Nach dem Krieg nutzte die britische Militärverwaltung die KZ-Gebäude für drei Jahre als Internierungslager. 1948 übergaben die Besatzungsbehörden das Lager an die Stadt Hamburg, die dort ein Gefängnis einrichtete. Ende der 1960er Jahre errichtete diese ein weiteres Gefängnis auf dem einstigen KZ-Gelände. Die Errichtung der KZ-Gedenkstätte als Mahnmal erfolgte 1965, dieses wurde 1981 durch ein Dokumentenhaus ergänzt. Nach und nach wurden weitere Bereiche in die Gedenkstätte einbezogen, bis schließlich im Anschluss an die Gefängnisverlagerung der Ort des ehemaligen Häftlingslagers für Dokumentationszwecke hergerichtet und dort im Mai 2005 die Gedenkstätte als Ausstellungs-, Begegnungs- und Studienzentrum eröffnet wurde.


