Sonntag 7. März 2021 11:00–13:00

Gedenkstätte Fuhlsbüttel, Suhrenkamp 98, 22335 Hamburg

Führung und Gespräch in der Gedenkstätte Fuhlsbüttel (fällt aus)

mit Ehrenamtlichen der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes (VVN-BdA) und des Arbeitskreises ehemals verfolgter und inhaftierter Sozialdemokraten (AvS) jeden Sonntag zwischen 11.00 und 13.00 Uhr. Heute mit: Malte Hinrichsen. 
Bitte beachten Sie: Diese Veranstaltung fällt leider aus.

Sonntag 7. März 2021 12:00–14:00

KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Haupteingang

Führung durch die KZ-Gedenkstätte Neuengamme mit Mitgliedern des AK kirchliche Gedenkstättenarbeit (fällt aus)

Bitte beachten Sie: Dieses Angebot fällt aus

Sonntag 7. März 2021 14:00–16:00

Gedenkstätte Bullenhuser Damm

Die Kinder vom Bullenhuser Damm (fällt aus)

Öffentliche Führung durch die Gedenkstätte mit Dieter Schlichting. Bitte beachten Sie: Diese Veranstaltung fällt leider aus.

Dienstag 9. März 2021 18:00–19:30

„Vorbeugende Verbrechensbekämpfung“ und die Hamburger Kriminalpolizei als Akteurin von NS-Verbrechen

Während die Gestapo als ausführendes Organ von NS-Verbrechen weithin bekannt ist, rückte die nationalsozialistische Kriminalpolizei erst in den 1990er-Jahren zunehmend in den Fokus von Forschung und Öffentlichkeit. Insbesondere ihre Beteiligung an der sozialrassistisch begründeten Verfolgung von Bevölkerungsgruppen wie Sinti und Roma, Homosexuellen oder Kleinkriminellen und Obdachlosen galt lange nicht als NS-spezifisches Verbrechen, sondern vielmehr als Fortführung regulärer Kriminalpolitik mit etwas „anderen Mitteln“. In dem Vortrag wird die Rolle der Hamburger Kriminalpolizei unter diesem Gesichtspunkt beleuchtet und dabei insbesondere die sogenannte „vorbeugende Verbrechensbekämpfung“ illustriert.

Die Referentin Dagmar Lieske promovierte zum Thema „Berufsverbrecher“ als Häftlinge im KZ Sachsenhausen und ist Mitbegründerin einer Initiative zur Anerkennung dieser ignorierten Opfergruppe. Seit September 2020 ist sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Gedenkstätte Deutscher Widerstand in dem Forschungsprojekt „Frauen im Widerstand gegen den Nationalsozialismus“ tätig.

Hinweise zur Teilnahme:

  • Die Veranstaltung findet im digitalen Raum statt. Die Zugangsdaten für die Veranstaltung verschicken wir am Tag vor der Veranstaltung an alle, die online teilnehmen möchten, per E-Mail. Wir bitten deshalb um Anmeldung zur Veranstaltung bis Montag, 8. März, 9 Uhr.
  • Für die Teilnahme an der online Veranstaltung wird ein Computer, Tablet oder Smartphone mit Internetanschluss und Lautsprecher benötigt. Fragen können über die Chat-Funktion eingebracht werden und sind herzlich willkommen.
  • Bitte keine Screenshots und/oder Mitschnitte von der Veranstaltung anfertigen.
  • Für die Verwendung der Software Zoom übernehmen die Veranstalter*innen keine Haftung. Die geltenden Datenschutzrichtlinien von Zoom können hier eingesehen werden: Zoom | Datenschutz und Sicherheit.
  • Die Veranstalter*innen behalten sich vor, Personen mit rassistischen oder anderweitig menschenverachtenden oder diskriminierenden Äußerungen von der Veranstaltung auszuschließen.

Um Anmeldung wird gebeten unter:
katharina.moeller@gedenkstaetten.hamburg.de

Donnerstag 11. März 2021 17:00–18:30

Geschichtsort Stadthaus, Stadthausbrücke 6, 20355 Hamburg

Rundgang durch das ehemalige Stadthaus

Das Stadthaus am Neuen Wall/Stadthausbrücke war bis 1943 Sitz des Hamburger Polizeipräsidiums sowie der Staatspolizei- und Kriminalpolizeileitstellen. An diesem Ort organisierten die Gestapo, die Kripo und die Schutzpolizei nationalsozialistische Gewaltverbrechen mit Tausenden Opfern. Zu den Verfolgten zählten politische Gegnerinnen und Gegner, Zeugen Jehovas, Homosexuelle, „Zigeuner“, „Asoziale“ sowie Jüdinnen und Juden. Die Vernehmungszimmer und Hafträume im Stadthaus waren Orte schwerer Misshandlungen. Beim Rundgang durch die „Stadthöfe“ werden die Bau- und Nutzungsgeschichte des Stadthauses im Nationalsozialismus, die verschiedenen Verbrechenskomplexe und das Schicksal der verfolgten Frauen und Männer thematisiert.

Anmeldung: katharina.moeller@gedenkstaetten.hamburg.de 

Sonntag 14. März 2021 11:00–13:00

Gedenkstätte Fuhlsbüttel, Suhrenkamp 98, 22335 Hamburg

Führung und Gespräch in der Gedenkstätte Fuhlsbüttel (fällt aus)

mit Ehrenamtlichen der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes (VVN-BdA) und des Arbeitskreises ehemals verfolgter und inhaftierter Sozialdemokraten (AvS) jeden Sonntag zwischen 11.00 und 13.00 Uhr. Keine Anmeldung nötig. Wir behalten uns jedoch vor, ggf. die Teilnehmendenzahl zu begrenzen. Heute mit: Dieter Wilde. Bitte beachten Sie: Dieser Termin fällt aus

Sonntag 14. März 2021 12:00–14:00

KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Haupteingang

Sonntagsführungen durch die KZ-Gedenkstätte Neuengamme mit Mitgliedern des Arbeitskreises kirchliche Gedenkstättenarbeit

Eine Anmeldung ist erforderlich. Es sind noch 15 Plätze frei.
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Montag 15. März 2021–Sonntag 25. April 2021

KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Haupteingang

Snow in Summer: The Future of Remembrance

Gedenkstätten und vor allem die jungen Mitarbeiter*innen, die beruflich mit ihnen verbunden sind, stehen im Mittelpunkt der Fotoausstellung. Für "Snow in Summer" hat das niederländische Fotografenduo Chris en Marjan diese porträtiert. Was bedeutet Erinnerung für sie, warum ist sie wichtig und wie wirkt sich die Arbeit an einem so emotionalen Ort auf sie aus? Neben diesem menschlichen Aspekt hat das Fotografenduo auch die Gedenkstätten selbst fotografiert. Die Fotoausstellung mit englischen Texten wird, sobald die Ausstellungen wieder für den Publikumsverkehr geöffnet sind, im Foyer der Hauptausstellung in der KZ-Gedenkstätte Neuengamme gezeigt. Das Fotoprojekt ist auch online abrufbar unter: https://www.snowinsummer.nl/

Flyer

Freitag 19. März 2021 14:00–19:00

KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Studienzentrum

Nationalsozialistische Gewaltverbrechen vor westdeutschen Gerichten (fällt aus)

Bitte beachten Sie: Dieser Termin fällt aus.

Die Veranstaltung wird verschoben auf den 23. April 2021. Bitte melden Sie sich dort erneut an, wenn Sie teilnehmen möchten.

In der Fortbildung "Nationalsozialistische Gewaltverbrechen vor westdeutschen Gerichten: Kontinuitäten und Veränderungen seit 1945" geben die Prozessbeobachter  des Prozesses gegen Bruno Dey, Adrian Stumpp und Thomas Käpernick, einen Einblick in das Verfahren. Welche Rolle spielten die Zeug*innen, wie reagierte die Öffentlichkeit und wie kam es zum Urteil? Dr. Reimer Möller, im Verfahren gegen Bruno Dey als Gutachter tätig, stellt die Entwicklung der westdeutschen Verfahren gegen NS-Täter nach 1945 vor.

Sonntag 21. März 2021 10:00–12:00

Westflügel des ehemaligen Klinkerwerks in der KZ-Gedenkstätte Neuengamme

"Mein Blick auf die Geschichte"

Gemeinsamer Friedensgottesdienst der evangelischen Kirchengemeinden der Region Vier- und Marschlande "Mein Blick auf die Geschichte" mit Pastor_innen und Kirchenmusikerinnen der Region und Konfirmand_innen aus Altengamme.

(Der Gottesdienst findet nach den Handlungsempfehlungen der Nordkirche für Gottesdienste unter Corona-Bedingungen statt. Kontaktdaten der Teilnehmenden werden erfasst).

Sonntag 21. März 2021 11:00–13:00

Gedenkstätte Fuhlsbüttel, Suhrenkamp 98, 22335 Hamburg

Führung und Gespräch in der Gedenkstätte Fuhlsbüttel

mit Ehrenamtlichen der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes (VVN-BdA) und des Arbeitskreises ehemals verfolgter und inhaftierter Sozialdemokraten (AvS) jeden Sonntag zwischen 11.00 und 13.00 Uhr. Keine Anmeldung nötig. Wir behalten uns jedoch vor, ggf. die Teilnehmendenzahl zu begrenzen.

Heute mit: Kai Ermes

Sonntag 21. März 2021 12:00–14:00

KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Haupteingang

Sonntagsführungen durch die KZ-Gedenkstätte Neuengamme mit Mitgliedern des Arbeitskreises kirchliche Gedenkstättenarbeit

Eine Anmeldung ist erforderlich. Es sind noch 15 Plätze frei.
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Dienstag 23. März 2021 18:00–20:00

Forum Ohlsdorf, Fuhlsbüttler Str. 756, 22337 Hamburg (Nähe Bahnhof Ohlsdorf)

Gertigstraße 56 – Drei Brüder im Widerstand gegen den Nationalsozialismus

Die drei Hamburger Brüder Rudolf, Ernst und Werner Stender wuchsen in einer Arbeiterfamilie in Winterhude auf. Schon als Jugendliche waren sie in der Arbeiterjugend organisiert und ab 1933 am Aufbau antifaschistischer Widerstandsgruppen beteiligt. Werner, der Jüngste, überlebte als Einziger die Nazizeit. Seine in London lebende Tochter Ruth legt, basierend auf den Berichten ihres Vaters, der Auswertung vieler Briefe und Dokumente und der Recherche in internationalen Archiven, die Lebensgeschichte der drei Brüder bis ins Jahr 1939 in einer Form vor, als würden die Handelnden selbst sprechen.

Die Übersetzerin Jutta Nickel führt mit Ruth Stenders Worten in das Buch ein. Die Schauspielerin Inés Fabig liest ausgewählte Passagen. Musikalische Begleitung: Simon Raben. Moderation: Katharina Möller (Stiftung Hamburger Gedenkstätten und Lernorte)

Eine Anmeldung ist erforderlich. Es sind noch 7 Plätze frei.
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Donnerstag 25. März 2021 17:00–18:30

Geschichtsort Stadthaus, Stadthausbrücke 6, 20355 Hamburg

Rundgang durch das ehemalige Stadthaus

Das Stadthaus am Neuen Wall/Stadthausbrücke war bis 1943 Sitz des Hamburger Polizeipräsidiums sowie der Staatspolizei- und Kriminalpolizeileitstellen. An diesem Ort organisierten die Gestapo, die Kripo und die Schutzpolizei nationalsozialistische Gewaltverbrechen mit Tausenden Opfern. Zu den Verfolgten zählten politische Gegnerinnen und Gegner, Zeugen Jehovas, Homosexuelle, „Zigeuner“, „Asoziale“ sowie Jüdinnen und Juden. Die Vernehmungszimmer und Hafträume im Stadthaus waren Orte schwerer Misshandlungen. Beim Rundgang durch die „Stadthöfe“ werden die Bau- und Nutzungsgeschichte des Stadthauses im Nationalsozialismus, die verschiedenen Verbrechenskomplexe und das Schicksal der verfolgten Frauen und Männer thematisiert.

Anmeldung: katharina.moeller@gedenkstaetten.hamburg.de ​​​​​​​

Sonntag 28. März 2021 11:00–13:00

Gedenkstätte Fuhlsbüttel, Suhrenkamp 98, 22335 Hamburg

Führung und Gespräch in der Gedenkstätte Fuhlsbüttel

mit Ehrenamtlichen der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes (VVN-BdA) und des Arbeitskreises ehemals verfolgter und inhaftierter Sozialdemokraten (AvS) jeden Sonntag zwischen 11.00 und 13.00 Uhr. Keine Anmeldung nötig. Wir behalten uns jedoch vor, ggf. die Teilnehmendenzahl zu begrenzen.

Heute mit: Ilse Jacob

Sonntag 28. März 2021 12:00–14:00

KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Haupteingang

Sonntagsführungen durch die KZ-Gedenkstätte Neuengamme mit Mitgliedern des Arbeitskreises kirchliche Gedenkstättenarbeit

Eine Anmeldung ist erforderlich. Es sind noch 9 Plätze frei.
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