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Ausstellungen, Begegnungen, Studienzentrum

Newsletter Februar 2026

     

Liebe Freund*innen und Interessierte an der der Gedenkstättenarbeit, 

Hamburg erfreute sich bis 1933 eines bunten Kulturlebens. Nach dem Machtantritt der Nationalsozialisten fiel das kulturelle Leben jedoch unter die Kontrolle der neu gegründeten Kulturbehörde. Welche Funktionen hatte Kultur im nationalsozialistischen Hamburg? Darum geht es in unserer neuen Ausstellung „Kultur unter Kontrolle. Hamburger Kultureinrichtungen und die Kulturverwaltung im Nationalsozialismus“, die wir am 5. Februar 2026 um 19 Uhr im Hamburger Rathaus eröffnen. Dazu sind Sie herzlich eingeladen! HIER können Sie sich anmelden.Wir freuen uns auf Sie.

Das Dokumentationszentrum denk.mal Hannoverscher Bahnhof darf nicht scheitern! Diesen Appell hat das Auschwitz-Komitee am 26. Januar an den Investor und die Stadt Hamburg gerichtetet: Appell. Der Appell kann auch von Ihnen unterzeichnet werden. Weitere Hintergründe und Presseberichte finden Sie weiter unten.

Am 13. Januar haben wir einen Offenen Brief zusammen mit anderen Gedenkstätten und ein konsequentes Vorgehen gegen KI-generierte Holocaust-Verfälschungen auf Social-Media-Plattformen gefordert, der große Resonanz gefunden hat, z.B. berichtete auch hier der NDR. Den ganzen Text des Offenen Briefes finden Sie weiter unten. 

Ihr Team der Stiftung Hamburger Gedenkstätten und Lernorte

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Veranstaltungen

Ausstellung

Kultur unter Kontrolle. Hamburger Kultureinrichtungen und die Kulturverwaltung im Nationalsozialismus

5. Februar 2026– 10. März 2026

Zehn prominente Hamburger Kulturreinrichtungen haben für die Ausstellung ihre Archive geöffnet – immer ging es um die Frage: „Welche Funktionen hatte Kultur im nationalsozialistischen Hamburg?“ Die Ausstellung ist vom 5. Februar (Eröffnung) bis zum 10. März 2026 in der Diele des Hamburger Rathauses zu sehen zu folgenden Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 7 bis 19 Uhr, Samstag 10 bis 18 Uhr, Sonntag 10 bis 17 Uhr. Mehr Informationen

Vortrag

Kuratorinnenvortrag „Kultur unter Kontrolle. Hamburger Kultureinrichtungen und die Kulturverwaltung im Nationalsozialismus“

10. Feb. 2026 19:00–20:30

Der Vortrag beschäftigt sich mit der Geschichte der Hamburger Kulturpolitk während der Zeit des Nationalsozialismus und stellt auch die Frage, wie der Nationalsozialismus das Hamburger Kulturleben veränderte. Von der Ausstellungskuratorin werden neben den beiden Kultursenatoren der NS-Zeit auch weitere zentrale Akteure vorgestellt, die die Kulturpolitik in dieser Zeit bestimmten. Mehr Informationen und Anmeldung

Konferenz

Krankenreviere in Konzentrationslagern – Zum Umgang mit Krankheit und Sterben im nationalsozialistischen Lagersystem

13.–14. Feb. 2026

Der Workshop beleuchtet den bislang wenig erforschten medizinischen Alltag und die Krankenversorgung in nationalsozialistischen Konzentrationslagern und bringt Forschende sowie Multiplikator*innen aus Gedenkstätten und Erinnerungsorten zum fachlichen Austausch zusammen. Mehr Informationen und Anmeldung

Fortbildung

Materielle Zeugnisse: Zeichnungen und Artefakte aus Konzentrationslagern in der Vermittlungsarbeit

20. Feb. 2026 14:00–19:00

In der Fortbilodung werden ausgewählte Artefakte sowie Biografien von Künstler*innen vorgestellt, die auch im KZ Neuengamme oder in dessen Außenlagern inhaftiert waren. Im Rahmen eines gemeinsamen Austauschs werden die Möglichkeiten und Grenzen der Arbeit mit Bildern und Objekten in der Bildungsarbeit erörtert. Mehr Informationen und Anmeldung

Rundgang

Die Hamburger Kulturlandschaft im Nationalsozialismus

21. Feb. 2026 14:00–16:00

Der Stadtrundgang verbindet Theater, Museen und Konzerthäuser in der Hamburger Neustadt und beleuchtet ihre Geschichte im Nationalsozialismus. Mehr Informationen und Anmeldung

Rundgang

Die nationalsozialistischen Deportationen Hamburger Jüdinnen und Juden

22. Feb. 2026 14:00–16:00

Anlässlich der Eröffnung der Ausstellung „14 Wegmarken jüdischer Geschichte. Ein Projektraum für Hamburg“ im Altonaer Museum, beschäftigt sich der Rundgang mit dem Schicksal Hamburger Jüdinnen und Juden im Nationalsozialismus und stellt den Gedenkort denk.mal Hannoverscher Bahnhof vor. Mehr Informationen und Anmeldung

Podiumsgespräch

Kunst unter Kontrolle? Die bildenden Künste im nationalsozialistischen Hamburg

24. Feb. 2026 19:00–21:00

In einem Gespräch diskutieren die Kunsthistorikerinnen Dr. Silke ReutherNereida Gyllensvärd (Universität Hamburg) und die Historikerin Dr. Alina Just (Forschungsstelle für Zeitgeschichte in Hamburg) diskutieren gemeinsam mit Ausstellungskuratorin Gisela Ewe (Stiftung Hamburger Gedenkstätten, Moderation) über die Rolle der bildenden Künste im nationalsozialistischen Hamburg. Mehr Informationen 

Vorschau

Vortrag

Das Jüdische Kammerorchester Hamburg 1934/35

2. März 2026 18:00–20:00

Seit einigen Jahren existiert in Hamburg das Jewish Chamber Orchestra. Dieses bezieht sich auf einen historischen Vorläufer, das von Edvard Moritz geleitete Jüdische Kammerorchester.​​​​​ ​​Die Musikwissenschaftlerin Dr. Sophie Fetthauer stellt die kurze Geschichte dieses Orchesters dar und schildert die Herausforderungen, mit denen es zu kämpfen hatte. Mehr Informationen und Anmeldung

Aus der Gedenkstättenarbeit

Einladung

Neue Poster für den Ort der Verbundenheit

Am 2. Mai 2026 werden zum Jahrestag der Befreiung wieder neue Poster am Ort der Verbundenheit in der KZ-Gedenkstätte Neuengamme präsentiert. Möchten auch Sie als Angehöriger ein Plakat zur Erinnerung gestalten? Weiterlesen

Präsentation der Plakate durch Angehörige im historischen Klinkerwerk in der KZ-Gedenkstätte Neuengamme Präsentation der Plakate durch Angehörige im historischen Klinkerwerk in der KZ-Gedenkstätte Neuengamme

Anmelden und mitmachen

Memory Matters! Vielfältiges Erinnern zum 81. Jahrestag der Befreiung

Wir laden zivilgesellschaftliche Akteure ein, sich im Mai 2026 vielfältig, kreativ und aktiv am Gedenken in der KZ-Gedenkstätte Neuengamme zu beteiligen. Weiterlesen

Musikalischer Beitrag im "Zelt vielfältiger Erinnerung"

Appell

„Das Dokumentationszentrum denk.mal Hannoverscher Bahnhof darf nicht scheitern“

44 Erstunterzeichner*innen fordern den Investor und die Stadt Hamburg auf, die Realisierung des Dokumentationszentrum schnellstmöglichst umzusetzen. Auch Sie können mitunterzeichnen. Mehr Informationen

Der Infopavillion am denk.mal Hannooverscher Bahnhof

Offener Brief

Konsequentes Vorgehen gegen KI-generierte Holocaust-Verfälschungen auf Social-Media-Plattformen

In den Sozialen Netzwerken werden in großer Zahl Bilder gepostet, die mit Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt wurden und einen Bezug zum Nationalsozialismus haben. Diese bilden keine historischen Ereignisse ab, sondern Fakes. In einem Offenen Brief richten sich Gedenkstätten an die Plattformbetreiber, um eine verantwortungsvollen Umgang mit diesen KI-Bildern zu fordern. Weiterlesen

Ein KI-generiertes Bild ist im Hintergrund zu sehen, dass einen KZ-Häftling zeigt, hinter dem Soldaten stehen, davor ein Kasten mit dem Text Fake KI-Bilder verzerren Geschichte KI-generiertes Bild einer angeblichen Situation im KZ Neuengamme

Jobangebot

Studentische Hilfskraft für das Archiv der KZ-Gedenkstätte Neuengamme

Zum 1. April 2026 suchen wir eine studentische Hilfskraft für die Mitarbeit im Archiv der KZ-Gedenkstätte Neuengamme. (16 Std./Woche) Weiterlesen

Recherche im Archiv

Jobangebot

Studentische Hilfskraft gesucht für den Geschichtsort Stadthaus und die Gedenkstätten Fuhlsbüttel und Poppenbüttel

Zum 1. April 2026 suchen wir eine studentische Hilfskraft (d/m/w) für die Mitarbeit in der Abteilung „Gedenkstätten Fuhlsbüttel, Poppenbüttel, Geschichtsort Stadthaus“. Weiterlesen

Ausstellung "Das Stadthaus im Nationalsozialismus. Eine Zentrale des Terrors" am Geschichtsort Stadthaus
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