Ereignis

Titel: Aufklärung gegen Antisemitismus – was ist in Hamburg zu tun?
Startdatum: 03.12.2019
Startzeit: 19.00 Uhr
Endzeit: 21.00 Uhr
Ort: Tschaikowsky-Saal, Tschaikowskyplatz 2, 20355 Hamburg
Beschreibung: 

In Berlin wurde vor zwei Jahren ein jüdischer Schüler so lange drangsaliert und attackiert, bis er die Schule wechselte. Seine Mutter hatte sich an die Öffentlichkeit gewandt, weil sie sich von der Schulleitung und den Lehrkräften zu wenig unterstützt fühlte. Ist ein ähnlicher Vorfall in Hamburg denkbar? Auch in der Hansestadt verschweigen viele jüdische Jugendliche ihre Identität. Was können die Bildungseinrichtungen tun, um an diesen Zuständen etwas zu ändern? Wie sollte man dem Problem Antisemitismus begegnen – präventiv und intervenierend? Wo muss angesetzt werden: bei den Schülerinnen und Schulen, bei den Lehrkräften, beim Lehrplan?

Es diskutieren: Morten M. Gloy, Fachreferent „Stärkung der Zivilgesellschaft“ bei der Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration, Johanna Jöhnck, am Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung zuständig für das Thema Antisemitismus, und Mascha Schmerling, Bundeskoordinatorin und Teamerin von „Rent a Jew“. Moderation: Dr. Olaf Kistenmacher, Geschichtswissenschaftler

Veranstaltung im Rahmen der Reihe „Antisemitismus im 21. Jahrhundert“, eine Kooperation der Landeszentrale für politische Bildung mit der KZ-Gedenkstätte Neuengamme, der Deutsch-Israelischen Gesellschaft e.V. Arbeitsgemeinschaft Hamburg und der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit.