Eintrag

Titel: „Seit der Zeit endete mein normales Leben“
Startdatum: 04.05.2021
Startzeit: 09.30 Uhr
Endzeit: 11.30 Uhr
Ort: online
Beschreibung: 

Online Zeitzeuginnengespräch mit Dita Kraus

Dita Kraus (*1929 in Prag) wuchs als einziges Kind in einer sozialdemokratisch-jüdischen Familie auf. 1942 wurde sie gemeinsam mit ihren Eltern ins Ghetto Theresienstadt und von dort Ende 1943 ins Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau deportiert, wo ihr Vater starb. Mit ihrer Mutter kam sie anschließend in die Neuengammer Außenlager am Dessauer Ufer, in Neugraben und Tiefstack. Am 15. April 1945 wurden Dita und ihre Mutter aus dem KZ Bergen-Belsen befreit. Die Mutter starb kurz nach der Befreiung. Dita Kraus war 15 Jahre alt. Sie kehrte nach Prag zurück und emigrierte später mit ihrer eigenen Familie nach Israel. Heute pendelt sie zwischen Netanya und Prag. 2020 erschienen ihre Memoiren „Ein aufgeschobenes Leben. Kindheit im Konzentrationslager – Neuanfang in Israel“.

Im Gespräch mit Sandra Wachtel berichtet Dita Kraus über ihre Kindheit, die Verfolgung durch die Nationalsozialisten, ihre Haft in Konzentrationslagern sowie ihr Leben nach dem Überleben bis heute.

Anmeldung (bis 3. Mai 10 Uhr) und Nachfragen bei: Ulrike Jensen (ulrike.jensen@gedenkstaetten.hamburg.de)

Hinweise zur Teilnahme an der Online-Veranstaltung:

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