Bild des Internationalen Mahnmals in der KZ-Gedenkstätte Neuengamme. Die Skulptur "Le Deporté" von Françoise Salmon, Foto: Egon Holzmann, 1965.
Einweihung des Internationalen Mahnmals in der KZ-Gedenkstätte Neuengamme. Die Skulptur "Le Deporté" von Françoise Salmon, Foto: Egon Holzmann, 1965. (ANg 2009-1424)

Gedenkstätten in Hamburg

Neben der KZ‑Gedenkstätte Neuengamme hat die Erinnerung an das nationalsozialistische Unrecht an vielen Stellen seinen Platz in Hamburg gefunden. Seit den 1980er Jahren sind in ganz Hamburg Gedenkstätten und Gedenkorte entstanden. Das von der KZ‑Gedenkstätte Neuengamme im Auftrag der Stadt betreute Portal www.gedenkstaetten-in-hamburg.de bietet Hinweise auf über 100 Denkmäler und Gedenkstätten, die in künstlerischer Form oder mit Ausstellungen an die Opfer des NS-Regimes erinnern.

Zwischen 1939 und 1945 leisteten bis zu 500.000 ausländische Frauen, Männer und Kinder Zwangsarbeit in der Hamburger Kriegswirtschaft. Sie arbeiteten in rund 1000 Hamburger Betrieben, außerdem auf zahllosen Bauernhöfen, in Privathaushalten und kleinen Handwerksbetrieben. Untergebracht waren diese Menschen in über 1100 Lagern, verstreut über das gesamte Hamburger Gebiet. Online finden Sie einen Wegweiser zu Lagerstandorten und Einsatzstätten ausländischer Zwangsarbeitskräfte.