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30.04.2026 Projekt
Zum 1. März 2026 startete ein partizipatives Projekt zur Entwicklung von Bildungsformaten zur NS-Verfolgung von Roma und Sinti sowie zu Kontinuitäten und Brüchen nach 1945.
Bis Ende des Jahres werden neue Bildungsformate und zugehörige Materialien erstellt, die in die Bildungsarbeit der Stiftung Hamburger Gedenkstätten und Lernorte einfließen werden. Ziel ist die Erarbeitung von Bausteinen für die Bildungsarbeit für drei verschiedene Orte der Stiftung sowie die Stärkung der Perspektiven der Roma und Sinti in der Bildungsarbeit zu NS-Verbrechen an diesen Gruppen. Dafür werden Selbstorganisationen sowie in der Bildungsarbeit tätige Einzelpersonen aus der Community an dem Projekt beteiligt.
Für die Stiftung Hamburger Gedenkstätten und Lernorte wird Ansgar Tonya Karnatz als pädagogisch-wissenschaftliche*r Mitarbeitende*r im Projekt arbeiten. Freiberuflich werden Diana Sima (Bildungsverein der Roma zu Hamburg e. V.), die Sozialpädagogin Shlica Weiß sowie Mo Stahlfeld und Jon Kornell (beide Stiftung Hamburger Gedenkstätten) im Projekt mitwirken.
Projektziele
Im Rahmen des Projekts werden zwei ganztägige Bildungsformate entwickelt, die drei Orte der Stiftung – den Geschichtsort Stadthaus, das denk.mal Hannoverscher Bahnhof mit dem denk.mal Fruchtschuppen C sowie die KZ-Gedenkstätte Neuengamme – behandeln werden. Die Studientage sollen sich an Schulklassen und weitere Jugendgruppen, aber z.B. auch an Berufsgruppen aus Polizei, Justiz und Verwaltung richten. Ziel ist es, Wissen über die Verfolgung der Roma und Sinti im Nationalsozialismus zu vermitteln und für die Kontinuität von Rassismus gegen diese Gruppen zu sensibilisieren.
Auftakttreffen mit Selbstorganisationen aus Hamburg
Zum Auftakt des Projekts fand am 13. April 2026 ein Treffen statt, zu dem Selbstorganisationen aus Hamburg und Umgebung eingeladen worden waren. Projektmitarbeitende stellten das Projekt vor, erläuterten die Möglichkeiten der Zusammenarbeit und sprachen mit den Teilnehmenden über deren Wünsche sowie Herausforderungen in Bezug auf das Projekt. Die Ergebnisse des Treffens werden in die weiteren Arbeitsschritte einfließen – wir danken allen, die an dem Treffen teilgenommen haben!
Im weiteren Projektverlauf wird die Arbeit von einem Fachbeirat begleitet. Die dortigen Personen vereinen Expertisen aus politischer Praxis, Bildungsarbeit und Wissenschaft und besteht zum überwiegenden Teil aus Personen, die gleichzeitig Vertreter*innen von Hamburger Selbstorganisationen sind.
Das Projekt wird Ende 2026 abgeschlossen sein und wird gefördert von Bundesförderprogramm „Demokratie leben!“.
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