale Ehlers (Anleger Vorsetzen, U-Bahnhof Baumwall)

Alternative Hafenrundfahrt

KZ-Außenlager, Zwangsarbeit und Widerstand im Hamburger Hafen 1933-1945.

Während der zweistündigen Hafenrundfahrt mit einer Barkasse wird die Geschichte des Hamburger Hafens im Nationalsozialismus thematisiert. Mit Blick auf historische Hafenbecken, Schuppen und Speicher, Fabrikhallen, Brücken und Schiffe jeder Größe wird von Zwangsarbeit, Widerstand und Verfolgung im Hamburger Hafen berichtet. Die Route führt auch zu Orten, an denen Zwangsarbeits- und Konzentrationslager eingerichtet waren, so auch zum Speicher G am Dessauer Ufer. Inhaltliche Begleitung: Herbert Diercks, Katja Hertz Eichenrode und Lukas Kaiser. Kosten: 20 Euro (auf dem Schiff).

Eine vorherige Anmeldung online ist nötig (siehe unten).

Treffpunkt: Barkassen-Centrale Ehlers, Anleger Vorsetzen beim roten Feuerschiff, Nähe U-Bahnstation Baumwall

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Eine Anmeldung ist erforderlich. Es sind noch 12 Plätze frei.
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Dienstag 27. April 2021–Sonntag 22. August 2021

KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Foyer der Hauptausstellung

Überlebt! Und nun? NS-Verfolgte in Hamburg nach ihrer Befreiung

Das Ende des Zweiten Weltkriegs brachte den Verfolgten des Nationalsozialismus die lang ersehnte Befreiung. Vor 75 Jahren atmeten in Hamburg Frauen und Männer aus ganz Europa in Zwangsarbeiterlagern und anderen Haftstätten auf. Tausende Häftlinge des KZ Neuengamme waren kurz vor der Ankunft der britischen Truppen aus der Stadt gebracht worden. Sie erlebten ihre Befreiung an vielen verschiedenen Orten. Wie erging es ihnen in den Wochen und Monaten danach?

Viele hatten den nationalsozialistischen Terror nur um Haaresbreite überlebt, waren ausgezehrt, schwer krank und besaßen nur noch, was sie auf dem Leib trugen. Wo konnten sie Essen und medizinische Versorgung erhalten? Wie sollten sie nach Hause kommen? Hatten sie überhaupt noch ein zu Hause? Und waren ihre Angehörigen noch am Leben? Manche, die vor dem Nichts standen, versuchten einen Neuanfang durch die Auswanderung in ein anderes Land. Die Rückkehr in ein „normales“ Leben war für viele Überlebende ein schwieriger Prozess. Auch für verfolgte Hamburgerinnen und Hamburger bedeutete die Befreiung nicht zwangsläufig ein Ende der Not.

Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 9.30-16 Uhr, Samstag und Sonntag 12-17 Uhr

Mittwoch 28. April 2021 18:00–20:00

denk.mal Hannoverscher Bahnhof

Rundgang am denk.mal Hannoverscher Bahnhof

Auf dem Rundgang wird das Deportationsgeschehen erläutert und in die historischen Zusammenhänge eingeordnet: Wie verlief der Prozess der Ausgrenzung und Entrechtung vor den Deportationen? Was wiederfuhr den Verschleppten danach? Wer war an den Verbrechen beteiligt, wer profitierte davon? Zudem wird der Umgang mit dem Ort nach 1945 diskutiert und über das künftige Dokumentationszentrum „denk.mal Hannoverscher Bahnhof“ informiert.

Ein Angebot der Stiftung Hamburger Gedenkstätten und Lernorte und der HafenCity Hamburg.

Treffpunkt: Info-Pavillon, Lohseplatz, 20457 Hamburg

Eine Anmeldung ist erforderlich. Es sind noch 15 Plätze frei.
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