Eintrag

Titel: Zwischen Zwangsfürsorge und KZ. Arme und unangepasste Menschen im Nationalsozialismus
Startdatum: 10.06.2022
Enddatum:  - 03.07.2022
Ort: Hamburger Rathaus, Rathausmarkt 1, 20095 Hamburg
Beschreibung: 

Tausende in Armut lebende und gesellschaftlich unangepasste Menschen wurden im Nationalsozialismus als angeblich »asozial« verfolgt. Erst 2020 erkannte sie der Deutsche Bundestag als NS-Opfer an. Wer waren diese Frauen und Männer, Jugendlichen und Kinder? Was hatten sie erlitten? Warum blieb ihre Verfolgungsgeschichte jahrzehntelang unbeachtet? Die Ausstellung im Hamburger Rathaus berichtet über die vielen Hundert Hamburger*innen, die abgestempelt, entmündigt und zwangssterilisiert, in geschlossenen Anstalten weggesperrt und in Konzentrationslagern inhaftiert wurden. Sie beleuchtet, welche Rolle Fürsorge, Wohlfahrtsanstalten und Polizei dabei spielten, und verdeutlicht, in welcher Tradition die bis heute anhaltende Ausgrenzung und Entwürdigung von Menschen als »asozial« steht.

Begleitprogramm

Öffnungszeiten:
Montag bis Freitag 7.00–19.00 Uhr
Samstag und Sonntag 10.00–17.00 Uhr