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Ausstellungen, Begegnungen, Studienzentrum

Newsletter März 2026

Liebe Freund*innen und Interessierte an der Gedenkstättenarbeit, 

noch bis zum 4. März (danach ist die Ausstellung vorübergehend nicht zugänglich) ist unsere Ausstellung „Kultur unter Kontrolle“ im Hamburger Rathaus zu sehen. Die Ausstellung ermöglicht Einblicke in die Rolle der Hamburger Kultureinrichtungen und die Kulturverwaltung während des Nationalsozialismus. Mehr Informationen

Auch im März bieten wir vielfältige Veranstaltungen an: von einem russischsprachigen Rundgang über das Gelände der KZ-Gedenkstätte Neuengamme über eine szenische Lesung zum Thema „80 Jahre Curiohaus-Prozesse“ bis hin zu einer Podiumsdiskussion über Emotionen, Wissen und Rituale in der Gedenkstättenarbeit. Alle Infos finden Sie weiter unten, weitere Veranstaltungen finden Sie in unserem Veranstaltungskalender.

In den News am Ende dieses Newsletters teilen wir Neuigkeiten und Berichte aus unserer Arbeit.

Ihr Team der Stiftung Hamburger Gedenkstätten und Lernorte

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Veranstaltungen

Vortrag

Das Jüdische Kammerorchester Hamburg 1934/35

2. März 2026 18.00–20.00

Seit einigen Jahren existiert in Hamburg das Jewish Chamber Orchestra. Dieses bezieht sich auf einen historischen Vorläufer. Die Musikwissenschaftlerin Dr. Sophie Fetthauer stellt die kurze Geschichte dieses Orchesters dar und schildert die Herausforderungen, mit denen es zu kämpfen hatte. Mehr Informationen und Anmeldung 

Rundgang

Rundgang in russischer Sprache: „NS-Zwangsarbeiter*innen aus Osteuropa“

8. März 2026 13.00–16.00

Führung in russischer Sprache zur Zwangsarbeit im KZ Neuengamme und in Hamburg. Der Schwerpunkt liegt auf KZ-Häftlingen und Kriegsgefangenen sowie zivile Zwangsarbeiter*innen aus Osteuropa. Mehr Informationen und Anmeldung

Lesung

Partizipative Lesung: „Was dachten sie, als sie uns sahen?“

8. März 2026 14.00–16.00

Die Gedenkstätte Poppenbüttel befindet sich im letzten Plattenhaus einer 1944 errichteten Behelfswohnheimsiedlung. Zu ihrem Bau waren Frauen aus dem Außenlager des KZ Neuengamme in Hamburg-Sasel eingesetzt. Anlässlich des Internationalen Frauentags lädt die Autorin Nuria Fatykhova zu einer partizipativen Lesung ein. Mehr Informationen und Anmeldung 

Hörführung

Geschichte und Gedenken in der Hafencity

13. März 2026 15.00–16.00

Der Fruchtschuppen C im Hamburger Freihafen diente als Sammelort für die nationalsozialistischen Deportationen der Sinti*ze und Rom*nja und war ein zentraler Tatort des Völkermords. Anlässlich der Jahrestags der Deportation von über 300 Sinti*ze und Rom*nja aus Hamburg und Norddeutschland nach Auschwitz-Birkenau am 11. März 1943 stellt der Audiobesuch den Gedenkort vor. Ein Angebot von "Bei Anruf Kultur". Mehr Informationen und Anmeldung

Szenische Lesung

80 Jahre Curiohaus-Prozesse

18. März 2026 19.00–20.30

In den Jahren 1946 bis 1949 fanden verschiedene britische Militärgerichtsprozesse im großen Saal des Hamburger Curiohauses statt. Der aufwändige Hauptprozess behandelte auf exemplarische Weise das KZ Neuengamme. In Erinnerung an die Opfer des nationalsozialistischen Gewaltregimes wird der Prozess im Wortlaut in gekürzter Form als szenische Lesung dargestellt. Mehr Informationen und Anmeldung​​​​​​​

Podiumsgespräch

Erinnern oder Lernen? Emotionen, Wissen und Rituale in der Gedenkstättenarbeit zu den NS-Verbrechen

31. März 2026 18.00–19.30

Gedenkstätten sind sowohl Orte der Trauer und des Gedenkens als auch Orte der Produktion, Vermittlung und Bewahrung von Wissen. Doch wie verhalten sich diese beiden Funktionen zueinander und wie hat sich dieses Verhältnis historisch entwickelt? Podiumsdiskussion mit Gottfried Kößler, Swenja Granzow-Rauwald, Dr. Verena Haug und Dr. Ulrike Löffler. Mehr Informationen und Anmeldung

 

Vorschau

Buchvorstellung und Gespräch

Present Past. Wie Nachfahren ihre NS-Familiengeschichte erforschen

1. April 2026 19.00–20.30

Wie finde ich heraus, was meine Vorfahren in der NS-Zeit gemacht haben? In der Veranstaltung berichtet Dr. Johannes Spohr über den Prozess der Familienrecherche. Im anschließenden Gespräch mit Personen, die sich bereits mit ihrer Familiengeschichte auseinandergesetzt haben, wird die individuelle Dimension eines solchen Rechercheprozesses beleuchtet. Mehr Informationen und Anmeldung
 

Aus der Gedenkstättenarbeit

Ausblick

81. Jahrestag der Befreiung des KZ Neuengamme

Save the date: Wir freuen uns, Sie im Mai 2026 zu den Veranstaltungen rund um den Jahrestag der Befreiung begrüßen zu dürfen. Weiterlesen

Am Ort der Verbundenheit

Jetzt bewerben!

Freiwilliges Soziales Jahr in der Gedenkstätte ab September

Wenn du Lust hast, dich mit Engagement, Kontakt- und vielseitiger Einsatzfreude mit einem wichtigen Themenfeld intensiv auseinanderzusetzen, neue Menschen aus verschiedenen Ländern kennenzulernen und die vielfältigen Aufgaben der KZ-Gedenkstätte innovativ zu unterstützen – dann bewirb dich bei uns! Einsendeschluss ist der 15. März 2026. Weiterlesen

Drei junge Frauen posieren für ein Foto. Hinter ihnen sieht man die Steinformationen, die die ehemaligen Baracken andeuten. Die drei Freiwilligen Emma, Margalit und Jette in Neuengamme

Podcast

Der inklusive Podcast „Erinnerungs-DING“ ist online – neue Folgen immer dienstags

Am 2. Februar 2026 wurde im Geschichtsort Stadthaus der neue Podcast „Erinnerungs-DING“ vorgestellt. Von April bis Dezember 2025 arbeitete ein Team aus 15 jungen Erwachsenen mit und ohne Behinderung gemeinsam an der Entwicklung des Podcasts in einfacher Sprache. Er kann jetzt gehört werden. Weiterlesen

Personen stehen zu einem Gruppenbild versammelt im Geschichtsort Stadthaus. Die Teilnehmer*innen des Podcast-Projekts Erinnerungs-DING

Neuer Kollege

Damián Morán Dauchez betreut den Bereich Inklusion

Wir freuen uns, mit Damián Morán Dauchez einen Kollegen gefunden zu haben, der uns hilft, Strategien zu entwickeln und anzuwenden, um vorhandene Barrieren bei der Arbeit der Stiftung Hamburger Gedenkstätten und Lernorte beseitigen oder umgehen zu können und dabei den Bereich Inklusion zu stärken. Weiterlesen

Damián Morán Dauchez

Neue Bildungsmaterialien

„Bausteine für die Bildungsarbeit über rechte Gewalt in Hamburg seit 1945“

Die Website „Rechte Gewalt in Hamburg“ ist um neue Bildungsmaterialien ergänzt worden. Die Broschüre bietet einen regional fokussierten Zugang, um in der Bildungsarbeit rechte Gewalt zu thematisieren. Weiterlesen

Zwei Hände, die eine aufgeschlagene Broschüre halten Neue Broschüre „Bausteine für die Bildungsarbeit über rechte Gewalt in Hamburg seit 1945“

Projekt

„StoryFinder“ startet in das zweite Projektjahr

Das Projekt „StoryFinder“ startet in sein zweites Jahr: Junge Hamburger*innen erforschen die NS-Vergangenheit ihrer Stadt und machen Geschichte in digitalen Stadtrundgängen neu erlebbar. Weiterlesen

Zwei Jugendliche stehen vor den Gedenktafeln an die vom Hannoverschen Bahnhof deportierten Menschen und notieren ihre Eindrücke auf Arbeitsblättern. Ortserkundung am denk.mal Hannoverscher Bahnhof im Projekt „StoryFinder“

Bericht

Gedenken an das KZ-Außenlager Sasel am 27. Januar 2026

Am 27. Januar kamen über 180 Menschen anlässlich des Gedenktages für die Opfer des Nationalsozialismus am Gedenkstein für das Außenlager des KZ Neuengamme in Hamburg-Sasel zusammen. Die Gedenkveranstaltung wurde vom benachbarten Gymnasium Oberalster organisiert und moderiert. Weiterlesen

Eine große Menschenansammlung steht am Gedenkstein für das KZ-Außenlager Sasel. Zahlreiche Interessierte kamen zur Veranstaltung am Gedenkstein für das KZ-Außenlager Sasel.

„Gedenken neu denken“

Bericht über Lesung und Gespräch mit Susanne Siegert

Erinnerungskultur ist kein Ritual – sie ist eine Entscheidung. Bei ihrer Lesung im Mahnmal St. Nikolai sprach Susanne Siegert über digitale Erinnerungskultur, politische Verantwortung und die Frage, wem Geschichte eigentlich gehört. Weiterlesen

Susanne Siegert bei ihrer Lesung im Mahnmal St. Nikolai Susanne Siegert bei ihrer Lesung im Mahnmal St. Nikolai
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