Sonntag 26. März 2017 11:00–13:00 Führung und Gespräch

Gedenkstätte Konzentrationslager und Strafanstalten Fuhlsbüttel 1933–1945

Führung und Gespräch

Führung und Gespräch mit Holger Martens.

11.00 und 12.00 Uhr

Sonntag 26. März 2017 12:00–14:00 Führung

KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Plattenhaus/Nähe Klinkerwerk

Das Gelände der KZ-Gedenkstätte Neuengamme

Eine Sonntagsführung mit Mitgliedern des Arbeitskreises kirchliche Gedenkstättenarbeit.

Sonntag 26. März 2017 14:00–16:00 Führung

KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Haupteingang

Das Gelände der KZ-Gedenkstätte Neuengamme

Eine Sonntagsführung mit Mitgliedern des Arbeitskreises kirchliche Gedenkstättenarbeit.

Dienstag 28. März 2017 18:00–20:00 Vortrag

Gedenkstätte Konzentrationslager und Strafanstalten Fuhlsbüttel 1933–1945

Max Lahts – vom „fanatischen Kämpfer“ der Hamburger NSDAP zum Retter von Kommunisten?

Das Konzentrationslager Fuhlsbüttel wurde Anfang September 1933 von einem „alten Kämpfer" der NSDAP, dem neu ernannten Präsidenten des Strafvollzugsamtes Max Lahts, eröffnet. Dessen Rede bildete den Auftakt zu schweren Misshandlungen und Morden von Inhaftierten. Lahts (1897–1977), der als Klempnergeselle und Hausierer gearbeitet hatte und mit der NS-Bewegung einen steilen sozialen Aufstieg vollzog, wurde 1938 zum Direktor der Hamburger Wasserwerke GmbH ernannt. In dieser Funktion sorgte er dafür, dass mehrere, zum Teil im KZ inhaftierte Kommunisten im Betrieb eingestellt wurden – einer von ihnen wurde sogar zu seinem engen Berater.

Der Vortrag von David Templin (Forschungsstelle für Zeitgeschichte Hamburg) wird die Biographie von Max Lahts vorstellen und dabei dessen widersprüchlich anmutendes Agieren näher beleuchten.

Flyer

Freitag 31. März 2017 14:00–19:00 Fortbildung

KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Studienzentrum

Die Verfolgung von als „asozial“ Stigmatisierten im Nationalsozialismus und Kontinuitäten der Ausgrenzung nach 1945

In der Fortbildung geben Wiebke Elias und Marie Stahlfeld (beide KZ-Gedenkstätte Neuengamme, AK Kritische Asozialität) einen Überblick über die Verfolgungsgeschichte der sogenannten Asozialen im Nationalsozialismus und darüber hinaus. Dabei wird sowohl auf die besondere Situation der mit dem schwarzen „Winkel“ markierten Häftlingsgruppe innerhalb der Konzentrationslager eingegangen, als auch auf Kontinuitäten der Ausgrenzung nach 1945. Nach einem inhaltlichen Einstieg werden Möglichkeiten der pädagogischen Arbeit zum Thema aufgezeigt und erprobt.

Anmeldung bis 25.3.2017 KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Studienzentrum, Tel.: +49 (0)40 428 131 543, E-Mail: Studienzentrum@kb.hamburg.de

Die Fortbildung ist kostenfrei. Für Kuchen und Obst wird eine private Umlage von € 2,00/Person vor Ort erhoben.