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Ausstellungen, Begegnungen, Studienzentrum

Newsletter Oktober 2025

Liebe Freund*innen und Interessierte an der Gedenkstättenarbeit in Hamburg,

im September haben wir die Ausstellung „trotzdem da!“ in der KZ-Gedenkstätte Neuengamme eröffnet. Dafür wurde auch Gabriele Lapp aus Neuengamme interviewt, die in der Ausstellung vorgestellt wird (Hamburger Abendblatt). Sie ist Mitglied im Arbeitskreis Kirchliche Gedenkstättenarbeit, der im letzten Monat sein 30-jähriges Bestehen feierte. Darüber berichten wir in diesen Newsletter.

Weiterhin zu sehen ist in der „Fuge“ am denk.mal Hannoverscher Bahnhof die Ausstellung „Ich war zurückgekommen. Allein“. Am denk.mal informiert der Infopavillon zur Geschichte des Ortes. Dieser hat noch bis zum 31. Oktober geöffnet und geht dann in die Winterpause.

Der „Tag des offenen Denkmals“ war ein großer Erfolg – wir hoffen, auch zu „Seeforfree“ am 31. Oktober viele Menschen in unseren Gedenkstätten und Lernorten begrüßen zu können – oder vielleicht schon als Familie am „Mausöffnertag“ am 3. Oktober in der KZ-Gedenkstätte Neuengamme?

Im September gab es aber auch antisemitische Schmierereien in der KZ-Gedenkstätte Neuengamme. Wie wir mit Herausforderungen der aktuellen Zeit umgehen, sehen Sie an unseren aktuellen Berichten und Angeboten.

Lesen Sie in diesem Newsletter was uns im letzten Monat bewegt hat und freuen Sie sich auf Empfehlungen zu Veranstaltungen.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Ihr Team der Stiftung Hamburger Gedenkstätten und Lernorte

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Veranstaltungen

Türen auf mit der Maus

Ein Tag für Kinder ab 8 Jahren

03. Okt. 2025 10:00–17:00

Wenn es in der KZ-Gedenkstätte Neuengamme heißt „Türen auf mit der Maus“, dann bieten wir ein Programm für Familien mit Kindern ab 8 Jahren an, darunter eine Rallye und eine Lesung über Hédi, die das KZ Neuengamme überlebte. Weiterlesen 

Zeitzeugengespräch

„Kinder fragen nicht, wenn sie das Gefühl haben, es ist nicht erwünscht.“

15. Okt. 2025 18:30–20:30

Katharina Sämann wuchs in Worpswede bei Bremen bei ihrer Mutter und ihren Großeltern auf. Dass ihr Vater ein sowjetischer Kriegsgefangener war, wusste sie lange nicht... Eine Gesprächsveranstaltung im Kölibri. Mehr Informationen und Anmeldung

Online Veranstaltung

Künstliche Intelligenz in der Erinnerungsarbeit

23. Okt. 2025 11:00–12:00

Media Literacy und KI – Können und sollten wir KI in der Vermittlungsarbeit einsetzen? Eine Anregung von Anja Neubert im rahmen der Online-Input-Reihe „Thursday Topic. KI in der Erinnerungsarbeit“. Mehr Informationen und Anmeldung

SeeforFree

zum Tag des offenen Denkmals

31. Oktober 2025 10.00–17:00

Am Tag der Reformation am 31. Oktober 2025 laden 51 Hamburger Museen und Ausstellungshäuser im Rahmen der Aktion #seeforfree bei freiem Eintritt in ihre Häuser ein. Und auch unsere Gedenkstätten sind mit dabei – geöffnet jeweils von 10–17 Uhr und mit einem besonderen Programm. Mehr erfahren

Vorschau

Ein Tag für Angehörige

Treffen, Austausch, Schreibworkshop

20. Nov. 2025 9:30–17:30

Am 20. November bieten wir Angehörigen von ehemaligen Häftlingen des KZ Neuengamme und von NS-Verfolgten die Gelegenheit, mit anderen Angehörigen zusammenkommen und sich auszutauschen. In einem autobiografischen Schreibworkshop lernen Sie, wie Sie Ihre Geschichte(n) einem Publikum präsentieren können. Anmeldung öffnet im September. Anmeldung und weiter Infos

Aus der Gedenkstättenarbeit

Jubiläum

30 Jahre Arbeitskreis Kirchliche Gedenkstättenarbeit

1995 wurde der Arbeitskreis Kirchliche Gedenkstättenarbeit in Neuengamme gegründet. Bis in die Gegenwart sorgt er für ein lebendiges Ehrenamt am Ort. Zum Jubiläum gab es eine Feier mit Rückblick und Ausblick, Austausch und Begegnungen. Weiterlesen

Gruppenfoto einiger Mitglieder des Arbeitskreis Kirchliche Gedenkstättenarbeit Gruppenfoto einiger Mitglieder des Arbeitskreis Kirchliche Gedenkstättenarbeit

Ausstellung

trotzdem da!

In der KZ-Gedenkstätte Neuengamme zeigen wir zur Zeit die Ausstellung „trotzdem da!“. Sie erzählt die Lebensgeschichten von Kindern, die während des Zweiten Weltkriegs aus verbotenen Beziehungen zwischen Deutschen und Kriegsgefangenen oder Zwangsarbeiter*innen hervorgingen. Weiterlesen

Blick in die Ausstellung "trotzdem da!" mit großformatigen Portraits von Frauen und Männern. Blick in die Ausstellung

Neues Schulprojekt

Mit NS-Familiengeschichten gegen Rechtsextremismus

Barbara Brix ist Tochter eines NS-Täters, Bernhard Esser stammt aus einer Verfolgtenfamilie. Die aktuelle politische Entwicklung in Deutschland besorgt beide sehr. Gemeinsam berichten sie aus diesem Grund vor Schulklassen über ihre Familiengeschichten und den gemeinsamen Kampf gegen den Rechtsextremismus. Weiterlesen

Zwei ältere Menschen sitzen auf Rollatoren und halten Plakate in der Hand. Um sie herum mehrere andere Personen. Im Hintergrund die Arkaden an der Alster. Barbara Brix und Bernhard Esser im Februar 2025 auf dem Hamburger Jungfernstieg

Familiengeschichte

Übergabe von Dokumenten für das Archiv

Im August 2025 übergab die Familie von Willy Martin Evensen persönliche Gegenstände an das Archiv der KZ-Gedenkstätte Neuengamme. Weiterlesen

Unterlagen von Willy Martin Evensen - Zeitungsartikel, alte Dokumente Unterlagen von Willy Martin Evensen

Call for Papers

Krankenreviere in den Konzentrationslagern

Neue Perspektiven auf das Thema KZ-Krankenreviere sollen im Februar 2026 auf einem Workshop der Zeitschrift „Beiträge zur Geschichte der nationalsozialistischen Verfolgung“ vorgestellt und diskutiert werden. Dazu werden Beitragende gesucht. Weiterlesen

Zwei Medizinflaschen aus der NS-Zeit Medizinflaschen in der Hauptausstellung der KZ-Gedenkstätte Neuengamme. Leihgabe Gedenkstätte Buchenwald

Neue Publikation

Deportationen aus Frankreich in das KZ Neuengamme

Der elfte Band der Neuengammer Kolloquien trägt den Titel „Repressionspolitik und Deportationspraxis im besetzten Frankreich 1940–1944. Akteure, Feindbilder, Verfolgtengruppen“. In ihrer Dissertation widmet sich Christine Eckel einem zentralen Element deutscher Besatzungspolitik. Weiterlesen

Neue Publikation

Geschichtspolitische Umbrüche im postsozialistischen Europa

Nach 1990 gründeten sich, teils nach blutigen Bürgerkriegen, postsozialistische Staaten auf den Gebieten Jugoslawiens, der Tschechoslowakei und der Sowjetunion. Im Zuge dessen veränderten sich die Gedenkkulturen grundlegend. Weiterlesen

#GeradeJetzt

Rückblick auf die bundesweite Social-Media-Kampagne

80 Jahre nach der Befreiung der Konzentrationslager und nach Ende des Zweiten Weltkrieges steht die Erinnerung an die nationalsozialistischen Verbrechen vor vielfältigen Herausforderungen. Mit der Kampagne #GeradeJetzt stellten Gedenkstätten, Dokumentationszentren, Lernorte und Erinnerungsinitiativen gemeinsam die Relevanz der Lehren aus der NS-Geschichte für gegenwärtige gesellschaftliche Fragen in den Fokus. Weiterlesen

Collage an Beiträgen, die im Rahmen der Kampagne #GeradeJetzt in den Sozialen Medien gepostet wurden. Im Vordergrund der Schriftzug #GeradeJetzt Verschiedene Beiträge, die im Rahmen der Kampagne #GeradeJetzt in den Sozialen Medien gepostet wurden

Bericht

Zeitzeugin Marione Ingram zu Besuch in Hamburg

Bei einer Veranstaltung am Campus HafenCity am 8. September 2025 berichtete Marione Ingram von ihren Erfahrungen als jüdisches Kind im Nationalsozialismus und von ihrem politischen Engagement seit den 1950er Jahren. Weiterlesen

Marione Ingram und ihr Mann während des Zeitzeugengesprächs. Marione hält ein Schwarzweißfoto einer Person in der Hand Marione Ingram und ihr Mann während des Zeitzeugengesprächs
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