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Ausstellungen, Begegnungen, Studienzentrum

Pädagogischer Newsletter

zu Zeitzeugengesprächen im Mai 2017

Für Schulklassen und Jugendgruppen besteht die Möglichkeit, im Mai an verschiedenen Zeitzeugengesprächen teilzunehmen. Eine Anmeldung für Gruppen ist notwendig (siehe Ende des Newsletters). EinzelbesucherInnen sind ohne Anmeldung willkommen.

Am 2. und 4. Mai finden die Gespräche in der KZ-Gedenkstätte Neuengamme statt, am 11. und 12. Mai am Lohseplatz in der Hafencity .

Informieren Sie sich gerne auf unserer Homepage über weitere Veranstaltungen und Aktivitäten der Gedenkstätte im Mai.

Ihr Team der KZ-Gedenkstätte Neuengamme

Zeitzeugengespräche in der KZ-Gedenkstätte Neuengamme

Livia Fränkel, Schweden

02. Mai 2017 10.00 - 12.00 Uhr

Livia Fränkel und ihre Schwester Hédi Fried überlebten als jüdische Häftlinge die Konzentrationslager Auschwitz, Bergen-Belsen sowie drei Frauenaußenlager des KZ Neuengamme. Ihre Eltern wurden ermordet. Mehr Information

Hana Weingarten, Israel

02. Mai 2017 10.00 - 12.00 Uhr

Hana Weingarten wurde 1943 mit ihrer jüdischen Familie über das Ghetto Theresienstadt und das Konzentrationslager Auschwitz in die Außenlager Dessauer Ufer, Neugraben und Tiefstack des KZ Neuengamme deportiert. Ihre Eltern wurden ermordet. Dieses Gespräch findet auf Englisch ohne Übersetzung statt. Mehr Informationen

Joanna Fryczkowska, Polen

04. Mai 2017 10.00 - 12.00 Uhr

Joanna Fryczkowska wurde während des Warschauer  Aufstandes 1944 im Alter von 17 Jahren verhaftet. Über die Konzentrationslager Ravensbrück und Außenlager von Neuengamme wurde sie ins KZ Bergen-Belsen deportiert. Mehr Information

Natalija Radchenko, Belarus

04. Mai 2017 10.00 - 12.00 Uhr

Natalija Radchenko wurde zur Zwangsarbeit nach Deutschland verschleppt. Nach einem Fluchtversuch wurde sie ins Konzentrationslager Ravensbrück und von dort ins Außenlager Wandsbek-Drägerwerke des KZ Neuengamme deportiert. Mehr Information

Haim Liss, Israel

04. Mai 2017 10.00 - 12.00 Uhr

Haim Liss wurde als jüdischer Häftling ins Ghetto Litzmannstadt und von dort ins KZ Auschwitz deportiert. Mit seinem Vater in die Außenlager des KZ Neuengamme Hannover-Stöcken und Hannover-Ahlem überstellt, war er dort mit 14 Jahren der jüngste Häftling. Mehr Information

Zeitzeugengespräche am Gedenkort Hannoverscher Bahnhof

Die folgenden Gespräche finden in dem Veranstaltungszelt am Lohseplatz (HafenCity) statt. Im Anschluss an das jeweilige Gespräch können die angemeldeten Gruppen an Führungen zum Gedenkort Hannoverscher Bahnhof teilnehmen.

Else Baker, Grossbritannien

11. Mai 2017 09.30 - 11.00 Uhr

Else Baker wurde 1944 als 8-jähriges Mädchen aus ihrer Pflegefamilie herausgerissen, ins „Zigeunerlager" in Auschwitz und von dort einige Wochen später ins KZ Ravensbrück deportiert. Ihr Pflegevater setzte sich erfolgreich für ihre Freilassung ein. Mehr Information

Frieda Larsen, Hamburg

11. Mai 2017 11.30 - 13.00 Uhr

Lesung und Gespräch über die Geschichte von Johann Geissler, der nach Auschwitz deportiert wurde und überlebte. Frieda Larsen, die Geissler kannte, erlebte als Tochter eines Sinto als Kind rassistisch motivierte Verfolgung. Mehr Information

Curtis Stanton, Brasilien

12. Mai 2017 09.30 - 11.00 Uhr

Curtis Stanton, geboren als Kurt Steinberg, wurde als 12-Jähriger mit seinen Eltern ins Ghetto Litzmannstadt/Lodz und später mit seiner Mutter nach Auschwitz-Birkenau deportiert. Er überlebte als einziges Familienmitglied. Mehr Information

Fred Leser, USA

12. Mai 2017 11.00 - 13.00 Uhr

Fred Leser wurde 1941 als 14-Jähriger mit seinen Eltern und seinem Bruder nach Riga deportiert. Mit seiner Mutter kam er in andere Lager, wurde dann aber auch von ihr getrennt. Er überlebte als einziges Mitglied seiner Familie. Mehr Information

Anmeldung

Schulklassen und Gruppen, die an den Zeitzeugengesprächen teilnehmen wollen, bitten wir um vorherige Anmeldung bei der KZ-Gedenkstätte Neuengamme (Ulrike Jensen, ulrike.jensen@bkm.hamburg.de oder 040 428 131 519). Einzelpersonen können ohne vorherige Anmeldung teilnehmen.

 

 

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