Foto von Samson Munn (USA) auf der Konferenz „Umgang mit nationalsozialistischer Täterschaft“. Foto: Mark Mühlhaus, attenzione photographers, 2013.
Samson Munn (USA) auf der Konferenz „Umgang mit nationalsozialistischer Täterschaft“. Foto: Mark Mühlhaus, attenzione photographers, 2013. (ANg 2014-457)

Studienzentrum

Alexandra Senfft auf der Konferenz „Umgang mit nationalsozialistischer Täterschaft“. Foto: Mark Mühlhaus, attenzione photographers, 2013 (ANg 2014-458))
Foto von Alexandra Senfft auf der Konferenz „Umgang mit nationalsozialistischer Täterschaft“. Foto: Mark Mühlhaus, attenzione photographers, 2013.

Das Studienzentrum richtet Tagungen, Seminare, Fortbildungen und Vortragsreihen aus, in denen aktuelle Aspekte von Forschung und Bildung zum Nationalsozialismus und zum KZ-System sowie Fragen des Umgangs mit dem historischen Geschehen nach Kriegsende vorgestellt werden. Es besteht eine enge Kooperation mit wissenschaftlichen Einrichtungen und Gedenkstätten im In- und Ausland.

In einem regelmäßigen wissenschaftlichen Austausch mit anderen Gedenkstätten und Forschungseinrichtungen werden Veränderungen in der Erinnerungskultur und in der historisch-politischen Bildung zur Diskussion gestellt. Gemeinsam werden Fragen behandelt, die sich aus den Themenfeldern Einwanderungsgesellschaft und Geschichtserfahrung ergeben. Die Beschäftigung mit nationalsozialistischen Täterschaften und Fragen nach Handlungsspielräumen sollen zur Reflexion über Werte und Formen menschlichen Handelns anregen. Einen weiteren Schwerpunkt bildet die Auseinandersetzung mit den Folgen der nationalsozialistischen Verfolgung auf Familie und Gesellschaft, mit gesellschaftlichem Wandel und Zugängen zum Nationalsozialismus in der dritten und vierten Generation.

Die Ergebnisse der wissenschaftlichen Bemühungen werden in den "Neuengammer Kolloquien", den "Neuengammer Studienhefte" sowie den „Beiträgen“ veröffentlicht.

Publikationen der Gedenkstätte

Die Gedenkstätte unterstützt Qualifikationsarbeiten und hält Gästezimmer für WissenschaftlerInnen bereit, die in den Beständen der Gedenkstätte recherchieren möchten. Interessenten wenden sich an das Studienzentrum.

Regelmäßige Tagungsangebote:

Neuengamme Kolloquium
Etwa einmal jährlich finden die „Neuengammer Kolloquien“ statt. Sie dienen dem Austausch von NachwuchswissenschaftlerInnen, die sich mit der Geschichte und Nachgeschichte des KZ Neuengamme sowie mit Fragen der Erinnerung an die nationalsozialistischen Verbrechen auseinandersetzen. Auch aktuelle Forschungen zu Aspekten der Bildungsarbeit und Ergebnisse aus Drittmittelprojekten sowie eigenen Forschungsprojekten werden hier gebündelt. Alle, die in diesem Themenbereich forschen, sollen Gelegenheit erhalten, ihre Ergebnisse einer interessierten Öffentlichkeit zu präsentieren.
Tagungen zur Vorbereitung der Neuengammer Kolloquien

Arbeitstagungen zur Geschichte des KZ Neuengamme und der Außenlager
Alle zwei Jahre finden Tagungen statt, an denen sich MitarbeiterInnen von Gedenkstätten an Orten ehemaliger Außenlager über aktuelle Fragen austauschen und vernetzen können. Diese Tagungen zielen insbesondere auf den Austausch von Erfahrungen.
Außenlagertagungen Überblick

Weitere Tagungsangebote:

Zu den regelmäßigen Tagungsangeboten gehört auch das Forum „Zukunft der Erinnerung“. Seit 2015 findet es jährlich im Rahmen der Gedenkfeiern zum Jahrestag der Befreiung im Mai statt. Es dient der internationalen Vernetzung sowie dem Austausch über Fragen des künftigen Gedenkens an den Nationalsozialismus. Daneben werden einmal im Jahr Tagungen zur Vorbereitung der von der KZ-Gedenkstätte Neuengamme herausgegebenen Publikationsreihe „Beiträge zur Geschichte der nationalsozialistischen Verfolgung in Norddeutschland“ durchgeführt. Das Studienzentrum veranstaltet darüber hinaus weitere Tagungen zu verschiedenen Themenschwerpunkten, die oft in Kooperation mit anderen Einrichtungen stattfinden.

Weitere Tagungen der KZ-Gedenkstätte Neuengamme