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Mai 2020

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Freitag 1. Mai 2020–Sonntag 30. August 2020 Ausstellung

KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Foyer der Hauptausstellung (Nähe Bushaltestelle „KZ-Gedenkstätte – Ausstellung“)

Ausstellung "Überlebt! Und nun?"

Die Ausstellung „Überlebt! Und nun? NS-Verfolgte in Hamburg nach ihrer Befreiung“ berichtet von den Erfahrungen und Lebensumständen der Überlebenden der nationalsozialistischen Verfolgung in Hamburg. Wie erging es ihnen in den Wochen und Monaten nach ihrer Befreiung?

Mo–Fr 9.30–16.00 Uhr, Sa–So 12.00–19.00 Uhr

Freitag 1. Mai 2020 18:00–20:00 Gedenkkonzert

KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Westflügel des ehemaligen Klinkerwerks (Nähe Bushaltestelle „KZ-Gedenkstätte – Klinkerwerk“)

Canto General - abgesagt

Bitte beachten Sie: Diese Veranstaltung in Kooperation mit der SingAkademie Niedersachsen ist abgesagt.

Samstag 2. Mai 2020 10:00–13:00 Zeitzeugengespräch

KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Studienzentrum

Erzähl- und Begegnungscafé mit Überlebenden des KZ Neuengamme und seiner Außenlager

Bitte beachten Sie: Diese Veranstaltung ist abgesagt.

Samstag 2. Mai 2020 15:00–16:00 Einweihung

KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Plattenhaus/Nähe Klinkerwerk

Feierliche Einweihung des „Ortes der Verbundenheit“

Bitte beachten Sie: Diese Veranstaltung ist abgesagt.

Samstag 2. Mai 2020 18:00–19:30 Zeitzeugengespräch

Baseler Hof Säle (Gartensaal), Esplanade 15, 20354 Hamburg

„Ein aufgeschobenes Leben“ Gespräch mit der KZ-Überlebenden Edith Kraus und ihrem Sohn

Bitte beachten Sie: Diese Veranstaltung ist abgesagt.

Samstag 2. Mai 2020 20:00–22:00 Musik und Gespräch

Baseler Hof Säle (Gartensaal), Esplanade 15, 20354 Hamburg

Ein Abend mit dem Young Committee

Bitte beachten Sie: Diese Veranstaltung ist abgesagt.

Kooperation mit dem Young Committee der Amicale Internationale KZ Neuengamme (AIN) und der Friedrich-Ebert-Stiftung

Sonntag 3. Mai 2020 10:00–11:00

Cap-Arcona-Ehrenmal, Neustadt/Pelzerhaken

Gedenkveranstaltung anlässlich des 75. Jahrestages der Bombardierung der KZ-Schiffe in der Neustädter Bucht

Bitte beachten Sie: Diese Veranstaltung ist abgesagt.

Sonntag 3. Mai 2020 11:00–13:00 Führung und Gespräch

Gedenkstätte Konzentrationslager und Strafanstalten Fuhlsbüttel 1933–1945

Führung und Gespräch

Diese Veranstaltung fällt aus

Sonntag 3. Mai 2020 13:00–14:00 Führung

KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Haupteingang

Öffentliche Kurzführungen/Public Guided Tours (Deutsch/English)

Bitte beachten Sie: Diese Veranstaltung ist abgesagt.

Sonntag 3. Mai 2020 16:30–17:30 Gedenkveranstaltung

KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Haupteingang

Gedenkveranstaltung anlässlich des 75. Jahrestages des Kriegsendes und der Befreiung der Konzentrationslager

Bitte beachten Sie: Diese Veranstaltung ist abgesagt.

Montag 4. Mai 2020 10:00–12:00 Zeitzeugengespräch

KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Studienzentrum

Öffentliche Zeitzeug*innengespräche mit Überlebenden des KZ Neuengamme und seiner Außenlager

Bitte beachten Sie: Diese Veranstaltung ist abgesagt.

Donnerstag 7. Mai 2020 17:00–18:30 Führung

Geschichtsort Stadthaus, Stadthausbrücke 6, 20355 Hamburg

Rundgang durch das ehemalige Stadthaus

Das Stadthaus am Neuen Wall/Stadthausbrücke war bis 1943 Sitz des Hamburger Polizeipräsidiums sowie der Staatspolizei- und Kriminalpolizeileitstellen. An diesem Ort organisierten die Gestapo, die Kripo und die Schutzpolizei nationalsozialistische Gewaltverbrechen mit Tausenden Opfern. Zu den Verfolgten zählten politische Gegnerinnen und Gegner, Zeugen Jehovas, Homosexuelle, „Zigeuner“, „Asoziale“ sowie Jüdinnen und Juden. Die Vernehmungszimmer und Hafträume im Stadthaus waren Orte schwerer Misshandlungen.

Der Historiker Herbert Diercks führt durch die heutigen „Stadthöfe“ und thematisiert die Nutzungsgeschichte des Stadthauses, die verschiedenen Verbrechenskomplexe und das Schicksal der verfolgten Frauen und Männer. Um Anmeldung wird gebeten unter christine.eckel@gedenkstaetten.hamburg.de

Sonntag 10. Mai 2020 11:00–13:00 Führung und Gespräch

Gedenkstätte Konzentrationslager und Strafanstalten Fuhlsbüttel 1933–1945

Führung und Gespräch

Führung und Gespräch mit Henning Glindemann.

Sonntag 10. Mai 2020 12:00–14:00 Führung und Gespräch

KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Plattenhaus/Nähe Klinkerwerk

Das Gelände der KZ-Gedenkstätte Neuengamme

Eine Sonntagsführung mit Mitgliedern des Arbeitskreises kirchliche Gedenkstättenarbeit.

Sonntag 10. Mai 2020 14:00–16:00 Führung

Gedenkstätte Bullenhuser Damm

Die Kinder vom Bullenhuser Damm

Öffentliche Führung durch die Gedenkstätte mit Alexis Werner.

Sonntag 10. Mai 2020 14:00–16:00 Führung und Gespräch

KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Haupteingang

Das Gelände der KZ-Gedenkstätte Neuengamme

Eine Sonntagsführung mit Mitgliedern des Arbeitskreises kirchliche Gedenkstättenarbeit.

Dienstag 12. Mai 2020 11:00–17:00 Bootstour

spätestens 10.45 Uhr am Anleger Serrahn in Bergedorf, Nähe S-Bahn Station Bergedorf

Das KZ Neuengamme und seine Umgebung

Diese Tour findet nicht statt

Donnerstag 14. Mai 2020 18:00–20:00 Vortrag und Buchvorstellung

Geschichtsort Stadthaus, Stadthausbrücke 6, 20355 Hamburg

Die Familie Wächter aus Hamburg – ausgegrenzt, verfolgt, emigriert und deportiert.

Die Recherchen eines Enkels zu seiner Familiengeschichte - Vortrag und Lesung mit Torkel S Wächter (Stockholm)

Minna und Gustav Wächter lebten mit ihren drei Söhnen in Hamburg-Eimsbüttel. Mit dem Machtantritt der Nationalsozialisten begann 1933 die Ausgrenzung und Verfolgung der jüdischen Familie: Der Obersteuerinspektor Gustav Wächter wurde aus dem öffentlichen Dienst entlassen, auch die Söhne verloren ihre Existenzgrundlage. Zwei von ihnen wurden wegen ihrer Beteiligung am Widerstand von der Gestapo verfolgt, sie blieben 15 Monate bzw. 3 Jahre in Haft. Bald wurde die Familie Wächter auseinandergerissen: Den Söhnen gelang kurz vor Kriegsbeginn die Ausreise nach Argentinien, Brasilien und Schweden. Die Eltern, Gustav und Minna Wächter, wurden am 6. Dezember 1941 nach Riga deportiert und ermordet.

Torkel S Wächter, der Enkel von Gustav und Minna, wurde in Schweden geboren. Er berichtet von seinen umfangreichen Recherchen zu seiner Familiengeschichte und liest aus seinen Publikationen „32 Postkarten – Post aus Nazi-Deutschland. Das Schicksal einer deutsch-jüdischen Familie aus Hamburg vor der Deportation“ (2014) und „Die Ermittlung. Die wahre Geschichte einer deutsch-jüdischen Familie aus Hamburg“ (2015).

Um Anmeldung wird gebeten unter: christine.eckel@gedenkstaetten.hamburg.de

Samstag 16. Mai 2020 12:00–14:00

denk.mal Hannoverscher Bahnhof, Am Hannoverschen Bahnhof, 20457 Hamburg

Gedenkveranstaltung zum 80. Jahrestag der Deportation norddeutscher Sinti und Roma nach Belzec

Am 16. Mai 1940 brachte die Kriminalpolizei etwa 1000 Sinti und Roma aus ganz Norddeutschland in den Fruchtschuppen C in der heutigen HafenCity bringen. Dort wurden sie vier Tage festgehalten. Am 20. Mai erfolgte die Deportation der Sinti und Roma in das Zwangsarbeitslager Belzec ins besetzte Polen. Ein Großteil der Verschleppten kam dort ums Leben. Eine Veranstaltung der Rom und Cinti Union e.V. und des Landesvereins der Sinti in Hamburg e.V. in Kooperation mit der Stiftung Hamburger Gedenkstätten und Lernorte. Öffentliche Veranstaltung, keine Anmeldung  erforderlich
 

Sonntag 17. Mai 2020 11:00–13:00 Führung und Gespräch

Gedenkstätte Konzentrationslager und Strafanstalten Fuhlsbüttel 1933–1945

Führung und Gespräch

Führung und Gespräch mit Ilse Jacob.

Sonntag 17. Mai 2020 12:00–14:00 Führung und Gespräch

KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Plattenhaus/Nähe Klinkerwerk

Das Gelände der KZ-Gedenkstätte Neuengamme

Eine Sonntagsführung mit Mitgliedern des Arbeitskreises kirchliche Gedenkstättenarbeit.

Sonntag 17. Mai 2020 14:00–15:30 Führung

KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Foyer der Hauptausstellung

Führung durch die Ausstellung „Überlebt! Und nun?“

Öffentliche Führung durch die Ausstellung „Überlebt! Und nun? NS-Verfolgte in Hamburg nach ihrer Befreiung 1945/46“ mit der Kuratorin der Ausstellung, Alyn Beßmann (Stiftung Hamburger Gedenkstätten und Lernorte).

Sonntag 17. Mai 2020 14:00–16:00 Führung und Gespräch

KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Haupteingang

Das Gelände der KZ-Gedenkstätte Neuengamme

Eine Sonntagsführung mit Mitgliedern des Arbeitskreises kirchliche Gedenkstättenarbeit.

Mittwoch 20. Mai 2020 17:00–18:30 Führung

Geschichtsort Stadthaus, Stadthausbrücke 6, 20355 Hamburg

Rundgang durch das ehemalige Stadthaus

Das Stadthaus am Neuen Wall/Stadthausbrücke war bis 1943 Sitz des Hamburger Polizeipräsidiums sowie der Staatspolizei- und Kriminalpolizeileitstellen. An diesem Ort organisierten die Gestapo, die Kripo und die Schutzpolizei nationalsozialistische Gewaltverbrechen mit Tausenden Opfern. Zu den Verfolgten zählten politische Gegnerinnen und Gegner, Zeugen Jehovas, Homosexuelle, „Zigeuner“, „Asoziale“ sowie Jüdinnen und Juden. Die Vernehmungszimmer und Hafträume im Stadthaus waren Orte schwerer Misshandlungen.

Der Historiker Herbert Diercks führt durch die heutigen „Stadthöfe“ und thematisiert die Nutzungsgeschichte des Stadthauses, die verschiedenen Verbrechenskomplexe und das Schicksal der verfolgten Frauen und Männer. Um Anmeldung wird gebeten unter christine.eckel@gedenkstaetten.hamburg.de

Freitag 22. Mai 2020 20:00–22:30 Künstlerische Performance

Theater Sprechwerk, Klaus-Groth-Straße 23, 20535 Hamburg

Nadescha heißt Hoffnung

Bitte beachten Sie: Diese Veranstaltung des Dokumentartheaters Berlin ist abgesagt 

Samstag 23. Mai 2020 20:00–23:00 Theater und Gespräch

Theater Sprechwerk, Klaus-Groth-Straße 23, 20535 Hamburg.

Akte/NSU - Dokumentartheaterstück

Bitte beachten Sie: Diese Veranstaltung des Dokumentartheaters Berlin ist abgesagt 

 

Sonntag 24. Mai 2020 11:00–13:00 Führung und Gespräch

Gedenkstätte Konzentrationslager und Strafanstalten Fuhlsbüttel 1933–1945

Führung und Gespräch

Führung und Gespräch mit Malte Hinrichsen.

Sonntag 24. Mai 2020 12:00–14:00 Führung und Gespräch

KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Plattenhaus/Nähe Klinkerwerk

Das Gelände der KZ-Gedenkstätte Neuengamme

Eine Sonntagsführung mit Mitgliedern des Arbeitskreises kirchliche Gedenkstättenarbeit.

Sonntag 24. Mai 2020 14:00–16:00 Führung und Gespräch

KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Haupteingang

Das Gelände der KZ-Gedenkstätte Neuengamme

Eine Sonntagsführung mit Mitgliedern des Arbeitskreises kirchliche Gedenkstättenarbeit.

Sonntag 24. Mai 2020 18:00–21:00 Theater und Gespräch

Theater Sprechwerk, Klaus-Groth-Straße 23, 20535 Hamburg

Nadeschda heißt Hoffnung

Bitte beachten Sie: Diese Veranstaltung des Dokumentartheaters Berlin ist abgesagt 

Montag 25. Mai 2020 18:00–19:45 Vortrag und Gespräch

Ökumenisches Forum, Shanghaiallee 12, 20457 Hamburg

Arabische Menschen im Nationalsozialismus zwischen „Rassenpolitik“ und Bündnispolitik: das Beispiel Mod Helmy

Mod Helmy, ein in Berlin lebendender Arzt ägyptischer Herkunft, versteckte während des Zweiten Weltkrieges eine jüdische Patientin und rettete sie damit vor der Deportation. Der Journalist Igal Avidan präsentiert seine Recherchen zu Helmy und spricht im Anschluss mit Dr. Yasemin Shooman (Deutsches Zentrum für Integrations- und Migrationsforschung) und Pierre Asisi (ufuq.de) darüber, welche Bedeutung diese verflochtene(n) Geschichte(n) für die Bildungsarbeit der Gegenwart haben können. Moderation: Dr. Susann Lewerenz (KZ-Gedenkstätte Neuengamme). Eine Veranstaltung der Reihe „Verflechtungen. Rassismen und Antisemitismus in Geschichte und Gegenwart“ in Kooperation mit der Landeszentrale für politische Bildung Hamburg.

Dienstag 26. Mai 2020 10:00–13:00 Künstlerische Performance

KZ-Gedenkstätte Neuengamme, ehemalige Walther-Werke

Weiter als die Angst

Ein Theaterstück für Schulklassen (ab Klasse 10) nach „Sophie Scholl – die letzten Tage“ und „Anne Frank – das Tagebuch“ der Theater-AG des Heinrich-Heine-Gymnasiums unter der Regie von Nils Daniel Finckh.
Anmeldung: ulrike.jensen@gedenkstaetten.hamburg.de

Mittwoch 27. Mai 2020 18:00–20:00 Rundgang

Info-Pavillon, Lohseplatz, Hafencity, 20457 Hamburg

denk.mal Hannoverscher Bahnhof – Erkundung eines historischen Ortes

Im Frühjahr 2017 wurde im Quartier Am Lohsepark der neue Gedenkort „denk.mal Hannoverscher Bahnhof“ eingeweiht. Mit ihm erinnert die Stadt Hamburg an über 8.000 Juden, Sinti und Roma aus Hamburg und Norddeutschland, die zwischen 1940 und 1945 mit 20 Zügen in Ghettos und Vernichtungslager deportiert wurden. Auf dem Rundgang erschließen wir in einer Spurensuche die besondere Topografie der Erinnerung am Deportationsort des ehemaligen Hannoverschen Bahnhofs und am ehemaligen Fruchtschuppen C, in dem die Sinti und Roma vor ihrer Deportation eingesperrt wurden. Am Startpunkt unseres Rundgangs, dem Info-Pavillon „Hannoverscher Bahnhof“, besuchen wir die Ausstellung und informieren über Opfer und Tatbeteiligte der Entrechtung, Ausgrenzung und Deportationen sowie den gesellschaftlichen Umgang nach Kriegsende.

Die öffentliche Führung ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Führungen werden von der HafenCity Hamburg, der KZ-Gedenkstätte Neuengamme und der Behörde für Kultur und Medien gemeinsam veranstaltet.

Hinweis: Individuelle Rundgänge sind kostenpflichtig buchbar beim Museumsdienst Hamburg, Tel.: 040 428 1310. Kosten: 35,- € pro Gruppe (Jugendliche), 50,- € pro Gruppe (Erwachsene)

Donnerstag 28. Mai 2020–Freitag 29. Mai 2020 Workshop

KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Studienzentrum

Formen der Vermittlung der NS-Zwangsarbeit und ihrer Folgen

Donnerstag, 28. Mai 2020, 12.30–19.45 Uhr
Freitag, 29. Mai 2020, 9.30–15.45 Uhr

Der zweitägige Workshop dient dem Austausch über Fragen der Vermittlung der NS-Zwangsarbeit und ihrer Folgen. Er richtet sich an geschichtspädagogische und -politische Praktiker*innen, Studierende und weitere Interessierte. Neben Impulsvorträgen werden pädagogische Praxisbeispiele von verschiedenen Gedenkstätten, Lernorten und Initiativen vorgestellt und gemeinsam diskutiert. Eine Kooperation mit der Kurt und Herma Römer Stiftung.  Kosten: 30,- €, ermäßigt 20,- € (inkl. Verpflegung), Anmeldung bis zum 14. Mai 2020 bei Amina Edzards, Tel.: +49 (0)40 428 131 522, Amina.Edzards@gedenkstaetten.hamburg.de

Donnerstag 28. Mai 2020 17:00–18:30 Führung

Geschichtsort Stadthaus, Stadthausbrücke 6, 20355 Hamburg

Rundgang durch das ehemalige Stadthaus

Das Stadthaus am Neuen Wall/Stadthausbrücke war bis 1943 Sitz des Hamburger Polizeipräsidiums sowie der Staatspolizei- und Kriminalpolizeileitstellen. An diesem Ort organisierten die Gestapo, die Kripo und die Schutzpolizei nationalsozialistische Gewaltverbrechen mit Tausenden Opfern. Zu den Verfolgten zählten politische Gegnerinnen und Gegner, Zeugen Jehovas, Homosexuelle, „Zigeuner“, „Asoziale“ sowie Jüdinnen und Juden. Die Vernehmungszimmer und Hafträume im Stadthaus waren Orte schwerer Misshandlungen.

Der Historiker Herbert Diercks führt durch die heutigen „Stadthöfe“ und thematisiert die Nutzungsgeschichte des Stadthauses, die verschiedenen Verbrechenskomplexe und das Schicksal der verfolgten Frauen und Männer. Um Anmeldung wird gebeten unter christine.eckel@gedenkstaetten.hamburg.de

Sonntag 31. Mai 2020 12:00–14:00 Führung und Gespräch

KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Plattenhaus/Nähe Klinkerwerk

Das Gelände der KZ-Gedenkstätte Neuengamme

Eine Sonntagsführung mit Mitgliedern des Arbeitskreises kirchliche Gedenkstättenarbeit.

Sonntag 31. Mai 2020 14:00–16:00 Führung und Gespräch

KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Haupteingang

Das Gelände der KZ-Gedenkstätte Neuengamme

Eine Sonntagsführung mit Mitgliedern des Arbeitskreises kirchliche Gedenkstättenarbeit.