Eintrag

Titel: „Ohne Hédi würde ich es nicht schaffen“
Startdatum: 04.05.2021
Startzeit: 12.00 Uhr
Endzeit: 14.00 Uhr
Ort: online
Beschreibung: 

online Zeitzeuginnengespräch mit Livia Fränkel

Livia Fränkel (*1927 in Sighet) wuchs mir ihrer älteren Schwester Hédi in einer jüdischen Familie auf. Nach der Besetzung Ungarns durch die Deutsche Wehrmacht wurde die Familie zunächst ins Ghetto Sighet und von dort im Mai 1944 nach Auschwitz deportiert, wo die Eltern sofort ermordet wurden. Livia und ihre Schwester wurden als arbeitsfähig selektiert und nach Hamburg gebracht. Dort mussten sie in den Außenlagern Dessauer Ufer, Wedel und Eidelstedt schwere Zwangsarbeit leisten. Die beiden Schwestern blieben die ganze Zeit zusammen und gaben sich Halt und Trost. Ohne einander, so sagen beide übereinstimmend, hätten sie nicht überlebt. Am 15. April 1945 wurden beide Schwestern in Bergen-Belsen befreit. Zur Rekonvaleszenz gingen sie nach Schweden, wo beide noch heute leben.

Im Gespräch mit Karin Heddinga berichtet Livia Fränkel über Kindheit, ihre Verfolgung durch die Nationalsozialisten, ihre Haft in Konzentrationslagern gemeinsam mit ihrer Schwester, ihre Befreiung und das Leben nach dem Überleben bis heute.

Anmeldung (bis 3. Mai 10 Uhr) und Nachfragen bei: Ulrike Jensen (ulrike.jensen@gedenkstaetten.hamburg.de)

Hinweise zur Teilnahme an der Online-Veranstaltung:

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