01.07.2015 Ausstellung

„Die Beleuchtung des Schattens“. Eine Kunst-Installation der Anna-Warburg-Schule

Gedenkstätten als Orte der Erinnerung, der Mahnung und des historischen Lernens sollen auch aktuellen Formen der Erinnerung Platz bieten. Die KZ-Gedenk­stätte Neuengamme lädt regelmäßig Jugend­liche ein, sich intensiver mit dem Ort und der Bedeutung von Gedenken auseinander­zusetzen und eigene künstlerische Formen der Erinnerung zu entwickeln. Dabei kooperierte die Gedenkstätte erstmals mit der beruflichen Schule für Sozialpädagogik in Niendorf, der Anna-Warburg-Schule. Schülerinnen und Schüler über­setzten in Teams Gedenken in eine moderne Sprache und entwarfen Installationen für die Gedenkstätte Bullenhuser Damm. Weiterlesen

25.06.2015 Veranstaltung

Sommerprogramm im Gedenkort Hannoverscher Bahnhof

In einer kleinen Ausstellung am künftigen Gedenkort Hannoverscher Bahnhof wird an 7692 Juden, Roma und Sinti aus Hamburg und Norddeutschland erinnert, die in 20 Deportationstransporten zwischen 1940 und 1945 in die Ghettos und Vernichtungslager Ost- und Mitteleuropas verschleppt wurden – für die allermeisten war es ein Weg in den Tod. Weiterlesen

28.05.2015 Bericht

Das Jugendprojekt zu den Gedenkfeierlichkeiten 2015 – ein Rückblick

Das Jugendprojekt der KZ-Gedenkstätte Neuengamme bot acht Hamburger SchülerInnen die Möglichkeit, sich im Kontext der Gedenkfeierlichkeiten zum 70. Jahrestag von Kriegsende und Befreiung der Konzentrationslager im Mai 2015 intensiv mit der Geschichte des Nationalsozialismus und des KZ Neuengamme zu beschäftigen. Die Ausschreibung war an Hamburger Gymnasien und Stadtteilschulen gesendet worden mit der Einladung an interessierte und engagierte SchülerInnen der Oberstufe, sich mit einem kurzen Motivationsschreiben zu bewerben. Das Projekt beinhaltete zwei Studientage zur Vorbereitung sowie die aktive Teilnahme an den Gedenkfeierlichkeiten in Neustadt und Hamburg (3. und 4.Mai) sowie am Forum „Zukunft der Erinnerung“ (5. und 6. Mai). Weiterlesen

13.05.2015 Konferenz

Ein Rückblick auf das Forum „Zukunft der Erinnerung“

Das Forum „Zukunft der Erinnerung“ brachte am 5. und 6. Mai 2015 insgesamt 100 Menschen aus der Ukraine, Belarus, Polen, Frankreich, den Niederlanden, Belgien, Slowenien, Tschechien, Ungarn, Dänemark, Deutschland, Israel, den USA und Südafrika zusammen. Anwesend waren Kinder, Enkel und Urenkel ganz verschiedener Gruppen ehemaliger KZ-Häftlinge, darunter jüdischer Verfolgter, politisch Verfolgter und ehemaliger Zwangsarbeiter aus Osteuropa, die teilweise erstmals miteinander in einen Dialog traten. Wichtig war allen, die Vielfalt der familiären Hintergründe sichtbar werden zu lassen. Weiterlesen

07.05.2015 Gedenkveranstaltung

Rückblick: Veranstaltungen anlässlich des Kriegsendes und der Befreiung

54 Überlebende des Konzentrationslagers Neuengamme und der Außenlager waren mit ihren Angehörigen zu den Feierlichkeiten anlässlich des Kriegsendes und der Befreiung der Konzentrationslager vor 70 Jahren aus ganz Europa, Israel und den USA in die KZ-Gedenkstätte Neuengamme gekommen. Weiterlesen

29.04.2015 Nachricht

Jugendbegegnungsprojekt: Remember Bullenhuser Damm

Vergangene Woche trafen sich Jugendliche aus fünf Ländern in Hamburg, um sich mit der Geschichte der Kinder vom Bullenhuser Damm zu beschäftigen und sich über Ideen für die Zukunft der Erinnerung auszutauschen. Weiterlesen

24.04.2015 Nachricht

April 1945: Der Mord an 71 Frauen und Männern im KZ Neuengamme

In den Nächten vom 22. auf den 23. und vom 23. auf den 24. April 1945 ließ die Hamburger Gestapo 71 Männer und Frauen aus dem Polizeigefängnis Fuhlsbüttel im Lagergefängnis des KZ Neuengamme, dem sogenannten Arrestbunker, exekutieren. Weiterlesen

20.04.2015 Archivmeldung

Bedeutsame Erinnerungsstücke übergeben

Jean-Marie Gillon, der Enkel von Nestor Beaufort, übergab am vergangenen Freitag zusammen mit seiner Frau Anne und seiner Tochter Julie den Nachlass seines Großvaters, des belgischen Kommunisten Nestor Beaufort, dem Archiv der KZ-Gedenkstätte Neuengamme. Weiterlesen

10.04.2015 Nachricht

Zum Tod von Steffi Wittenberg

Am 26. März 2015 starb Steffi Wittenberg im Alter von 89 Jahren.

Steffi Wittenberg erlebte als Kind in den 1930er-Jahren in Hamburg die Ausgrenzungen und Diffamierungen der jüdischen Bevölkerung durch die Nationalsozialisten. Ihrem Vater und ihrem Bruder gelang im Oktober 1938 die „Auswanderung“ (Flucht) nach Montevideo/Uruguay – wenige Tage vor der Reichspogromnacht im November 1938. Eigentlich sollten Steffi und ihre Mutter im Dezember 1938 folgen, doch das Visum wurde für ungültig erklärt. Intensive Bemühungen des Vaters führten schließlich zum Erfolg: sie konnten im Dezember 1939, nach Kriegsbeginn, ebenfalls nach Uruguay fahren. Während der acht Jahre Aufenthalt in Uruguay lernte Steffi Wittenberg ihren späteren Mann Kurt kennen, der dort antifaschistisch sehr aktiv war. 1948 heirateten sie und kehrten 1951 nach Deutschland zurück – nach Hamburg, Steffis Geburtsstadt. Weiterlesen

08.04.2015 Seminar

Ein Täter/eine Täterin in der Familie? Gesprächsseminar zu Familiengeschichte und Familiengeschichten

Am 11. und 12. April 2015 findet zum 13. Mal das Seminar „Ein Täter/eine Täterin in der Familie?“ in der KZ-Gedenkstätte Neuengamme statt. In diesem Seminar tauschen sich die TeilnehmerInnen darüber aus, was es heißt, nationalsozialistische TäterInnen in der eigenen Familie zu haben. Sie beschäftigen sich unter anderem mit psychosozialen Folgen von Täterschaft für die Angehörigen, Formen der Begegnung von Täter- und Opfernachkommen, Gefühlen von Loyalität und Illoyalität gegenüber den eigenen Eltern oder Großeltern. Weiterlesen