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Ausstellungen, Begegnungen, Studienzentrum

Newsletter Oktober 2021

Herzlich willkommen zur Oktober-Ausgabe unseres Newsletters.

In diesem Monat begehen wir zwei wichtige Jahrestage. Zum einen erinnern wir daran, dass vor 80 Jahren in einem ersten Transport norddeutsche Jüdinnen und Juden aus Hamburg deportiert wurden. Zum anderen begehen wir den 40. Jahrestag der Eröffnung des „Dokumentenhauses Neuengamme“, der ersten Ausstellung am Ort des ehemaligen Konzentrationslagers Neuengamme.

Über diese und weitere Veranstaltungen sowie Neuigkeiten aus der Gedenkstättenarbeit informieren wir Sie in diesem Newsletter. 

Bitte beachten Sie, dass ab dem 1. Oktober der Infopavillon denk.mal Hannoverscher Bahnhof und die Gedenkstätte Fuhlsbüttel nach dem 2G-Modell öffnen. Das bedeutet, Sie können nur mit Impfzertifikat oder Nachweis einer Genesung diese beiden Ausstellungen besuchen. Dafür entfällt dann die bisherige Maskenpflicht und es gibt keine Beschränkung der Personenanzahl. Für die weiteren Gedenkstätten der Stiftung bleibt es bei einem Besuch bei den bisherigen Regeln: Regeln für den Besuch der Gedenkstätten ab Oktober

Auf unseren Websites der KZ-Gedenkstätte Neuengamme und der Stiftung informieren wir Sie über aktuelle Entwicklungen. Folgen Sie uns auch gerne auf FacebookInstagram, Vimeo oder Twitter.

Vielen Dank für Ihr Interesse an unserer Arbeit!

Ihr Team der Stiftung Hamburger Gedenkstätten und Lernorte

Veranstaltungen

Online-Vortrag

Frauen im Widerstand – die Lebensgeschichten politischer Häftlinge des KZ Ravensbrück

06. Oktober 18.00–20.00 Uhr

Am Beispiel von ausgewählten Biografien politischer Häftlinge aus der Arbeiter*innenbewegung stellt Dr. Henning Fischer die Hafterfahrung im Frauen-KZ Ravensbrück und ihre weiteren Lebenswege nach 1945 dar. Anmeldung und mehr Informationen

Filmvorführung

Walter Kaufmann – Welch ein Leben!

10. Oktober 11.00–13.00 Uhr

Der Film (101 Minuten, FSK ab 12 Jahre) folgt den wesentlichen Lebenslinien und weltweiten Erfahrungen des jüdischen Schriftstellers und Korrespondenten Walter Kaufmann. Die Hamburger Premiere des Dokumentarfilms von Karin Kaper und Dirk Szuszies wird im Abaton-Kino in Anwesenheit der Regisseurin stattfinden. Mehr Informationen

Rundgang

Vom Dokumentenhaus bis ‚enfin libéré‘ – 40 bewegende Jahre Gedenkstättenarbeit in Neuengamme

17. Oktober 14.00–16.00 Uhr

Vor 40 Jahren, am 18. Oktober 1981 wurde die erste Ausstellung auf dem einstigen Lagergelände des KZ Neuengamme eröffnet. Alexis Werner erläutert auf einem öffentlichen Rundgang die Geschichte der KZ-Gedenkstätte Neuengamme.
Anmeldung und mehr Informationen

Vortrag

Polizisten und Polizei-Reservisten als Bewachungspersonal in den Außenlagern des KZ Neuengamme

18. Oktober 18.00–20.00 Uhr

Die Rolle von Polizisten und Polizei-Reservisten als Bewachungspersonal in den Außenlagern des KZ Neuengamme beleuchtet Adrian Stumpp in seinem Vortrag im Geschichtsort Stadthaus und stellt am Beispiel ausgewählter Biografien ihre Handlungsspielräume sowie das Verhalten der Polizisten im Vergleich zur SS vor. Anmeldung und mehr Informationen

Podiumsgespräch

Arabische Menschen im Nationalsozialismus zwischen „Rassenpolitik“ und Bündnispolitik

19. Oktober 18.00–19.45 Uhr

Igal Avidan stellt die Recherchen zu seinem Buch „Mod Helmy. Wie ein arabischer Arzt in Berlin Juden vor der Gestapo rettete“ vor. Im Anschluss spricht er mit Pierre Asisi und Dr. Susann Lewerenz darüber, welche Bedeutung muslimisch-jüdischen Verflechtungsgeschichten für die Bildungsarbeit der Gegenwart haben können und welche Herausforderungen damit verbunden sind. Anmeldung und mehr Informationen

Jubiläumsveranstaltung

„Geschichte dingfest, fälschungssicher machen“* – Zum 40. Jahrestag der Eröffnung des „Dokumentenhauses Neuengamme“

21. Oktober 18.00–20.30 Uhr

Vor 40 Jahren, am 18. Oktober 1981 wurde am Rande des damals noch als Gefängnisstandort fungierenden einstigen Lagergeländes das „Dokumentenhaus Neuengamme“ eröffnet. Durch filmische Impressionen vom damaligen "Dokumentenhaus" und im Rahmen eines Podiumsgesprächs mit Zeitzeug*innen der Gründungsphase und Erinnerungsaktivist*innen werden im Museum für Hamburgische Geschichte die Entwicklungen der letzten 40 Jahre nachgezeichnet. Anmeldung und mehr Informationen

Themenrundgang

Die Deportationen von 1941

24. Oktober 14.00–16.00 Uhr

Anlässlich des 80. Jahrestages der ersten Deportation norddeutscher Jüdinnen und Juden am 25. Oktober 1941 bieten wir einen Themenrundgang am denk.mal Hannoverscher Bahnhof an, in dem das Schicksal der Deportierten in den Ghettos Litzmannstadt, Minsk und Riga in den Blick genommen wird. Anmeldung und mehr Informationen

Gedenkveranstaltung

80. Jahrestag der Deportation norddeutscher Jüdinnen und Juden nach Litzmannstadt/Lodz, Minsk und Riga

25. Oktober 16.00–17.30 Uhr

Am 25. Oktober 1941 fuhr der erste Zug mit 1035 jüdischen Frauen, Männern und Kindern aus Hamburg in das Ghetto Litzmannstadt. Im November und Dezember folgten weitere Deportationen nach Minsk und Riga. Bis 1945 wurden mehr als 6600 Jüdinnen und Juden aus Hamburg deportiert. Nur wenige von ihnen überlebten. Eine Gedenkveranstaltung in Kooperation mit der Jüdischen Gemeinde Hamburg und der Liberalen Jüdischen Gemeinde Hamburg. Anmeldung und mehr Informationen

Podiumsgespräch

Einblicke in das künftige Dokumentationszentrum „denk.mal Hannoverscher Bahnhof“

27. Oktober 18.30–20.30 Uhr

Kurator*innen und Gestalter*innen des Projekts „Dokumentationszentrum denk.mal Hannoverscher Bahnhof“ geben Einblicke in den Möglichkeitsraum gestalterischer Mittel und die inhaltlichen Schwerpunkte der künftigen Dauerausstellung im Dokumentationszentrum „denk.mal Hannoverscher Bahnhof“. Anmeldung und mehr Informationen

Vorschau

Online-Gespräch

Initiativen und Interventionen für eine „Osterweiterung“ der Erinnerung in Deutschland

2. November 18.00–19.30 Uhr

Thema des Online-Gesprächs sind neuere Entwicklungen in der Erinnerungskultur sowie erinnerungspolitische Debatten um den deutschen Vernichtungskrieg mit Fokus auf Polen und die Sowjetunion. Kamil Majchrzak, Dr. Ekaterina Makhotina, apl. Prof. Dr. Jannis Panagiotidis und Dr. Mark Terkessides diskutieren über aktuelle Gedenk- und Bildungsprojekte mit Bezug auf den Zweiten Weltkrieg im östlichen Europa, Initiativen von Nachkommen und zivilgesellschaftlichen Initiativen in Deutschland, Polen und den postsowjetischen Staaten sowie Bezüge zu Diskussionen um die Aufarbeitung des Kolonialismus und gegenwärtige Formen von Rassismus. Anmeldung und mehr Informationen

Open Call

Online Ideenworkshop zur Konzeptentwicklung einer digitalen Plattform für die Gedenkstätte Bullenhuser Damm

26.-27. November

In einem zweitägigen Online-Workshop möchte die Stiftung Hamburger Gedenkstätten und Lernorte u.a. in Zusammenarbeit mit dem studentischen Projekt Geschichte im Virtuellen Raum der Universität Hamburg programmatische, konzeptuelle Überlegungen und Zielsetzungen für die Ausgestaltung eines Produkts digitaler Gedenkstättenarbeit diskutieren und erarbeiten. Weiterlesen

Aus der Gedenkstättenarbeit

Nachruf

Wir haben die traurige Nachricht erhalten, dass Melitta Stein verstorben ist

Geboren 1927 wuchs Melitta Stein als zweite Tochter der jüdische Familie Müller in Prag auf.  Am 2. Juli 1942 wurde die Familie – Vater Karl, Mutter Margarethe und die Töchter Nina und Melitta –  in das Getto Theresienstadt verschleppt, am 18. Dezember 1942 in das KZ Auschwitz deportiert. Die Frauen wurden im Juli 1944 in das Außenlager Dessauer Ufer des KZ Neuengamme gebracht. Weiterlesen

Melitta Stein in ihrem zuhause in Silver Springs, 2020

Archivmeldungen

Wertvolle historische Fotos und Dokumente für die Forschung

Das Archiv hat verschiedene historische Fotos aus den 1940er Jahren erhalten. Ein Konvolut zeigt KZ-Häftlinge des Außenlagers Bremen-Neuenland bei Trümmerräumungsarbeiten in Bremen. Ein weiteres Konvolut scheint aus dem Besitz eines Angehörigen des Polizei-Schützen-Regiments 31 aus Altona zu stammen und zeigt Fotos aus Altona und Weissrussland. Weiterlesen

Des weiteren hat das Archiv der KZ-Gedenkstätte Neuengamme verschiedene Dokumente des Hamburgers Adolf Schneider erhalten, der zusammen mit anderen Widerstandskämpfern im „Bewährungsbataillon 999“ Dienst leisten musste. Weiterlesen

Fotografien von der Abfahrt aus Hamburg Altona und aus Weissrussland 1943

Bericht

Mein Freiwilligenjahr

Elena Borodina berichtet von ihrem Freiwilligendienst für die Aktion Sühnezeichen Friedensdienste (ASF) von September 2020 bis August 2021, das aus der Arbeit in der KZ-Gedenkstätte Neuengamme und dem Pflegedienst Solidarische Hilfe im Alter in Hamburg bestand. Weiterlesen

Aufzeichnung eines Vortrags zu sowjetischen ehemaligen Zwangsarbeitern von Elena Borodina

Neuer Freiwilliger

Unser neuer Freiwilliger der Aktion Sühnezeichen Friedensdienste stellt sich vor

Daniel Cartwright aus England wird in diesem Jahr (September 2021 – August 2022) Freiwilliger der Aktion Sühnezeichen Friedensdienste (ASF) in der KZ Gedenkstätte Neuengamme sein. Weiterlesen

Foto: SHGL, Iris Groschek, 2021 Daniel Cartwright

Neue Kollegin

Die Caféteria hat eine neue Leiterin

De Caféteria in der KZ-Gedenkstätte Neuengamme hat eine neue Leiterin. Pirko Kräkel koordiniert das Team und sorgt dafür, dass im Betrieb alles rund läuft und die Besucher*innen mit einem kleinen Imbiss versorgt sind. Weiterlesen

Pirko Kräkel, neue Leiterin der Caféteria in der KZ-Gedenkstätte Neuengamme

Bericht

Ich hatte einst ein schönes Vaterland – ein Literarisches Kammermusikmatinée

Das Konzert, das an 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland erinnerte, war eine Zusammenarbeit zwischen dem Schauspieler Roman Knižka und dem Bläserquintett OPUS 45. Unter dem Titel "Ich hatte einst ein schönes Vaterland" kamen diese Künstler am 19. September 2021 zusammen, um in den ehemaligen Walther-Werken in der KZ-Gedenkstätte Neuengamme ein thematisches "literarisches Kammermusik-Matinée" anzubieten. Weiterlesen

Der Schauspieler Roman Knižka las u.a. aus Texten jüdischer Autorinnen und Autoren deutscher Sprache

Projektbericht

Workshop zum Start des Projekts „Perspektiven öffnen – Geschichten teilen“

Mit einem ersten Workshop startete am 18./19. September 2021 ein Projekt, das sich den Perspektiven von Menschen mit ost- oder mittelosteuropäischer Herkunftsgeschichte auf die Erinnerung an Nationalsozialismus und Zweiten Weltkrieg widmet. Weiterlesen

Sammlung von Seminarthemen
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