Eintrag

Titel: In Auschwitz ermordet – selbst schuld? Das Beispiel meiner Großmutter
Startdatum: 04.07.2022
Startzeit: 19.30 Uhr
Endzeit: 21.30 Uhr
Ort: Kulturladen St. Georg e. V., Alexanderstraße 16, 20099 Hamburg
Beschreibung: 

Erna Lieske wurde am 26. März 1943 vom Frauenzuchthaus Aichach bei Augsburg – so die Akte – „der Polizei übergeben. Die Strafunterbrechung wurde vom Reichsjustizministerium angeordnet.“ „Strafunterbrechung“ bedeutete tatsächlich: Deportation in das KZ Auschwitz. Dort wurde Erna Lieske vier Wochen nach der Ankunft ermordet. Ihre Enkelin Liane Lieske wird an diesem Abend über die Spurensuche nach ihrer Großmutter als Beispiel einer der vielen ausgegrenzten Menschen berichten, die nicht dem Ideal der Nationalsozialisten entsprachen. Zudem wird sie Auszüge aus der Biografie vortragen. 

Eine Veranstaltung im Begleitprogramm der Ausstellung "Zwischen Zwangsfürsorge und KZ. Arme und unangepasste Menschen im nationalsozialistischen Hamburg", die bis 3. Juli 2022 im Hamburger Rathaus gezeigt wird.