Mittwoch 2. Oktober 2019 17:00–18:30 Führung

Geschichtsort Stadthaus, Stadthausbrücke 6, 20355 Hamburg

Rundgang durch das ehemalige Stadthaus

Das Stadthaus am Neuen Wall/Stadthausbrücke war bis 1943 Sitz des Hamburger Polizeipräsidiums sowie der Staatspolizei- und Kriminalpolizeileitstellen. An diesem Ort organisierten die Gestapo, die Kripo und die Schutzpolizei nationalsozialistische Gewaltverbrechen mit Tausenden Opfern. Zu den Verfolgten zählten politische Gegnerinnen und Gegner, Zeugen Jehovas, Homosexuelle, „Zigeuner“, „Asoziale“ sowie Jüdinnen und Juden. Die Vernehmungszimmer und Hafträume im Stadthaus waren Orte schwerer Misshandlungen.

Der Historiker Herbert Diercks führt durch die heutigen „Stadthöfe“ und thematisiert die Nutzungsgeschichte des Stadthauses, die verschiedenen Verbrechenskomplexe und das Schicksal der verfolgten Frauen und Männer. Um Anmeldung wird gebeten unter geschichtsort.stadthaus@bkm.hamburg.de

Donnerstag 3. Oktober 2019 14:00–17:00 Führung

KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Haupteingang

Ein KZ in Hamburg

Ende 1938 errichtete die SS in einer stillgelegten Ziegelei in Hamburg-Neuengamme ein Außenlager des KZ Sachsenhausen. Im Frühsommer 1940 wurde das KZ Neuengamme zu einem eigenständigen Konzentrationslager. Bis 1945 war es das zentrale Konzentrationslager Nordwestdeutschlands. Im Verlauf des Krieges deportierten die Gestapo und der Sicherheitsdienst der SS Zehntausende Menschen aus allen besetzten Ländern Europas als KZ-Häftlinge nach Neuengamme.

Diese Veranstaltung beinhaltet ein Gespräch zur Geschichte des KZ Neuengamme und einen Rundgang zu ausgewählten Objekten in der Hauptausstellung der KZ-Gedenkstätte Neuengamme mit Karin Heddinga. Dieses Angebot richtet sich vor allem an Seniorinnen und Senioren und wird im Rahmen der Aktion "Gemeinschaftlich Hamburgs Türen öffnen – gemeinsam statt einsam" angeboten. Die Veranstaltung ist kostenfrei. Treffpunkt ist der Haupteingang zur Gedenkstätte (Service-Point Nähe Bushaltestelle „KZ-Gedenkstätte, Ausstellung“). Wir bitten um Anmeldung unter neuengamme@bkm.hamburg.de

Sonntag 6. Oktober 2019 11:00–13:00 Führung und Gespräch

Gedenkstätte Konzentrationslager und Strafanstalten Fuhlsbüttel 1933–1945

Führung und Gespräch

Führung und Gespräch mit Kai Ermes

 

Sonntag 6. Oktober 2019 12:00–14:00 Führung und Gespräch

KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Plattenhaus/Nähe Klinkerwerk

Das Gelände der KZ-Gedenkstätte Neuengamme

Eine Sonntagsführung mit Mitgliedern des Arbeitskreises kirchliche Gedenkstättenarbeit.

Sonntag 6. Oktober 2019 14:00–16:00 Führung und Gespräch

KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Haupteingang

Das Gelände der KZ-Gedenkstätte Neuengamme

Eine Sonntagsführung mit Mitgliedern des Arbeitskreises kirchliche Gedenkstättenarbeit.

Sonntag 6. Oktober 2019 14:00–16:00 Führung

Gedenkstätte Bullenhuser Damm

Die Kinder vom Bullenhuser Damm

Führung durch die Gedenkstätte und den Rosengarten mit Katharina Möller.

Sonntag 13. Oktober 2019 11:00–13:00 Führung und Gespräch

Gedenkstätte Konzentrationslager und Strafanstalten Fuhlsbüttel 1933–1945

Führung und Gespräch

Führung und Gespräch mit Anne Harden

Sonntag 13. Oktober 2019 12:00–14:00 Führung und Gespräch

KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Plattenhaus/Nähe Klinkerwerk

Das Gelände der KZ-Gedenkstätte Neuengamme

Eine Sonntagsführung mit Mitgliedern des Arbeitskreises kirchliche Gedenkstättenarbeit.

Sonntag 13. Oktober 2019 14:00–16:00 Führung und Gespräch

KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Haupteingang

Das Gelände der KZ-Gedenkstätte Neuengamme

Eine Sonntagsführung mit Mitgliedern des Arbeitskreises kirchliche Gedenkstättenarbeit.

Freitag 18. Oktober 2019 14:00–19:00 Fortbildung

KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Studienzentrum

Verflechtungen: Koloniales und rassistisches Denken und Handeln im Nationalsozialismus

In dieser Fortbildung werden anhand exemplarischer Quellen und Biografien von People of Color die Verflechtungen von kolonialem und rassistischem Denken und Handeln im Nationalsozialismus aufgezeigt und es wird nach dem Verhältnis von Kolonialrassismus, Antisemitismus und Antislawismus in der nationalsozialistischen Kriegsführung gefragt. Es werden Anwendungsmöglichkeiten für verschiedene Bildungskontexte und speziell für die gedenkstättenpädagogische Arbeit erprobt und diskutiert sowie methodische Ansätze und Themenschwerpunkte des Bildungsmaterials von 2019 vorgestellt.

Referentin: Dr. Susann Lewerenz (KZ-Gedenkstätte Neuengamme)

Die Fortbildung ist kostenfrei. Für Kuchen und Obst wird eine private Umlage von 2,- € /Person vor Ort erhoben. Anmeldung bis zum 11. Oktober 2019 bei Bastian Satthoff (KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Studienzentrum),
Tel. 040 428 131 543,
E-Mail: Studienzentrum@bkm.hamburg.de

Sonntag 20. Oktober 2019 11:00–12:45 Film und Gespräch

Abaton-Kino, Allende-Platz 3, 20146 Hamburg

Die vorletzte Freiheit – Landschaften des Otto Dov Kulka

Otto Dov Kulka, jüdischer Überlebender des „Familienlagers“ in Auschwitz-Birkenau und bedeutender Historiker, behielt die Erinnerungen an seine Kindheit lange für sich. Für den Dokumentarfilm (D/CZ, 2018, 65 min.) öffnete er seine Aufzeichnungen und Tagebücher und teilte Gedanken, Träume und Erinnerungen, geprägt von seiner Zeit in Auschwitz. Im Anschluss an den Film findet ein Gespräch mit dem Regisseur Stefan Auch statt, in dem auch das Schicksal von Erich Kulka, Überlebender des KZ Neuengamme und Vater von Otto Dov Kulka, zur Sprache kommt. Moderation: Dr. Oliver von Wrochem (KZ-Gedenkstätte Neuengamme).

Öffentliche Veranstaltung der KZ-Gedenkstätte Neuengamme in Kooperation mit dem Abaton-Kino und der Landeszentrale für politische Bildung Hamburg. Eintritt: 9 €, ermäßigt 8 €,

Reservierung und Vorverkauf ab 19. August 2019, 15.00 Uhr:
www.abaton.de
Kassentelefon 040 41320320, 15.00 bis 22.00 Uhr

Sonntag 20. Oktober 2019 11:00–13:00 Führung und Gespräch

Gedenkstätte Konzentrationslager und Strafanstalten Fuhlsbüttel 1933–1945

Führung und Gespräch

Führung und Gespräch mit Birgit Reichel

Sonntag 20. Oktober 2019 12:00–14:00 Führung und Gespräch

KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Plattenhaus/Nähe Klinkerwerk

Das Gelände der KZ-Gedenkstätte Neuengamme

Eine Sonntagsführung mit Mitgliedern des Arbeitskreises kirchliche Gedenkstättenarbeit.

Sonntag 20. Oktober 2019 14:00–16:00 Führung und Gespräch

KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Haupteingang

Das Gelände der KZ-Gedenkstätte Neuengamme

Eine Sonntagsführung mit Mitgliedern des Arbeitskreises kirchliche Gedenkstättenarbeit.

Dienstag 22. Oktober 2019 18:00–19:30 Vortrag

Geschichtsort Stadthaus, Stadthausbrücke 6, 20355 Hamburg

Ordnung und Vernichtung: Die Polizei im NS-Staat

Das nationalsozialistische Regime stützte sich seit seinen Anfängen auf die Polizei, deren Personal mehrheitlich in der Weimarer Republik sozialisiert und ausgebildet worden war. Nicht nur die Gestapo, sondern alle Sparten der deutschen Polizei waren am Terror gegen die politischen und weltanschaulichen Gegner des NS-Staats beteiligt, zunächst im Innern des Deutschen Reiches und seit Kriegsbeginn 1939 in den von der Wehrmacht eroberten Gebieten. Besonders in Osteuropa beging die deutsche Polizei massenhaft Verbrechen gegen die Zivilbevölkerung: Sie war maßgeblich am Mord an den europäischen Jüdinnen und Juden beteiligt, aber auch an der Verfolgung von Widerstandsgruppen und der Verschleppung von Zivilisten zur Zwangsarbeit für die deutsche Kriegswirtschaft. Der Vortrag gibt einen Überblick über die Struktur und Entwicklung der Polizei im NS-Staat und stellt neuere Forschungen zu Handlungsfeldern und Verbrechenskomplexen vor. Der Referent Dr. Wolfgang Schulte lehrt an der Deutschen Hochschule der Polizei in Münster. Er war Projektleiter der 2011 im Deutschen Historischen Museum in Berlin präsentierten Ausstellung „Ordnung und Vernichtung – Die Polizei im NS-Staat“.

Um Anmeldung per Mail wird gebeten: geschichtsort.stadthaus@bkm.hamburg.de

Dienstag 22. Oktober 2019 19:00–21:00 Vortrag

Tschaikowsky-Saal, Tschaikowskyplatz 2, 20355 Hamburg

Multiperspektivität in der antisemitismuskritischen Pädagogik

In der Schule wird der Antisemitismus oft noch ausschließlich im Kontext der Geschichtsvermittlung behandelt. Die Häufigkeit und Intensität antisemitischer Vorfälle erfordern es, in der Auseinandersetzung mit Antisemitismus in der Gegenwart anzusetzen und neue (selbstreflexive und dialogische) Präventions- und Interventionsansätze für die pädagogische Praxis zu entwickeln. Wie tritt der Antisemitismus in Bildungskontexten in Erscheinung? Wie können pädagogische und soziale Fachkräfte darin unterstützt werden, antisemitismuskritisch zu intervenieren? Wie ist die Situation jüdischer Schüler*innen und ihrer Familien angesichts der sich häufenden Vorfälle? Die Referentin Marina Chernivsky ist Leiterin des Kompetenzzentrums für Prävention und Empowerment der Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland und  Mitglied im Unabhängigen Expertenkreis Antisemitismus des Deutschen Bundestages. Moderation: Dr. Olaf Kistenmacher. Die Veranstaltung ist Teil der Veranstaltungsreihe „Antisemitismus im 21. Jahrhundert – was kann man dagegen tun?“ der Landeszentrale für politische Bildung in Kooperation mit der KZ-Gedenkstätte Neuengamme, der Deutsch-Israelischen Gesellschaft e.V. Arbeitsgemeinschaft Hamburg und der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Hamburg e.V.

Mittwoch 23. Oktober 2019 18:00–19:30 Führung

Info-Pavillon denk.mal Hannoverscher Bahnhof, Lohseplatz 1, 20457 Hamburg

denk.mal Hannoverscher Bahnhof – Erkundung eines historischen Ortes

Im Frühjahr 2017 wurde im Quartier Am Lohsepark der neue Gedenkort „denk.mal Hannoverscher Bahnhof“ eingeweiht. Mit ihm erinnert die Stadt Hamburg an über 8.000 Juden, Sinti und Roma aus Hamburg und Norddeutschland, die zwischen 1940 und 1945 mit 20 Zügen in Ghettos und Vernichtungslager deportiert wurden. Auf dem Rundgang erschließen wir in einer Spurensuche die besondere Topografie der Erinnerung am Deportationsort des ehemaligen Hannoverschen Bahnhofs und am ehemaligen Fruchtschuppen C, in dem die Sinti und Roma vor ihrer Deportation eingesperrt wurden. Am Startpunkt unseres Rundgangs, dem Info-Pavillon „Hannoverscher Bahnhof“, besuchen wir die Ausstellung und informieren über Opfer und Tatbeteiligte der Entrechtung, Ausgrenzung und Deportationen sowie den gesellschaftlichen Umgang nach Kriegsende.

Die öffentliche Führung ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Führungen werden von der HafenCity Hamburg, der KZ-Gedenkstätte Neuengamme und der Behörde für Kultur und Medien gemeinsam veranstaltet.

Mittwoch 23. Oktober 2019 18:00–20:00

Gedenkstätte Plattenhaus Poppenbüttel

Schonzeit vorbei

Juna Grossmann stellt ihr Buch "Schonzeit vorbei" vor, das von der Jury "Das politische Buch" der Friedrich-Ebert-Stiftung zu einem der fünf wichtigsten politischen Sachbücher 2019 gekürt wurde.

Schon seit Jahren beobachtet die Autorin, wie offen judenfeindliche Angriffe zunehmen, lauter und bedrohlicher werden. In ihrem Buch schildert sie das Leben unter diesen permanenten antisemitischen Anfeindungen, berichtet vom Wachsen einer Angst, die sie vor wenigen Jahren noch nicht kannte. Im Anschluss an die Buchvorstellung erhalten Sie die Möglichkeit, mit der Autorin ins Gespräch zu kommen.

Juna Grossmann, geboren 1976 in (Ost-)Berlin, hat Sonderpädagogik studiert und arbeitet seit vielen Jahren in Gedenkstätten und Museen. Seit 2009 leitet sie das Ausstellungsbüro einer Berliner NS-Gedenkstätte. Nebenher ist sie Beraterin für Social Media Auftritte für Gedenkstätten und Kultureinrichtungen. Seit 2008 betreibt Juna Grossmann den Blog www.irgendwiejuedisch.com und engagiert sich ehrenamtlich bei www.rentajew.org.

Da die Gedenkstätte nur über wenige Plätze verfügt, bitten wir um Anmeldung unter iris.groschek@bkm.hamburg.de

Mehr Informationen

Mittwoch 23. Oktober 2019 19:00–21:00 Lesung und Gespräch

Foyer des Carlsen Verlags, Völckersstraße 14-20, 22765 Hamburg

„Kinder mit Stern“

Ein aufgenähter gelber Stern verändert das Leben von sechs jüdischen Kindern von einem Tag auf den anderen: Nach der Besetzung der Niederlande durch die Deutschen 1940 dürfen sie plötzlich nicht mehr in die Schule gehen oder mit der Straßenbahn fahren…
Die niederländische Autorin Martine Letterie spricht über die Entstehung ihres Buches und Fragen der Vermittlung. Eine Kooperationsveranstaltung der KZ-Gedenkstätte Neuengamme und des Carlsen Verlags. Eine Anmeldung ist erforderlich unter presse@carlsen.de 

Sonntag 27. Oktober 2019 11:00–13:00 Führung und Gespräch

Gedenkstätte Konzentrationslager und Strafanstalten Fuhlsbüttel 1933–1945

Führung und Gespräch

Führung und Gespräch mit Ilse Jacob

Sonntag 27. Oktober 2019 12:00–14:00 Führung und Gespräch

KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Plattenhaus/Nähe Klinkerwerk

Das Gelände der KZ-Gedenkstätte Neuengamme

Eine Sonntagsführung mit Mitgliedern des Arbeitskreises kirchliche Gedenkstättenarbeit.

Sonntag 27. Oktober 2019 14:00–16:00 Führung und Gespräch

KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Haupteingang

Das Gelände der KZ-Gedenkstätte Neuengamme

Eine Sonntagsführung mit Mitgliedern des Arbeitskreises kirchliche Gedenkstättenarbeit.

Donnerstag 31. Oktober 2019 12:00–14:00 Führung

KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Haupteingang

Öffentliche Führung

Die KZ-Gedenkstätte Neuengamme bietet heute um 12 Uhr und um 14 Uhr zweistündige öffentliche Führungen in deutscher Sprache an. Um 14 Uhr gibt es zusätzlich eine Tour in englischer Sprache. Treffpunkt ist jeweils der Haupteingang der KZ-Gedenkstätte Neuengamme („Service-Point“, Nähe Bushaltestelle „KZ-Gedenkstätte, Ausstellung“). Die Führungen sind kostenfrei.

Donnerstag 31. Oktober 2019 14:00–16:00 Führung

Public Guided Tour in English

You will receive an informative impression of the Neuengamme Concentration Camp Memorial as well as an introduction to the history of the former concentration camp. No registration required. Meeting Point: Main entrance of the Neuengamme Concentration Camp Memorial (Service Point)