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Ausstellungen, Begegnungen, Studienzentrum

Newsletter Dezember 2025

Liebe Freund*innen und Interessierte an der Gedenkstättenarbeit in Hamburg,

im November hat sich in unserer Stiftung viel bewegt – Sie finden in diesem Newsletter viele Beiträge zu unterschiedlichen Themen.

Unter anderem wurde eine Kooperation zwischen dem HSV und der Stiftung Hamburger Gedenkstätten und Lernorte unterzeichnet – ein Schritt, der den Weg für eine vertiefte und langfristige Zusammenarbeit ebnet. Weiterlesen

Auch im Archiv der KZ-Gedenkstätte Neuengamme gab es besondere Momente: Der Koffer von Martinus Letterie, der im KZ Neuengamme starb, wurde von seiner Enkeltochter an das Archiv übergeben. Weiterlesen

Am 4. November 2025 stellten Dr. Alina Bothe, Dr. Kristina Vagt, Johanna Schmied und Wolfgang Kopitzsch im Geschichtsort Stadthaus die ersten bekannten Hamburger Fotografien einer Deportation von Jüdinnen und Juden im Herbst 1941 vor. Weiterlesen

Wenn Sie Impulse für mehr Inklusion und Barrierefreiheit in der Gedenkstättenarbeit suchen, könnte die Fortbildung „Leichte Sprache in der Gedenkstättenarbeit“ interessant für Sie sein. Mehr Informationen und Anmeldung

Lesen Sie in diesem Newsletter, was uns im letzten Monat bewegt hat und freuen Sie sich auf Empfehlungen zu Veranstaltungen im Dezember.

Folgen Sie uns auf FacebookInstagramTiktokYoutubeLinkedIn, auf BlueSky oder Mastodon für aktuelle Informationen. 

Ihr Team der Stiftung Hamburger Gedenkstätten und Lernorte

Veranstaltungen

Bei Anruf Kultur

Häftlingsgruppen im KZ Neuengamme: ein Überblick und ausgewählte Biografien

01. Dez. 2025 16:00–17:00

Aus welchen Ländern kamen die Häftlinge des KZ Neuengamme? Wir laden Sie „Bei Anruf Kultur“ zu einem Audiobesuch auf dem Gelände der KZ-Gedenkstätte Neuengamme ein, bei dem Sie auch Lebenswege von Häftlingen kennenlernen. Mehr Informationen und Anmeldung

Buchvorstellung und Gespräch

Vor der Erinnerung – Die Außenlager des KZ Neuengamme und ihre Nachgeschichten 1945–1992

02. Dez. 2025 19:00–21:00

KZ-Außenlager spielten in den Debatten um die NS-Aufarbeitung lange Zeit meist nur eine marginale Rolle. In seiner Dissertation richtet Maik Ullmann die Aufmerksamkeit auf in der Forschung als „vergessene KZs“ beschriebene Neuengammer Außenlager. In der Staats- und Universitätsbibliothek sprechen Dr. Maik UllmannProf. Dr. Detlef Garbe und Franciska Thiele. Moderation: Prof. Dr. Kirsten Heinsohn.  Mehr Informationen und Anmeldung

Vortrag

Zwischen den Sprachen

06. Dez. 2025 16:30–18:30

Zwei Kurzvorträge in der Ballinstadt zeigen anlässlich der Ausstellung „Ein Prozess. Vier Sprachen“ die Bedeutsamkeit des Übersetzens in der Aufarbeitung nationalsozialistischer Verbrechen.  Mehr Informationen

Online Veranstaltung

Thursday Topic – Künstliche Intelligenz in der Erinnerungsarbeit

11. Dez. 2025 11:00–12:00

Wie verändert KI unseren Umgang mit Geschichte? Konstantin Schönfelder zeigt, wie KI-Bilder alternative Vergangenheiten entwerfen, Erinnerungsarbeit bereichern – und zugleich neue Risiken für historische Wahrnehmung und visuelle Glaubwürdigkeit schaffen. Mehr Informationen und Anmeldung

Aus der Gedenkstättenarbeit

Nachruf

Brigitte Alexander – ihr Lächeln bleibt

Sie bewahrte die Geschichte ihres Vaters – und berührte damit viele Menschen: Brigitte Alexander ist am 6. November 2025 verstorben. Ihr Mut, ihre Wärme und ihr Einsatz für die Erinnerung an die Opfer des KZ Fuhlsbüttel bleiben bestehen. Weiterlesen

Brigitte Alexander steht bei ihrem letzten Besuch in Hamburg auf einem Balkon, hinter ihr die Binnenalster.9 Brigitte Alexander bei ihrem letzten Besuch in Hamburg, 2019

Übergabe

Der Koffer meines Großvaters

Ein Objekt mit hoher familiengeschichtliche Bedeutung: Der Koffer von Martinus Letterie, der ihn bis zu seinem Tod im KZ begleitete und in der Familie über Jahrzehnte bewahrt wurde, wurde der KZ-Gedenkstätte Neuengamme durch seine Enkelin Martine Letterie übergeben. Weiterlesen

Der Koffer der Familie Letterie und die Zeichnung, auf der Martinus Letterie zu sehen ist Der Koffer der Familie Letterie und die Zeichnung, auf der Martinus Letterie zu sehen ist

Übergabe

Dokumente, die Familiengeschichte erzählen

Was bleibt von einer Zeit, die eine ganze Familie bedrohte? Mit der Übergabe des Nachlasses seiner Großeltern an die KZ-Gedenkstätte Neuengamme macht Harald Kröger die belastende Geschichte von Richard und Käthe Harder sichtbar – und bewahrt sie für die Zukunft. Weiterlesen

Auf einem Tisch liegen Beispieldokumente aus dem Nachlass, darunter die Bescheinigung der Eheschließung von Käthe und Richard Harder, ein Ausweis und eine Geburtsurkunde von Käthe Harder, ein Strafbefehl gegen Richard Harder und ein Beschluss vom Erbgesundheitsgericht Dokumente aus dem Nachlass von Käthe und Richard Harder.

Besuch

Auf den Spuren ihrer verfolgten Familie in Hamburg

Eine Reise zurück in die Familiengeschichte: Die Nachkommen von Eva und Georg Oppenheim kamen nach Hamburg, um die Orte zu besuchen, an denen ihre Urgroßeltern lebten und verfolgt wurden. Weiterlesen

Die Nachkomm*innen des Ehepaars Oppenheim stehen im Geschichtsort Stadthaus. Sie hören einer Mitarbeiterin der Stiftung zu. Besuch des Geschichtsorts Stadthaus

Zusammenarbeit

Kooperationsvereinbarung zwischen dem HSV und der Stiftung Hamburger Gedenkstätten unterzeichnet

Fußball trifft Verantwortung: Mit dem HSV gehen wir gemeinsam einen wichtigen Schritt, um Erinnerungskultur sichtbar zu machen. Die neue Kooperation soll Fans und Mitglieder erreichen – und zeigen, dass Haltung im Sport zählt. Weiterlesen

Fünf Personen in dunkelblauer Kleidung stehen am ehemaligen Wachturm in der KZ-Gedenkstätte Neuengamme (v.l.n.r.): Eric Huwer, Paula Scholz, Prof. Dr. Oliver von Wrochem, Stefan Kuntz und Cornelius Göbel in der KZ-Gedenkstätte Neuengamme

Wanderausstellung

„Un|sichtbarer Terror. Orte rechter Gewalt in Deutschland”

Vertraute Orte, verstörende Geschichten: Die Ausstellung „Un|sichtbarer Terror“, die in der KZ-Gedenkstätte Neuengamme gezeigt wird, legt die Spuren rechter Gewalt in Deutschland offen. Mit Fotografien von Mark Mühlhaus und Stimmen von Betroffenen fordert sie die Besucher*innen heraus, die Realität rechten Terrors zu erkennen. Weiterlesen

Fotos auf Stäben der Ausstellung Unsichtbarer Terror Ausstellung Unsichtbarer Terror

Nahaufnahme

Die Hamburger Deportationen in die Ghettos im Herbst 1941

Drei neu erkannte Fotografien dokumentieren erstmals das Deportationsgeschehen in Hamburg im Herbst 1941. Im Geschichtsort Stadthaus werden diese Fotos, die eine zentrale Lücke im Hamburger Bildgedächtnis schließen, jetzt vorgestellt. Weiterlesen

Zwei Besuchende stehen in der Ausstellung am Geschichtsort Stadthaus vor einer schwarzweiß Fotografie mit dem Text Fotografien einer Hamburger Deportation im Oktober 1941 Besuchende in der Ausstellung am Geschichtsort Stadthaus

Projekt

Der Geschichtomat stellt vor: Spurensuche. Zum Leben von Hans und Katharina Leipelt

Wie lässt sich jüdische Geschichte lebendig erzählen? Der Geschichtomat zeigt es nur noch bis Anfang Dezember im Schaufenster des Geschichtsorts Stadthaus. Weiterlesen

Großaufnahme des Schaufensters mit Ausstellung Ansicht des gestalteten Schaufensters

Gedenkveranstaltung

Gedenken anlässlich des Volkstrauertages

In KZ-Gedenkstätte Neuengamme kamen Vertreter*innen aus Politik, Gesellschaft und Opferverbänden zusammen, um an die Opfer von Krieg und Gewalt zu erinnern. Persönliche Geschichten wie die von Max Albin Neubert machen sichtbar, wie wichtig Erinnerung auch 80 Jahre nach dem Ende der NS-Diktatur bleibt. Weiterlesen

Kränze an der Stele des Internationalen Mahnmals in der KZ-Gedenkstätte Neuengamme Kränze an der Stele des Internationalen Mahnmals in der KZ-Gedenkstätte Neuengamme (Volkstrauertag)

Verstärkung

Mit neuer Rolle im Team der Öffentlichkeitsarbeit

Marie Zachger baut seit September die Ansprache neuer Zielgruppen aus und entwickelt innovative Wege, um unsere Gedenkorte noch sichtbarer und zugänglicher zu machen. Weiterlesen

Marie Zachger steht zentral im Bild. Im Hintergrund sieht man eine grüne Wiese. Marie Zachger
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