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September 2020

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Donnerstag 3. September 2020 17:00–18:30 Führung

Geschichtsort Stadthaus, Stadthausbrücke 6, 20355 Hamburg

Rundgang durch das ehemalige Stadthaus

Das Stadthaus am Neuen Wall/Stadthausbrücke war bis 1943 Sitz des Hamburger Polizeipräsidiums sowie der Staatspolizei- und Kriminalpolizeileitstellen. An diesem Ort organisierten die Gestapo, die Kripo und die Schutzpolizei nationalsozialistische Gewaltverbrechen mit Tausenden Opfern. Zu den Verfolgten zählten politische Gegnerinnen und Gegner, Zeugen Jehovas, Homosexuelle, „Zigeuner“, „Asoziale“ sowie Jüdinnen und Juden. Die Vernehmungszimmer und Hafträume im Stadthaus waren Orte schwerer Misshandlungen. Beim Rundgang durch die „Stadthöfe“ werden die Bau- und Nutzungsgeschichte des Stadthauses im Nationalsozialismus, die verschiedenen Verbrechenskomplexe und das Schicksal der verfolgten Frauen und Männer thematisiert. Um Anmeldung wird gebeten unter christine.eckel@gedenkstaetten.hamburg.de

Freitag 4. September 2020 10:00–16:00 Rechercheseminar

KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Studienzentrum

„Ein*e Täter*in, Mitläufer*in, Zuschauer*in, Opfer in der Familie?“ Rechercheseminar zu Familiengeschichte und Familiengeschicht

Das Seminar stellt anhand konkreter Beispiele Möglichkeiten vor, über nationalsozialistische Täter*innen, Opfer, Mitläufer*innen und Zuschauer*innen aus der eigenen Familie zu recherchieren. Die Teilnehmenden erhalten einen Überblick über aktuelle Forschungen, Recherchemöglichkeiten in Archiven und im Internet. Sie können Fragen stellen zum Umgang mit historischen Dokumenten und lernen die Bibliothek und das Archiv der KZ-Gedenkstätte kennen. Wenn eigene Dokumente mitgebracht werden, kann anhand dessen über konkrete weitere Schritte gesprochen werden. Das Seminar dient als Grundlage für alle, die mehr über ihre Familiengeschichte in Erfahrung bringen wollen.

Seminarleitung: Dr. Reimer Möller, Dr. Oliver von Wrochem, Carola Kieras. Kosten: 15€, ermäßigt 10€  (inkl. Verpflegung)

Eine Anmeldung bis zum 28. August 2020 ist erforderlich bei Amina Edzards, KZ-Gedenkstätte Neuengamme,
Tel. 040 428 131 522, E-Mail: amina.edzards@gedenkstaetten.hamburg.de.

Samstag 5. September 2020–Sonntag 6. September 2020 Gesprächsseminar zur Familiengeschichte

KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Studienzentrum

Ein*e Täter*in in der Familie? Gesprächsseminar zu Familiengeschichte und Familiengeschichten

Das Seminar richtet sich an Personen, die sich intensiver mit NS-Täter*innen in der eigenen Familie auseinandersetzen wollen. Wir tauschen uns darüber aus, was es heißt, gemeinsam auf die Suche nach unliebsamen Wahrheiten zu gehen. Einzelne Teilnehmer*innen berichten über die Ergebnisse ihrer Recherchen und die Motivation, sich ihrer Familiengeschichte zu stellen. Fragen von Loyalität und Illoyalität in der eigenen Familie, des Umgangs mit dem moralischen und familiären Erbe nach 1945, psychosoziale Folgen für die Angehörigen und Formen der Begegnung von Täter*innen- und Verfolgtennachkommen werden behandelt. Zudem werden Perspektiven des aktuellen gesellschaftlichen Umgangs aufgegriffen und besprochen. Schwerpunkt bilden die eigenen biographischen Erfahrungen.

Seminarleitung: Karin Heddinga, Mitarbeiterin der KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Thomas Käpernick,  Historiker und freier Gedenkstättenpädagoge der KZ-Gedenkstätte Neuengamme und Dr. Oliver von Wrochem, Leiter der KZ-Gedenkstätte Neuengamme.

Kosten: 30 Euro, ermäßigt 20 Euro (inklusive Verpflegung)

Anmeldung: Bis 28. August 2020 bei Amina Edzards, KZ-Gedenkstätte Neuengamme: amina.edzards@gedenkstaetten.hamburg.de oder telefonisch 040-428131-522
Inhaltliche Nachfragen an: Oliver.vonWrochem@gedenkstaetten.hamburg.de oder telefonisch 040-428131-515.

Sonntag 6. September 2020 14:00–16:00 Führung

Gedenkstätte Bullenhuser Damm

Die Kinder vom Bullenhuser Damm

Öffentliche Führung durch die Gedenkstätte mit Katharina Möller.
Anmeldung unter stiftung@gedenkstaetten.hamburg.de

Sonntag 6. September 2020 14:00–16:00 Führung

KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Haupteingang

Sonntags-Führungen durch die KZ-Gedenkstätte Neuengamme

mit Mitgliedern des Arbeitskreises kirchliche Gedenkstättenarbeit jeden Sonntag im September um 14.00 Uhr. Die Teilnehmendenzahl ist begrenzt. Anmeldung per Mail unter info@kirchliche-gedenkstaettenarbeit.de.

Sonntag 6. September 2020 14:00–16:00 Führung

KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Haupteingang

Sonntags-Führungen durch die KZ-Gedenkstätte Neuengamme

mit Mitgliedern des Arbeitskreises kirchliche Gedenkstättenarbeit jeden Sonntag im September um 14.00 Uhr. Die Teilnehmendenzahl ist begrenzt. Anmeldung per Mail unter info@kirchliche-gedenkstaettenarbeit.de.

Donnerstag 10. September 2020 17:00–18:30 Führung

Geschichtsort Stadthaus, Stadthausbrücke 6, 20355 Hamburg

Rundgang durch das ehemalige Stadthaus

Das Stadthaus am Neuen Wall/Stadthausbrücke war bis 1943 Sitz des Hamburger Polizeipräsidiums sowie der Staatspolizei- und Kriminalpolizeileitstellen. An diesem Ort organisierten die Gestapo, die Kripo und die Schutzpolizei nationalsozialistische Gewaltverbrechen mit Tausenden Opfern. Zu den Verfolgten zählten politische Gegnerinnen und Gegner, Zeugen Jehovas, Homosexuelle, „Zigeuner“, „Asoziale“ sowie Jüdinnen und Juden. Die Vernehmungszimmer und Hafträume im Stadthaus waren Orte schwerer Misshandlungen. Beim Rundgang durch die „Stadthöfe“ werden die Bau- und Nutzungsgeschichte des Stadthauses im Nationalsozialismus, die verschiedenen Verbrechenskomplexe und das Schicksal der verfolgten Frauen und Männer thematisiert.

Um Anmeldung wird gebeten unter christine.eckel@gedenkstaetten.hamburg.de

Freitag 11. September 2020 14:00–19:00 Fortbildung

KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Studienzentrum

Vom Stadthaus zu den Stadthöfen: Erinnerungspolitische Debatten und aktuelle Perspektiven

Das Stadthaus am Neuen Wall/Stadthausbrücke war von 1933 bis 1943 Sitz des Hamburger Polizeipräsidiums sowie der Staatspolizei- und Kriminalpolizeileitstellen für Norddeutschland. Ab 1949 nutzte die Baubehörde den Gebäudekomplex, bis die Stadt ihn 2009 an einen privaten Investor verkaufte. In der Fortbildung geht es um die Umwandlung in die „Stadthöfe“, die öffentliche Auseinandersetzung über den erinnerungspolitischen Umgang mit diesem Ort und die Anfang 2020 fertiggestellten Ausstellungen am Geschichtsort Stadthaus. Wir diskutieren Möglichkeiten und Grenzen der Vermittlungsarbeit an diesem Ort. Die Teilnehmenden sollten die Stadthöfe und den Geschichtsort Stadthaus bereits besucht haben, möglichst im Rahmen einer Führung.

Referent*innen: Christine Eckel (Stiftung Hamburger Gedenkstätten und Lernorte), Herbert Diercks (ehem. KZ-Gedenkstätte Neuengamme) u.a. Die Fortbildung ist kostenfrei. Für Kuchen und Obst wird eine private Umlage von 2,- € /Person vor Ort erhoben.

Anmeldung bis 4. September 2020 bei Amina Edzards, KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Tel. 040 428 131 522, E-Mail: amina.edzards@gedenkstaetten.hamburg.de

Samstag 12. September 2020 12:00–13:30 Führung

Treffpunkt: Stadthausbrücke 6, vor dem Geschichtsort Stadthaus, Nähe S-Bahn Stadthausbrücke

Rundgang durch das ehemalige Stadthaus

Das Stadthaus am Neuen Wall/Stadthausbrücke war bis 1943 Sitz des Hamburger Polizeipräsidiums sowie der Staatspolizei- und Kriminalpolizeileitstellen. An diesem Ort organisierten die Gestapo, die Kripo und die Schutzpolizei nationalsozialistische Gewaltverbrechen mit Tausenden Opfern. Zu den Verfolgten zählten politische Gegnerinnen und Gegner, Zeugen Jehovas, Homosexuelle, „Zigeuner“, „Asoziale“ sowie Jüdinnen und Juden. Die Vernehmungszimmer und Hafträume im Stadthaus waren Orte schwerer Misshandlungen. Beim Rundgang durch die „Stadthöfe“ werden die Bau- und Nutzungsgeschichte des Stadthauses im Nationalsozialismus, die verschiedenen Verbrechenskomplexe und das Schicksal der verfolgten Frauen und Männer thematisiert.

Um Anmeldung wird gebeten unter christine.eckel@gedenkstaetten.hamburg.de

Samstag 12. September 2020 14:00–15:30 Führung

Treffpunkt: Stadthausbrücke 6, vor dem Geschichtsort Stadthaus, Nähe S-Bahn Stadthausbrücke

Rundgang durch das ehemalige Stadthaus

Das Stadthaus am Neuen Wall/Stadthausbrücke war bis 1943 Sitz des Hamburger Polizeipräsidiums sowie der Staatspolizei- und Kriminalpolizeileitstellen. An diesem Ort organisierten die Gestapo, die Kripo und die Schutzpolizei nationalsozialistische Gewaltverbrechen mit Tausenden Opfern. Zu den Verfolgten zählten politische Gegnerinnen und Gegner, Zeugen Jehovas, Homosexuelle, „Zigeuner“, „Asoziale“ sowie Jüdinnen und Juden. Die Vernehmungszimmer und Hafträume im Stadthaus waren Orte schwerer Misshandlungen. Beim Rundgang durch die „Stadthöfe“ werden die Bau- und Nutzungsgeschichte des Stadthauses im Nationalsozialismus, die verschiedenen Verbrechenskomplexe und das Schicksal der verfolgten Frauen und Männer thematisiert.

Um Anmeldung wird gebeten unter christine.eckel@gedenkstaetten.hamburg.de

Samstag 12. September 2020 14:00–16:00 Führung

Treffpunkt: Info-Pavillon „denk.mal Hannoverscher Bahnhof“, Lohseplatz 1, 20457 Hamburg

denk.mal Hannoverscher Bahnhof – Erkundung eines historischen Ortes

Auf dem Rundgang erkunden wir die besondere Topographie der Erinnerung am ehemaligen Hannoverschen Bahnhof und am ehemaligen Fruchtschuppen C, in dem die Sintize und Sinti sowie Romnja und Roma vor ihrer Deportation eingesperrt wurden. Wir informieren über Opfer und Tatbeteiligte der Entrechtung, Ausgrenzung und Deportationen sowie den gesellschaftlichen Umgang nach Kriegsende. Ein Angebot der Stiftung Hamburger Gedenkstätten und Lernorte.

Anmeldung: stiftung@gedenkstaetten.hamburg.de

Hinweis: Es wird auch eine Führung in Gebärdensprache / Sign Language  von 16.00 – 16.30 Uhr angeboten. Information und Anmeldung: Martina.Bergmann@museumsdienst-hamburg.de; Skype: museumsdienstHH

Samstag 12. September 2020 14:00–16:00 Führung

KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Haupteingang

Denkmal: Erinnern. Erhalten. Neu denken

Die öffentliche Führung zum Tag des offenen Denkmals beschäftigt sich mit verschiedenen Relikten auf dem Gelände des ehemaligen Konzentrationslagers Neuengamme. Wie präsentiert die KZ-Gedenkstätte Neuengamme die Nachgeschichte des Ortes? Warum sind nicht alle Gebäude zugänglich? Welche Ideen einer sinnvollen Nutzung gibt es für Gebäude wie die ehemalige Hauptwache oder die Nachkriegsbauten?  Im Rahmen dieser Führung werden auch sonst für die Öffentlichkeit nicht zugängliche Gebäude besichtigt.

Die Führung ist kostenfrei. Die Plätze sind begrenzt.

Anmeldung unter: stiftung@gedenkstaetten.hamburg.de

Sonntag 13. September 2020 10:00–13:00 Fahrradtour

U/S-Bahn Station Ohlsdorf, Ausgang Fuhlsbüttler Straße

Fahrradfahrt über den Ohlsdorfer Friedhof und zur Gedenkstätte Fuhlsbüttel

Auf der Fahrradfahrt über den Ohlsdorfer Friedhof werden Grabstätten ausgewählter Persönlichkeiten, die im Nationalsozialismus verfolgt oder aber an Verbrechen beteiligt waren, aufgesucht. Die Fahrt führt auch zu den Gräberfeldern für KZ-Opfer, für Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter, für ausländische Kriegsgefangene und für Bombenopfer. Die Fahrt endet in der Gedenkstätte Konzentrationslager und Strafanstalten Fuhlsbüttel 1933–1945. Herbert Diercks, Kurator der Ausstellung, übernimmt die Kurzführung durch die Gedenkstätte.

Kosten: 5 Euro (ermäßigt 3 Euro).
Anmeldung per Mail: stiftung@gedenkstaetten.hamburg.de.

Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Willi-Bredel-Gesellschaft Geschichtswerkstatt e.V.

Sonntag 13. September 2020 11:00–13:00 Führung und Gespräch

Gedenkstätte Konzentrationslager und Strafanstalten Fuhlsbüttel 1933–1945

Sonntags-Gespräch in der Gedenkstätte Fuhlsbüttel

mit Ehrenamtlichen der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes (VVN-BdA) und des Arbeitskreises ehemals verfolgter und inhaftierter Sozialdemokraten (AvS) jeweils sonntags zwischen 11.00 und 13.00 Uhr. Keine Anmeldung nötig. Wir behalten uns jedoch vor, ggf. die Teilnehmendenzahl zu begrenzen. Heute mit: Thomas Mayer

Sonntag 13. September 2020 14:00–16:00 Führung

Treffpunkt: S-Bahn Veddel, Ausgang „Wilhelmsburger Platz“ bei der Unterführung

Ein KZ auf der Veddel

Das „Lagerhaus G“ am Dessauer Ufer befindet sich auf dem Kleinen Grasbrook im ehemaligen Hamburger Freihafen in unmittelbarer Nachbarschaft zur Veddel. Das Lagerhaus wurde ab 1903 errichtet – und war im Nationalsozialismus ein Außenlager des KZ Neuengamme. Von Juli bis September 1944 wurden hier 1500 jüdische Frauen v.a. aus Tschechien, Ungarn und Polen inhaftiert, anschließend bis Ende Oktober 1944 2000 männliche KZ-Häftlinge. Die Häftlinge mussten im Hafen Bau- und Aufräumarbeiten verrichten. Das „Lagerhaus G“ ist eines der letzten erhaltenen Bauwerke in Hamburg, in denen KZ-Häftlinge untergebracht worden sind. Der Rundgang zum Thema Zwangsarbeit im Hafen erzählt vor allem die Geschichten der Häftlinge dieses Neuengammer Außenlagers.  Die Führung ist kostenfrei. Die Plätze sind begrenzt.  Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Initiative Dessauer Ufer.

Anmeldung per Mail: stiftung@gedenkstaetten.hamburg.de

Sonntag 13. September 2020 14:00–16:00 Führung

KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Haupteingang

Sonntags-Führungen durch die KZ-Gedenkstätte Neuengamme

mit Mitgliedern des Arbeitskreises kirchliche Gedenkstättenarbeit jeden Sonntag im September um 14.00 Uhr. Die Teilnehmendenzahl ist begrenzt. Anmeldung per Mail unter info@kirchliche-gedenkstaettenarbeit.de.

Sonntag 13. September 2020 16:00–18:00 Alternative Hafenrundfahrt

Barkassen-Centrale Ehlers, Anleger Vorsetzen beim roten Feuerschiff, Nähe U-Bahnstation Baumwall

KZ-Außenlager, Zwangsarbeit und Widerstand im Hamburger Hafen 1933-1945

Während der zweistündigen Hafenrundfahrt mit einer Barkasse wird die Geschichte des Hamburger Hafens im Nationalsozialismus thematisiert. Mit Blick auf historische Hafenbecken, Schuppen und Speicher, Fabrikhallen, Brücken und Schiffe jeder Größe wird von Zwangsarbeit, Widerstand und Verfolgung im Hamburger Hafen berichtet. Die Route führt auch zu Orten, an denen Zwangsarbeits- und Konzentrationslager eingerichtet waren, so auch zum Speicher G am Dessauer Ufer. Inhaltliche Begleitung: Herbert Diercks, Katja Hertz Eichenrode und Lukas Kaiser.
Kosten: 18 Euro (auf dem Schiff).
Anmeldung per Mail erbeten: stiftung@gedenkstaetten.hamburg.de (Restkarten vor Ort)

Donnerstag 17. September 2020 17:00–18:30 Führung

Geschichtsort Stadthaus, Stadthausbrücke 6, 20355 Hamburg

Rundgang durch das ehemalige Stadthaus

Das Stadthaus am Neuen Wall/Stadthausbrücke war bis 1943 Sitz des Hamburger Polizeipräsidiums sowie der Staatspolizei- und Kriminalpolizeileitstellen. An diesem Ort organisierten die Gestapo, die Kripo und die Schutzpolizei nationalsozialistische Gewaltverbrechen mit Tausenden Opfern. Zu den Verfolgten zählten politische Gegnerinnen und Gegner, Zeugen Jehovas, Homosexuelle, „Zigeuner“, „Asoziale“ sowie Jüdinnen und Juden. Die Vernehmungszimmer und Hafträume im Stadthaus waren Orte schwerer Misshandlungen. Beim Rundgang durch die „Stadthöfe“ werden die Bau- und Nutzungsgeschichte des Stadthauses im Nationalsozialismus, die verschiedenen Verbrechenskomplexe und das Schicksal der verfolgten Frauen und Männer thematisiert. Um Anmeldung wird gebeten unter christine.eckel@gedenkstaetten.hamburg.de

Freitag 18. September 2020 10:00–20:00 Tagung

KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Studienzentrum

Treffen der Außenlager-Initiativen und -Gedenkstätten

Das eintägige Treffen dient dem Austausch und der Diskussion mit Kolleg*innen, die an Orten ehemaliger Außenlager des KZ Neuengamme tätig sind. Bei Interesse an einer Teilnahme wenden Sie sich bitte an Amina Edzards, KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Tel. 040 428 131 522, E-Mail: amina.edzards@gedenkstaetten.hamburg.de.

Sonntag 20. September 2020 11:00–13:00 Führung und Gespräch

Gedenkstätte Konzentrationslager und Strafanstalten Fuhlsbüttel 1933–1945

Sonntags-Gespräch in der Gedenkstätte Fuhlsbüttel

mit Ehrenamtlichen der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes (VVN-BdA) und des Arbeitskreises ehemals verfolgter und inhaftierter Sozialdemokraten (AvS) jeweils sonntags zwischen 11.00 und 13.00 Uhr. Keine Anmeldung nötig. Wir behalten uns jedoch vor, ggf. die Teilnehmendenzahl zu begrenzen. Heute mit: Kai Ermes

Sonntag 20. September 2020 14:00–16:00 Führung

KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Haupteingang

Sonntags-Führungen durch die KZ-Gedenkstätte Neuengamme

mit Mitgliedern des Arbeitskreises kirchliche Gedenkstättenarbeit jeden Sonntag im September um 14.00 Uhr. Die Teilnehmendenzahl ist begrenzt. Anmeldung per Mail unter info@kirchliche-gedenkstaettenarbeit.de.

Montag 21. September 2020 18:00–20:00 Buchvorstellung

Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg, Vortragsraum, 1. Stock, Von-Melle-Park 3, 20146 Hamburg

NS-Prozesse der Alliierten und ihre Nachwirkungen

Vorgestellt wird das neu erschienene Heft 19 der Zeitschrift „Beiträge zur Geschichte der nationalsozialistischen Verfolgung in Norddeutschland“ zu dem Schwerpunktthema „Alliierte Prozesse und NS-Verbrechen“. Anhand von Überblicksdarstellungen und Einzelstudien befasst sich das Heft mit der vielfältigen alliierten Rechtsprechung gegen nationalsozialistische Täter*innen in der unmittelbaren Nachkriegszeit. Alyn Beßmann (Stiftung Hamburger Gedenkstätten und Lernorte zur Erinnerung an die Opfer der NS-Verbrechen), Dr. Wolfgang Form (Internationales Forschungs- und Dokumentationszentrum Kriegsverbrecherprozesse, Marburg) und Dr. Reimer Möller (KZ-Gedenkstätte Neuengamme) stellen ausgewählte Beiträge aus dem Heft vor. Anschließend diskutieren sie mit Christine Siegrot, Rechtsanwältin und Vertreterin der Nebenklage im aktuellen Verfahren gegen den ehemaligen SS-Wachmann Bruno Dey, über die Bedeutung der alliierten Prozesse und deren Nachwirkungen in der heutigen Rechtsprechung gegen NS-Täter*innen. In Kooperation mit der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg. Eintritt frei.

Anmeldung per Mail: amina.edzards@gedenkstaetten.hamburg.de

Mittwoch 23. September 2020 18:00–20:00 Führung

Treffpunkt: Info-Pavillon, Lohseplatz, Hafencity, 20457 Hamburg

denk.mal Hannoverscher Bahnhof – Erkundung eines historischen Ortes

Im Frühjahr 2017 wurde im Quartier Am Lohsepark der neue Gedenkort „denk.mal Hannoverscher Bahnhof“ eingeweiht. Mit ihm erinnert die Stadt Hamburg an über 8.000 Juden, Sinti und Roma aus Hamburg und Norddeutschland, die zwischen 1940 und 1945 mit 20 Zügen in Ghettos und Vernichtungslager deportiert wurden. Auf dem Rundgang erschließen wir in einer Spurensuche die besondere Topografie der Erinnerung am Deportationsort des ehemaligen Hannoverschen Bahnhofs und am ehemaligen Fruchtschuppen C, in dem die Sinti und Roma vor ihrer Deportation eingesperrt wurden. Wir informieren über Opfer und Tatbeteiligte der Entrechtung, Ausgrenzung und Deportationen sowie den gesellschaftlichen Umgang nach Kriegsende. Die öffentliche Führung ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Anzahl der Teilnehmenden ist begrenzt. Die Führungen werden von der HafenCity Hamburg, der KZ-Gedenkstätte Neuengamme und der Behörde für Kultur und Medien gemeinsam veranstaltet.

Anmeldung per Mail: stiftung@gedenkstaetten.hamburg.de

Donnerstag 24. September 2020 17:00–18:30 Führung

Geschichtsort Stadthaus, Stadthausbrücke 6, 20355 Hamburg

Rundgang durch das ehemalige Stadthaus

Das Stadthaus am Neuen Wall/Stadthausbrücke war bis 1943 Sitz des Hamburger Polizeipräsidiums sowie der Staatspolizei- und Kriminalpolizeileitstellen. An diesem Ort organisierten die Gestapo, die Kripo und die Schutzpolizei nationalsozialistische Gewaltverbrechen mit Tausenden Opfern. Zu den Verfolgten zählten politische Gegnerinnen und Gegner, Zeugen Jehovas, Homosexuelle, „Zigeuner“, „Asoziale“ sowie Jüdinnen und Juden. Die Vernehmungszimmer und Hafträume im Stadthaus waren Orte schwerer Misshandlungen. Beim Rundgang durch die „Stadthöfe“ werden die Bau- und Nutzungsgeschichte des Stadthauses im Nationalsozialismus, die verschiedenen Verbrechenskomplexe und das Schicksal der verfolgten Frauen und Männer thematisiert. Um Anmeldung wird gebeten unter christine.eckel@gedenkstaetten.hamburg.de

Sonntag 27. September 2020 11:00–13:00 Führung und Gespräch

Gedenkstätte Konzentrationslager und Strafanstalten Fuhlsbüttel 1933–1945

Sonntags-Gespräch in der Gedenkstätte Fuhlsbüttel

mit Ehrenamtlichen der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes (VVN-BdA) und des Arbeitskreises ehemals verfolgter und inhaftierter Sozialdemokraten (AvS) jeweils sonntags zwischen 11.00 und 13.00 Uhr. Keine Anmeldung nötig. Wir behalten uns jedoch vor, ggf. die Teilnehmendenzahl zu begrenzen. Heute mit: Margit Martinsen

Sonntag 27. September 2020 14:00–16:00 Führung

KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Haupteingang

Sonntags-Führungen durch die KZ-Gedenkstätte Neuengamme

mit Mitgliedern des Arbeitskreises kirchliche Gedenkstättenarbeit jeden Sonntag im September um 14.00 Uhr. Die Teilnehmendenzahl ist begrenzt. Anmeldung per Mail unter info@kirchliche-gedenkstaettenarbeit.de.

Dienstag 29. September 2020 18:00–20:00 Lesung und Gespräch

Ökumenisches Forum Hafen City, Shanghaiallee 12, 20457 Hamburg

Ricardo-Lenzi Laubinger liest aus „Und eisig weht der kalte Wind“

Im Zentrum des Buches steht die Lebens- und Leidensgeschichte der Familie Weiss/Laubinger von ihrer schrittweisen Entrechtung und Verfolgung bis hin zur Deportation durch das NS-Regime. Ricardo-Lenzi Laubinger berichtet insbesondere von seiner Mutter „Sichla“ Weiss, einer deutschen Sintiza, die 1940 im Alter von 14 Jahren zusammen mit ihren Angehörigen von Hamburg in das Zwangsarbeitslager Belzec im deutsch besetzten Polen verschleppt wurde. Sie überlebte fünf Jahre Haft in verschiedenen Konzentrationslagern. Fast ihre gesamte Familie wurde ermordet. Ausgehend von der Familiengeschichte schildert der Autor nicht nur den Völkermord an den Sintize/Sinti und Romnja/Roma, sondern auch den Neuanfang der verfolgten Minderheit nach dem Zweiten Weltkrieg und ihren Kampf um Anerkennung und gegen die Diskriminierung. Es moderiert Karin Heddinga (KZ-Gedenkstätte Neuengamme). Eintritt frei.

Anmeldung per Mail: amina.edzards@gedenkstaetten.hamburg.de