Samstag 6. März 2021 12:00–13:30

Geschichtsort Stadthaus, Stadthausbrücke 6, 20355 Hamburg

Die Ernennung Alfred Richters zum kommissarischen Leiter der Hamburger Polize

Das Stadthaus am Neuen Wall/Stadthausbrücke war bis 1943 Sitz des Hamburger Polizeipräsidiums sowie der Staatspolizei- und Kriminalpolizeileitstellen. An diesem Ort organisierten die Gestapo, die Kripo und die Schutzpolizei nationalsozialistische Gewaltverbrechen mit Tausenden Opfern. Die Vernehmungszimmer und Hafträume im Stadthaus waren Orte schwerer Misshandlungen. Neben der Bau- und Nutzungsgeschichte des Stadthauses im Nationalsozialismus thematisiert der Rundgang die Einsetzung des NSDAP-Bürgerschaftsabgeordneten Alfred Richter zum kommissarischen Leiter der Hamburger Polizei am Tag der Reichstagswahlen am 5. März 1933. Thematisiert werden hierbei die Folgen für die Polizeibeamten, deren Verhalten von offener Unterstützung für der NSDAP bis hin zu oppositionellen Verhalten reichte.

Anmeldung: christine.eckel@gedenkstaetten.hamburg.de

Sonntag 7. März 2021 11:00–13:00

Gedenkstätte Fuhlsbüttel, Suhrenkamp 98, 22335 Hamburg

Führung und Gespräch in der Gedenkstätte Fuhlsbüttel

mit Ehrenamtlichen der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes (VVN-BdA) und des Arbeitskreises ehemals verfolgter und inhaftierter Sozialdemokraten (AvS) jeden Sonntag zwischen 11.00 und 13.00 Uhr. Keine Anmeldung nötig. Wir behalten uns jedoch vor, ggf. die Teilnehmendenzahl zu begrenzen.

Heute mit: Malte Hinrichsen

Sonntag 7. März 2021 12:00–14:00

KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Haupteingang

Sonntagsführungen durch die KZ-Gedenkstätte Neuengamme mit Mitgliedern des Arbeitskreises kirchliche Gedenkstättenarbeit

Eine Anmeldung ist erforderlich. Es sind noch 15 Plätze frei.
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Sonntag 7. März 2021 14:00–16:00

Gedenkstätte Bullenhuser Damm

Die Kinder vom Bullenhuser Damm

Öffentliche Führung durch die Gedenkstätte mit Dieter Schlichting.

Eine Anmeldung ist erforderlich. Es sind noch 15 Plätze frei.
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Dienstag 9. März 2021–Sonntag 25. April 2021

KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Haupteingang

Snow in Summer: The Future of Remembrance.

„Ich bin nicht allzu weit vom Schloss entfernt aufgewachsen. Meine Großeltern erzählten mir Geschichten über Schnee im Sommer, die eigentlich die Asche der verbrannten Leichen waren“. (Susanne, Fremdenführerin im Schloss Hartheim)

Die Generation, die Krieg und Konzentrationslager durchlebt hat, verschwindet. Ihre Geschichten verschwinden jedoch nicht mit ihnen. Sie wurden in der Literatur gesammelt und leben in Gedenkstätten weiter. Diese Gedenkstätten und vor allem die jungen Mitarbeiter*innen, die beruflich mit ihnen verbunden sind, stehen im Mittelpunkt der Fotoausstellung. Für Snow in Summer hat das niederländische Fotografenduo Chris und Marjan diese jungen Mitarbeiter*innen porträtiert. Was bedeutet Erinnerung für sie, warum ist sie wichtig und wie wirkt sich die Arbeit an einem so emotionalen Ort auf sie aus? Neben diesem menschlichen Aspekt haben sie auch die Gedenkstätten selbst fotografiert. Doch kann man Schönheit an einem Ort einfangen, der mit Brutalität beladen ist? Von Mitarbeiter*innen von 11 Gedenkstätten in 7 Ländern erfuhren sie, dass Gedenken nicht nur eine zweiminütige Stille ist. Gedenken kann neue Fragen stellen, es kann schwierig sein, es darf unangenehm werden. Beim Gedenken geht es nicht nur um die Vergangenheit, es soll mit der Gegenwart verbunden werden. Wie bleiben wir wachsam?

Die englischsprachige Fotoausstellung wird im Foyer der Hauptausstellung in der KZ-Gedenkstätte Neuengamme gezeigt. Eine Übersetzung der Texte ins Deutsche wird zur Verfügung gestellt. Das Fotoprojekt ist auch online abrufbar unter: https://www.snowinsummer.nl/

Flyer

Donnerstag 11. März 2021 17:00–18:30

Geschichtsort Stadthaus, Stadthausbrücke 6, 20355 Hamburg

Rundgang durch das ehemalige Stadthaus

Das Stadthaus am Neuen Wall/Stadthausbrücke war bis 1943 Sitz des Hamburger Polizeipräsidiums sowie der Staatspolizei- und Kriminalpolizeileitstellen. An diesem Ort organisierten die Gestapo, die Kripo und die Schutzpolizei nationalsozialistische Gewaltverbrechen mit Tausenden Opfern. Zu den Verfolgten zählten politische Gegnerinnen und Gegner, Zeugen Jehovas, Homosexuelle, „Zigeuner“, „Asoziale“ sowie Jüdinnen und Juden. Die Vernehmungszimmer und Hafträume im Stadthaus waren Orte schwerer Misshandlungen. Beim Rundgang durch die „Stadthöfe“ werden die Bau- und Nutzungsgeschichte des Stadthauses im Nationalsozialismus, die verschiedenen Verbrechenskomplexe und das Schicksal der verfolgten Frauen und Männer thematisiert.

Anmeldung: christine.eckel@gedenkstaetten.hamburg.de

Sonntag 14. März 2021 11:00–13:00

Gedenkstätte Fuhlsbüttel, Suhrenkamp 98, 22335 Hamburg

Führung und Gespräch in der Gedenkstätte Fuhlsbüttel

mit Ehrenamtlichen der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes (VVN-BdA) und des Arbeitskreises ehemals verfolgter und inhaftierter Sozialdemokraten (AvS) jeden Sonntag zwischen 11.00 und 13.00 Uhr. Keine Anmeldung nötig. Wir behalten uns jedoch vor, ggf. die Teilnehmendenzahl zu begrenzen.

Heute mit: Dieter Wilde

Sonntag 14. März 2021 12:00–14:00

KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Haupteingang

Sonntagsführungen durch die KZ-Gedenkstätte Neuengamme mit Mitgliedern des Arbeitskreises kirchliche Gedenkstättenarbeit

Eine Anmeldung ist erforderlich. Es sind noch 15 Plätze frei.
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Freitag 19. März 2021 14:00–19:00

KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Studienzentrum

Nationalsozialistische Gewaltverbrechen vor westdeutschen Gerichten

2019/20 wurde in Hamburg ein Prozess gegen Bruno Dey, einen ehemaligen Wachmann des KZ Stutthof, geführt. In der Serie neuerer Verfahren zu den nationalsozialistischen Gewaltverbrechen nach dem Demjanjuk-Urteil 2011 (und dem dadurch initiierten Wandel in der Rechtauslegung) ist damit zum zweiten Mal ein NS-Täter wegen „Beihilfe zum Mord“ rechtskräftig verurteilt worden, ohne dass ihm konkrete Einzeltaten nachgewiesen werden mussten.

In der Fortbildung "Nationalsozialistische Gewaltverbrechen vor westdeutschen Gerichten: Kontinuitäten und Veränderungen seit 1945" geben die Prozessbeobachter Adrian Stumpp und Thomas Käpernick einen Einblick in das Verfahren. Welche Rolle spielten die Zeug*innen, wie reagierte die Öffentlichkeit und wie kam es zum Urteil? Dr. Reimer Möller, im Verfahren gegen Bruno Dey als Gutachter tätig, stellt die Entwicklung der westdeutschen Verfahren gegen NS-Täter nach 1945 vor.

Die Fortbildung ist kostenfrei. Für Kuchen und Obst wird eine private Umlage von 2,- Euro/Person vor Ort erhoben. 

Eine Anmeldung ist erforderlich. Es sind noch 10 Plätze frei.
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Sonntag 21. März 2021 11:00–13:00

Gedenkstätte Fuhlsbüttel, Suhrenkamp 98, 22335 Hamburg

Führung und Gespräch in der Gedenkstätte Fuhlsbüttel

mit Ehrenamtlichen der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes (VVN-BdA) und des Arbeitskreises ehemals verfolgter und inhaftierter Sozialdemokraten (AvS) jeden Sonntag zwischen 11.00 und 13.00 Uhr. Keine Anmeldung nötig. Wir behalten uns jedoch vor, ggf. die Teilnehmendenzahl zu begrenzen.

Heute mit: Kai Ermes

Sonntag 21. März 2021 12:00–14:00

KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Haupteingang

Sonntagsführungen durch die KZ-Gedenkstätte Neuengamme mit Mitgliedern des Arbeitskreises kirchliche Gedenkstättenarbeit

Eine Anmeldung ist erforderlich. Es sind noch 15 Plätze frei.
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Dienstag 23. März 2021 18:00–20:00

Forum Ohlsdorf, Fuhlsbüttler Str. 756, 22337 Hamburg (Nähe Bahnhof Ohlsdorf)

Gertigstraße 56 – Drei Brüder im Widerstand gegen den Nationalsozialismus

Die drei Hamburger Brüder Rudolf, Ernst und Werner Stender wuchsen in einer Arbeiterfamilie in Winterhude auf. Schon als Jugendliche waren sie in der Arbeiterjugend organisiert und ab 1933 am Aufbau antifaschistischer Widerstandsgruppen beteiligt. Werner, der Jüngste, überlebte als Einziger die Nazizeit. Seine in London lebende Tochter Ruth legt, basierend auf den Berichten ihres Vaters, der Auswertung vieler Briefe und Dokumente und der Recherche in internationalen Archiven, die Lebensgeschichte der drei Brüder bis ins Jahr 1939 in einer Form vor, als würden die Handelnden selbst sprechen.

Die Übersetzerin Jutta Nickel führt mit Ruth Stenders Worten in das Buch ein. Die Schauspielerin Inés Fabig liest ausgewählte Passagen. Musikalische Begleitung: Simon Raben.

Moderation: Alyn Beßmann (Stiftung Hamburger Gedenkstätten und Lernorte)

Eine Anmeldung ist erforderlich. Es sind noch 21 Plätze frei.
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Donnerstag 25. März 2021 17:00–18:30

Geschichtsort Stadthaus, Stadthausbrücke 6, 20355 Hamburg

Rundgang durch das ehemalige Stadthaus

Das Stadthaus am Neuen Wall/Stadthausbrücke war bis 1943 Sitz des Hamburger Polizeipräsidiums sowie der Staatspolizei- und Kriminalpolizeileitstellen. An diesem Ort organisierten die Gestapo, die Kripo und die Schutzpolizei nationalsozialistische Gewaltverbrechen mit Tausenden Opfern. Zu den Verfolgten zählten politische Gegnerinnen und Gegner, Zeugen Jehovas, Homosexuelle, „Zigeuner“, „Asoziale“ sowie Jüdinnen und Juden. Die Vernehmungszimmer und Hafträume im Stadthaus waren Orte schwerer Misshandlungen. Beim Rundgang durch die „Stadthöfe“ werden die Bau- und Nutzungsgeschichte des Stadthauses im Nationalsozialismus, die verschiedenen Verbrechenskomplexe und das Schicksal der verfolgten Frauen und Männer thematisiert.

Anmeldung: christine.eckel@gedenkstaetten.hamburg.de

Sonntag 28. März 2021 11:00–13:00

Gedenkstätte Fuhlsbüttel, Suhrenkamp 98, 22335 Hamburg

Führung und Gespräch in der Gedenkstätte Fuhlsbüttel

mit Ehrenamtlichen der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes (VVN-BdA) und des Arbeitskreises ehemals verfolgter und inhaftierter Sozialdemokraten (AvS) jeden Sonntag zwischen 11.00 und 13.00 Uhr. Keine Anmeldung nötig. Wir behalten uns jedoch vor, ggf. die Teilnehmendenzahl zu begrenzen.

Heute mit: Ilse Jacob

Sonntag 28. März 2021 12:00–14:00

KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Haupteingang

Sonntagsführungen durch die KZ-Gedenkstätte Neuengamme mit Mitgliedern des Arbeitskreises kirchliche Gedenkstättenarbeit

Eine Anmeldung ist erforderlich. Es sind noch 15 Plätze frei.
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