Les actualités du Mémorial du camp de concentration de Neuengamme sont présentées ici. Toutes les nouvelles de la Fondation des mémoriaux et lieux didacitques à Hambourg se trouvent dans la page des nouvelles de la Fondation.
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dimanche 13. septembre 2026 –samedi 31. octobre 2026 Ausstellung
KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Hauptausstellung, Kellerraum
Szenische Installation von Youssef Tabti.
Seit mehreren Jahren sammelt der Künstler Youssef Tabti Dokumente und Schriften zur europäischen Avantgarde der Zwischenkriegszeit. Mit einer szenischen Installation, die er speziell für die KZ-Gedenkstätte Neuengamme konzipiert hat, würdigt er das Leben und Wirken des Dichters und Widerstandskämpfers Hendrik Cramer. Der gebürtige Niederländer war Teil der avantgardistischen Künstlergruppe „Le Grand Jeu“ in Frankreich und schloss sich dort später der Widerstandsbewegung an. Er starb 1944 im KZ Neuengamme.
Die Ausstellung ist zu den Öffnungszeiten der KZ-Gedenkstätte Neuengamme zu besichtigen. Eintritt frei.
dimanche 4. octobre 2026 12:00–00:00 Führung
KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Haupteingang
Eine öffentliche Führung mit Mitgliedern des Arbeitskreises kirchliche Gedenkstättenarbeit findet jeden Sonntag um 12 Uhr statt.
dimanche 4. octobre 2026 12:00–16:00 Gespräch
KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Plattenhaus/Nähe Klinkerwerk
Das kleinste Gebäude auf dem großen Gedenkstättengelände ist das Plattenhaus. Sonntags hat es geöffnet. Besucher*innen erfahren hier mehr über Plattenhäuser im 2. Weltkrieg – über ihre Bedeutung für viele Hamburger Familien wie auch für die Häftlinge im KZ Neuengamme. Außerdem gibt es hier heiße und kalte Getränke – eine gute Möglichkeit für eine Pause. Ein*e ehrenamtliche*r Gastgeber*in des Arbeitskreises Kirchliche Gedenkstättenarbeit ist vor Ort für Ihre Fragen und Eindrücke da.
vendredi 9. octobre 2026 10:00–16:00 Rechercheseminar
KZ-Gedenkstätte Neuengamme
Das Seminar stellt anhand konkreter Beispiele Möglichkeiten vor, über nationalsozialistische Täter*innen, Opfer, Mitläufer*innen und Zuschauer*innen aus der eigenen Familie zu recherchieren. Die Teilnehmenden erhalten einen Überblick über aktuelle Forschungen, Recherchemöglichkeiten in Archiven und im Internet. Sie können Fragen stellen zum Umgang mit historischen Dokumenten und lernen die Bibliothek und das Archiv der KZ-Gedenkstätte kennen. Wenn eigene Dokumente mitgebracht werden, kann anhand dieser über konkrete weitere Schritte gesprochen werden.
Seminarleitung: Carola Kieras, Dr. Reimer Möller, Prof. Dr. Oliver von Wrochem
Kosten: 25,- €, ermäßigt 20,- € (inkl. Verpflegung)
Hinweis: Wegen Bauarbeiten ist die An- und Abfahrt zur Gedenkstätte mit öffentlichen Verkehrsmitteln derzeit schwieriger und zeitaufwändiger. Wenn Sie öffentliche Verkehrsmittel nutzen, erkundigen Sie sich bitte unbedingt vor Antritt der Fahrt beim hvv: hvv - Verbindungen suchen
Sollten Sie bis dahin noch weitere Fragen haben, wenden Sie sich an das Team des Studienzentrums: studienzentrum@gedenkstaetten.hamburg.de .
Zur Anmeldung: https://eveeno.com/126690591
Vorläufiges Programm:
10:00 Uhr: Begrüßung der Teilnehmer*innen, Vorstellungsrunde
10:30 Uhr: Dr. Reimer Möller. Einführung in das Archiv der Gedenkstätte, Recherchemöglichkeiten in den Datenbanken und zu Schriftquellen über Täter*innen in bundesdeutschen Archiven, Zeit für individuelle Fragen
12:15 Uhr: Einführung in die Katalogrecherche mit Carola Kieras
12:30 Uhr: Mittagessen, Zeit zur Besichtigung der Ausstellungen und der Gedenkstätte
14:00 Uhr: Dr. Oliver von Wrochem, Was heißt Täterschaft? Überlegungen zu Wissenschaft und Gesellschaft, anschließend Tipps zu Online-Recherche auf thematischen Websites
15:45 Uhr: Abschluss des Seminars und Feedbackrunde
16:00 Uhr: Ende des Seminars
samedi 10. octobre 2026 –dimanche 11. octobre 2026 10:40–17:00 Gesprächsseminar zur Familiengeschichte
KZ-Gedenkstätte Neuengamme
Dieses Seminar richtet sich an Personen, die sich intensiver mit NS-Täter*innen in der eigenen Familie auseinandersetzen wollen. Wir tauschen uns darüber aus, was es heißt, gemeinsam auf die Suche nach unliebsamen Wahrheiten zu gehen. Einzelne Teilnehmende berichten über die Ergebnisse ihrer Recherchen und die Motivation, sich ihrer Familiengeschichte zu stellen. Fragen von Loyalität und Illoyalität in der eigenen Familie und des Umgangs mit dem moralischen und familiären Erbe nach 1945 werden behandelt. Zudem werden Perspektiven des aktuellen gesellschaftlichen Umgangs aufgegriffen. Wir wollen uns auch zu möglichen Formen der Veröffentlichung austauschen. Gastreferentin Sina Vogt, die das Seminar in der Vergangenheit selbst besucht hat, wird einen Schreibworkshop anbieten, um gemeinsam Recherchiertes zu reflektieren, schreibend einzuordnen und zu bewahren. Dieses Seminar richtet sich insbesondere an Interessierte, die bereits an einem Gesprächsseminar teilgenommen haben.
Seminarleitung: Karin Heddinga, Paula Mittrowann
Samstag, 10. Oktober 2026, 10:40–17:00 Uhr
Sonntag, 11. Oktober 2026, 10:40–17:00 Uhr
Kosten: 50,- €, ermäßigt 40,- € (inkl. Verpflegung)
Hinweis: Wegen Bauarbeiten ist die An- und Abfahrt zur Gedenkstätte mit öffentlichen Verkehrsmitteln derzeit schwieriger und zeitaufwändiger. Wenn Sie öffentliche Verkehrsmittel nutzen, erkundigen Sie sich bitte unbedingt vor Antritt der Fahrt beim hvv: hvv - Verbindungen suchen
Sollten Sie noch weitere Fragen haben, wenden Sie sich an das Team des Studienzentrums: studienzentrum@gedenkstaetten.hamburg.de .
Zur Anmeldung:
Vorläufiges Programm:
Samstag, 10.10.2026
10:40 Uhr: Begrüßung, Kennenlernrunde, Individuelles Arbeiten bzw. Offene Gesprächsrunde
ca. 12:30 Uhr: Mittagessen
14:30 Uhr: Teilnehmende stellen sich vor, Orientierung auf dem Gedenkstätten-Gelände, Weiterführung der Vorstellungen, Abschlussrunde
17.00 Uhr: Ende Tag 1
Sonntag, 11.10.2026
10:40 Uhr: Wie geht es euch heute?, Vortrag und Schreibworkshop mit Referent*in Sina Vogt
ca. 13:00 Uhr: Mittagessen
15:30 Uhr: Gruppenarbeit, Kaffeepause, Gemeinsames Gespräch, Abschlussrunde
17:00 Uhr: Ende Tag 2
samedi 10. octobre 2026 13:00–16:00 Rundgang
KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Haupteingang
Dieser Rundgang beschäftigt sich mit der Gruppe der „Zeugen Jehovas“, die ab 1940 im KZ Neuengamme und seinen Außenlagern inhaftiert wurden. Die Glaubensgemeinschaft der „Zeugen Jehovas“ war bereits 1933 verboten worden. Ihre Mitglieder wurden verfolgt und inhaftiert, zum Teil auch in Konzentrationslagern.
Der Rundgang beleuchtet anhand von Dokumenten und biografischen Beispielen die Hintergründe der Verfolgung sowie die besonderen Bedingungen dieser Häftlingsgruppe im KZ Neuengamme. Dabei wird auch der Frage nachgegangen, wie „Zeugen Jehovas“ trotz der alltäglichen Gewalt im Lager ihren Glauben bewahren konnten und welche Bedeutung der Zusammenhalt innerhalb der Gruppe für das Überleben hatte.
Referierende*r: Mika Pluschok (KZ-Gedenkstätte Neuengamme)
Kosten: 5 Euro, ermäßigt: 3 Euro
Treffpunkt: Service-Point am Haupteingang der KZ-Gedenkstätte Neuengamme
Ende: Denkmal für die „Zeugen Jehovas“ im Gedenkhain
dimanche 11. octobre 2026 12:00–00:00 Führung
KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Haupteingang
Eine öffentliche Führung mit Mitgliedern des Arbeitskreises kirchliche Gedenkstättenarbeit findet jeden Sonntag um 12 Uhr statt.
dimanche 11. octobre 2026 12:00–16:00 Gespräch
KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Plattenhaus/Nähe Klinkerwerk
Das kleinste Gebäude auf dem großen Gedenkstättengelände ist das Plattenhaus. Sonntags hat es geöffnet. Besucher*innen erfahren hier mehr über Plattenhäuser im 2. Weltkrieg – über ihre Bedeutung für viele Hamburger Familien wie auch für die Häftlinge im KZ Neuengamme. Außerdem gibt es hier heiße und kalte Getränke – eine gute Möglichkeit für eine Pause. Ein*e ehrenamtliche*r Gastgeber*in des Arbeitskreises Kirchliche Gedenkstättenarbeit ist vor Ort für Ihre Fragen und Eindrücke da.
dimanche 18. octobre 2026 12:00–00:00 Führung
KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Haupteingang
Eine öffentliche Führung mit Mitgliedern des Arbeitskreises kirchliche Gedenkstättenarbeit findet jeden Sonntag um 12 Uhr statt.
dimanche 18. octobre 2026 12:00–16:00 Gespräch
KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Plattenhaus/Nähe Klinkerwerk
Das kleinste Gebäude auf dem großen Gedenkstättengelände ist das Plattenhaus. Sonntags hat es geöffnet. Besucher*innen erfahren hier mehr über Plattenhäuser im 2. Weltkrieg – über ihre Bedeutung für viele Hamburger Familien wie auch für die Häftlinge im KZ Neuengamme. Außerdem gibt es hier heiße und kalte Getränke – eine gute Möglichkeit für eine Pause. Ein*e ehrenamtliche*r Gastgeber*in des Arbeitskreises Kirchliche Gedenkstättenarbeit ist vor Ort für Ihre Fragen und Eindrücke da.
dimanche 25. octobre 2026 12:00–00:00 Führung
KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Haupteingang
Eine öffentliche Führung mit Mitgliedern des Arbeitskreises kirchliche Gedenkstättenarbeit findet jeden Sonntag um 12 Uhr statt.
dimanche 25. octobre 2026 12:00–16:00 Gespräch
KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Plattenhaus/Nähe Klinkerwerk
Das kleinste Gebäude auf dem großen Gedenkstättengelände ist das Plattenhaus. Sonntags hat es geöffnet. Besucher*innen erfahren hier mehr über Plattenhäuser im 2. Weltkrieg – über ihre Bedeutung für viele Hamburger Familien wie auch für die Häftlinge im KZ Neuengamme. Außerdem gibt es hier heiße und kalte Getränke – eine gute Möglichkeit für eine Pause. Ein*e ehrenamtliche*r Gastgeber*in des Arbeitskreises Kirchliche Gedenkstättenarbeit ist vor Ort für Ihre Fragen und Eindrücke da.
samedi 31. octobre 2026 10:00–16:00 Sonderöffnung und Führungen
KZ-Gedenkstätte Neuengamme, ehemaliges Kommandantenhaus
1944 ließ sich der letzte Lagerkommandant des KZ Neuengamme Max Pauly ein kleines Wohnhaus auf dem Gelände der SS-Verwaltung errichten. Dort lebte er im Winter 1944/1945 mit fünf Kindern und seiner Schwägerin. Das historische Wohnhaus des damaligen KZ-Kommandanten Max Pauly steht unter Denkmalschutz und ist für die Öffentlichkeit selten zugänglich.
Von April bis November 2026 bieten wir einmal im Monat Sonderöffnungen mit Kurzführungen an, so auch zu #seeforfree.
Außerdem zu sehen sind dort das Schaudepot „Mehr als Höflichkeit. Die Sammlung Gastgeschenke aus dem Hamburger Besuchsprogramm für ehemalige Zwangsarbeiter*innen“, kuratiert von Evelina Rudenko, und das Projekt „Erinnerungsfoto für eine Zwangsarbeiterin“, kuratiert von Natalia Kataeva.
Eintritt frei, keine Anmeldung nötig.
samedi 31. octobre 2026 13:00–16:00 Führung
KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Haupteingang
Воскресенье, 31 октября 2026, 13.00–16.00 3 часа
Тематическая экскурсия „Узники и узницы из Советского Союза в концентрационном лагере Нойенгамме и его подлагерях“
Ведущая экскурсии: Наталья Катаева (KZ-Gedenkstätte Neuengamme)
Место встречи: сервис-пункт у главного входа в Мемориал Нойенгамме
бесплатное мероприятие #seeforfree
Как доехать - KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Jean-Dolidier-Weg 75, 21039 Hamburg
Остановка - KZ-Gedenkstätte (Ausstellung), Актуальное расписание смотрите в приложении HVV.
Регистрация: Зарегистрироваться можно на сайте мемориала или напишите, пожалуйста, в личные сообщения, @natashajosef (телеграмм)
samedi 31. octobre 2026 14:00–17:00 Rundgang
KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Haupteingang
Die Verantwortung für die Konzentrationslager waren auf unterschiedliche Schultern verteilt: Wachmannschaften, staatliche Institutionen, private Firmen und die Bevölkerung in der Nachbarschaft. Für den Großteil der nationalsozialistische Täter*innen blieb die Strafverfolgung nach 1945 weitestgehend aus. Einige wenige jedoch waren in Prozessen angeklagt. In Hamburg führte die britische Militärregierung 1946-1948 mehrere Prozesse im Curiohaus, größtenteils gegen Lagerpersonal des KZ Neuengamme und seiner Außenlager. Wer waren die Männer, die auf der Anklagebank saßen und was waren Grundlagen für die Anklagen? Wer organisierte die Prozesse?
In der Ausstellung „Dienststelle KZ Neuengamme: Die Lager-SS“ auf dem Gelände des ehemaligen KZ Neuengamme bieten Prozessunterlagen, Dokumente und Biografien umfangreiche Möglichkeiten, sich mit den Lebens- und Arbeitsbedingungen, sowie mit dem Handeln und ihren Spielräumen der im KZ Neuengamme eingesetzten Täter*innen auseinanderzusetzen. Daneben werden auch Biografien von Zeug*innen beleuchtet.
Der Themenrundgang ist kostenfrei und findet statt anlässlich der Veranstaltungsreihe 80 Jahre Curiohaus-Prozesse der GEW sowie im Rahmen von #seeforfree. Um eine Anmeldung über unseren Veranstaltungskalender wird gebeten, sie ist aber nicht erforderlich.
Referentin: Maren Degener (KZ-Gedenkstätte Neuengamme)
Treffpunkt: KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Haupteingang