05.06.2018 Nachricht

Wir trauern um Hana Weingarten

Hana Weingarten spricht vor Schülerinnen und Schülern Foto: Iris Groschek, KZ-Gedenkstätte Neuengamme (ÖA), 2018
Blumen zur Erinnerung KZ-Gedenkstätte Neuengamme (ÖA), 2018
Fotos von Personen, die Blumen niederlegen

Am 1. Juni 2018 starb in Tel Aviv Hana Weingarten. Hana Weingarten, geb. Wertheimerová (*1929 in der Tschechoslowakei) wurde 1943 mit ihrer jüdischen Familie über das Getto Theresienstadt und das Konzentrationslager Auschwitz in die Außenlager Dessauer Ufer, Neugraben und Tiefstack des KZ Neuengamme deportiert. Im März 1945 wurde sie in das KZ Bergen-Belsen deportiert, wo sie schwerkrank befreit wurde. Ihre Eltern wurden ermordet. 1949 wanderte Hana Weingarten nach Israel aus, heiratete und gründete eine Familie. Noch vor wenigen Wochen, Anfang Mai, war Hana Weingarten in Hamburg, um an den Gedenkfeierlichkeiten zum 73. Jahrestag der Befreiung teilzunehmen und mit jungen Menschen ins Gespräch zu kommen. Unsere Gedanken sind mit ihrer Familie.