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Aktuelle Informationen der KZ-Gedenkstätte Neuengamme

28. Oktober 2014, 20:00 Uhr

Lesung und Buchvorstellung: Verschwunden in Deutschland - Lebensgeschichten von KZ-Opfern. Auf Spurensuche durch Europa.


Lesung und Buchvorstellung mit Imke Müller-Hellmann, Osterstraße 171
Buchladen Osterstraße

In Kooperation mit dem Buchladen Osterstraße und dem Osburg-Verlag präsentiert die KZ-Gedenkstätte Neuengamme das Buch der Autorin Imke Mller-Hellmann. Diese reiste zu den Familien von elf im Auáenlager Aurich-Engerhafe des KZ Neuengamme ermordeten Häftlingen - nach Frankreich, Polen, Dänemark, Spanien, Lettland, Slowenien und in die Niederlande. Dort hörte sie von Widerstandsgruppen und Partisanen, vom Spanischen Brgerkrieg und vom Warschauer Aufstand, vom Schweigen in den Familien und dem Leid der Hinterbliebenen. Sie schrieb die Geschichten auf und machte damit die Menschen hinter den Namen wieder sichtbar.
Um telefonische Platzreservierung im Buchladen wird gebeten: 040 491 95 60. Mehr Informationen finden Sie hier


29. Oktober 2014, 18 Uhr

Plattenhaus Poppenbüttel, Kritenbarg 8, 22391 Hamburg

Veranstaltung "Mittwochs in der Gedenkstätte Plattenhaus Poppenbüttel": Meine Schwester Irma. Ein Opfer der Kinder-Euthanasie.

Aufführung des Films "Meine Schwester Irma" und anschließendes Gespräch mit Antje Kosemund. Ihre Schwester Irma wurde aufgrund eines psychiatrischen Gutachtens in die "Alsterdorfer Anstalten" eingewiesen und 1943 nach Wien transportiert, wo sie ermordet wurde.

Mehr Information



31. Oktober 2014, 14.00 – 19.00 Uhr, KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Studienzentrum

Fortbildung „Präventions- und Interventionsmöglichkeiten gegen Judenfeindschaft“

Die Fortbildung wird auf Antrag vom Landesinstitut für Lehrerbildung in Hamburg anerkannt.

In diesem Workshop mit Dr. Olaf Kistenmacher soll gezeigt werden, wie man Jugendliche und junge Erwachsene über das Phänomen Antisemitismus aufklärt und Denkweisen in Frage stellen kann, an die judenfeindliche Vorstellungen anknüpfen. Außerdem wird darüber gesprochen, wie man in der pädagogischen Arbeit mit antisemitischen Äußerungen und Einstelllungen von BesucherInnen umgehen kann. Es werden unterschiedliche Module vorgestellt und von ihnen ausgehend Interventions- und Argumentationsstrategien besprochen.

Eine Anmeldung bis zum 27. Oktober 2014 ist erforderlich, mehr Informationen finden Sie hier


12. November 2014

Zeitzeugengespräch mit Marianne Wilke

Als so genannte Halbjüdin erlebte Marianne Wilke Repressionen und Verfolgung im nationalsozialistischen Deutschland. Am 12. November wird sie SchülerInnen über diese Zeit berichten und auch über ihr Engagement gegen das Vergessen bis heute berichten. Mehr Informationen finden sie hier.

Vortrag und Gespräch: Internierungspraxis als Unrechtsbehandlung? Das Internierungslager Neuengamme 1945-1948

Am 14. November 2014 um 16.00 Uhr bietet die KZ-Gedenkstätte Neuengamme in Kooperation mit der Kirchengemeinde St. Johannis zu Neuengamme zwei Vorträge mit anschließendem Gespräch zum Thema „Internierungspraxis als Unrechtshandlung? Das Internierungslager Neuengamme 1945-1948“ an. Referieren werden Kulturwissenschaftlerin Alyn Beßmann von der KZ-Gedenkstätte Neuengamme sowie Historiker Stephan Linck. Mehr Informationen finden Sie hier.


21. November 2014, 19.00 Uhr, GOLEM

Schweigen tut weh. Eine deutsche Familiengeschichte Lesung und Gespräch mit Alexandra Senfft

Alexandra Senfft ist Enkelin von Hanns Ludin, Gesandter des nationalsozialistischen Deutschland in der Slowakei und dort unter anderem zuständig für die Deportation der slowakischen Juden. In ihrem Buch „Schweigen tut weh. Eine deutsche Familiengeschichte“ thematisiert sie die fehlende Auseinandersetzung mit Hanns Ludins Rolle im Nationalsozialismus innerhalb der eigenen Familie und die Konsequenzen des Schweigens auf ihre Mutter Erika Ludin, die älteste Tochter der Familie.

Mehr Informationen finden Sie hier.


21. November 2014, 10.00–16.30 Uhr, KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Studienzentrum

„Ein Täter, Mitläufer, Zuschauer, Opfer in der Familie?“ Rechercheseminar zu Familiengeschichte und Familiengeschichten

Das Rechercheseminar „Täter, Mitläufer, Zuschauer, Opfer in der Familie?“ der KZ-Gedenkstätte Neuengamme findet halbjährlich statt. Es stellt anhand konkreter Beispiele Möglichkeiten vor, über nationalsozialistische Täter/innen, Opfer, Mitläufer/innen und Zuschauer/innen aus der eigenen Familie zu recherchieren. Auch lernen die Teilnehmenden Bibliothek und Archiv der KZ-Gedenkstätte kennen und erhalten einen Überblick über aktuelle Forschungen. Eine Anmeldung ist erforderlich.

Mehr Informationen finden Sie hier.


12. Dezember 2014,  14.00 – 19.00 Uhr, KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Studienzentrum

Fortbildung: KZ-Architektur? Architektur der Konzentrationslager am Beispiel der baugeschichtlichen Entwicklung des KZ Neuengamme. Planungen, Entwürfe und realisierte Gebäude.

Die Fortbildung wird auf Antrag vom Landesinstitut für Lehrerbildung in Hamburg anerkannt.

Neben einer allgemeinen Einführung wird Architekt und Historiker Andreas Ehresmann von der Dokumentations- und Gedenkstätte Sandbostel anhand mehrerer Beispiele darstellen, wie das tatsächlich gebaute „langjährige planerische ‚Dauerprovisorium‘ KZ Neuengamme möglicherweise nach „Idealplanvorstellungen“ von Berliner SS-Architekten umgestaltet werden sollte und was die Intention dieser Planungen gewesen sein könnte. Nachgewiesen werden soll, dass SS-Architekten bei ihren Planungen sehr bewußt ihre planerischen Fähigkeiten einsetzten, um das Unterdrückungsverhältnis zu optimieren.

Eine Anmeldung bis zum 9. Dezember 2014 ist erforderlich, mehr Informationen finden Sie hier 


Save the date:

70. Jahrestag der Befreiung und des Kriegsendes in der KZ-Gedenkstätte Neuengamme am 4. Mai 2015

Anlässlich des 70. Jahrestages der Befreiung und des Kriegsendes wird die KZ-Gedenkstätte Neuengamme wieder ein umfangreiches Veranstaltungsprogramm präsentieren. Neben der internationalen Gedenkveranstaltung am 4. Mai 2015 wird es eine wissenschaftliche Konferenz zum Thema „Opfer und Orte von Vergeltungsaktionen in den besetzten Gebieten Euroas“, Zeitzeugengespräche und ein Forum „Zukunft der Erinnerung“ geben. Mehr Informationen erhalten Sie hier.

Save the Date for the 70th anniversary of the liberation, May 2015

Réservéz la date pour 70ème anniversaire de la libération, may 2015

В связи с 70-летней годовщиной дня Освобождения в мае 2015


Schulprojekt anlässlich der Gedenkveranstaltungen zum 70. Jahrestag der Befreiung  in der KZ-Gedenkstätte Neuengamme, April 2015 und 3.-6. Mai 2015, KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Studienzentrum

Wir suchen OberstufenschülerInnen mit geschichtlichen Schwerpunkten, die Interesse daran haben, sich im Rahmen zweier sechsstündiger Studientage Anfang April 2015 inhaltlich mit dem KZ Neuengamme und seinen Außenlagern sowie mit der Vorbereitung öffentlicher Gespräche mit KZ-Überlebenden zu beschäftigen. Die Studientage dienen als Vorbereitung auf die Veranstaltungen zum 70. Jahrestag von Befreiung und Kriegsende in Hamburg Anfang Mai 2015, während derer die SchülerInnen dann eine aktive Rolle einnehmen sollen. Mehr Informationen finden Sie hier

Aktuelle Publikationen der KZ-Gedenkstätte Neuengamme

Unsere aktuellen Publikationen finden Sie an dieser Stelle aufgelistet mit weiteren Informationen.



Individuelle Geländerundgänge

Für Ihren Besuch des großen Außengeländes der KZ-Gedenkstätte Neuengamme können Sie sich Audioguides (deutsch, englisch, dänisch, französisch, niederländisch; Informationen zum Audioguide) ausleihen.


Für den Rundgang können Sie auch Ihr Smartphone nutzen, indem Sie im iTunes Store oder im GooglePlay Store eine kostenfreie App (Beispielslink englisch: http://itunes.apple.com/app/id634888434) downloaden, die Ihnen individuelle Rundgänge ermöglicht. (Informationen zur App)


Weitere Angebote der KZ-Gedenkstätte Neuengamme finden Sie hier:
Aktuelle Angebote für Erwachsene
Aktuelle Angebote für Jugendgruppen & Schulklassen

Öffnungszeiten der Ausstellungen:
Montag bis Freitag, 9.30 bis 16.00 Uhr
Samstag, Sonntag, an Feiertagen:
April bis September 12.00 bis 19.00 Uhr
Oktober bis März 12.00 bis 17.00 Uhr

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