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Ausstellungen, Begegnungen, Studienzentrum

Newsletter Juli 2022

Herzlich willkommen zur Juli-Ausgabe unseres Newsletters!

Nur noch bis zum 3. Juli 2022 zeigen wir die Ausstellung "Zwischen Zwangsfürsorge und KZ. Arme und unangepasste Menschen im nationalsozialistischen Hamburg" im Hamburger Rathaus. Zur Ausstellung bieten wir noch bis zum 7. Juli begleitende Veranstaltungen an, zu denen wir Sie herzlich einladen. Ab Mitte Juli wird dann in der HafenCity unter dem Titel "(Letzte) Lebenszeichen" eine temporäre Ausstellung des denk.mal Hannoverscher Bahnhof gezeigt.

Vom 1. Juli bis zum 31. August 2022 bieten wir jeden Tag Kurzführungen in der KZ-Gedenkstätte Neuengamme an. Bitte beachten Sie bei der Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln, dass vom 7. Juli bis 28. Juli 2022 Busse statt S-Bahnen zwischen Berliner Tor und Bergedorf fahren.

Weitere Hinweise auf ausgewählte Veranstaltungen im Juli sowie Rückblicke auf unsere Arbeit in den vergangenen Wochen sowie drei Stellenangebote stellen wir Ihnen in diesem Newsletter vor.

Vielen Dank für Ihr Interesse an unserer Arbeit. Wir freuen uns auf Ihren Besuch! Folgen Sie uns auch gerne auf FacebookInstagram, Twitter, Tiktok oder Vimeo.

Ihr Team der Stiftung Hamburger Gedenkstätten und Lernorte

Veranstaltungen

Führung

Kurzführungen

Juli / August, täglich

Vom 1. Juli bis zum 31. August täglich, ohne Anmeldung. Einzelbesucherinnen und -besucher erhalten einen ersten informativen Eindruck von der KZ-Gedenkstätte Neuengamme sowie eine Einführung in die Geschichte des ehemaligen Konzentrationslagers. 

Start für die deutschsprachige Führung: 12 Uhr am Haupteingang. Start für die englischsprachige Führung: 13.30 Uhr am Haupteingang.

Lesung

Vor 80 Jahren: Deportationen nach Auschwitz und Theresienstadt

3. Juli 2022, 11:00–12:30

Am 11. Juli 1942 wurden erstmals Jüdinnen und Juden aus Hamburg ins Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau verschleppt. Die szenische Lesung der studentischen Theatergruppe Kalliope basiert auf historischen Dokumenten, darunter Selbstzeugnissen der Deportierten, aber auch Beobachtungen der Außenstehenden. Mehr Informationen

Virtuelle Lesung

"TABU"

3. Juli 2022, 19:00–21:00

Die Juristin Dr. Käthe Petersen verfolgte Frauen, die dem nationalsozialistischen Idealbild von Weiblichkeit nicht entsprachen. Als "Sammelvormund" wirkte sie an Hunderten Zwangssterilisationen, Entmündigungen und Zwangsunterbringungen mit. Ihr Handeln inspirierte das von der österreichischen Schauspielerin und Schriftstellerin Karin Schmid entwickelte Theaterstück "TABU", in das die Autorin im Rahmen einer virtuellen Lesung einen Einblick vermittelt. Anmeldung

Vortrag

In Auschwitz ermordet – selbst schuld? Das Beispiel meiner Großmutter

4. Juli 2022, 19:30–21:30

Erna Lieske wurde am 26. März 1943 vom Frauenzuchthaus Aichach – so die Akte – "der Polizei übergeben." Dies bedeutete tatsächlich: Deportation in das KZ Auschwitz. Dort wurde die Hamburgerin vier Wochen nach der Ankunft ermordet. Ihre Enkelin Liane Lieske wird an diesem Abend über die Spurensuche nach ihrer Großmutter als Beispiel einer der vielen ausgegrenzten Menschen berichten, die nicht dem Ideal der Nationalsozialisten entsprachen. Mehr Informationen und Anmeldung

Lesung

Mädchen und junge Frauen im Jugend-KZ Uckermark

5. Juli 2022, 19:00–21:00

Lesung in der Gedenkstätte Fuhlsbüttel mit der "Uckermarkgruppe Hamburg/Initiative für einen Gedenkort ehemaliges KZ Uckermark". Im Jugend-KZ Uckermark waren etwa 1200 Mädchen und junge Frauen wegen ihres widerständigen oder unangepassten Verhaltens inhaftiert. Mehr Informationen und Anmeldung

Vortrag mit Diskussion

"Verachtet, verfolgt, vergessen?" Berichte aus der Arbeit mit Betroffenen

6. Juli 2022, 19:00–21:00

Für Menschen, die im Nationalsozialismus als "asozial" verfolgt worden waren, ging die Ausgrenzung auch nach 1945 weiter. Wie verbrachten die Betroffenen ihren Lebensabend in Hamburg? Welche Auswirkungen hatte die fortdauernde gesellschaftliche Ächtung für sie? Petra Vollmer (Psychosoziale Arbeit mit Verfolgten e.V.), Stefan Romey (Hamburger Stiftung Hilfe für NS-Verfolgte) und Dr. Christiane Rothmaler (Projektgruppe für die vergessenen Opfer des NS-Regimes in Hamburg e.V.) berichten von ihrer Arbeit mit ehemaligen NS-Verfolgten. Mehr Informationen

Fahrradfahrt

zur KZ-Gedenkstätte Neuengamme

9. Juli 2022, 10:00–14:00

In den Vier- und Marschlanden sind noch heute Verbindungen zwischen dem ehemaligen Konzentrationslager und seiner Umgebung sichtbar. Mit dem Fahrrad werden diese Geschichtszeugnisse aufgesucht und von Martin Reiter erläutert. Die Tour beginnt am S-Bahnhof Bergedorf und führt auf verkehrsarmen Wegen zur KZ-Gedenkstätte Neuengamme. Hinweis: Dieser Termin ist verlegt worden vom 1. Juli auf den 9. Juli. Mehr Informationen und Anmeldung

Druckworkshop

am Ort der Verbundenheit

9. Juli 2022, 13:00–16:00

Familienangehörige ehemaliger KZ-Häftlinge haben mit dem Ort der Verbundenheit auf dem Gelände der KZ-Gedenkstätte Neuengamme einen neuen lebendigen Erinnerungsort geschaffen. Interessierte erhalten beim Druckworkshop die Gelegenheit, selbst aktiv zu werden, indem sie die Plakate der Menschen drucken, an die hier erinnert wird. So lernen sie deren Geschichten kennen und tragen dazu bei, die Erinnerung an die Verfolgten wach zu halten. Mehr Informationen und Anmeldung

Konzert

Canto General

17. Juli 2022 17:00–18:00

Die SingAkademie Niedersachsen präsentiert im ehemaligen Klinkerwerk der KZ-Gedenkstätte Neuengamme Canto General von M. Theodorakis. Tickets: VVK Konzertkasse Gerdes, Rothenbaumchaussee 77, 20148 Hamburg oder www.eventim.de. Weitere Informationen: www.singakademie-niedersachsen.de

Konzert

Schleswig-Holstein Musikfestival: Ein Deutsches Requiem

21. Juli 2022 19:30–21:30

Im Rahmen des Schleswig-Holstein-Musikfestivals wird der Eingangschor aus der Matthäuspassion von Bach, die "Ekklesiastische Aktion" von Zimmermann und "Ein Deutsches Requiem" von Brahms im ehemaligen Klinkerwerk in der KZ-Gedenkstätte Neuengamme aufgeführt. Mehr Informationen und Tickets

Aus der Gedenkstättenarbeit

Nachruf

Kamila Sieglová, geb. Frischmannová verstorben

Wir betrauern den Tod von Kamila Sieglová, geb. Frischmannová. Sie starb am 28. Mai 2022. Im Dezember 1942 war sie mit ihrer Familie von Hradec Králové in das Ghetto Theresienstadt deportiert worden. Sie überlebte das Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau sowie Außenlager des KZ Neuengamme am Dessauer Ufer, in Neugraben, Tiefstack und das KZ Bergen-Belsen. Weiterlesen

Kamila Sieglová, 2021

Nachruf

Dr. Detlev Landgrebe

Wir betrauern den Tod eines langjährigen Weggefährten der KZ-Gedenkstätte Neuengamme. Durch seine Familiengeschichte geprägt, engagierte sich Detlev Landgrebe in diversen Insitutionen, Vereinigungen und Stiftungen stark für die Bewahrung der Erinnerung an die NS-Vergangenheit, auch über seinen Ruhestand hinaus. Weiterlesen

Detlev Landgrebe am Volkstrauertag in der KZ-Gedenkstätte Neuengamme, 2018

Online Projekt

"Don't forget! Kharkiv"

"Don't forget! Kharkiv" ist eine multimediale Plattform zur Erinnerung an den Zweiten Weltkrieg in der Ukraine. Die Stiftung Hamburger Gedenkstätten und Lernorte stellt im Rahmen einer Serie zum #MemorialMonday auf ihrem Instagram-Kanal das Projekt und seine Autor*innen vor. Weiterlesen

Homepage des multimedia Projektes "Don't forget! Kharkiv"

Ausstellung

(Letzte) Lebenszeichen

Eine temporäre Ausstellung des denk.mal Hannoverscher Bahnhof in der HafenCity stellt ab Mitte Juli Postkarten aus Zielorten nationalsozialistischer Deportationen aus Hamburg und Norddeutschland und ihre Geschichten erstmals aus. Weiterlesen

Postkarten aus dem Ghetto Theresienstadt im Staatsarchiv Hamburg

Ausstellung

Zwischen Zwangsfürsorge und KZ

Noch bis 3. Juli 2022 zeigen wir im Hamburger Rathaus die neue Wanderausstellung "Zwischen Zwangsfürsorge und KZ. Arme und unangepasste Menschen im nationalsozialistischen Hamburg" über im Nationalsozialismus als "asozial" stigmatisierte, ausgegrenzte und verfolgte Menschen. Weiterlesen

Sonderausstellung im Hamburger Rathaus

Bericht

Was passierte bei Kriegsende mit den Effekten aus dem KZ Neuengamme?

Effekten war die Bezeichnung für persönlichen Gegenstände, die die SS den Häftlingen in den Konzentrationslagern bei ihrer Einlieferung abnahm. Sie sind heute wichtige Erinnerungsstücke für Nachkommen ehemaliger Häftlinge. Doch wie gelangten diese Gegenständen nach Kriegsende wieder in die Hände der Familien? Wir dokumentieren dazu eine Rede von Archivar Reimer Möller, die er zur Eröffnung der Ausstellung #StolenMemory in Bad Oldesloe hielt. Weiterlesen

Reimer Möller spricht auf der Ausstellungseröffnung #stolenmemory in Bad Oldesloe

Jobangebote

der Stiftung Hamburger Gedenkstätten und Lernorte

NS-Kriegswirtschaft im Hamburger Hafen: wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in (m/w/d) gesucht. Wir schreiben zum 1. Oktober 2022 die Stelle eines/einer wissenschaftlichen Mitarbeiter*in aus, Entgelt i. H. von 65 % Entgeltgruppe 13 TV AvH) befristet auf 3,5 Jahre (42 Monate). Bewerbungsfrist: 10. Juli 2022: Stellenausschreibung

Verwaltungsmitarbeiter*in für Drittmittel- und Kooperationsprojekte gesucht. Wir suchen zum nächstmöglichen Zeitpunkt und unbefristet eine/n Verwaltungsmitarbeiter*in für Drittmittel- und Kooperationsprojekte (d/m/w) in Vollzeit. Die Vergütung erfolgt nach EGr. 9a TV-AVH: Stellenausschreibung

Mitarbeiter*in für Digitale Kommunikation (d/m/w) in Teilzeit (80%) gesucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt und unbefristet. Die Vergütung erfolgt nach EGr. 11 TV-AVH. Stellenausschreibung

 

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