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Ausstellungen, Begegnungen, Studienzentrum

Newsletter September 2018

der KZ-Gedenkstätte Neuengamme

 

Herzlich willkommen zur September-Ausgabe unseres Newsletters.

Auch diesen Monat bieten wir einige besondere Veranstaltungen für Sie an.

Zur Ausstellung "Deserteure und andere Verfolgte der NS-Militärjustiz: Die Wehrmachtgerichtsbarkeit in Hamburg", die noch bis zum 29. September im Altonaer Rathaus zu sehen ist, findet ein Rahmenprogramm aus Vorträgen und Filmvorführungen statt.

Noch bis zum 29. September haben Sie die Gelegenheit, im Mahnmal St. Nikolai unsere Sonder-Ausstellung "Vor uns lagen nur Trümmer." KZ-Häftlinge im Einsatz nach der "Operation Gomorrha" zu sehen. Der Eintritt zur Sonderausstellung ist frei.

Ganz herzlich laden wir Sie auch zu den weiteren Veranstaltungen ein, die wir Ihnen im ersten Teil des Newsletters vorstellen. Im zweiten Teil des Newsletters finden Sie Berichte und Meldungen, die über die aktuelle Arbeit in der Gedenkstätte informieren.

Informieren Sie sich gern auf unserer Homepage, über Facebook oder Twitter über weitere Veranstaltungen und Aktivitäten.

Ihr Team der KZ-Gedenkstätte Neuengamme

 

Blick in das ehemalige Häftlingslager.

Vortrag

Die ehemalige Viktoria-Kaserne in Altona-Nord

04. Sept. 2018 18.00–20.00 Uhr

In Altona-Nord befinden sich die letzten Überreste eines preußischen Kasernenkomplexes aus der Kaiserzeit, der bis Ende der 1970er-Jahre das dortige Stadtbild prägte. Der Vortrag von Frank Omland im Rathaus Altona beschäftigt sich mit der Nutzungsgeschichte dieses Komplexes durch das preußische Militär, die Altonaer und die Hamburger Polizei, die Hamburger Sozialbehörde sowie die Mitglieder einer kreativen und politischen Genossenschaft.

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Fahrradrundfahrt

Widerstand und Verfolgung in Hamburg 1933–1945

09. Sept. 2018 10.00–13.00 Uhr

Auf der Fahrradrundfahrt mit Herbert Diercks über den Ohlsdorfer Friedhof werden Grabstätten ausgewählter Persönlichkeiten, die im Nationalsozialismus verfolgt oder aber an Verbrechen beteiligt waren, aufgesucht. Die Fahrt führt auch zu Stätten des Gedenkens, der Einkehr und der Mahnung.

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Rundgang zum Tag des Offenen Denkmals

Geteilte Erinnerung – wie sieht Gedenken aus?

09. Sept. 2018 15.00–17.00 Uhr

Menschen aus fast 30 Ländern waren Häftlinge im KZ Neuengamme. An sie erinnern besondere Mahnmale auf dem Gelände der KZ-Gedenkstätte. Dieser dialogische Rundgang führt zu den individuellen Mahnmalen, erzählt die Geschichten und Biografien, die sich in den Mahnmalen spiegeln und zeigt, wie Menschen über Grenzen hinweg im Gedenken verbunden sind.

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Rundgang zum Tag des Offenen Denkmals

denk.mal Hannoverscher Bahnhof

08. Sept. 2018 15.00–17.00 Uhr | 09. Sept. 2018 15.00–17.00 Uhr | 26. Sept. 2018 18.00–20.00 Uhr

Auf dem Rundgang wird die besondere Topographie der Erinnerung am ehemaligen Hannoverschen Bahnhof und am ehemaligen Fruchtschuppen C, in dem die Sinti und Roma vor ihrer Deportation eingesperrt wurden, erkundet. Informiert wird über Opfer und Tatbeteiligte der Entrechtung, Ausgrenzung und Deportationen sowie den gesellschaftlichen Umgang nach Kriegsende.

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Alternative Hafenrundfahrt

KZ-Außenlager, Zwangsarbeit und Widerstand im Hamburger Hafen 1933-1945

09. Sept. 2018 15.30–17.30 Uhr | 30. Sept. 2018 15.30–17.30 Uhr

Während der zweistündigen Barkassenrundfahrt wird die Geschichte des Hamburger Hafens im Nationalsozialismus thematisiert. Mit Blick auf historische Hafenbecken, Schuppen und Speicher, Fabrikhallen, Brücken und Schiffe jeder Größe wird von Zwangsarbeit, Widerstand und Verfolgung berichtet. Die Route führt auch zu Orten, an denen Zwangsarbeiter- und Konzentrationslager eingerichtet waren, so auch zum Speicher G am Dessauer Ufer.

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Filmvorführungen

"Unruhige Nacht" | "Kirmes" | "Ungehorsam als Tugend"

10. Sept. 2018 19.00–21.00 Uhr | 12. Sept. 2018 17.00–19.00 Uhr | 24. Sept. 2018 19.00–21.00 Uhr

Die Filme "Unruhige Nacht", "Kirmes" und "Ungehorsam als Tugend" beleuchten die Zeit des Nationalsozialismus aus ihrer je ganz eigenen Perspektive. Die Kinovorführungen finden im Metropolis-Kino in Kooperation mit der KZ-Gedenkstätte Neuengamme im Rahmen des Begleitprogramms zur Ausstellung "Deserteure und andere Verfolgte der NS-Militärjustiz: Die Wehrmachtgerichtsbarkeit in Hamburg" statt.

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Vortrag

Jugendlicher Widerstand in Hamburg 1933–1945

11. Sept. 2018 18.00 Uhr

Die Nationalsozialisten betrieben bereits bei Kindern und Jugendlichen großen Aufwand, diese ideologisch zu beeinflussen. Trotzdem entwickelten sich alternative jugendliche Subkulturen sowie politischer Widerstand. Herbert Diercks (KZ-Gedenkstätte Neuengamme) wird in seinem Vortrag in der Gedenkstätte Fuhlsbüttel die Hamburger Entwicklungen skizzieren und besonders auf jene Kinder und Jugendlichen zu sprechen kommen, deren Eltern sich am Arbeiterwiderstand beteiligten und verfolgt wurden.

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Vortrag

"Aufrechterhaltung der Manneszucht um jeden Preis"

11. Sept. 2018 18.00–20.00 Uhr

Die Richter der Wehrmacht trugen die Verantwortung für die furchtbare Urteilsbilanz der NS-Militärjustiz. Sie entschieden über das Strafmaß, Formen der Disziplinierung und die „Erziehbarkeit“ von Soldaten. Der Vortrag von Dr. Claudia Bade im Rathaus Altona skizziert Urteile und Karrierewege von NS-Militärrichtern anhand von Beispielen aus Altona.

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Vortrag

Die Entschädigung von Opfern der NS-Militärjustiz in Hamburg

18. Sept. 2018 18.00–20.00 Uhr

Über 30.000 Todesurteile ergingen während des Zweiten Weltkriegs gegen Deserteure, sogenannte Wehrkraftzersetzer und andere ungehorsame Soldaten. Der Vortrag von Dr. Magnus Koch im Rathaus Altona beschäftigt sich anhand von Beispielen mit der Entschädigungspraxis für Verurteilte der NS-Militärjustiz und deren Hinterbliebene in Hamburg und stellt die Befunde in den Kontext des gesellschaftlichen Umgangs mit den NS-Justizverbrechen.

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Literarischer Spaziergang

Hamburger Künstlerinnen und Künstler im Nationalsozialismus

30. Sept. 2018 10.00–13.00 Uhr

Dieser Spaziergang über den älteren Teil des Ohlsdorfer Friedhofs führt zu Gräbern Hamburger Künstlerinnen und Künstler, die im Nationalsozialismus lebten. Unterschiedliche Geschichten von Anpassung und Verfolgung werden erzählt und aus ihren Erzählungen, Gedichten sowie letzten Briefen gelesen.

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MELDUNGEN AUS DER GEDENKSTÄTTENARBEIT

Neuer Studientag

"Fußball in den Konzentrationslagern und in der nationalsozialistischen Gesellschaft"

Ab Oktober 2018 können an Fußball interessierte Gruppen den Studientag "Fußball in den Konzentrationslagern und in der nationalsozialistischen Gesellschaft" buchen. Das Angebot richtet sich vor allem an Fußballfangruppen, aber auch an Fußballmannschaften, Vereins- sowie Verbands-Mitarbeitende und an Fußball interessierte Schulklassen.

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Luftwaffen-Sportverein Groß-Hamburg, Finalspiel im Tschammerpokal 1943. Quelle: Ralf Klee, LauenburgLuftwaffen-Sportverein Groß-Hamburg, Finalspiel im Tschammerpokal 1943. Quelle: Ralf Klee, Lauenburg

Bericht vom internationalen Sommercamp

Letzten Samstag startete das auch dieses Jahr mit dem Service Civil International durchgeführte "Workcamp" in der KZ-Gedenkstätte Neuengamme. Hauptaufgabe in diesem Jahr war es für die Teilnehmenden, eine kleine Ausstellung zu erstellen.

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Die Workcamp-Teilnehmerinnen, Teilnehmer und Teamer 2018

Mein Jahr als Freiwillige der Aktion Sühnezeichen Friedensdienste

Im Blogbeitrag denkt unsere ehemalige ASF'lerin Yaffa Fogel an ihr Jahr in der KZ-Gedenkstätte Neuengamme zurück, berichtet von ihren Tätigkeitsfeldern und vom Leben in Hamburg.

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Daria und Yaffa konzipieren eine Führung zum Thema "Von Auschwitz nach Neuengamme"
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