Eintrag

Titel: Das Polizeipräsidium Altona-Wandsbek. Zur Kontinuität und Diskontinuität der Nutzungsgeschichte eines Gebäudekomplexes in Altona
Startdatum: 27.08.2020
Startzeit: 18.00 Uhr
Endzeit: 19.30 Uhr
Ort: Geschichtsort Stadthaus, Stadthausbrücke 6, 20355 Hamburg
Beschreibung: 

An der Bodenstedtstraße / Ecke Zeiseweg stehen Überreste eines preußischen Kasernenkomplexes aus der Kaiserzeit. Er wurde 1878 bis 1883 erbaut und zählt zu den historisch bedeutenden und den Stadtteil prägenden Bauwerken. Die „Viktoria-Kaserne“ wurde im Kaiserreich vom Militär als Kaserne genutzt, in der Weimarer Republik und im Nationalsozialismus als Polizeipräsidium, in der Nachkriegszeit von der Sozialbehörde als Unterkunft für Wohnungslose, von der Universität als Labor- und Lagerräume und heute von Mitgliedern einer kreativen, solidarischen und gemeinwirtschaftlich orientierten Genossenschaft für Ateliers, Büros, Werkstätten und als Veranstaltungszentrum.

Im Vortrag von Frank Omland werden die unterschiedlichen historischen Nutzungen der Gebäude und die jeweiligen Auswirkungen auf den Stadtteil untersucht. Der Referent ist Vorstandsmitglied im Arbeitskreis zur Erforschung des Nationalsozialismus in Schleswig-Holstein (AKENS e.V.) und forscht zur Regionalgeschichte Schleswig-Holsteins und Hamburgs. Seine Schwerpunkte bilden die Geschichte der Wahlen und Wahlkämpfe in Demokratie und NS-Diktatur.

Um Anmeldung wird gebeten unter: christine.eckel@gedenkstaetten.hamburg.de