Sonntag 24. Januar 2021 11:00–13:00

Gedenkstätte Fuhlsbüttel, Suhrenkamp 98, 22335 Hamburg

Führung und Gespräch in der Gedenkstätte Fuhlsbüttel (fällt aus)

mit Ehrenamtlichen der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes (VVN-BdA) und des Arbeitskreises ehemals verfolgter und inhaftierter Sozialdemokraten (AvS) jeden Sonntag zwischen 11.00 und 13.00 Uhr. Heute mit: Friederike Cornelßen. Bitte beachten Sie: Diese Veranstaltung fällt aus.

Sonntag 24. Januar 2021 12:00–14:00

KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Haupteingang

Sonntagsführungen durch die KZ-Gedenkstätte Neuengamme (fällt aus)

mit Mitgliedern des Arbeitskreises kirchliche Gedenkstättenarbeit. Bitte beachten Sie: Dieses Angebot fällt aus.

Dienstag 26. Januar 2021 18:00–19:00

"Wir fühlen uns miteinander verbunden"

There is a bond between us – An allied soldier‘s granddaughter forges connections with descendants of Nazi victims (English version below)

Wir fühlen uns miteinander verbunden – Die Enkeltochter eines alliierten Soldaten und ihre Begegnungen mit Nachkommen von NS-Verfolgten

Schon als kleines Mädchen wusste Jennifer Orth-Veillon, dass ihr Großvater Dr. William J. Hagood Jr. als Arzt im Zweiten Weltkrieg nach Europa geschickt worden war. Ihre Mutter organisierte sogar einen Besuch ihres Großvaters in Jennifers Schule, wo er von der Befreiung des Konzentrationslagers Hannover-Ahlems, einem Außenlager des KZ Neuengamme, durch sein Regiment berichtete. Bei dem Besuch wurde er von Minnie van Exter begleitet. Ihr verstorbener Mann Jan Dirk van Exter, der den niederländischen Widerstand unterstützt hatte und nach seiner Verhaftung 1944 nach Hannover gebracht worden war, freundete sich kurz nach der Befreiung Ahlems mit Dr. Hagood an. Obwohl die Stationierung von Jennifers Großvater in Europa in ihrer Familie offen thematisiert wurde, gelang es Jennifer erst beim Schreiben einer wissenschaftlichen Arbeit über die Erfahrungen ihres Großvaters zu verstehen, wie seine Erlebnisse sie geprägt hatten. 

Im Gespräch mit Swenja Granzow-Rauwald, die für das Multimediaprojekt „#WaswillstDutun?“ arbeitet, spricht Jennifer Orth-Veillon über die Freundschaft zwischen den Familien Hagood und van Exeter, ihren Besuch in Hannover und wie sie der französischen Familie ihres Mannes dabei hilft, deren eigene Geschichte zu verstehen. 

Hinweis: Das Gespräch findet in englischer Sprache statt.

Anmeldung - siehe Link am Ende des Eintrags!

Hinweise zur Teilnahme:

  • Die Veranstaltung findet auch im digitalen Raum statt. Die Zugangsdaten für die Veranstaltung verschicken wir kurz vor der Veranstaltung an alle, die online teilnehmen möchten, per E-Mail. Wir bitten deshalb um Anmeldung zur Veranstaltung.
  • Für die Teilnahme an der online Veranstaltung wird ein Computer, Tablet oder Smartphone mit Internetanschluss und Lautsprecher benötigt. Fragen können über die Chat-Funktion eingebracht werden und sind herzlich willkommen.
  • Bitte keine Screenshots und/oder Mitschnitte von der Veranstaltung anfertigen.
  • Für die Verwendung der Software Zoom übernehmen die Veranstalter*innen keine Haftung. Die geltenden Datenschutzrichtlinien von Zoom können hier eingesehen werden: Zoom | Datenschutz und Sicherheit.
  • Die Veranstalter*innen behalten sich vor, Personen mit rassistischen oder anderweitig menschenverachtenden oder diskriminierenden Äußerungen von der Veranstaltung auszuschließen.

 

There is a bond between us – An allied soldier‘s granddaughter forges connections with descendants of Nazi victims

When Jennifer Orth-Veillon was a young girl, she already knew that her beloved grandfather Dr. William J. Hagood Jr. had been deployed to Europe as a doctor during World War II. Her mother even organized a visit of Dr. Hagood to Jennifer’s school to talk about liberating the Hannover-Ahlem concentration camp, a satellite camp of the Neuengamme concentration camp. On this school visit he was accompanied by Minnie van Exter. Her late husband Jan Dirk van Exter, who had been arrested and taken to Hannover in 1944 for his support of the Dutch resistance, had befriended Dr. Hagood right after the liberation of Ahlem.

Even though Jennifer’s grandfather’s deployment to Europe was so openly discussed in her family,  only writing an academic thesis about his experience, helped Jennifer understand its impact on her, her curiosity about Europe and her dream of spending time there.

Today, Jennifer Orth-Veillon, who holds a Ph.D. in Comparative Literature, lives in France with her French husband and their daughter. She specializes in the literature of war and the experience of the American veteran.

In a conversation with Swenja Granzow-Rauwald, who works for the multi-media project „#WaswillstDutun?“ (“#Whatdoyouwanttodo?“), Jennifer Orth-Veillon will talk about the friendship between the Hagood and van Exeter families across generations , her visit to Hannover and how she is helping her French family-in-law understand their family history

January 26, 2021 at 6:00 pm CET

Plattform: Zoom

Please register (Link below). You will receive the link several days in advance.

Eine Anmeldung ist erforderlich. Es sind noch 43 Plätze frei.
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Mittwoch 27. Januar 2021 17:00–17:45

KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Internationales Mahnmal

Livestream: Erinnerung am Jahrestag der Befreiung des KZ Auschwitz

Die Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz heute vor 76 Jahren bedeutete nicht das Ende von Verfolgung, Mord, Ausbeutung und Unterdrückung zehntausender Menschen, die weiterhin in Konzentrationslagern wie Neuengamme inhaftiert waren. Gerade in den letzten Monaten des Krieges starben tausende Häftlinge. Wir erinnern am Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus, zeitgleich mit anderen Gedenkstätten an Orten von NS-Verbrechen, mit einer Projektion, einer Namenslesung und Zitaten am internationalen Mahnmal an das Leid der Häftlinge vor 76 Jahren. Die Veranstaltung wird live über unseren Instagram-Kanal gestreamt: https://www.instagram.com/neuengamme.memorial/.

Diese Veranstaltung wird nur im kleinen Kreis vor Ort stattfinden. Wenn Sie daran teilnehmen möchten, müssten Sie sich anmelden. 

Eine Anmeldung ist erforderlich. Es sind noch 0 Plätze frei.
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Donnerstag 28. Januar 2021 17:00–18:30

Geschichtsort Stadthaus, Stadthausbrücke 6, 20355 Hamburg

Rundgang durch das ehemalige Stadthaus (fällt aus)

Bitte beachten Sie: Diese Veranstaltung fällt leider aus.

Das Stadthaus am Neuen Wall/Stadthausbrücke war bis 1943 Sitz des Hamburger Polizeipräsidiums sowie der Staatspolizei- und Kriminalpolizeileitstellen. An diesem Ort organisierten die Gestapo, die Kripo und die Schutzpolizei nationalsozialistische Gewaltverbrechen mit Tausenden Opfern. Zu den Verfolgten zählten politische Gegnerinnen und Gegner, Zeugen Jehovas, Homosexuelle, „Zigeuner“, „Asoziale“ sowie Jüdinnen und Juden. Die Vernehmungszimmer und Hafträume im Stadthaus waren Orte schwerer Misshandlungen. Beim Rundgang durch die „Stadthöfe“ werden die Bau- und Nutzungsgeschichte des Stadthauses im Nationalsozialismus, die verschiedenen Verbrechenskomplexe und das Schicksal der verfolgten Frauen und Männer thematisiert. Anmeldung: christine.eckel@gedenkstaetten.hamburg.de

Donnerstag 28. Januar 2021 19:00–21:00

Schwarze Menschen im Nationalsozialismus: Verfolgung – Selbstbehauptung – Widerstand

Über das Schicksal Schwarzer Menschen unter nationalsozialistischer Herrschaft ist bis heute nur wenig bekannt. Der Vortrag wirft Schlaglichter auf die Diskriminierung und Verfolgung, aber auch auf Selbstbehauptung und Widerstand Schwarzer Menschen im Nationalsozialismus. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf Schwarzen Menschen aus Hamburg – darunter die afrodeutsche Jugendliche und spätere politische Aktivistin und Liedermacherin Fasia Jansen, die während des Zweiten Weltkrieges zu schwerer Arbeit in einer Großküche in Rothenburgsort verpflichtet wurde. Daneben werden ausgewählte Verfolgungsschicksale Schwarzer Menschen vorgestellt, die während des Zweiten Weltkrieges in deutsch besetzten Ländern Europas verhaftet und in das Konzentrationslager Neuengamme verschleppt wurden – darunter das des Widerstandskämpfers Anton de Kom aus der damals niederländischen Kolonie Surinam, der im April 1945 in einem Außenlager des KZ Neuengamme ums Leben kam.

Referentin: Dr. Susann Lewerenz (KZ-Gedenkstätte Neuengamme)

Die Veranstaltung ist kostenfrei. Die Veranstaltung findet im digitalen Raum statt. Die Zugangsdaten für die Veranstaltung verschicken wir kurz vor der Veranstaltung an alle, die online teilnehmen möchten, per E-Mail. Wir bitten deshalb um Anmeldung bis zum 27. Januar 2021.

Eine Veranstaltung im Rahmen der Woche des Gedenkens Hamburg-Nord. Eine Kooperationsveranstaltung des Stadtteilbüros Dulsberg in Kooperation mit dem ella Kulturhaus Langenhorn und der KZ-Gedenkstätte Neuengamme.

Eine Anmeldung ist erforderlich. Es sind noch 51 Plätze frei.
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Samstag 30. Januar 2021 12:00–13:30

Geschichtsort Stadthaus, Stadthausbrücke 6, 20355 Hamburg

Rundgang: Der 30. Januar 1933 und die Machtübernahme in Hamburg (fällt aus)

Bitte beachten Sie: Diese Veranstaltung fällt leider aus.

Das Stadthaus am Neuen Wall/Stadthausbrücke war bis 1943 Sitz des Hamburger Polizeipräsidiums sowie der Staatspolizei- und Kriminalpolizeileitstellen. An diesem Ort organisierten die Gestapo, die Kripo und die Schutzpolizei nationalsozialistische Gewaltverbrechen mit Tausenden Opfern. Die Vernehmungszimmer und Hafträume im Stadthaus waren Orte schwerer Misshandlungen. Neben der Bau- und Nutzungsgeschichte des Stadthauses im Nationalsozialismus thematisiert der Rundgang durch das ehemalige Stadthaus anlässlich des Jahrestags der Ernennung Hitlers zum Reichskanzler 1933 die Ereignisse in Hamburg, insbesondere die Verfolgung von politischen Gegnerinnen und Gegnern in den ersten Wochen der Machtübernahme in Hamburg. Anmeldung: christine.eckel@gedenkstaetten.hamburg.de

Sonntag 31. Januar 2021 11:00–13:00

Abaton Kino, Allendeplatz 3, 20146 Hamburg

Dokumentarfilm „Zustand und Gelände“ (fällt aus)

Bitte beachten Sie: Diese Veranstaltung fällt leider aus.

Ausgangspunkt des Dokumentarfilms von Ute Adamczewski (119 Minuten) sind so genannte wilde Konzentrationslager, die unmittelbar nach der nationalsozialistischen Machtergreifung ab März 1933 zur Ausschaltung politischer Gegner eingerichtet wurden und heute weitgehend in Vergessenheit geraten sind. Der Film handelt von den Überschreibungen der Orte durch die Zeit und davon, wie sich unterschiedliche politische Erinnerungskulturen in sie eingeschrieben haben. Dabei verknüpft der Film drei aufeinanderfolgende Zeiträume der deutschen Geschichte zu einem losen Narrativ, in dem Gewalt zur Durchsetzung von Macht eine wesentliche Rolle spielt. Im Anschluss an den Film spricht Cornelia Siebeck (KZ-Gedenkstätte Neuengamme) mit Regisseurin Ute Adamczewski über die Hintergründe zum Film.

Sonntag 31. Januar 2021 11:00–13:00

Gedenkstätte Fuhlsbüttel, Suhrenkamp 98, 22335 Hamburg

Führung und Gespräch in der Gedenkstätte Fuhlsbüttel (fällt aus)

mit Ehrenamtlichen der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes (VVN-BdA) und des Arbeitskreises ehemals verfolgter und inhaftierter Sozialdemokraten (AvS) jeden Sonntag zwischen 11.00 und 13.00 Uhr. Heute mit: Bernhard Pohl. Bitte beachten Sie: Diese Veranstaltung fällt aus.

Sonntag 31. Januar 2021 12:00–14:00

KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Haupteingang

Sonntagsführungen durch die KZ-Gedenkstätte Neuengamme (fällt aus)

mit Mitgliedern des Arbeitskreises kirchliche Gedenkstättenarbeit. Bitte beachten Sie: Dieses Angebot fällt aus.