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Ausstellungen, Begegnungen, Studienzentrum

Newsletter November 2017

der KZ-Gedenkstätte Neuengamme

Herzlich willkommen zur November-Ausgabe unseres Newsletters.

Im November wird in den Veranstaltungen der KZ-Gedenkstätte Neuengamme mit Musik und Texten an den Widerstand gegen den Nationalsozialismus erinnert und es wird darüber diskutiert, welche Herausforderungen sich aktuell für eine kritische Erinnerungskultur stellen.

Am 19. November finden anlässlich des Volkstrauertages zentrale Kranzniederlegungen um 10 Uhr am Mahnmal in der KZ-Gedenkstätte Neuengamme und um 12 Uhr am Gedenkort denk.mal Hannoverscher Bahnhof statt.

Informieren Sie sich gern auf unserer Homepage, oder über Facebook oder Twitter über weitere Veranstaltungen und Aktivitäten.

Ihr Team der KZ-Gedenkstätte Neuengamme

Veranstaltungen

Sonntagsmatinee

Kammermusik und Literatur

5. Nov. 2018 11.00 Uhr

Es gibt noch freie Plätze für die Sonntagsmatinee mit Kammermusik und Lesung in der KZ-Gedenkstätte Neuengamme. Das Programm ist mutigen Querdenkern und Künstlern gewidmet, die sich bis zuletzt gegen den nationalsozialistischen Terror behaupteten. Der Schauspieler Roman Knižka liest unter anderem Stücke von Mascha Kaléko, Kurt Tucholsky und Gedichte französischer Häftlinge des KZ Buchenwald. Musikalisch umrahmt wird die Lesung durch das Ensemble Opus 45. Sie spielen teils lange Zeit vergessene Werke für Bläserquintett, die von Komponisten stammen, die zu Opfern der nationalsozialistischen Diktatur wurden.

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Vortrag und Diskussion

30 Jahre nach Giordanos „Die Zweite Schuld“

14. Nov. 2017 19.00–21.00 Uhr

1987 konstatierte Ralph Giordano zahlreiche Versäumnisse im deutschen Umgang mit der NS-Vergangenheit und problematisierte deren gesellschaftliche Folgewirkungen. 30 Jahre später haben viele der von Giordano eingeforderten Auseinandersetzungen mit dem Nationalsozialismus stattgefunden. Angesichts aktueller politischer Entwicklungen scheint es gleichwohl geboten, die weithin als Erfolgsgeschichte wahrgenommene bundesdeutsche Aufarbeitung der NS-Vergangenheit auf den Prüfstand zu stellen. Veranstaltungsort: Staats- und Universitätsbibliothek.

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Vortrag und Diskussion

„Vergeltungsaktionen“ im deutsch besetzten Europa 1939–1945

16. Nov. 2017 19.00–21.00 Uhr

Vorgestellt wird ein jüngst erschienener Sammelband zu deutschen NS-Verbrechen im besetzten Europa, die als „Vergeltung“ für Widerstandstätigkeiten gerechtfertigt wurden. Vier ReferentInnen analysieren aus unterschiedlichen Perspektiven die Thematik Repressalien und Vergeltungspolitik und deren rechtliche wie gesellschaftliche Dimensionen bis in die Gegenwart hinein. Veranstaltungsort: Hamburger Institut für Sozialforschung.

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Dialogworkshop

Einander kennenlernen – Trotz alledem

24. Nov. 2017 10.00–17.00 Uhr 25. Nov. 2017 10.30–17.30 Uhr

Der Workshop bringt Angehörige von Verfolgten und von NS-TäterInnen in einem geschützten Rahmen miteinander ins Gespräch. Dieses Mal befassen wir uns mit individuellen Bemühungen um das Herstellen von Gerechtigkeit sowie den Umgang mit Schuldgefühlen und mit der juristischen Aufarbeitung von NS-Verbrechen. Eine Anmeldung ist bis zum 3. November möglich.

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Lesung und Gespräch

Nachkommen von NS-Tätern im Dialog über ihre Familiengeschichten

27. Nov. 2017 19.00–21.00 Uhr

Regisseur und Autor Chris Kraus („Die Blumen von gestern“) und Barbara Brix, beide Nachkommen von NS-Tätern, diskutieren im Gespräch mit Dr. Oliver von Wrochem (KZ-Gedenkstätte Neuengamme) über ihre individuellen Motive für die Auseinandersetzung mit der NS-Täterschaft in der eigenen Familie und lesen Passagen aus jüngst erschienenen Publikationen über ihre Familiengeschichte.
Veranstaltungsort: Staats- und Universitätsbibliothek.

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Lesung und Zeitzeugingespräch

Vom Mädchenorchester in Auschwitz zur Rap-Band gegen Rechts

28. Nov. 2017 11.30–13.30 Uhr

Esther Bejarano wuchs in einer jüdischen Familie auf. Im November 1941 wurden ihre Eltern von den Nationalsozialisten ermordet. Esther wurde nach Auschwitz deportiert. Ihre Tätigkeit im Mädchenorchester, das unter anderem während des täglichen Ein- und Ausmarsches der KZ-Häftlinge am Lagertor spielen musste, rettete ihr Leben. Esther Bejarano liest Passagen aus ihren Lebenserinnerungen berichtet im Gespräch mit Ulrike Jensen über ihre Verfolgung, ihr Leben nach dem Überleben und ihr Engagement gegen Rechts, u.a. mit der Rap-Band "Microphone Mafia".

Eine Anmeldung für Schulklassen und Gruppen ist erforderlich.
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Führung

Die Kinder vom Bullenhuser Damm

28. Nov. 2017 18.00–20.00 Uhr

Vor 73 Jahren, am 28. November 1944, kamen 20 jüdische Kinder aus dem KZ Auschwitz im KZ Neuengamme an. Der Arzt Kurt Heißmeyer hatte sie angefordert, um an ihnen pseudomedizinische Experimente durchzuführen. Am 20. April 1945 wurden die Kinder am Bullenhuser Damm ermordet. Dieser Rundgang durch die Gedenkstätte Bullenhuser Damm erzählt ihre Geschichten.

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Aus der Gedenkstättenarbeit

Jahresbericht 2016

Der Jahresbericht 2016 der KZ-Gedenkstätte Neuengamme ist erschienen. Er bietet eine Übersicht zu Veranstaltungen, Ausstellungen und Besuchszahlen der Gedenkstätte im Jahr 2016. Neu in diesem Jahresbericht sind inhaltlich vertiefende Artikel zu einzelnen Themen, zum Beispiel wird über die Arbeit mit Nachkommen berichtet und Hintergründe zur Ausstellung "Fußball im Nationalsozialismus" erläutert. Mehr Information und den kompletten Jahresbericht finden Sie auf unserer Homepage.

Cover des Jahresberichtes 2016Jahresbericht 2016

denk.mal Hannoverscher Bahnhof

Die Behörde für Kultur und Medien hat eine Broschüre über die Eröffnung des Gedenkortes denk.mal Hannoverscher Bahnhof veröffentlicht, die die Grußworte, Fotos der Eröffnung und das Programm enthält. Diese Broschüre ist auch bei uns im Shop und vor Ort erhältlich. Mehr zum Gedenkort finden Sie online: www.hannoverscher-bahnhof.hamburg.de

Cover der Broschüre zur Eröffnung denk.mal Hannoverscher BahnhofBroschüre zur Eröffnung denk.mal Hannoverscher Bahnhof
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