Eintrag

Titel: Vom Außenlager des KZ Sachsenhausen zum eigenständigen Konzentrationslager: Neuengamme 1938–1940
Startdatum: 30.09.2022
Startzeit: 14.00 Uhr
Endzeit: 19.00 Uhr
Ort: KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Studienzentrum
Beschreibung: 

Im Dezember 1938 richtete die SS in einer stillgelegten Ziegelei in Neuengamme ein Außenlager des KZ Sachsenhausen ein. Dort sollte Klinker für große Führerbauten in Hamburg hergestellt werden. 1940 wurde das Lager zum eigenständigen Konzentrationslager erklärt. Die Fortbildung vergleicht diese Lagergründung mit der anderer zu jener Zeit von Sachsenhausen aus gegründeten Konzentrationslager wie Buchenwald, Ravensbrück und Auschwitz. Während das System des Terrors, das die SS zuvor schrittweise perfektioniert hatte, auf diese neuen Lager übertragen wurde, war in Neuengamme 1938/39 noch wenig davon zu spüren. Erst mit dem Amtsantritt des neuen Kommandanten Eisfeld 1940 begann auch hier die exzessive Gewalt. Die Fortbildung bietet die Möglichkeit, einzelne Themenschwerpunkte in Kleingruppen vertiefend zu behandeln und sich im Plenum anschließend über die Ergebnisse auszutauschen. Referenten: PD Dr. Hermann Kaienburg (Historiker, Hamburg) und Alexis Werner (KZ-Gedenkstätte Neuengamme). Die Fortbildung ist kostenfrei. Für Kuchen und Obst wird eine private Umlage von 2,- Euro/Person vor Ort erhoben. Anmeldung bis zum 23. September 2022