Eintrag

Titel: Von der Wehrmachtsausstellung zum Dokumentationszentrum Besatzungspolitik: Metamorphosen der Erinnerung
Startdatum: 08.07.2021
Startzeit: 18.00 Uhr
Endzeit: 19.30 Uhr
Ort: Online
Beschreibung: 

Veranstaltungsreihe „Das Jahr 1941: Der Überfall auf die Sowjetunion – Ereignis und Erinnerung

Diskussion mit Dr. Ekaterina Makhotina, Universität Bonn, Uwe Neumärker, Direktor der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europa, Dr. Jörg Morré, Direktor des Deutsch-Russischen Museums Berlin-Karlshorst. Moderation:Dr. Oliver von Wrochem, Leiter der KZ-Gedenkstätte Neuengamme, und Prof. Dr. Kirsten Heinsohn, stellv. Leiterin der FZH
Grußwort des Co-Vorsitzenden der Deutsch-Russischen Historikerkommission: Prof. Dr. Joachim Tauber

Am 22. Juni 1941 überfiel das nationalsozialistische Deutschland die Sowjetunion. Was folgte, war ein für die Geschichte gewaltsamer Konflikte bis dato unbekannter Vernichtungswille der deutschen Seite, der bald keine Grenzen mehr kannte und den eigentlichen Beginn des Holocaust markieren sollte. Anlässlich des 80. Jahrestages dieser gewaltigsten und opferreichsten Konfrontation des Zweiten Weltkrieges spürt die Veranstaltung den je spezifischen Erfahrungen der sowjetischen bzw. deutschen Seite nach und wird die Schichten der Erinnerung an diesen „Weltanschauungskrieg“ bzw. „Großen Vaterländischen Krieges“ diskutieren.

Die Veranstaltung findet voraussichtlich online statt. Aktuelle Hinweise werden auf der Webseite des Fachbereichs Geschichte der Universität Hamburg veröffentlicht: https://www.geschichte.uni-hamburg.de/ueber-den-fachbereich/aktuelles.html

Die Reihe ist eine gemeinsame Initiative
der Stiftung Hamburger Gedenkstätten und Lernorte/KZ-Gedenkstätte Neuengamme,
der Fachbereiche Slavistik und Geschichte an der Fakultät für Geisteswissenschaften der Universität Hamburg,
der Forschungsstelle für Zeitgeschichte,
der Helmut-Schmidt-Universität/Universität der Bundeswehr Hamburg und des Nordost-Instituts (IKGN).

Programmflyer