Mai 2019

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Mittwoch 1. Mai 2019–Donnerstag 2. Mai 2019 Tagung

KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Studienzentrum

5. Forum „Zukunft der Erinnerung“ 2019

Nachkommen von NS-Verfolgten als Akteur*innen einer sich verändernden nationalen und internationalen Erinnerungskultur

Mittwoch, 1. Mai 2019, 9.30–17.30 Uhr
Donnerstag, 2. Mai 2019, 9.00–16.30 Uhr

Zentrales Thema des 5. Forums „Zukunft der Erinnerung” ist die Perspektive der heterogenen Gruppe der Nachkommen ehemaliger NS-Verfolgter auf die Entwicklungen in der nationalen und internationalen Erinnerungskultur. In Podiumsdiskussionen und Workshops geht es um Fragen nach den psychosozialen Bedürfnissen von Nachkommen, die Rolle ihrer Erfahrungen in der historisch-politischen Bildungsarbeit sowie um Dialog-Projekte mit Nachkommen von NS-TäterInnen. Das Forum bietet Nachkommen ehemaliger NS-Verfolgter, Mitgliedern von Überlebendenverbänden, MitarbeiterInnen der KZ-Gedenkstätte Neuengamme und mit ihr verbundener Organisationen sowie Jugendlichen und weiteren Interessierten die Möglichkeit, sich über Fragen des künftigen Gedenkens auszutauschen.

Es findet eine Simultanübersetzung in folgende Sprachen statt: Deutsch, Englisch, Polnisch.

Eine verbindliche Anmeldung bis zum 17. April ist erforderlich. Für die Verpflegung wird ein Teilnahmebeitrag in Höhe von 60,- Euro/30,- Euro ermäßigt erhoben. InteressentInnen wenden sich bitte an: Nathalie Döpken, KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Tel.: +49 (0)40 428 131 543, E-Mail: Studienzentrum@bkm.hamburg.de.

 

Donnerstag 2. Mai 2019 10:00–11:30 Zeitzeugengespräch

KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Studienzentrum

Gespräche mit Überlebenden des KZ Neuengamme und seiner Außenlager

Überlebende des KZ Neuengamme und seiner Außenlager besuchen mit ihren Angehörigen anlässlich der Gedenkfeiern zum 74. Jahrestag des Kriegsendes und der Befreiung der Konzentrationslager die KZ-Gedenkstätte Neuengamme. Am 2. Mai 2019 finden aus diesem Anlass für Schulklassen und interessierte Einzelpersonen Zeitzeugengespräche mit den KZ-Überlebenden Margot Heuman (auf Englisch), Natalija Radchenko (auf Russisch mit deutscher Übersetzung), Karl Paiuk (auf Russisch mit deutscher Übersetzung), Ivan Moscovich (auf Englisch) statt. Im Anschluss an die Gespräche besteht die Möglichkeit, die Gedenkstätte, das Gelände und die Ausstellungen selbständig zu erkunden.

Eine Anmeldung für Gruppen ist erforderlich bei Ulrike Jensen (ulrike.jensen@bkm.hamburg.de , Tel.: 040 428 131 519). Einzelpersonen sind willkommen.

Donnerstag 2. Mai 2019 19:00–21:00 Zeitzeugengespräch

Baseler Hof Säle (Gartensaal), Esplanade 15, 20354 Hamburg

Two Holocaust survivors and their daughters talk

A Fate That Will Follow Our Families Most Likely for Several Generations. Two Holocaust survivors and their daughters talk 

Livia Fränkel and Elisabeth Kischinowski Masur are close friends and share a very similar fate: Both girls were raised in Jewish families, one in Hungary, the other in Czechoslovakia. Both were deported to Auschwitz, both were seperated from most of their family members there, who were killed on the spot. Both girls were left with only a sister and had to go through several concentration camps including satellite camps of Neuengamme as well as Bergen-Belsen. But while Livia Fränkel and her sister Hédi could stay together until the liberation, Elisabeths sister died after a few months in Auschwitz.

After the liberation, Livia, her sister Hédi and Elisabeth among many other survivors were brought to Sweden for convalescence. They decided to stay there and raise there own families. After one year Elisabeth got to know that her brother Emerich had survived and was living in Italy. She encouraged him to come to Sweden, too.

Together with their daughters Titti Fränkel and Mirjam Melzer Masur Livia and Elisabeth will talk about their persecution, the loss of their families, about how they survived several Nazi concentration camps and how this affected not only their own lives but the lives of their family members until today.

Moderation: Ulrike Jensen, historian and employee of the Neuengamme Concentration Camp Memorial.

The event will be in English only
Please register at hamburg@fes.de

Eine Veranstaltung der KZ-Gedenkstätte Neuengamme in Kooperation mit der Friedrich-Ebert-Stiftung.

Flyer

Freitag 3. Mai 2019 10:00–11:00 Gedenkveranstaltung

Cap-Arcona-Ehrenmal, Neustadt/Pelzerhaken

Gedenkveranstaltung anlässlich des 74. Jahrestages der Bombardierung der KZ-Schiffe in der Neustädter Bucht

Internationale Gedenkveranstaltung mit Überlebenden des KZ Neuengamme und seiner Außenlager. Öffentliche Veranstaltung der Amicale Internationale KZ Neuengamme (AIN) in Kooperation mit der Stadt Neustadt/Holstein und der Arbeitsgemeinschaft Neuengamme. Keine Anmeldung erforderlich.

Freitag 3. Mai 2019 13:00–15:00 Führung

Kurzführungen / Short guided tours

Öffentliche Kurzführungen / Public Guided Tours For Individual Visitors

Start: 13.00, 14.00, 15.00 Uhr 

Sie erhalten einen ersten Eindruck von der KZ-Gedenkstätte Neuengamme sowie eine Einführung in die Geschichte des ehemaligen Konzentrationslagers. Dauer: 30-45 Minuten. Keine Anmeldung erforderlich.

You will receive a first impression of the Neuengamme Concentration Camp Memorial as well as an introduction to the history of the former concentration camp. The aim is to provide a basic orientation. Length: app. 30-45 minutes. No registration required.

Treffpunkt: Haupteingang der KZ-Gedenkstätte Neuengamme (Service-Point), Nähe Bushaltestelle „KZ-Gedenkstätte, Ausstellung“

Meeting Point: Main entrance of the Neuengamme Concentration Camp Memorial (Service Point), near bus stop “KZ-Gedenkstätte, Ausstellung”

Freitag 3. Mai 2019 15:00–17:00 Führung

Haus des Gedenkens

Die ersten 100 Häftlinge des KZ Neuengamme

Am 13. Dezember 1938 brachte die SS 100 Häftlinge aus dem KZ Sachsenhausen nach Neuengamme und richtete in einer stillgelegten Ziegelei ein Konzentrationslager ein. Dieser thematische Rundgang durch die Gedenkstätte erzählt von der Errichtung des Konzentrationslagers Neuengamme. Wer waren die ersten Häftlinge? Was haben sie erlebt? Für den Rundgang werden Berichte der ersten Häftlinge herangezogen.

Referent: Alexis Werner.

Keine Anmeldung erforderlich.  Der Rundgang endet an den ehemaligen Walther-Werken, wo die Gedenkfeier anlässlich des 74. Jahrestags der Befreiung der Konzentrationslager stattfindet.

Treffpunkt: Haus des Gedenkens (Nähe Bushaltestelle „KZ-Gedenkstätte, Mahnmal“)

 

Freitag 3. Mai 2019 17:00–18:30 Gedenkveranstaltung

KZ-Gedenkstätte Neuengamme

Gedenkveranstaltung anlässlich des 74. Jahrestages des Kriegsendes und der Befreiung der Konzentrationslager

Öffentliche Veranstaltung der Freien und Hansestadt Hamburg in der KZ-Gedenkstätte Neuengamme. Eine internationale Gedenkveranstaltung mit Überlebenden und ihren Angehörigen sowie Gästen aus vielen Ländern. Die Veranstaltung beginnt im Südflügel der ehemaligen Walther-Werke und endet mit einer Kranzniederlegung am ehemaligen Arrestbunker. Keine Anmeldung erforderlich.

Flyer Einladung

Sonntag 5. Mai 2019 11:00–13:00 Führung und Gespräch

Gedenkstätte Konzentrationslager und Strafanstalten Fuhlsbüttel 1933–1945

Führung und Gespräch

Führung und Gespräch mit Ulla Suhling

Sonntag 5. Mai 2019 12:00–14:00 Führung und Gespräch

KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Plattenhaus/Nähe Klinkerwerk

Das Gelände der KZ-Gedenkstätte Neuengamme

Eine Sonntagsführung mit Mitgliedern des Arbeitskreises kirchliche Gedenkstättenarbeit

Sonntag 5. Mai 2019 14:00–16:00 Führung und Gespräch

KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Haupteingang

Das Gelände der KZ-Gedenkstätte Neuengamme

Eine Sonntagsführung mit Mitgliedern des Arbeitskreises kirchliche Gedenkstättenarbeit.

Sonntag 5. Mai 2019 14:00–16:00 Führung

Gedenkstätte Bullenhuser Damm

Die Kinder vom Bullenhuser Damm

 Führung durch die Gedenkstätte und den Rosengarten mit Ann-Christine Stölpe.

Sonntag 12. Mai 2019 11:00–13:00 Führung und Gespräch

Gedenkstätte Konzentrationslager und Strafanstalten Fuhlsbüttel 1933–1945

Führung und Gespräch

Führung und Gespräch mit Kai Ermes

Sonntag 12. Mai 2019 12:00–14:00 Führung und Gespräch

KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Plattenhaus/Nähe Klinkerwerk

Das Gelände der KZ-Gedenkstätte Neuengamme

Eine Sonntagsführung mit Mitgliedern des Arbeitskreises kirchliche Gedenkstättenarbeit

Sonntag 12. Mai 2019 14:00–16:00 Führung und Gespräch

KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Haupteingang

Das Gelände der KZ-Gedenkstätte Neuengamme

Eine Sonntagsführung mit Mitgliedern des Arbeitskreises kirchliche Gedenkstättenarbeit.

Montag 13. Mai 2019 19:00–21:00 Vortrag

Schmuckstraße, Ecke Talstraße, 20359 Hamburg

„Chinesenaktion“, 13. Mai 1944: NS-Verfolgung und der lange Weg zur Erinnerung

Gedenkveranstaltung und Vortrag zum Thema „Chinesenaktion“, 13. Mai 1944: NS-Verfolgung und der lange Weg zur Erinnerung. Referent: Dr. Lars Amenda. Moderator: Martin Spruijt. Veranstaltung in Kooperation mit dem St. Pauli Archiv e.V. und der GWA St. Pauli e.V., Teil der Reihe „Verflechtungen: Rassismen und Antisemitismus in Geschichte und Gegenwart“ der KZ-Gedenkstätte Neuengamme in Kooperation mit der Landeszentrale für politische Bildung Hamburg.

Treffpunkt: Schmuckstraße, Ecke Talstraße (St. Pauli), anschließend Weiterführung der Veranstaltung im Gemeindesaal der St. Joseph Kirche, Große Freiheit 43, 22767 Hamburg (nicht barrierefrei)

Freitag 17. Mai 2019 14:00–19:00 Fortbildung

KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Studienzentrum

Gefängnisse und Gedenkstätte: Zur Nachgeschichte des KZ Neuengamme

Referent: Andreas Ehresmann (Gedenkstätte Sandbostel)

Die Fortbildung ist kostenfrei. Für Kuchen und Obst wird eine private Umlage von 2,- € /Person vor Ort erhoben.

Anmeldung bis zum 10. Mai und Rückfragen bei:
Nathalie Döpken, KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Tel. 040 428 131 543, E-Mail: Studienzentrum@bkm.hamburg.de

Samstag 18. Mai 2019 18:00–18:30 Lange Nacht der Museen

KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Haupteingang

Wie Geschichte(n) sichtbar machen?

18.00–02.00 Uhr
„Blickwinkel – Gedenkstätte“. Fotoausstellung
 

Ausstellung von Fotos, die im Rahmen eines Fotoworkshops mit Mark Mühlhaus (attenzione photographers) auf dem Gelände der KZ-Gedenkstätte Neuengamme entstanden sind. Zu sehen sind Motive, die einen persönlichen Zugang der Fotografinnen und Fotografen zum Ort und zum Thema zeigen.

Hauptausstellung Erdgeschoss (nach Eingang links)

18.00–22.00 Uhr
Kurzführungen durch das ehemalige Häftlingslager

mit Mitgliedern des Arbeitskreises Kirchliche Gedenkstättenarbeit (alle 15 Min)

Treffpunkt Haupteingang (Service-Point)

18.00–22.00 Uhr
Caféteria

Snacks und Getränke

Hauptausstellung Erdgeschoss (nach Eingang rechts)

19.00–20.00 Uhr
Welche Spuren der Geschichte sind im Gelände heute noch sichtbar?

Führung zu Spuren der Geschichte im Gelände

Treffpunkt Haupteingang (Service-Point)

19.30–20.00 Uhr
Film und Gespräch zu Familiengeschichte(n)

Vorstellung eines Kurz-Filmprojektes durch Schüler*innen der Ida Ehre Schule. Vor dem Hintergrund aktueller Ereignisse und mit Blick auf die Geschichte haben sich Schüler*innen in Form von Interviews mit Enkeln und Kindern ehemals Verfolgter des Nationalsozialismus getroffen. Dieser Kurzfilm wurde auf den Gedenkfeierlichkeiten zum Jahrestag der Befreiung in der KZ-Gedenkstätte Neuengamme erstmals gezeigt.

Filmraum der Hauptausstellung (1. Etage)

20.00–20.45 Uhr
Quellen machen Geschichte sichtbar

Führung zu Quellen, Fotos und Objekten im Archiv der KZ-Gedenkstätte Neuengamme mit Archivar Dr. Reimer Möller

Treffpunkt Haupteingang (Service-Point)

20.30–21.30 Uhr
Короткие ознакомительные экскурсии

Führung in russischer Sprache

Treffpunkt Haupteingang (Service-Point)

20.30–21.30 Uhr
Führung in arabischer Sprache

Treffpunkt Haupteingang (Service-Point)

22.00–22.30 Uhr
Persönliche Geschichten sichtbar machen

Rundgang durch die Hauptausstellung mit dem Schwerpunkt Biografien sowie Lesung aus Erinnerungsberichten ehemaliger Häftlinge

Treffpunkt Eingangsbereich der Hauptausstellung

23.00–23.30 Uhr
Taschenlampenführung

Führung durch das ehemalige Schutzhaftlager

Treffpunkt Haupteingang (Service-Point)

23.30–0.00 Uhr
Flashlight Tour

Führung in englischer Sprache durch das ehemalige Schutzhaftlager / Guided tour in English

Treffpunkt Haupteingang (Service-Point)  / Meeting Point Main Entrance

Die Hauptausstellung ist geöffnet–die Cafeteria in der Hauptausstellung ist bis 22 Uhr geöffnet. HVV-Sonderbuslinie 325 von Bergedorf nach Neuengamme. Nach Bergedorf nehmen Sie entweder die S-Bahn oder die HVV-Sonderbuslinie 305. Eintrittskarten für die Lange Nacht der Museen (inkl. Besuch in allen Museen + HVV-Kombiticket) für 17,- EUR (erm.: 12,- EUR) erhältlich auch am Service-Point der Gedenkstätte.

www.langenachtdermuseen-hamburg.de

Samstag 18. Mai 2019 18:00–18:30 Lange Nacht der Museen

Gedenkstätte Bullenhuser Damm

Wie Geschichte(n) sichtbar machen? 40 Jahre Engagement für das Erinnern

Ein Programm der KZ-Gedenkstätte Neuengamme, der Vereinigung Kinder vom Bullenhuser Damm und des Freundeskreises der KZ-Gedenkstätte Neuengamme zur „Langen Nacht der Museen“

18.00–20.00 Uhr
Rosen zur Erinnerung
         

Jede/r kann eine Rose mitbringen und im Rosengarten einpflanzen, um an die Opfer zu erinnern

19.00–20.00 Uhr
Musik im Rosengarten

20.00 Uhr
Visita guiada „As crianças do Bullenhuser Damm”
(Führung in portugiesischer Sprache)

20.30 Uhr
Short guided tour "The Story of the Bullenhuser Damm Children"
(Führung in englischer Sprache)

21.30 Uhr
Short guided tour "The Story of the Bullenhuser Damm Children"
(Führung in englischer Sprache)

22.00 Uhr
Visita guidata „I bambini di Bullenhuser Damm“
(Führung in italienischer Sprache)

22.00–00.00 Uhr
Erinnerung bewahren–Zukunft gestalten: „Lelka & Mania - Workshoptage“
Ein antifaschistisches Jugendprojekt stellt sich vor

23.00 Uhr
Führung „Die Vereinigung Kinder vom Bullenhuser Damm - 40 Jahre Engagement für das Erinnern“

00.00 Uhr
Führung „Die Vereinigung Kinder vom Bullenhuser Damm - 40 Jahre Engagement für das Erinnern“

Samstag 18. Mai 2019 18:00–18:30 Lange Nacht der Museen

Lohseplatz, 20457 Hamburg

Wie Geschichte(n) sichtbar machen?

Das denk.mal HANNOVERSCHER BAHNHOF in der HafenCity erinnert an über 8.000 Juden, Sinti und Roma, die von 1940 bis 1945 aus Hamburg und Norddeutschland in die Gettos und Konzentrationslager nach Mittel- und Osteuropa deportiert wurden. Am historischen Ort informiert ein Info-Pavillon bis zur 2021 geplanten Eröffnung des Dokumentations- und Lernorts über die historischen Ereignisse. Das Programm im Einzelnen: Programm

Sonntag 19. Mai 2019 10:00–13:00 Fahrradrundfahrt

Treffpunkt Bahnhof Bergedorf, Ausgang Weidenbaumsweg (CCB)

Das KZ Neuengamme und seine Umgebung

In den Vier- und Marschlanden sind noch heute Verbindungen zwischen dem ehemaligen Konzentrationslager und seiner Umgebung sichtbar. Mit dem Fahrrad werden diese Geschichtszeugnisse aufgesucht und fachkundig erklärt. Darunter der Bahnhof Curslack, an dem die Häftlinge ankamen oder die Dove-Elbe, die von Häftlingen unter mörderischen Bedingungen zu einem schiffbaren Wasserweg ausgebaut wurde. Fotos, Zeichnungen und Berichte ehemaliger Häftlinge veranschaulichen die Erklärungen. Die Tour beginnt am S-Bahnhof Bergedorf und führt auf verkehrsarmen Wegen zur KZ-Gedenkstätte Neuengamme. Der etwa 10 km umfassenden Tour schließt sich eine gut eineinhalbstündige Führung durch die KZ-Gedenkstätte Neuengamme an.

Inhaltliche Begleitung

Martin Reiter

Kosten

5 Euro (ermäßigt 3 Euro)

Anmeldung

per Mail: neuengamme@bkm.hamburg.de

Sonntag 19. Mai 2019 11:00–13:00 Führung und Gespräch

Gedenkstätte Konzentrationslager und Strafanstalten Fuhlsbüttel 1933–1945

Führung und Gespräch

Führung und Gespräch mit Anne Harden

Sonntag 19. Mai 2019 12:00–14:00 Führung und Gespräch

KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Plattenhaus/Nähe Klinkerwerk

Das Gelände der KZ-Gedenkstätte Neuengamme

Eine Sonntagsführung mit Mitgliedern des Arbeitskreises kirchliche Gedenkstättenarbeit

Sonntag 19. Mai 2019 15:00–17:00 Führung

KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Haupteingang

Der Geschichte des KZ Neuengamme auf der Spur

„Museen–Zukunft lebendiger Traditionen“ ist das Motto des diesjährigen Museumstages. Anhand historischer Zeichnungen, zeitgenössischer Fotos und Quellen nähern sich die Teilnehmenden im Dialog mit dem Gedenkstättenpädagogen Bernd Schroller gemeinsam der Geschichte des KZ Neuengamme und seiner Häftlinge an. Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Dialogische Führung anlässlich des Internationalen Museumstages

Sonntag 19. Mai 2019 16:00–18:00 Alternative Hafenrundfahrt

Barkassen-Centrale Ehlers (Anleger Vorsetzen, U-Bahnhof Baumwall)

KZ-Außenlager, Zwangsarbeit und Widerstand im Hamburger Hafen 1933-1945

Während der zweistündigen Hafenrundfahrt mit einer Barkasse wird die Geschichte des Hamburger Hafens im Nationalsozialismus thematisiert. Mit Blick auf historische Hafenbecken, Schuppen und Speicher, Fabrikhallen, Brücken und Schiffe jeder Größe wird von Zwangsarbeit, Widerstand und Verfolgung im Hamburger Hafen berichtet. Die Route führt auch zu Orten, an denen Zwangsarbeits- und Konzentrationslager eingerichtet waren, so auch zum Speicher G am Dessauer Ufer.

Inhaltliche Begleitung: Herbert Diercks, Katja Hertz-Eichenrode, Lukas Kaiser

Kosten: 18 Euro auf dem Schiff

Anmeldung per Mail: neuengamme@bkm.hamburg.de

Am Schiff werden nur noch Restplätze vergeben.

Flyer

Dienstag 21. Mai 2019 19:00–21:00 Vortrag

Tschaikowsky-Saal, Tschaikowskyplatz 2, 20355 Hamburg

Lernen über den Nahostkonflikt als Prävention von Antisemitismus?

Vor allem in den kriegerischen Phasen des Nahostkonflikts kommt es auch in Deutschland immer wieder zu offen antisemitischen Äußerungen, teilweise lässt sich auch die Ausrichtung und Stimmung auf Protestveranstaltungen als antisemitisch beschreiben. Viele erheben die Forderung, in Schulen sollte der Nahostkonflikt zum obligatorischen Thema werden, um antisemitischen Deutungen des Nahostkonflikts entgegenzuwirken. Zwei Fragen ergeben sich daraus: Warum und wie soll Wissen über den Konflikt und seine Hintergründe Antisemitismus verhindern? Welche Kompetenzen brauchen Lehrkräfte, um den Unterricht zielführend zu gestalten? Rosa Fava hat Fortbildungsangebote und Lernmaterialen dazu analysiert und stellt ihre Ergebnisse sowie Empfehlungen vor.

Die Referentin Dr. Rosa Fava, Mitarbeiterin der Amadeu-Antonio-Stiftung, war Leiterin des Projekts „Didaktik des Nahostkonflikts“ am Jüdischen Museum Berlin. Es moderiert Dr. Olaf Kistenmacher (Geschichtswissenschaftler).

Eintritt frei, keine Anmeldung notwendig.

Der Vortrag ist Teil der Veranstaltungsreihe „Antisemitismus im 21. Jahrhundert“, die die Landeszentrale für politische Bildung Hamburg in Kooperation mit der KZ-Gedenkstätte Neuengamme, der Deutsch-Israelischen Gesellschaft e.V. Arbeitsgemeinschaft Hamburg und der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit in Hamburg e.V. durchführt.

Mittwoch 22. Mai 2019 18:00–20:00 Führung

Lohseplatz, Hafencity, 20457 Hamburg

denk.mal Hannoverscher Bahnhof–Erkundung eines historischen Ortes

Im Frühjahr 2017 wurde im Quartier Am Lohsepark der neue Gedenkort „denk.mal Hannoverscher Bahnhof“ eingeweiht. Mit ihm erinnert die Stadt Hamburg an über 8.000 Juden, Sinti und Roma aus Hamburg und Norddeutschland, die zwischen 1940 und 1945 mit 20 Zügen in Ghettos und Vernichtungslager deportiert wurden. Auf dem Rundgang erschließen wir in einer Spurensuche die besondere Topografie der Erinnerung am Deportationsort des ehemaligen Hannoverschen Bahnhofs und am ehemaligen Fruchtschuppen C, in dem die Sinti und Roma vor ihrer Deportation eingesperrt wurden. Am Startpunkt unseres Rundgangs, dem Info-Pavillon „Hannoverscher Bahnhof“, besuchen wir die Ausstellung und informieren über Opfer und Tatbeteiligte der Entrechtung, Ausgrenzung und Deportationen sowie den gesellschaftlichen Umgang nach Kriegsende. 

Die öffentliche Führung ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Führungen werden von der HafenCity Hamburg, der KZ-Gedenkstätte Neuengamme und der Behörde für Kultur und Medien gemeinsam veranstaltet.

Treffpunkt: Info-Pavillon

Mittwoch 22. Mai 2019 19:00–21:00 Podiumdiskussion

Kunstverein in Hamburg, Klosterwall 23, 20095 Hamburg

Kontinuitäten und Veränderungen: Rassismen und Antisemitismus nach 1945 und Kämpfe um Anerkennung in der Gegenwart

Anlässlich der Ausstellung von Werken der Münchener Künstlerin Cana Bilir-Meier im Kunstverein Hamburg spricht Chana Dischereit (Initiative „NSU-Komplex auflösen“) mit Cana Bilir-Meier, Ibrahim Arslan (antirassistischer Aktivist sowie Überlebender des Brandanschlags von Mölln 1992), Hannah Peaceman (Zeitschrift „Jalta. Positionen zur jüdischen Gegenwart“) und Vincent Bababoutilabo (ISD-Bund e.V.) über Kontinuitäten und Veränderungen von Rassismus und Antisemitismus im postkolonialen und postnationalsozialistischen Deutschland sowie damit verbundene Kämpfe um Anerkennung.

Eine Kooperation mit dem Kunstverein in Hamburg und dem Beratungsnetzwerk gegen Rechtsextremismus Hamburg. Die Veranstaltung findet statt im Rahmen der Reihe „Verflechtungen: Rassismen und Antisemitismus in Geschichte und Gegenwart“, die die KZ-Gedenkstätte Neuengamme in Kooperation mit der Landeszentrale für politische Bildung Hamburg durchführt. Eintritt frei.

Anmeldung: studienzentrum@bkm.hamburg.de

Donnerstag 23. Mai 2019 19:00–22:00 Musik und Gespräch

Bildungszentrum „Tor zur Welt“/Haus D, Aula, Krieterstraße 2d, 21109 Hamburg

ROSA BEGEGNEN

Auf den biografischen Spuren der Hamburger Sintiza Amanda Rosa Mechau, die am 20. Mai 1940 vom Hannoverschen Bahnhof nach Belzec deportiert wurde, sucht Theater am Strom nach Formen des Erinnerns mit den Mitteln des Theaters und der Musik. ROSA BEGEGNEN ist eine Veranstaltung im Rahmen des interdisziplinären Kunstprojekts „Zeich(n)en gegen das Vergessen“ vom 20. bis 25.5.2019 in Hamburg-Wilhelmsburg (Infos auf theateramstrom.de/).

Nach der Werkstattaufführung von Theater am Strom diskutiert Dr. Oliver von Wrochem (KZ-Gedenkstätte Neuengamme) mit dem Ensemble – Dieter Gostischa (Schlagwerke), Gesche Groth (Sprecherin), Christiane Richers (Autorin und Sprecherin) und Kako Weiss (Saxophon) – über die Frage „Wie wollen wir uns erinnern?“.

Eine Kooperationsveranstaltung der KZ-Gedenkstätte Neuengamme mit dem Theater am Strom. Eintritt: Spende

Sonntag 26. Mai 2019 10:00–13:00 Fahrradrundfahrt

Treffpunkt U-/S-Bahn Station Ohlsdorf, Ausgang Fuhlsbüttler Straße

Fahrradfahrt über den Ohlsdorfer Friedhof und zur Gedenkstätte Fuhlsbüttel

Auf der Fahrradfahrt über den Ohlsdorfer Friedhof werden Grabstätten ausgewählter Persönlichkeiten, die im Nationalsozialismus verfolgt oder aber an Verbrechen beteiligt waren, aufgesucht. Die Fahrt führt auch zu den Gräberfeldern für KZ-Opfer, für Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter, für ausländische Kriegsgefangene und für Bombenopfer. Die Fahrt endet in der Gedenkstätte Konzentrationslager und Strafanstalten Fuhlsbüttel 1933–1945. Herbert Diercks, Kurator der Ausstellung, übernimmt die Kurzführung.

Inhaltliche Begleitung

Herbert Diercks

Kosten

5 Euro (ermäßigt 3 Euro)

Anmeldung

per Mail: neuengamme@bkm.hamburg.de

Kooperationspartner

Willi-Bredel-Gesellschaft Geschichtswerkstatt e.V.

www.bredelgesellschaft.de

Sonntag 26. Mai 2019 11:00–13:00 Führung und Gespräch

Gedenkstätte Konzentrationslager und Strafanstalten Fuhlsbüttel 1933–1945

Führung und Gespräch

Führung und Gespräch mit Birgit Reichel

Sonntag 26. Mai 2019 12:00–14:00 Führung und Gespräch

KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Plattenhaus/Nähe Klinkerwerk

Das Gelände der KZ-Gedenkstätte Neuengamme

Eine Sonntagsführung mit Mitgliedern des Arbeitskreises kirchliche Gedenkstättenarbeit

Sonntag 26. Mai 2019 14:00–16:00 Führung und Gespräch

KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Haupteingang

Das Gelände der KZ-Gedenkstätte Neuengamme

Eine Sonntagsführung mit Mitgliedern des Arbeitskreises kirchliche Gedenkstättenarbeit.

Sonntag 26. Mai 2019 16:00–18:00 Alternative Hafenrundfahrt

Barkassen-Centrale Ehlers (Anleger Vorsetzen, U-Bahnhof Baumwall)

KZ-Außenlager, Zwangsarbeit und Widerstand im Hamburger Hafen 1933-1945

Während der zweistündigen Hafenrundfahrt mit einer Barkasse wird die Geschichte des Hamburger Hafens im Nationalsozialismus thematisiert. Mit Blick auf historische Hafenbecken, Schuppen und Speicher, Fabrikhallen, Brücken und Schiffe jeder Größe wird von Zwangsarbeit, Widerstand und Verfolgung im Hamburger Hafen berichtet. Die Route führt auch zu Orten, an denen Zwangsarbeits- und Konzentrationslager eingerichtet waren, so auch zum Speicher G am Dessauer Ufer.

Inhaltliche Begleitung

Herbert Diercks, Katja Hertz-Eichenrode, Lukas Kaiser

Kosten

18 Euro auf dem Schiff

Anmeldung

per Mail: neuengamme@bkm.hamburg.de

Am Schiff werden nur noch Restplätze vergeben.

Flyer

Dienstag 28. Mai 2019 18:00–20:00 Vortrag und Gespräch

Haus der Patriotischen Gesellschaft von 1765 (Altes Rathaus Hamburg), Trostbrücke 4–6, 20457 Hamburg

„Der (neue?) Antisemitismus in Deutschland und Europa“

Mit zwei Vorträgen von Prof. Dr. Wolfgang Benz, zum Thema „Historisch-politische Wurzeln des Antisemitismus“, und Dr. Felix Klein, Beauftragter der Bundesregierung für Jüdisches Leben und den Kampf gegen Antisemitismus, zum Thema „Die europäische Dimension des Antisemitismus“, spricht diese Veranstaltung insbesondere Jugendliche, Schülerinnen und Schüler sowie Studierende an. Ziel ist es, vorhandene Informationsdefizite abzubauen und das Problembewusstsein in Bezug auf den alltäglichen Antisemitismus zu schärfen.

Im Anschluss findet eine Podiumsdiskussion mit Prof. Dr. Wolfgang Benz, Dr. Felix Klein und Prof. Dr. Miriam Rürup (Institut der Geschichte der deutschen Juden) statt. Es moderiert Dr. Sabine Bamberger-Stemmann, Direktorin der Landeszentrale für politische Bildung Hamburg.

Musikalische Begleitung: Gustav Mahler, gespielt vom Klavier Quartett internationale junge Künstler des Vereins „Klassische Musik und Kultur für Kinder“

Eine Veranstaltung der Patriotischen Gesellschaft von 1765 und der Landeszentrale für politische Bildung. Teil der Veranstaltungsreihe „Antisemitismus im 21. Jahrhundert“ der Landeszentrale für politische Bildung Hamburg in Kooperation mit der KZ-Gedenkstätte Neuengamme, der Deutsch-Israelischen Gesellschaft e.V. Arbeitsgemeinschaft Hamburg und der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit in Hamburg e.V.