01.06.2022 Jobangebot

NS-Kriegswirtschaft im Hamburger Hafen: wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in (m/w/d) gesucht

Die Stiftung Hamburger Gedenkstätten und Lernorte zur Erinnerung an die Opfer der NS-Verbrechen (SHGL) schreibt zum 1. Oktober 2022 die Stelle eines /einer wissenschaftlichen Mitarbeiter*in aus. Es handelt sich um eine Wissenschaftliche Mitarbeiter*innenstelle (Entgelt i. H. von 65 % Entgeltgruppe 13 TV AvH) befristet auf 3,5 Jahre (42 Monate) Bewerbungsfrist: 10. Juli 2022.

Die Befristung erfolgt zur wissenschaftlichen Qualifikation nach § 2 Abs. 1 WissZeitVG (Wissenschaftszeitvertragsgesetz). Demnach können nur Bewerberinnen und Bewerber berücksichtigt werden, die noch in dem entsprechenden Umfang über Qualifizierungszeiten nach § 2 Abs. 1 WissZeitVG verfügen.

Die Stiftung Hamburger Gedenkstätten ist Trägerin der KZ-Gedenkstätte Neuengamme sowie der Gedenkstätten Bullenhuser Damm, Poppenbüttel, Fuhlsbüttel und des denk.mal Hannoverscher Bahnhof in Hamburg. Sie trägt dazu bei, das Wissen über die Zeit des Nationalsozialismus zu vermitteln und zu erweitern und die Erinnerung an die Opfer zu bewahren. Darüber hinaus soll sie über die Folgen der NS-Verbrechen informieren und den gesellschaftlichen Umgang mit dem historischen Geschehen kritisch reflektieren.

Aufgaben

2022 initiiert die Stiftung das Forschungs- und Ausstellungsprojekt „NS-Kriegswirtschaft im Hamburger Hafen“. Im Rahmen des Projekts schreibt die SHGL eine Projektstelle aus: Im Rahmen des Projekts soll die Organisation von Zwangsarbeit in der Kriegswirtschaft am Beispiel Hamburgs erforscht werden.

Aufgabe der Wissenschaftlichen Mitarbeiter:in ist eine eigenständige Forschungsarbeit zu dem o.g. Themenschwerpunkt. Die Abfassung einer Dissertation ist ausdrücklich erwünscht, das Promotionsvorhaben kann an der Universität Hamburg in Kooperation mit der KZ-Gedenkstätte Neuengamme betreut werden.

Über die eigenständige Forschungsarbeit hinaus wird erwartet, dass sich der / die Wissenschaftliche Mitarbeiter:in in das Ausstellungsprojekt „NS-Kriegswirtschaft im Hamburger Hafen“ bei der Erarbeitung einer Lagertopographie des Hafens einbringt. Das Ausstellungsprojekt „NS-Kriegswirtschaft im Hamburger Hafen“ wird in der KZ-Gedenkstätte Neuengamme betreut.

Anforderungsprofil und Erwartungen

  • Abgeschlossenes Hochschulstudium (Master oder vergleichbar) im Fach Neuere und Neueste Geschichte
  • Gute Kenntnis der Geschichte des Nationalsozialismus und seiner Nachwirkungen sowie fundierte Erfahrungen in der Archivrecherche
  • Sichere Anwendung des Englischen
  • Selbständigkeit, soziale Kompetenz, Teamfähigkeit
  • Bereitschaft zu einem Tag Anwesenheit in der Woche in der KZ-Gedenkstätte Neuengamme

Was bieten wir Ihnen?
Eine Wissenschaftliche Mitarbeiter*innenstelle (Entgelt i. H. von 65 % Entgeltgruppe 13 TVavH) befristet auf 3,5 Jahre (42 Monate) sowie

  • ein lebendiges wissenschaftlich-fachliches Arbeits- und Forschungsumfeld,
  • einen voll ausgestatteten Arbeitsplatz (mobiles Arbeiten),
  • gute Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten,
  • 30 Tage Urlaub,
  • Arbeitgeberzuschuss zu einer vergünstigten HVV-Proficard.

Bewerbungen von schwerbehinderten und ihnen gleichgestellten Menschen sind willkommen und haben Vorrang vor gesetzlich nicht bevorrechtigten Bewerber*innen gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung.

Haben Sie noch Fragen? Dann wenden Sie sich gern an Herrn Dr. Oliver von Wrochem (Tel. 040/428 131-515) oder per E-Mail an oliver.vonwrochem@gedenkstaetten.hamburg.de .

Informationen zur Stiftung: www.gedenkstaetten-hamburg.de

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung! Bitte übersenden Sie uns folgende Dokumente:

  • überzeugendes Anschreiben,
  • tabellarischer Lebenslauf,
  • Nachweise der geforderten Qualifikation,
  • aktuelle Beurteilung bzw. aktuelles Zeugnis,
  • Nachweis für die Berücksichtigung einer Schwerbehinderung bzw. Gleichstellung im Auswahlverfahren.

Ihre vollständige Bewerbung senden Sie uns (unter Angabe der Kennziffer SHGL WiMi) bitte bis zum 10. Juli 2022

Ausschreibung als pdf